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Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz
"Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht."
(Marie von Ebner-Eschenbach)
"Natürlich Leben!"
Hey - willkommen bei uns zuhaus im Reich der Urmethodik. (Auch) Stillkinder wie ich finden Urkost einfach toll. Lasst euch überraschen ...
"Urkostschnuppertage" (personal coaching) Selbstbewusstsein + Gesundheit = Lebensfreude
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht." (Buddha, Gautama (-560--480)
Vegane Rohkost ist einfach wunderbar - es lebe die menschenartgerechte Frischkost-Nahrung, die Urkost:
Probiert es einfach aus, es lohnt sich. Und dies ist ein Versprechen!
Doch lest erst einmal selbst:
| 12.11.2004 08:22:46: Es wird kalt - aber das Draußenschlafen ist immer noch herrlich |
Hach! Manchmal ägere ich mich über Parsimony. Dann würde ich einiges anders haben wollen ...oder mir einen anderen Host suchen. Aber wie immer im Leben: Wenn man etwas näher kennenlernt und die Feinheiten begreift, lernt man es plötzlich zu schätzen oder gar zu lieben? :-) Na ja, ganz so weit ist es noch nicht, aber dieses Tagebuch ist doch wirklich genial, oder?
Nebel, Reif und Sprühregen bestimmen das heutige Novemberbild. Brrrr.. es wird kalt. Aktuelle Temperatur liegt um die O Grad bei mir. Aber in meinem Bettchen im Freien ist es immer noch so kuschelig und warm, dass wir auch heute noch eine halbe Stunde nach dem Aufwachen liegen blieben und „gequaxelt“ haben über dieses und jenes... „Noch 38 Tage bis zu meinem Geburtstag““ seufzte meine Kleine sehnsuchtsvoll und ich dachte bei mir: Ja freue du dich nur mein Kind, irgendwann hört das Freuen über die höhere Zahl leider auf! Zwölf ! Hört sich doch schon fast wie ein Teenie an, findest du nicht? Na, ich weiß nicht...
Zum Frühstück gab es dann Kiwis und Bananen, die ich ihr – so wie sie es mag! - hübsch auf einem Teller anrichtete. Ich glaube, dieses „Zubereiten“ hat auch etwas mit gelebter Fürsorge zu tun und diese spüren Kinder halt auch gerne. Aber da mag jedes Kind anders sein. Meine Lauri ist da durch und durch „Kulturmensch“. Sie liest auch gerne die Morgenzeitung. Sei’s drum. Ich tue es gerne für sie, obwohl ich weiß, dass das einfache Hineinbeißenen einen geringeren Vitalstoffverlust hätte. Als krönenden Abschluss gab es dann noch Pfefferminzblätter aus dem Garten. Gott sei Dank hatten wir noch nicht so einen starken Frost und sie sind immer noch frisch und sehr gut essbar!
Heute Mittag...
gab es bei uns auch wieder etwas Leckeres! Rote Bete, Boskoppäpfel und Walnüsse. Dazu Avocados an Brennesselspitzen, Klee und Vogelmiere. Es ist so einfach, gut und schmackhaft zu essen. :-)
Doch an dieser Stelle fällt mir ein, dass ich oft höre, wie schwer es ist, die Urkost zu machen. Nein, durchaus nicht. Schon Seneca erkannte vor 2000 Jahren:
"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer!"
In diesem Sinne euch allen einen guten Anfang!
Eure - Brigitte Profil
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| 13.11.2004 19:50:02: Ein lehrreicher Tag oder: Werde ich von Pro-Impflern verfolgt?? |
(Brigitte enspannt bei einem Vortrag)
Heute morgen hieß es für einen Samstag recht früh aufzustehen, denn ab 10 Uhr musste ich im letzten Teil meines 3-teiligen Rhetorikseminars sein. Aufstehtemperatur draußen: +2 Grad. Aber es war so herrlich kuschelig und nachtwarm im Bett, dass ich mich wirklich überwinden musste, aufzuspringen und in den Tag zu starten. Aber es wollten doch noch viele Vorbereitungen getroffen sein, bevor ich mich auf den Weg machte - also half alles Zittern und Zagen nichts.
Da jeder von uns eine kurze Rede halten sollte, ging ich zur Vorbereitung derselben in den Garten, um Anschauungsmaterial zu sammeln für einen kurzen Vortag über "Die Kraft der wilden Pflanzen". Die Rede selber würde ich ja aus dem Ärmel schütteln - dachte ich ziemlich unbekümmert. Aber es sollte ganz anders kommen ...
Aber vorher musste ich noch zum Markt, um meine Wochenbestellung abzuholen:
Eine Kiste Mandarinen, Tomaten, Avocados, Rote Bete.
Im Seminar wartete ich gelassen, an der Reihe zu sein, bis etwas geschah, was mich völlig aus meinem Konzept bringen sollte. Ja, auch das soll es geben. Meine Vorredner machten ihre Sache gut, referierten über dieses und jenes, der eine hielt eine Hochzeitsrede, die andere mimte eine juristische Prüfungssituation mit der Hauptrolle als Richterin, der Nächste referierte über die Vorzüge eines Karibikurlaubes. So weit, so gut. Bis eine junge Arztsekretärin nach vorne ging und anhob:
"Ich möchte Ihnen heute über den Wert von Impfungen erzählen, denn es gibt immer mehr Menschen, die ihre Kinder nicht mehr impfen lassen wollen“. Patsch! Da war ich wach! Hörte ich recht oder hatte ich schon Halluzinationen? Ich nahm ziemlich fassungslos zur Kenntnis, wie sie von "verantwortungslosen Eltern" schwadronierte, von dem Auslöschen aller Kinderkrankheiten durch die „segensreichen Impfungen“ und von "übertriebenen Impfschadensopfern"...
Ich war geschockt und empört.
Nun war das natürlich kein Diskussionsseminar und ich konnte ihr kaum ins Wort fallen, ein Ausbuhen wäre auch nicht fair gewesen in dem Rahmen, ein „Ins-Wort-Fallen“ auch nicht, aber ihre so leichtfertig dahingeworfenen Sätze brachten doch mein Blut so in Wallung, dass ich mich auf meine eigene Rede überhaupt nicht mehr konzentrieren konnte. Sie interessierte mich gar nicht mehr. Als ich nach vorne ging, war ich völlig konsterniert, redete wie in Watte gehüllt vom Wert der wilden Pflanzen, zeigte wie in Trance dieses und jenes zur Anschauung, fügte auch ein, dass es für unser Immunsystem einfach nichts Besseres gäbe... und fand mich selber grottenschlecht. Ich brach dann auch selber meine Rede ab und gestand dem gebannt dreinschauendem Auditorium, dass mich mein Thema im Moment überhaupt nicht interessieren würde, sondern, dass ich viel lieber über die bewusste Entscheidung kluger Eltern, nicht zu impfen sprechen würde. Aber irgendwie war das natürlich nicht der richtige Ort und die richtige Zeit und so unterließ ich dies. Aber es war für mich wieder einmal sehr interessant und lehrreich zu erkennen, dass ich nur gut und überzeugend sein kann, wenn ich authentisch bin und mit ganzer Seele hinter dem stehe, was ich gerade sage oder tue. Rhetorik hin oder her, der Inhalt ist das Wichtigste und man muss mit dem Herzen dabei sein, wenn man redet...
Und das sieht sicherlich nicht nur so:
Eure Brigitte Profil
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| 14.11.2004 10:30:09: Das wird heute ein Mandarinen-Sonntag! |
Liebe Leser,
Lauri und ich haben heute beschlossen einen MONO-Mandarinen-Sonntag mit viel wildem Grün zu zelebrieren. Einerseits, weil wir gestern eine ganze Kiste bekamen, die schon einige faulige Ausfälle zu beklagen hatte, und wir beide so gute Früchte nicht verkommen lassen können, andererseits macht es auch Spaß, einfach zu essen. "Keep it simpel!" (wie wir Ostfriesen sagen, gell?) Aktuelle Temperatur ist 5 Grad. Aber in der Sonne viel wärmer und da diese vom Himmel lacht, werden wir sie nun genießen. Euch allen einen wunderschönen Sonntag mit viel wünscht:
Eure Brigitte Profil
Ja, es wurde wirklich ein wunderschöner Sonntag mit sehr vielen köstlichen Sachen, die uns dann doch noch am Wegesrand verführten, obwohl wir es doch "eigentlich" ganz anders geplant hatten. Zuerst waren wir überrascht, dass in den letzten Tagen wieder so viel neues Grün gewachsen ist. Immerhin haben wir Mitte November! Saftige Vogelmiere, die ja nicht ohne Grund auch "Hühnerdarm" genannt wird, wie Lauri an Hühnern austestete, die sie ganz begierig wegpickten. Wir fanden frisch gewachsenen Giersch , Taubnesseln mit sehr süßen weißen und lila Blüten, Sauerampfer und sogar noch blühenden Rotklee! Und als Krönung, marmeladig-weiche Hagebutten, die uns paradiesisch mundeten. Und zum alles krönenden guten Schluss, leuchteten uns diese herrlichen Äpfel entgegen
...und wir konnten ihr Angebot nicht ausschlagen und genossen ihre liebliche Süße. Es war ein wunderschöner Tag und wenn ich solche Erlebnisse noch mit einem Liebsten teilen könnte, der solche einfachen, aber wunderbaren Genüsse auch zu schätzen weiß, dann, ja dann, wäre mein Leben perfekt.
