| 06.05.2006 20:49:23: Stillkind Ella - immer aktiv und lustig |
Mal schnell sehen, was es zu essen gibt ...
Oh, wie lecker! Safus, Oliven, Avokados, Tomaten, Gurken, Papayas und viiiele wilde Pflanzen. Einfach toll und kleine und große Menschen zufrieden machend.
Wenn alle mit dem Essen beschäftigt sind, kann ich mich mal schnell mit Tante Lauris WM-Paniniheft aus dem Staub machen. Keiner hat's gesehen - nur Jule ...
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| 08.05.2006 10:33:36: Honig ist ein Suchtmittel und Gift für uns Menschen |
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*Seufz* Immer wieder mal werden mir Manuskripte zugeschickt - auch von sogenannten "Urköstlern", die auf mich eher einen verwirrten Eindruck machen.
Bitteschön...wozu brauchen urmethodisch-natürlich und gesund lebende Menschen diesen Unfug mit den "Planetenphasen"? Wir fühlen uns doch in jeder Phase unseres Lebens pudelwohl. Und muss ich