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| 15.11.2004 10:08:11: Ich seh den Sternenhimmel... oh, oh... |
Wer von euch erinnert sich noch an Hubert Kah? Ok - damit dezimiert sich die Leserschar schlagartig und wir älteren Semester sind jetzt unter uns. :-) Wir, die wir die "neue deutsche Welle" noch wörtlich nehmen und gar nicht bemerkt haben, dass seitdem auch schon wieder fast ein schlappes Vierteljahrhundert ins Land gegangen ist ... as time goes by.
Nun, jedenfalls wachte ich mit diesem Liedchen auf den Lippen heute morgen auf, es war 5 Grad und ich konnte so früh am Morgen (5 Uhr!) tatsächlich den Sternenhimmel über uns sehen. Im Moment ist es allerdings wieder bedeckt.
Mit dir in der Südsee steh'n, in den Abendhimmel seh'n.
Oh, guter Mond am Firmament spür', wie meine Sehnsucht brennt.
Oh, komm Czigan spiel' für uns allein,
die Melodie brauch' ich zum Glücklichsein.
Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel,Sternenhimmel,oh-oh.
Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel, Sternenhimmel, oh-oh.
Und kaum fühl' ich erste Triebe, kommt auch schon die große Liebe.
Doch in meinem kleinen Herz spür' ich diesen tiefen Schmerz.
Oh, ihr Sterne lasst mich nicht allein.
Oh, Sterne, kann denn Liebe Sünde sein?
Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel,...
Oh, Himmel, lass mich nicht allein.
Oh, Sterne, kann denn Liebe Sünde sein?
Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel,...
Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel,...
*seufz* Ach, ja, die Sehnsucht...
Kommen wir lieber zu etwas Profanerem: Nämlich zu meiner Schlafstatt draußen. Der Gesundheitsreformer Bilz aus Sachsen hatte Recht. Mensch friert nicht, wenn er draußen schläft, vorausgesetzt er bereitet sich ein sorgfältiges Nachtlager. Es ist einfach herrlich, draußen zu schlafen. Erfrischend und gut. Mein Bett besteht aus einer harten Matraze, zwei großen Schlafsäcken, die durch einen Reißverschluss verbunden sind und in dem mindestens 3 Personen Platz haben. Im Winter kommt noch eine warme Überdecke hinzu. Das ist alles. Halt! Nicht ganz ... Damit der Schlafsack nicht immer gewaschen werden muss, kriechen wir zuerst in einen großen Bettbezug, als Schutzdecke für den Schlafsack, sozusagen.
Hier ein paar Bilder davon:


So, bis später dann erst einmal, ich muss jetzt über Najaras Spruch zum Glücklichsein nachdenken und dass man das Glück nicht im Rübenacker suchen soll ... oder so ähnlich...
Hier entlang geht es zu Najaras Tips zur Glückseligkeit
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| 16.11.2004 11:17:06: Pferdestärken |
Das, liebe Leser, ist der Blick, wenn ich von meiner Tastatur hochsehe und aus meinem großen Fenster, hinter meinem Bildschirm, hinausblicke. Viele Male tue ich das pro Tag, denn es tut den Augen wohl, wenn man von Nah- auf Fernsicht wechselt. Probiert das ruhig mal aus!
Das ist ein sehr gutes Augentraining, denn wie alle Muskeln braucht auch der Augenmuskel Übungen, um fit und leistungsfähig zu bleiben. Mein lieber Freund und Urkostarzt Wolfgang brachte mich drauf, und ich kann es euch wirklich empfehlen. Wolfgang hat durch dieses konstante Augentraining (welches natürlich noch ein paar Übungen mehr umfasst!) seine Brille wegtrainiert, die er als junger Student und Arzt noch brauchte. Ist das nicht toll?
Zum Thema Pferdestärken fiel mir grad noch ein, dass ich ja noch die alten Winterreifen von meinem alten Renault Laguna hier im Keller habe.
Leider hatte ich vergessen die gleich mitzuverkaufen, als ich ihn vor ein paar Tagen - endlich! - veräußerte. Wer also jetzt gut erhaltene Winterreifen ( 185/65 R14/ 86T / M+S )gebrauchen und günstig erweben möchte, möge sich bitte bei mir melden! :-)
Ach ja, heute morgen waren es hier bei mir 6 Grad und zum Frühstück haben wir uns die Sonne ins Haus geholt mit leckeren Kiwis und süßer Ananas. Zum guten Schluß gab es Pfefferminzblätter, die unsere Zähne frisch und mineralienreich in den Tag entließen! Bis später ....
Heute Mittag gab es bei uns dieses leckere Menue:
Es bestand aus Tomaten, Gurken, Blumenkohl, Brokkoli, Postelein und Vogelmiere. Und für meine kleine Tochter gab es noch einen Avocado-Dip dazu. Einfach lecker!
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| 17.11.2004 08:41:35: Mit urköstlichen Früchten und Harmonie in den neuen Tag |
Meine lieben und treuen Leser
Natürlich hätte ich meiner kleinen Tochter auch heute morgen zum Frühstück die Kiwi nebst Mandarine in die Hand drücken können ...
Oder ich hätte ihr mit schlauem Blick sagen können:
" Mein Kind! Bis zwölf Uhr entgiftet dein Körper noch, erst danach kriegst du was!" wie eine Mutter mir neulich schilderte, die auf dem Irrweg der Instinkto-Ideologie" gelandet war und selber spürte, dass da (fast) alles falsch lief. (Sie ist jetzt übrigens begeisterte Urköstlerin, hurra! )
Aber wie ich ich schon erwähnte, ist meine kleine Tochter klug und dazu noch Genießerin - wobei sie letzteres eindeutig von mir hat, weil ihr Vater schon ersteres für sich reklamiert ...
Also richtete die herrlichen Früchte, die ich immer en gros bei meinem Biohändler günstig einkaufe, auf einem Teller schön an, zündete eine Kerze an und sie begann die Tageszeitung lesend den Tag. (Dies gefällt mir zwar nicht so, aber es ist eine Auflage aus dem Politikunterricht ihrer Schule...) Die musikalische Begleitung in den Tag durfte heute wieder mal Herr Bach übernehmen.
Nun, es ist nicht wichtig, WIE ihr im einzelnen Eure Abläufe gestaltet, aber eines ist sicher: Kinder lieben Konstanz und eine wiederholende Routine. Sie fühlen durch "Rituale" Sicherheit und Geborgenheit. Schafft ihnen diese Oasen. Schafft überhaupt eine eigene Frischkostkultur und klebt nicht an den vergangenen Ritualen fest. ("Ein "Käffchen" und eine Semmel "brauche" ich zum Munterwerden ..." und dergl. Unfug mehr.)
Goethe sagte übrigens einmal auf die Frage, was Barbarei sei:
"Die Nichtanerkennung des Vorzüglichen!"
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wirklich vorzüglichen Tag. Schafft euch neue Rituale, schafft euch eine neue Esskultur. Sie muss nicht überall gleich aussehen, aber sie sollte zu euch passen. Und wenn eure schlechtköstelnden Partner (noch) nicht mitziehen? Habt doch den Mut zu getrennten Tischen. Muss denn jeder immer zur gleichen Zeit essen? Warum eigentlich? Nur weil die Normalos das zum alles bestimmenden Ritual erhoben, um wenigstens einmal am Tag zusammen zu sein? Nö! Man kann auch ANDERS intensiv zusammensein. Ich habe, z.B., so früh am Morgen noch gar keinen Hunger, aber ich setze mich trotzdem zu ihr und schaue ihr mit liebenden Augen beim Genießen zu.
Beziehungssachen
Nun muss ich natürlich gestehen, dass hier nun wirklich nicht die vorbildliche Expertin bin nach all meinen gescheiterten Beziehungen. ( Na ja, so viele waren es auch nicht, aber immerhin habe ich eine über 30 Jahre währende Ehe in den Sand gesetzt; und auch mein neuer Freund konnte sich ein Leben mit mir auch nicht so richtig vorstellen und strich nach nur drei Jahren die Segel... aber ich HOFFE weiterhin, denn die Hoffnung ist neben der Liebe doch das stärkste Gefühl, wie ich meine.)
Gestern dachte ich den halben Tag über einen lieben virtuellen Freund nach, der sich im Urkostforum dem "Geständnis" eines anderen Schreibers anschloss, indem sie uns mitteilten, dass sie sich schon längst von ihren schlechtköstelnden Partnern getrennt hätten, wenn da nicht die Kinder wären ... )
Das ist für mich persönlich das Traurigste, was in Beziehungen passieren kann, denn Kinder spüren die Abwesenheit der Liebe zwischen den Eltern sehr gut. Sie haben so feine Antennen. Und was können wir unseren Kindern Wertvolleres mitgeben (ausser der Liebe zur Natur und den natürlichen Genüssen)? Richtig, ein authentisches Gefühl für Liebe und Geborgenheit. Und das kann niemals entstehen, wenn wir als Eltern uneins sind, wenn wir uns streiten, wenn keine Liebe mehr zwischen uns ist. Ich, für meinen Teil, empfinde mein Leben nun - trotz der manchmal aufkommenden Einsamkeit und Sehnsucht nach einem Partner - jedenfalls so als wesentlich harmonischer, schöner und entspannter. Na ja, wie gesagt, ein Patententrezept habe ich nicht, vielleicht seid ihr Männer ja auch die besseren Schauspieler und könnt Liebe und Harmonie simulieren, wo gar keine mehr ist?? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich für den Rest meines Lebens wirklich nur noch authentisch und voller Liebe leben will. Der liebe Dirk brachte es doch gestern in unserem Glaubensforum wunderbar auf die Punkt: Die Liebe ist das Wichtigste! In diesem Sinne euch allen einen liebeVOLLEN Tag
- eure Brigitte Profil
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| 18.11.2004 11:23:59: Vegane Urkostkinder - gesund und fit - einfach Freude PUR |
Liebe Freunde, liebe Leser 
ganz herzlichen Dank erst einmal für eure vielen und lieben Einträge und Kommentare zu meinem Tagebuch. Ich lese sie alle mit Bedacht, auch wenn ich sie nicht alle kommentieren kann. Aber das ist ja auch nicht der Sinn dieser Sache. Austauschen können wir uns ja im Urkostforum. Auf jeden Fall freue ich mich immer über eine liebe Rückmeldung. Dann schreibt man ja nicht so ganz ins Blaue, gell?
Heute morgen gehen mir die Gedanken an das arme Kind, welches unverständige Eltern verhungern ließen, nicht aus dem Sinn. Ich schrieb dazu gerade was ins Urkostforum.
Ja, der Unverstand von Menschen scheint wirklich manchmal grenzenlos zu sein.
Dabei ist es Soooo einfach, wirklich gesunde Kinder großwerden zu lassen - und so glücklich und fit wie meine Lauri, könnten alle Kinder sein! Ohne Krankheit, mit guten und gesunden Zähnen (auch wenn immer noch längst nicht alle da sind, aber es werden immer mehr und sie begradigen sich grad ganz schön), ohne Allergien - einfach pumperlg'sund!
Gestern abend gab es bei uns noch:
Maronen, Feldsalat und Vogelmiere und viele Walnüsse. Dazu leckere Trinkkokosnüsse. Ein Paradies auf Erden!
... und heute Mittag frisch auf dem Tisch:
Maronen, Paprika, Blumenkohl, Avokados und - gleich noch frisch gepflückt! - leckeren Giersch. Den mag ich im Moment besonders gerne, weil er wieder frisch sprießt. Einfach toll.
... und dass diese Freude, dieses Wohlergehen allen Eltern dieser Welt widerfahren möge, wünscht sich von Herzen!
Heute habe ich wirklich gestaunt! Walderdbeeren im Mitte November? Aber es ist so: Einige meiner Erdbeerpflanzen haben noch einmal geblüht und tragen nun auch noch Früchte. Hier der Beleg:
Ja, und an meinen Himbeersträuchen fand ich auch noch ein paar Früchte.
Wir haben hier allerdings auch noch recht mildes Wetter - glücklicherweise noch kein Eis und Schnee in Sicht!

eure Brigitte Profil
Mein Beitrag dazu im Urkostforum
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| 19.11.2004 23:30:03: Der erste Schnee ist da ... |
Liebe Leser,
auch heute, am Ende eines langen Tages, noch ein kleiner Eintrag in mein Tagebuch. (Morgen wieder mehr)
Leider ist der Winter nun da. Zwar konnte man hier bei uns noch nicht Schlitten fahren, aber als wir die Augen aufschlugen heute morgen, war alles weiß. Aber es ist immer noch relativ mild und so sind meine geliebten Wildpflanzen auch noch nicht verfroren. Juchu.
Und das dies noch möglichst lange so bleibt, hofft bestimmt nicht nur
- eure Brigitte Profil
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| 21.11.2004 00:50:47: Passt auf unsere Kinder auf |
Liebe Leser,
zum gestrigen Weltkindertag kopiere ich mal einen sehr guten Kommentar, der mir zugemailt wurde:
In Deutschland hat sich ein Kind zu Tode getrunken.
Weil es einsam war. Weil es Problemen entfliehen wollte. Weil es nicht wußte, dass Alkohol lebensgefährlich sein kann. Woher sollen unsere Kinder das auch wissen?
Von uns Erwachsenen hören sie lustige "Ein - Gläschen - in - Ehren"- Geschichten, gewarnt werden sie nur vor "harten" Drogen wie Hasch, Kokain, Heroin.
Vor Alkohol schützen wir unsere Kinder nicht. Im Gegenteil: unsere Moral ist ausgesprochen verlogen:
Auf Zigarettenschachteln steht groß: "Rauchen tötet". Aber Alkohol wird als Spaßbringer und Problemlöser gefeiert. Viele Produkte (Alcopops)werden ganz bewußt für Kids gemach: schön bunt, viel Zucker... Das knallt schnell, und man schmeckt den Alk nicht. Es wird Kasse gemacht auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder. Jetzt bezahlen die ersten mit ihrem Leben.
Liebe Leser,
leider, leider... mußte ich erst einmal die Kommentare-Funktion hier für euch ausschalten, weil einige der bekannten Hetzer es wieder nicht unterlassen konnten, in meinem Tagebuch herumzuschmieren. Und da ich Ästhetin bin, werdet ihr es verstehen, wenn ich da einen Riegel vorschieben musste, denn es ist fast so, als ob diese Leute in mein Heim eindringen ... und dass das ganz und gar unerträglich ist, findet bestimmt nicht nur
eure - Brigitte Profil
P.S.: Ihr könnt ja, wenn ihr wollt, im URkostforum eure Kommentare gelegentlich machen. Ich würde mich freuen.
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| 21.11.2004 23:17:48: Immer noch gibt es so viel herrliches Grün! |
Hallo, liebe Leser!
Ja, auch heute gab es - trotz des Wintereinbruchs - noch herrliches frisches Grün. Ich bin gespannt, wie lange ich es noch genießen kann. Ich liebe es! Es ist ein wirkliches Lebenselexier und in seinem Vitalstoffreichtum nicht zu überbieten. Schon gar nicht durch Kulturpflanzen.
Hier ein paar weiterführende Links dazu:
Was genau ist eigentlich UrKost
Rund um die Wildpflanzen
Viel Spaß beim Stöbern, Kennenlernen und Genießen! Es lohnt sich!
-eure Brigitte Profil
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| 22.11.2004 22:43:40: Vegane Rohkost ist immer wieder ein Hochgenuss |
Unser Mittagessen: Brokkoli, Blumenkohl, Avokados, Tomaten, Gurken, Mohrüben, etwas Zwiebel und Honigmelone. Dazu natürlich wieder viel Giersch und co. Zum Giersch und den Wildpflanzen schrieb mir jemand etwas ganz Nettes:
Hallo Brigitte,
lieben Dank für das Bild vom Giersch:) Deine Erklärung dazu war ebenso richtig gut - ich hab gestern auch gleich Giersch gefunden. Und ein wilder Apfelbaum war noch voller Äpfel. Seitdem ich deine Beschreibungen in deinem Tgb. lese, gehe ich wieder bewußt durch die Natur. An dem Apfelbaum wäre ich vor ein paar Wochen noch gedankenlos vorbeigegangen. Für diese Woche haben wir also genug Äpfel!!!
Viele Grüße aus Stuttgart,
Ann
Das freut mich riesig, liebe Ann!
Heute war überhaupt wieder so ein richtig schöner Tag, das Wetter ist nämlich wieder viel milder (um die 10 Grad) geworden und so blühe ich richtig auf. Wie meine Wildpflanzen im Garten auch. Wir mögen es nicht so kalt. Heute bekam ich wieder viele nette Mails, die mich erfreuten. Besonders, nachdem die Feinde der Urmethodik im gesamten Internet in den verschiedensten Foren über mich und Franz Konz hetzen, bekomme ich die positivsten Zuschriften. Ob sie das ahnen? Für viele Menschen ist die Urmethodik, die Franz Konz so genial in seinem Buch Der große Gesundheits-Konz" aufschrieb, nämlich noch gänzliches Neuland, aber sie haben sich ein Feingefühl dafür bewahrt, besonders genau hinzuschauen, wenn so schäbig gehetzt wird. Und so kommt dann so manch einer dazu, mal "hinter die Kulissen" der Hetze zu schauen und ist dann meist sehr angetan. Jede Mange Dankesbriefe (wie oben) gab es auch, die erfreuen mein Herz immer besonders, weil ich dann spüre, nicht umsonst meine Aufklärungsarbeit zu machen.
Und bei I. Kant las ich heute:
Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gern zeitlebens unmündig bleiben und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.
Tja, faul und feige sind wir Urmethodiker nun wirklich nicht, der liebe Franz geht mit gutem Beispiel voran und ich versuche auch mein Bester zu geben, niemals mehr unmündig zu sein. Das uns dies immer wieder gelingen möge, wünscht sich nun ins Bettchen gehend - eure Brigitte Profil
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| 23.11.2004 21:55:57: Kakis - ein leckerer süßer Früchtespaß für Kinder |
Kakis sind einfach lecker. Aber vollreif müssen sie sein, sonst sind sie gräßlich "stumpf" und "pelzig". Weich müssen sie sein und ein bißchen "wabbelig" - dann sind sie köstlich!
Dazu gab es Trinkkokosnüsse, viel Vogelmiere und weiche Avocados. Ein fettreicher, aber sehr köstlicher Urkosttag, voller Gaumenfreuden.
Heute war es teilweise sonnig und um die 5 Grad. Wir träumen von der Sonne. Lauri träumt von Madeira und möchte am liebsten in den Winterferien wieder dorthin, denn es waren so schöne Tage dort mit netten Reisebekanntschaften und lustigen Kindern im letzten Jahr. Und baden an Silvester im Atlantik hat auch was! Aber keine Angst, Ihr Lieben! Man wird ja noch mal träumen dürfen... :-)
Damit der November jetzt auch schon mal ein paar "Highlights" bekommt, haben wir heute schon mal den Adventskranz an der Decke aufgehängt und geschmückt. Ich liebe die Adventskränze an der Decke seit Kindertagen, ich würde nie einen Kranz auf den Tisch legen. Nein, hängen muss er! :-) Wenn man ihn zeitig aufhängt, hat man länger was davon und Vorfreude ist ja doch auch immer wieder eine schöne Freude, nicht?
Aber das erste Lichtlein wird natürlich erst am nächsten Sonntag angezündet! :-)
Mit allen Sinnen genießen - besonders jetzt bei der Kälte.
- eure Brigitte Profil
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| 24.11.2004 10:54:35: Ein frostiger und zauberhaft glitzernder Novembermorgen |
Meine lieben Leser,
wie die liebe Najara gestern so schön in dem Brentano-Gedicht in unserem Forum "Glaubenssache!", - wo wir über "Gott und die Welt" diskutieren -, schrieb, läßt sich das Glück überall finden, wenn man das Leben liebt. Und so ist das Glück auch an diesem frostigen Novembermorgen hier bei mir.
Wie zauberhaft meine Wiese heute morgen im weißen Zuckerbäckerkleid aussah. (Das ist die einzige Gelegenheit, wo ich Puderzuckerbäckerei akzeptiere! :-)
Meine Pfefferminze sah einfach bezaubernd aus:
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Und jetzt scheint die Sonne mit ihrer Lebenskraft drauf und sie richtet sich schon wieder auf, und so konnte ich meine mineralienreiche Zahnpflege (jeden Morgen ein paar Blätter gleich nach dem Aufstehen) auch heute durchführen.
Und an meiner sonnigen und windgeschützten Häuserwand sprießen Vogelmiere und Löwenzahn mutig weiter, so als wäre nichts geschehen und zeigen Väterchen Frost eine lange Nase. Recht so!
Beleg:
Wie ihr seht: auch jetzt gibt es noch reichlich zu futtern und ich möchte keine "faulen Ausreden" mehr hören ... :-)
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| 25.11.2004 08:07:15: Cempedak - eine Zauberfrucht aus dem Garten Eden |
Ihr Lieben,
Wenn die heimischen Genüsse sich langsam neigen, wenn das Wetter unwirtlicher wird, dann zieht es mich in den Garten Eden, woher wir ja alle kommen, nämlich aus den Tropen, wo diese wunderbaren, ja geradezu bezaubernden Früchte wachsen. Ich muss dann nahrungsmäßig immer mal ein süßes oder deftiges Schmankerl haben. Gestern abend war es diese herrliche Frucht mit Namen Cempedak (wissenschaftl. Name: Artocarpus integer)
Die Cempedak gehört zur gleichen Pflanzenfamilie wie die Jackfrucht (Moraceae) und ist im wesentlichen gleichartig aufgebaut. Der Geschmack der sich im Inneren befindlichen Einzelfrüchte erinnert an - pardon! - Karamelschokolade oder Nougatcreme, bei sehr reifen Früchten, so sagt man. Ich allerdings finde, dass dieser Industrieschrott dieser herrlichen Frucht nicht einmal im entferntesten das Wasser reichen kann. Also, Weihnachten wird sie mit Sicherheit wieder auf unserer Festtafel liegen oder doch vielleicht die Jackfrucht? Mal sehen... die Qual der Wahl! Aber es gibt Schimmeres... :-) Lauri liebt sie auch sehr:
SO kann man Kinder verwöhnen, denn dies sind die wahren Genüsse. Genüsse ohne Reue!
Und das findet an diesem frostigen (-1 Grad) Donnerstagmorgen sicherlich nicht nur:
- eure Brigitte Profil
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| 26.11.2004 00:11:04: Urköstliche Genüsse - das Beste, was unsere Welt für uns bereithält |
Heute ... äh... gestern Mittag kam rechtzeitig das Paket von P4F bei uns an und so genossen wir wieder paradiesische Köstlichkeiten. Und wie ihr sehen könnt, gibt es auch jetzt noch viel wildes Grün, welches ich gerade zu den süßen Früchten sehr genieße. Brennesseln, Giersch, Vogelmiere, Taubnessel und Gundermann gibt es noch in reichlicher Güte und ausreichender Menge.
Es ist die Fülle und es ist der unseren Körpern immer wieder so wohltuende Genuss, der bei dieser Ernährung immer wieder bezaubert. Uns auf jeden Fall, meint
- eure Brigitte Profil
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| 27.11.2004 20:10:18: Es gibt aber auch immer wieder so viel Schönes! :-) |
Liebe Freunde der Urmethodik,
immer wenn ich mal traurig bin und schon fast ein bisserl entmutigt werde, wegen all der Heckenschützen im Internet, die mich mit geradezu widerlicher Penetranz mit ihrem verleumderischen Hass verfolgen, dann kommen wieder diese absolut zauberhaften Mails und Zuschriften von euch, die alles andere vergessen machen. So schrieb mir die liebe Veronika nun dieses zauberhafte Gedicht:
Rohkost – Urkost
Die Rohkost hat mich grüßen lassen,
in einem Buch – ich konnt’s nicht fassen:
„Willst Du gesund sein – vergiss den Kochtopf“, stand da zu lesen,
etwas ganz Neues ist das für mich gewesen.
Die Begeisterung war groß,
auf der Stelle ich beschloss,
Äpfel und Bananen zu kaufen.
Dafür musst’ ich nicht weit laufen,
denn am Bahnhof Salzburg, wo ich mich grad befand,
war schon ein Obst- und Gemüsestand.
Wunderliche Gedanken, gar Ängste schier,
kamen mir dann, ob dieser neuen Manier.
Genaueres wollte ich wissen, es war ein Gefrett,
und ich beschloss, mich zu informieren im Internet.
Unter „Rohkost“ gegoogelt und gefunden:
„Urkostmitbrigitte“! hat gleich das Feuer entzunden,
der Liebe zur Urkost, den Kräutern im Speziellen,
die Brennessel schlug gleich hohe Wellen.
Drei Jahre bald halte ich mich daran,
einige Freunde und meine Kinder steckte ich an.
Es tut uns gut – wir blüh’n und gedeih’n,
diese einfache Ernährung, sie konnt’ uns befrei’n,
von vielen Schmerzen und Leiden sogar.
Lieber Franz Konz, es ist wirklich wahr,
was Du schreibst in deinem Werke:
Die Urkost gibt dem Menschen viel Stärke.
Drum sag’ ich Dir und Brigitte ganz herzlichen Dank,
Wünsch alles Gute und lebt noch recht lang.
Ich danke dir, liebe Veronika!
Ja, es gibt mehr Schönes als Böses und es grüßt euch alle, die ihr mich mit eurer Liebe verwöhnt, sehr herzlich
- eure Brigitte Profil
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| 28.11.2004 20:36:16: Der 1. Advent in einer ganz normalen Urkostfamilie |
Liebe Freunde,
Das war wieder ein so zauberhafter 1. Advent.
Die Natur hat auch jetzt noch so viele Reize...
Wir wanderten durch unser nebelverhangenes Dorf ...ins" Wiehengebirge ..
... und entsannen Liebesgeschichten um Rainer Maria Rilke, der vor vielen Jahren hier ein Fräulein auf einem nahegelegenen Gutshof umwarb...und wir woben diesen "Zauberbaum" in unsere Geschichte mit ein mit seinen wunderschönen Goldäpfelchen:
Wir trafen unterwegs diesen emsigen Wurm:
... und fanden überall DAS Wildpflanzengewächs des Novembers: die Vogelmiere. Herrlich saftig und frisch:

Zu Hause wärmten wir uns dann am Kamin und Lauri zauberte aus frischer Ananas, Sapote Amarillo und frischen Zweigdatteln und Mandeln einige Köstlichkeiten - fein arrangiert auf dem Adventstisch. (Bild, s.o.)
Und dann las ich noch etwas vor und wir sangen und musizierten:
Das war für mich ein schöner Tag. Und diese Gedanken über das Schenken möchte ich euch noch mit in den Abend geben:
Schenken
Und wenn Du sonst nichts hättest,
so hast Du doch so viel,
was Du den anderen schenken könntest:
ein liebes, anerkennendes Wort.
Es bereichert den, der es empfängt,
ohne den ärmer zu machen, der es schenkt.
Es kostet ein wenig Mühe, nur einen Augenblick -
aber die Erinnerung daran dauert ewig.
Keiner von uns ist so reich und mächtig,
als dass er ohne dieses liebes Wort
des anderen auskäme.
(nach Phil Bosmans)
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| 29.11.2004 10:00:13: Bad Driburg und Marienmünster - zwei traurige und sinnlose Tode von vielen |
Liebe Freunde,
heute einmal etwas Trauriges und etwas zum längeren Nachdenken:
Wenn ein Kind stirbt ...
... ist es für uns so, als würde man uns das Herz aus dem Leibe reißen!
Es waren zwei traurige und sinnlose Tode, die mich in letzter Zeit erschütterten.
Zum traurigen Tod des kleinen Leon, welcher am 17. 11. vor dem Paderborner Schwurgericht am verhandelt wurde, ist eine Menge geschrieben worden. http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=526499
Das Gericht und die Sachverständigen stellten fest: Das Kindchen ist an einer Lungenentzündung in Kombination mit Austrocknung und Untergewicht (nur noch 4 kg!) gestorben.
Viel Unsinn von sogenannten Experten wurde uns leider auch im Zuge der Berichterstattung aufgetischt, und dies war für die meisten von uns mehr als nur schwer verdaulich. Es wurde auch der „Große Gesundheits-Konz“ als „Veganer - Bibel“ erwähnt und "dass die Eltern ihre Ernährung danach ausrichteten."
„Wie kann das sein?“ fragen sich viele von uns, „wo es uns doch so gut geht mit der Urkost!“
Bei mir klingelte das Telefon oft seit der Presseberichterstattung. Aufgebrachte Mütter riefen mich an, weil ich seit Jahren für den "Bund für Gesundheit" ein Beratungstelefon inne habe.
Tenor dieser Anrufe: Das kann nicht an der veganen Rohkost, unserer Urkost nach Franz Konz, gelegen haben, dass das Kind starb!
Alle diese Mütter ernähren nämlich ihre Kinder rohköstlich vegan und die Kinder gedeihen äußerst gut. Viel besser als die Kinder, die nicht gestillt wurden und früh an Kuhmilch und "Gläschen" gewöhnt wurden. (so wie meine jüngste Tochter auch, die im Unterschied zu ihren drei älteren Geschwistern urköstlich groß wird - und dies nachweislich nicht schlecht! )
Und dann diese zweite Meldung:
http://www.nw-news.de/nw/news/owl_/_nrw/?sid=753136663c2348725cb2cab0e58d26b2&cnt=296315
Ein gesunder 11-jähriger Junge starb in der letzten Woche in einer Zahnarztpraxis in Marienmünster, als man ihm 4 aus Ober- und Unterkiefer herausoperieren wollte. Für den Eingriff kam ein Narkosearzt, der dem Jungen mit dem Mittel “Piwa“ betäubte. Plötzlich brach der Kreislauf des Jungen zusammen, das Herz setzte aus. Der Staatsanwalt: „Es gibt keinerlei Hinweise auf ärztliches Versagen“.
Wenn ich das Bild des kleinen Erick betrachte, dann strahlt mich ein hübscher Junge mit einem zauberhaften Lächeln an – mit, nach dem Anschein, makellosen Zähnen. Dennoch war er angeblich „ständig beim Zahnarzt“. Vor der Operation hatte er die totale Angst.
Die Mutter Ludmilla:
„Gott hat es so gewollt. Erick ist jetzt in guten Händen. Wir machen niemandem einen Vorwurf.“
Es soll jetzt untersucht werden, ob der Junge allergisch auf das Narkosemittel reagiert hat.
***
Es ist ein grauenhafter Schicksalsschlag, wenn ein Kind stirbt und es ist in der Tat so, als würde man uns das Herz aus dem Leibe reißen. Stellt euch vor, eurer Kind stirbt am „plötzlichen Kindstod“. Es würde gerade 3 oder 4 Monate alt. Manche verlieren ihre Kinder schon im Mutterleib oder bei der Geburt. Ist es das, was man „Schicksal“ nennt? Oder „darf“ dies einfach nicht mehr vorkommen, jedenfalls nicht bei „alternativ lebenden“ Menschen? (Bei den anderen, sehr wohl und täglich, wie ich unten ausführe!) Und dann kommt auch noch die Kriminalpolizei! Was haben diese Eltern da zum Aushalten?
Nun, das Leben ist voll von Schicksalsschlägen, aber Vieles ist auch selbst verschuldet. An dieser Erkenntnis führt kein Weg vorbei, wenn wir ehrlich und realistisch mit den Gegebenheiten dieser Welt umgehen.
Durch Babynahrungshersteller wie Nestlé werden z. B. viele Babys getötet. Und zwar weltweit rund 1,5 Millionen Babys pro Jahr.
Laut UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sterben jährlich 1,5 Millionen Säuglinge, weil sie nicht gestillt sondern mit der Flasche ernährt werden. Armut, Unkenntnis und mangelnde Hygiene bedeuten hohe Risiken bei der Flaschenernährung: häufig sind Durchfallerkrankungen, Austrocknung und Infektionskrankheiten die tödliche Folge ...
Doch nun zurück zu dem kleinen Leon. Das Kind starb an einer Lungenentzündung in Kombination mit Austrocknung und Untergewicht.
Nicht die Art der Ernährung traf also die Schuld, wie einige voreilige Menschen behaupteten, sondern, dass das Kind überhaupt keine Nahrung mehr bekam.
Diese lebensbedrohliche Situation musste, meiner Meinung nach, auch ohne Sachverstand erkennbar sein. Der Gutachter Prof. Gerhard Fechner: "Man kennt solche Bilder nur aus Afrika." Das hat mit vegan / nichtvegan wenig zu tun, aber viel mit gesundem Menschenverstand. Solch ein rapider Gewichtsverlust kommt keinesfalls von heut auf morgen.
Ich stelle klipp und klar fest: Selbstverständlich hätte diese Familie sich ärztlichen Rat einholen müssen, wenn sie selber so sehr mit ihrem Latein am Ende ist. Nicht unbedingt von irgendeinem beliebigen Feld-Wald und Wiesenarzt, der von natürlicher und gesunder Lebensweise keinen Schimmer hat. Aber es gibt doch mittlerweile auch viele gute und kompetente naturheilkundlich orientierte und sogar endlich auch urmethodisch denkende und handelnde Ärzte. Diese hätten sie unbedingt aufsuchen müssen. Alles andere grenzt für mich persönlich an Irrsinn.
Festzuhalten ist auch: Ein nach der Urmethodik richtig ernährtes Kind „trocknet nicht aus“ und hat auch kein „Untergewicht“. (Dies kann vielfach belegt werden. Herzliche Einladung dazu.)
Ohne diese Familie persönlich zu kennen und ohne ihr schweres Los durch eine weitere Schuldzuweisung erschweren zu wollen, stelle ich auch fest, dass wir ausdrücklich keine „Behandlung“ in Form von „Naturölen oder „Säften“, wie die Eltern dies durchführten, empfehlen.
Generell ist hervorzuheben:
Die vegane Frischkost (Urkost), wie wir sie praktizieren und die Franz Konz in seinem erwähnten Buch "Der große Gesundheits-Konz" niederschrieb, ist eine naturgemäße Ernährung und Lebensweise mit einem täglich hohen Wildpflanzenanteil, die sich ausschließlich an der Natur und ihren Vorgaben orientiert und hat, richtig durchführt, nur positive gesundheitliche Auswirkungen. Dies ist vielfach weltweit belegbar, und wir stehen damit auch keineswegs isoliert da.
Führende amerikanische und kanadische Ernährungswissenschaftler bestätigten erst kürzlich in einem Positionspapier, das sich auf 256 Quellen abstützt und von 27 Wissenschaftlern überprüft und freigegeben wurde:
„Es ist die Position der ADA, dass eine entsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmüßig ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet.“
und:
“Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät“
Dort geht es zwar nicht speziell um Rohkost, ist aber unerheblich in diesem Zusammenhang, denn wenn Mathilde Kersting vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung nun erklärt, dass " der Mensch unverzichtbare Eiweißbausteine in Form von essenziellen Aminosäuren, Kalzium, Jod, Eisen und einige Vitamine hauptsächlich über tierische Lebensmittel zu sich nähme" und Fleisch empfiehlt,...
... befindet sie sich schlicht nicht mehr auf der Höhe der internationalen Diskussion - wo man längst weiter ist, wie man sieht - zum Wohle von Mensch UND Tier.
Und auch Prof. Dr. Claus Leitzmann vom ernährungswissenschaftlichen Institut der Universität Gießen machte folgende Feststellung zur veganen Ernährung:
„Studien mit vegan lebenden Menschen, die weltweit, aber auch von uns durchgeführt wurden, zeigen, dass Veganerlnnen im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger im Normalbereich.“
Nachzulesen unter:
http://www.vegetarierbund.de/nv/nv_2001_4__Prof_Dr_Claus_Leitzmann__Statement_zum_Veganismus.htm
Dass allerdings die Muttermilch für einen Säugling auch in dem Alter die allerbeste Ernährung ist, die dann nach und nach mit weiteren natürlichen Lebensmitteln ergänzt werden, darüber darf es auch keinen Zweifel geben, und die „chronische Ernährungsstörung“ hatte ja auch laut Gerichtsgutachter folgerichtig mit dem Abstillen begonnen.
Der Familie nun für die Ernährung Tiermilch zu empfehlen oder gar aufzunötigen, ist ein ebenso kritisch zu sehendes Vorgehen und basiert auch keineswegs auf dem neuesten Stand der Erkenntnis, denn die Kuhmilch stellt eines der größten Allergene für unsere Kinder dar.
Ja, Milch und Milchprodukte sind ein echtes Gesundheitsrisiko. Wir wissen: Sie enthalten weder Ballaststoffe noch komplexe Kohlenhydrate und stecken voller gesättigter Fettsäuren und Cholesterin. Kuhmilch ist in ihrer Zusammensetzung einfach nicht für Menschenkinder, sondern für Kälbchen gedacht, dies wird jeder leicht einsehen können.
Kuhmilch ist aber nicht nur die häufigste Ursache von Allergien bei Kindern, sie ist auch in Zusammenhang mit Koliken (Magenkrämpfen), Autismus, chronischen Ohrentzündungen, Insulin-abhängiger Diabetes mellitus (Typ 1 oder „juveniler“ Diabetes), Akne, Übergewicht, Blähungen, Verstopfung, übermäßiger Schleimbildung und einer Anzahl weiterer Krankheiten sehen. (Dr. Benjamin Spock).
Und auch Dr. med. Frank A. Oski, ehemaliger Direktor der Kinderheilkunde der Johns Hopkins Universität, beurteilt die Kuhmilch kritisch:
"Es gibt keinen Grund, jemals in Ihrem Leben Kuhmilch zu trinken. Sie ist für die Kälber gedacht, nicht für Menschen. Wir sollten noch heute aufhören, Milch zu trinken. In der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Tier (oder der Mensch) artfremde Milch konsumiert. Zudem ist der Mensch das einzige Lebewesen, das sich noch im Erwachsenenalter nicht von der Milch trennen kann.“
Auch bei der Fleischempfehlung raten wir aus vielerlei Gründen zu größter Vorsicht. Und dies sei den Menschen besonders hier ins Stammbuch geschrieben, die ROHES Fleisch (instinktive Rohkost) empfehlen! Einer davon dürfte allgemein bekannt sein:
In Großbritannien gab es Berechnungen, die letztes Jahr noch von 500.000 Todesfällen durch vCJK ausgingen, die durch den Verzehr von BSE-Rindern herrührten.
Jetzt wurden die Zahlen auf etwa 136.000 korrigiert. Zwar sind in Deutschland bislang weniger BSE-Rinder verzehrt worden als in Großbritannien. Bezogen auf die letzten zehn Jahre muss man allerdings davon ausgehen, dass zehntausend oder mehr BSE-Rinder und nicht ein paar wenige verzehrt wurden.“
Selbst Ernährungswissenschaftler U. Pollmer (wahrlich unverdächtig, vegan zu sein!)gab zu:“ Mutmaßlich waren dort (in GB:BR) vor allem Kleinkinder dem Erreger ausgesetzt, weil man, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt, Rinderhirn dazu verwendete, um Babynahrung herzustellen. Rinderhirn eignet sich als Emulgator und kann somit chemische Zusätze ersetzen. Aus heutiger Sicht klingt das natürlich sehr verantwortungslos. Damals hätte diese Entscheidung aber sicher auch eine Mehrzahl der Deutschen für gut befunden“.
Ich stelle zusammenfassend fest, dass die traditionelle Ernährung, wie sie jetzt wieder von den sogenannten „Experten“ gepredigt wird, die Menschheit und alle Bewohner dieser Erde ins Unglück führt. Dies dürfte auch den hartnäckigsten Verweigerern einer alternativen Lebensweise klar sein:
- Noch nie gab es so viele allergische Kinder
- Noch nie gab es so viele Kinder mit Krebsleiden
- Noch nie ist das Diabetes-Risiko bei Kindern so enorm gestiegen. (Selbst die WHO befürchtet dramatische Ausbreitung der Zuckerkrankheit)
- Noch nie hatten wir so viele übergewichtige Kinder. (Weltweit sind mehr als 22 Millionen Kinder unter fünf Jahren zu dick. Mehr als drei Viertel davon leben in den Industriestaaten.)
- Etwa 4000 Kinder und Jugendliche erkranken in Deutschland jährlich ohne Hoffnung auf Heilung. In den vergangenen Jahren sind in verschiedenen deutschen Städten Hospiz-Initiativen entstanden, die diese Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien unterstützen. Und das sind beileibe keine Urköstler!
- In Deutschland erkranken etwa 340 000 Menschen jährlich an Krebs, davon rund 173.000 Frauen. Mit 45.000 Neuerkrankungen bleibt der Brustkrebs das häufigste Tumorleiden bei Frauen - bei weiter zunehmender Tendenz. Das häufigste Tumorleiden beim Mann ist das Prostatakarzinom.
- Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 1750 Kinder unter 15 Jahren an Krebs. Am häufigsten werden in dieser Altersgruppe Leukämien, Tumore des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.
- Nach Berechnungen des Berliner Hygienikers Klaus-Dieter Zastrow gingen 13 Prozent der Todesfälle von Krankenhauspatienten auf eine Infektion zurück, die sie sich erst dort zugezogen hätten. Auf Deutschland hochgerechnet seien dies bis zu 40 000 Tote pro Jahr, berichtete die ARD.
Ich trauere um all diese Menschen.
Brigitte Rondholz (Stellvertr. Vorsitzende des Bund für Gesundheit)
Weiterführende Quellen:
http://www.vegetarismus.ch/heft/2003-3/vegetarische_ernaehrung.htm
http://www.milch-den-kuehen.de/index2.html
http://f25.parsimony.net/forum63512/
http://www.ruhen-und-tun.de/tod-kinder.htm
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| 30.11.2004 21:05:06: Von Safus und anderen fremdartigen Dingen |
Liebe Freunde, liebe Leser - heute ein liebes Assalam-o-aleikum an euch und an die liebe Anisa, die mir gerade so lieb mailte, dass sie sich schon auf meinen heutigen Tagebucheintrag freue! Also werde ich mich sputen (müssen) ... :-)
(Anisa ist übrigens Muslima und hat gerade einen sehr lesenswerten Eintrag in unserem Forum "Glaubenssache" gemacht. Ich danke dir sehr dafür, weil es für mich zu den spannendsten Dingen des Lebens gehört, etwas aus ganz anderer Sicht als üblich vorurteilslos zu betrachten.)
Heute möchte ich euch allen einen sehr exotischen Genuss vorstellen, der für euch vielleicht auch etwas fremdartig, für mich aber immer wieder ganz einzigartig und wunderbar ist. Jede Safu, die übrigens aus Afrika zu uns kommen, schmeckt anders. Es ist eine Fettfrucht mit eher deftigem Geschmack. Einige fühlen sich an "Pizza" erinnert... ich nicht:
Für mich ist Safu einfach Safu, eine wunderbare Gabe unserer Natur und eine Pizza ist nur ein unglaublich schlechter Abklatsch dieser Paradiesfrucht, deren
wissenschaftl. Name: Canarium sapho ist und deren Schalenfarbe von hellblau, rötlich bis dunkelviolett schimmert. Ach ja... und ganz weich müssen sie sein. Dann sind sie richtig. Und zu dieser markanten Ölfrucht aßen wir herrliche Topinambur und viel Vogelmiere ...
... und dass dies nun an zwei Tagen ganz vorzügliche Gerichte für uns waren, ist gewiss:
Tipp:
Harte Safus, die schnell nachreifen sollen, am besten in eine Plastiktüte oder -schale legen, damit ein tropisches Klima nachgeahmt wird. Doch aufpassen, schaut öfter nach, damit die Safus nicht, zu lange darin gelassen, verschimmeln.
Erfreut euch dieser Fettfrucht mit Genuss, auch wenn nicht nur sie, sondern auch ihr Preis leider ziemlich "deftig" ist. Den Beginn einer größeren Leidenschaft voraussagend, grüßt euch
- eure Brigitte Profil
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| 01.12.2004 12:23:37: Das erste Türchen... wenn Urkostkinder Advent feiern... |
... ist es genauso schön und aufregend, wie bei allen anderen Kindern auch - nur gesünder!
Gerade erreichte mich dieses hübsche Bild von der lieben Sonja. Sie schreibt dazu:
Hallo, liebe Brigitte!
Ich wollte euch mal gaaaanz liebe Grüße schicken, damit du mal wieder was anderes siehst als Ärger. Auf dem Bild siehst du unser Frühstück mit "Kakikeksen", Granatapfel und Feldsalat mit Walnüssen.
Justin hat heute sein erstes "Säckchen" im Adventskalender aufgemacht. Ich habe ihm Dattel-Erdmandel-Bällchen gemacht, über das er sich sehr gefreut hat.
Ich finde dein Tagebuch auch sehr schön und schicke dir viiiiel Kraft, deine Aufgabe weiterhin so gut zu erfüllen wie du das immer tust!!
Liebe Grüße
Sonja, Justin & Jessica
Ich danke dir von Herzchen, meine liebe Sonja und auch allen anderen Leserbriefschreibern. Ich fühle mich getragen von einer Welle des Vertrauens und der Liebe. Das Vertrauen ist auch angebracht. Ich habe es auch. Zwar weniger zu einzelnen Menschen, aber immer zur unfehlbaren und wunderschönen Natur.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen - und vor allen Dingen allen Kindern - einen schönen, urmethodischen und aufregenden Advent. Und dies ist Lauris Adventskalender.
1. Türchen: Getrocknete Ananas und ein hübsches Haargummi.
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| 01.12.2004 18:22:42: Vom Segen und den Grenzen der Urmethodik |
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Liebe Leser,
ich möchte zu meinem Eintrag vom 29. 11 noch etwas anmerken, was eigentlich selbstverständlich ist und Urmethodikern auch längst bekannt ist (oder sein sollte), wenn sie das Buch von Franz Konz richtig gelesen und verstanden haben. Ich schrieb:
Wenn ein Kind stirbt ...
... ist es für uns so, als würde man uns das Herz aus dem Leibe reißen!
Zum traurigen Tod des kleinen Leon, welcher am 17. 11. vor dem Paderborner Schwurgericht am verhandelt wurde, ist eine Menge geschrieben worden.
Das Gericht und die Sachverständigen stellten fest: Das Kindchen ist an einer Lungenentzündung in Kombination mit Austrocknung und Untergewicht (nur noch 4 kg!) gestorben.
Viel Unsinn von sogenannten Experten wurde uns leider auch im Zuge der Berichterstattung aufgetischt, und dies war für die meisten von uns mehr als nur schwer verdaulich. Es wurde auch der „Große Gesundheits-Konz“ als „Veganer - Bibel“ erwähnt und dass die Eltern ihre Ernährung danach ausrichteten.
„Wie kann das sein?“ fragen sich viele von uns, „wo es uns doch so gut geht mit der Urkost!“
Bei mir klingelte das Telefon oft seit der Presseberichterstattung. Aufgebrachte Mütter riefen mich an, weil ich seit Jahren für den "Bund für Gesundheit" ein Beratungstelefon inne habe.
Tenor dieser Anrufe: Das kann nicht an der veganen Rohkost, unserer Urkost, gelegen haben nach Franz Konz, dass das Kind starb!
Alle diese Mütter ernähren ihre Kinder rohköstlich vegan und die Kinder gedeihen äußerst gut. Viel besser als die Kinder, die nicht gestillt wurden und früh an Kuhmilch und "Gläschen" gewöhnt wurden.[...]
Es ist ein grauenhafter Schicksalsschlag, wenn ein Kind stirbt und es ist in der Tat so, als würde man uns das Herz aus dem Leibe reißen. Stellt euch vor, eurer Kind stirbt am „plötzlichen Kindstod“. Es würde gerade 3 oder 4 Monate alt. Manche verlieren ihre Kinder schon im Mutterleib oder bei der Geburt. Ist es das, was man „Schicksal“ nennt? Oder „darf“ dies einfach nicht mehr vorkommen, jedenfalls nicht bei „alternativ lebenden“ Menschen? (Bei den anderen, sehr wohl und täglich, wie ich unten ausführe!) Und dann kommt auch noch die Kriminalpolizei! Was haben diese Eltern da zum Aushalten?
Nun, das Leben ist voll von Schicksalsschlägen, aber Vieles ist auch selbst verschuldet. An dieser Erkenntnis führt kein Weg vorbei, wenn wir ehrlich und realistisch mit den Gegebenheiten dieser Welt umgehen. [...]
Doch nun zurück zu dem kleinen Leon. Das Kind starb an Austrocknung und Untergewicht in Kombination mit einer Lungenentzündung.
Nicht die Art der Ernährung traf also die Schuld, wie voreilige Menschen behaupten, sondern, dass das Kind überhaupt keine Nahrung mehr bekam.
Diese lebensbedrohliche Situation musste, meiner Meinung nach, auch ohne Sachverstand erkennbar sein. Der Gutachter Prof. Gerhard Fechner: "Man kennt solche Bilder nur aus Afrika." Das hat mit vegan / nichtvegan wenig zu tun, aber viel mit gesundem Menschenverstand. Solch ein rapider Gewichtsverlust kommt keinesfalls von heut auf morgen. [...]
Ich wiederhole noch einmal meine daran sich anschließende Erklärung, um alle Unsicherheiten zu beseitigen:
Selbstverständlich hätte sich diese Familie ärztlichen Rat einholen müssen, wenn sie selber so sehr mit ihrem Latein am Ende ist. Nicht unbedingt von irgendeinem beliebigen Feld-Wald und Wiesenarzt, der von natürlicher und gesunder Lebensweise keinen Schimmer hat. Aber es gibt doch mittlerweile auch viele gute und kompetente naturheilkundlich orientierte und endlich sogar auch urmethodisch denkende und handelnde Ärzte. Diese hätten sie unbedingt aufsuchen müssen.
Dahingehend berate ich seit Jahren am "Urkosttelefon"(Jeden Mittwoch zwischen 20 und 22 Uhr unter der Rufnummer: 05746 - 937577) wo mich alle Mitglieder des BfG kostenlos anrufen können - und sehr viele Mütter und Väter nutzten und nutzen diesen Service.
Selbstredend leite ich Eltern bei medizinischen Problemen immer weiter an einen Kinderarzt. Bei einem auf 4 kg abgemagerten Kind „bis auf die Knochen“ gefriert mir das Blut in den Adern und allein bei der theoretischen Vorstellung dieser Situation ist es für mich undenkbar, es soweit überhaupt kommen zu lassen.
Ein nach der Urmethodik richtig ernährtes Kind "trocknet nicht aus" und hat auch kein "Untergewicht", was anhand vieler gesunder Urkostkinder belegt werden kann. Ich möchte an dieser Stelle hinzufügen:
Es gibt den SEHR seltenen Fall von Stoffwechselerkrankungen, und da findet dann die Urmethodik ihre Grenzen. Diese Grenzen akzeptiere ich, weil diese Kinder möglicherweise ohne eine medizinische Betreuung nicht überleben könnten. Und wer bin ich, dass ich eine Entscheidung über Leben und Tod treffen würde? Nein, da ist eindeutig meine Grenze.
Meine Stärken liegen woanders:
Ich möchte euch allen positive Unterstützung geben, euer Leben und das eurer Kinder durch die Urmethodik zu verbessern, wie dies schon in unzähligen Fällen geschah. Und wenn Einzelne nicht von ihr profitieren (können), dann respektiere ich das und rate den Betroffenen, sich möglichst umfassend bei den besten Ärzten beraten zu lassen, die sie auf dieser Welt finden können. Ich bin es nicht und ich meine auch, dass es den hohen und unbestrittenen Wert der urmethodischen Ernährung und Lebensweise in keiner Weise schmälert, solche Ausnahmen als Grenzen zu akzeptieren.
Herzlichst -
Eure Brigitte Rondholz (Stellvertr. Vorsitzende des Bund für Gesundheit)
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| 01.12.2004 23:47:17: Es müssen nicht immer Exoten sein - einfache Genüsse sind auch toll! |
Der Dezember begann heute neblig-trüb und mit einer Temperatur um die 4 Grad.
Zum Mittagessen hatten wir mal wieder ganz leckere einfache (und preiswerte!) Genüsse:
Ganz viel Vogelmiere und lila Taubnesseln, Äpfel, Mohrrüben, Tomaten, Gurken und sehr cremig-fettige Avokados, die noch aus der P4F-Lieferung stammten. Einfach lecker!
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| 02.12.2004 20:51:48: Urkost - einfache aber vielfältige Gaumenfreuden |
Ihr lieben Leser,
heute ging es weiter mit den köstlichen, einheimischen Genüssen aus unserem Garten. Dazu hat mich der liebe Andreas M. inspiriert.
Danke dir! :-) Ja, in der Tat, es müssen nicht immer die Exoten sein.
Bei meinem lieben Nachbar sammelte ich nochmals herrliche Boskoppäpfel. Und Walnüsse habe ich auch in großer Menge da, dazu ein paar Rüben, Brokkoli und viele WILDpflanzen - ein wahrhaft sättigender und preiswerter Gaumenschmaus.
Jemand mailte mir, dass es jetzt doch gar keine Wildpflanzen mehr gäbe. Weit gefehlt. Vieles fängt gerade im Winter an zu sprießen, wie die Vogelmiere und die Taubnesseln, die ihr oben sehen könnt.
Und damit ihr nicht glaubt, dass ich da schummel und euch die Wildpflanzen des Sommers präsentiere, habe ich mal die heutige Zeitung neben unseren Wildpflanzenteller gelegt! :-)
Zu klein?? ok ...
Besser?
Ach ja... und heute war natürlich auch das zweite Türchen dran: Da freute sich meine Kleine über einen "Post-it"-Block und über eine Feige.
Ach, wie kann man mit so kleinen und liebevoll verpackten Dingen doch Kinder froh machen! Die Äuglein strahlen richtig, wenn sie zum Adventskalender springt und dann freut sich auch mein Herz.
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| 03.12.2004 20:11:41: Patente auf die Natur |
Liebe Freunde, liebe Leser,
heute war wieder einer dieser Tage, wo ich wenig Zeit hatte, etwas am PC zu tun, aber jetzt komme ich doch zu einem Eintrag, bevor das Wochenende beginnt ...
*** Gerade lese ich, dass der Bundestag die Umsetzung der europäischen Biopatentrichtlinie beschlossen hat. Das Gesetz verbietet das Klonen von Menschen, den Eingriff in das menschliche Erbgut und Stoffpatente auf menschliche Gene.
Ist doch toll! Werden jetzt einige von euch denken, nicht wahr? Im Prinzip, ja ...
... bis auf die klitzekleine Kleinigkeit, dass zwar in Deutschland Patente auf menschliche Gene eingeschränkt werden, aber dies keinerlei Einfluss auf die weit reichenden Patentvergaben des Europäischen Patentamtes hat. Reine Augenwischerei also!
Und was war der Preis für dieses "großartige" Gesetz?
Nun, im Gegenzug können genetische Veränderungen bei Tieren und Pflanzen jetzt patentiert werden.
Na, da werden die Pharmafirmen sich aber ins Fäustchen gelacht haben und ich höre die Champagnerkorken förmlich bis hierher knallen.
Ja, das war wieder ein großartiger Tag für die Zerstörer unseres wunderschönen Planeten.
Immer wieder fassungslos, ob der Bosheit, der Kurzsichtigkeit oder der schlichten Gewinnsucht vieler Menschen
Eure -
Brigitte Profil
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| 04.12.2004 23:31:50: Ein vorweihnachtlicher Tag in Osnabrück voller Freude |
Liebe Freunde und Leser,
heute besuchten wir das weihnachtlich strahlende Osnabrück und ich muss schon sagen, dass diese Stadt sich wirklich festlich herausgeputzt hat. Dem Zauber konnten auch wir uns nicht entziehen, auch wenn wir mit dem kommerziellen Treiben nichts am Hut haben.
Aber es gibt dort auch viele interessante Büdchen mit wunderschönen handwerklichen Arbeiten und unsere jungebliebenen Kinderherzchen konnten sich an all den schönen Sachen wirklich erfreuen.
Freude.
Das ist überhaupt eines der Schlüsselwörter in unserem Leben. Und dies Wort sollte überhaupt vorherrschend sein im Leben mit Kindern, denn Freude ist ein Schatz, mit dem man lange wuchern kann im Leben. Das zählt mehr als alles Gold dieser Welt. Jeden Tag genießen und ihn mit Kindern lachend durchleben. Was gibt es Schöneres? Als ich gerade im Urkostforum die bezaubernden Bilder von Tabea und Aaron betrachtete, da dachte ich so bei mir: "Ja, so glücklich und strahlend müssten alle Kinder dieser Welt aussehen und so ein leckeres Abendessen wünschte ich auch allen Kleinen dieser Welt!"
Und dann der Höhepunkt des Tages für uns in einem Restaurant:
Leckere Salatzutaten am Salatbüffet findet man heutzutage doch fast überall, und ich war zufrieden, weil Lauri doch so gerne "essen geht"!
Ihm schmeckt's offensichtlich! :-)
Allseits glückliche Gesichter nach einem schönen Tag:
Glücklicher als all die rotweinseligen Gesichter auf dem Weihnachtsmarkt allemal, die sich nicht einmal vor den wirklich schlimmen Gerüchen der Tierleichenbrätereien ekelten. Doch - HALT! Vier hübsche junge Mädchen fanden die Gerüche auch so abscheulich, dass sie mit angewidertem Gesicht, lautmalerisch gestikulierend, ob des "Gestanks" und aufgrund der abscheulichen Tatsache, dass man dort die Leber von armen Hühnern schamlos feilbot, das Weite suchten.
Das empfanden wir drei als Lichtblick in dieser Welt, welche den Leichenfraß so als "Normalität" verinnerlicht hat.
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| 05.12.2004 22:20:27: Der 2. Advent wurde auch wieder urköstlich und gesund gefeiert |
Liebe Leser,
ihr wisst es ja längst:
Die Urmethodik bietet nicht nur eine schier unbegrenzte Vielfalt in ihren kulinarischen Genüssen, nein, sie ist auch immer wieder köstlich.
Heute auf dem adventlichen Tisch: Viele Orangen, Mandarinen, "Dattelkonfekt" von Keimling und viel Vogelmiere. Einfach lecker. Sehr zu empfehlen sind zum weihnachtlichen Genießen für alle Leckermäulchen auch die getrockneten Ananasringe. Einfach köstlich und fruchtig.
Sie lassen es sich schmecken:
Aber vorher machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung in die Natur:
Man findet ja immer noch reichlich draußen zu essen! Hier waren es köstliche rotwangige Äpfel. Einfach lecker:
Für alle Lästermäulchen: Urkost ist zwar sehr nahrhaft, aber nicht der Art, dass ich so zugenommen hätte, wie es auf dem Bild erscheint!! Es ist nur ein dicker Winterpullover mit Innenfutter, der so aufträgt...
Und zum Frühstück gab es Köstliches aus dem Garten:
Kommt mal ein bisserl näher heran, dann könnt Ihr es besser erkennen:
Leckere Topinambur, fruchtig-köstliche Hagebutten und viel wildes Grün...
Ach, ja und im Adventskalender des Urkostkindes in den letzten Tagen:
Haarspangen und Haargummis (die bei uns immer - mysteriöserweise! - von "der Katze gefressen" werden.) So ist der Haarschmuckkorb erst einmal wieder wohlgefüllt!
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| 06.12.2004 15:14:43: Alles Liebe zum Nikolaus |
Liebe Leser,
nun war er also da, der gute alte Nikolaus und die Freude war groß bei allen großen und kleinen Kindern, denke ich mal.
Urkostkind Lauri freute sich über Nachschub ihrer ???-Detektivgeschichten-Cassetten-Sammlung, Dattelkügelchen und Mandarinen. Ich hoffe, diese von Herzen kommende Freude, sich über Dinge zu freuen, die für andere vielleicht keinen allzu hohen Wert haben, bleibt ihr hoffentlich noch lange erhalten.
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| 06.12.2004 15:35:12: Vegane Frischkost - das Beste, was wir uns und unseren Kindern geben können |
We can do it! Go vegan!
Immer wieder lesen Zweifler der veganen Rohkost es gerne, wenn auch noch andere zu dem gleichen Ergebnis kommen, wie wir Urmethodiker. :-) Vor über 100 Jahren war es der Naturheilkundler Kuhne, der zu den gleichen Schlüssen kam, wie wir:
Wir hatten dazu Beiträge im Urkostforum, wo der komplette Beitrag nachzulesen ist.
Dieser Mann fragte sich einfach:
Welche Nahrung ist denn nun naturgemäß?
Wie ich schon vorher erwähnte, sind die leicht verdaulichen Verdauungsmittel auch die für das Gedeihen des Körpers vorteilhaftesten. Eine Überernährung oder schlechte Verdauung tritt aber am schwersten ein bei leicht verdaulicher Kost.
Diejenigen Nahrungsmittel, welche uns in ihrem unveränderten, natürlichen Zustande wohl schmecken und zum Essen einladen, sind auch allemal am leichtesten zu verdauen und liefern die meiste Lebenskraft.
Alle Nahrungsmittel, die wir durch Kochen und Räuchern würzen und salzen, einpökeln und in Essig legen verändern, erleiden dadurch Einbuße an ihrer leichten Verdaulichkeit und Bekömmlichkeit und liefern uns bei weitem nicht mehr jene Lebenskraft wie die unbeeinflusste Nahrung, wenn auch die Haltbarkeit der Speisen durch diese Manipulationen eine längere wird.
Nun fragen Sie aber bestimmt: Was sollen wir denn nun essen, und was sollen wir trinken?
Was das Getränk anbetrifft, so muss ich nochmals zurückkehren zu unseren Beobachtungsgebieten. Wir finden außer dem Menschen kein Geschöpf, das von Natur zur Löschung des Durstes eine andere Flüssigkeit als Wasser wählte.
Bemerkenswert ist es dabei, dass die Tiere fast immer das fließende Wasser aufsuchen und lieber aus dem Flusse oder Bache trinken, als aus der Quelle, die aus dem Fels sprudelt, und tatsächlich ist Wasser welches von der Sonne beschienen wurde und über Kies dahinfloss, dem frischen Quellwasser vorzuziehen. Tiere, die saftige Nahrung genießen, trinken übrigens sehr wenig, und auch der Mensch fühlt selten Durst, wenn er die saftige Frucht nicht vernachlässigt. Hat er aber das Bedürfnis zu trinken, so ist auch für ihn Wasser das einzig wahrhaft naturgemäße Getränk.
Schon die mit Fruchtsaft versetzten Wässer veranlassen ihn leicht reichlicher zu trinken als erforderlich, wenigstens dann, wenn sie stark mit Zucker versetzt sind. Wer Heilung von Krankheit sucht, der muss sich streng an das Getränk halten, das von Natur für uns bestimmt ist, und muss seinen Durst nur mit Wasser löschen.
Was sollen wir aber essen?
Auf Früchte hat die Natur uns hingewiesen, und Fruchtnahrung ist also die naturgemäße. Alle Früchte, alle Beeren, Wildkräuter und auch alle Knollen, die Gesicht, Geruch und Geschmack nicht abstoßend, sondern einladend finden, können uns zur Nahrung dienen. Wir finden solche in allen Erdgegenden und Zonen in genügender Menge, höchstens fehlen sie in den kältesten Regionen. Letztere sind daher auch nicht zur Wohnstätte für Menschen geeignet.
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Die Natur wird nie den Menschen folgen, sondern die Menschen haben die Gesetze der Natur zu befolgen! (Dioskurides)
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| 07.12.2004 10:40:18: Oh, diese unglaublichen Genüsse aus der Natur |
Liebe Freunde und Leser,
dieses kleine Büchlein schenkte mir meine Lauri gestern zum Nikolaus. Und auf die Natur mit ihren wunderbaren Gaben bezogen kann ich auch aus vollstem Herzen sagen:
Bis zum Mond.... und wieder zurück ... liebe ich sie!
Gerade eben erdete ich mich wieder mit dem kostenlosen Dezember-Kraftspender Vogelmiere
... und das gibt mir die nötige Kraft mich gleich auf meinem Stepper auszutoben, wo ich immer das Nützliche mit dem Praktischen verbinde und die Morgenzeitungen lese ...
...denn dafür bleibt mir sonst oft keine Zeit. Aber als stellvertretende Chefredakteurin von "Natürlich Leben" muss ich natürlich auch tagespolitisch ein bisserl auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ich durch die Netzzeitungen gut und schnell informiert werde. ***
Puh! Der Tag begann stressig! Zwanzig vor acht lagen wir noch in unserem Bett im Freien (6 Grad Morgentemperatur), wo wir immer so herrlich und tief in der frischen Luft schlafen. ZU tief...
Lauri, welche die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit in Person ist, schrie ganz erschrocken auf, flitze ins Bad, griff sich ihre Anziehsachen, ich schlüpfte in irgendwelche Klamotten, packte den Schulranzen und wir sprinteten ins Auto. Dort zog sie sich erst einmal an, kämmte sich die Haare und mümmelte an den noch hastig abgezupften Pfefferminzblättern, die ich ihr zur Beruhigung und für den frischen Atem gab. Und was soll ich sagen? Niki Lauda aus Westfalen schaffte es - Spitz auf Knopf! - und stand 2 Minuten vor 8 vor der Schultüre. (Nicht nachmachen, liebe Kinder!)
Dann konnte ich erst einmal durchatmen und ging zu meinem Marktstand, der an drei Tagen in der Woche dort herrliche Biosachen verkauft:
Wenn ihr näher herankommt...
.. .werdet ihr den tollen Postelein entdecken. Ein Tipp für alle, die nicht das Glück haben, einen großen Garten mitten in der Natur auf dem Lande mit so vielen WILDpflanzen zu haben! Er wird jetzt frisch in allen Bioläden verkauft und ist doch ein kleiner Ersatz für die Wildpflanzen. Sehr mineralienreich und basisch. Gut zum Kauen mit oder nach süßen Früchten.
Und heute Mittag werde ich mir wieder ein paar herrliche Topinambur aus meiner Erdekiste auf der Terrasse hereinholen.
So kann man sie vor Wühlmäusen schützen und sie bleiben schön frisch.
So, das war's erst einmal... später mehr!
An die liebe Margrit: Danke für deinen lieben Kommentar zu gestern! (allen anderen lieben Kommentatoren auch ein liebes Dankeschön-bussi) Ich habe jetzt mal probeweise die Startseite hier verkürzt und so sollte die Ladezeit insgesamt kürzer sein, oder? Nachteil: Man kann nicht mehr bis zum Anfang hinunterscrollen, sondern muss mit ein paar Klicks erst ins Archiv gehen. Besser oder nicht?
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Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz
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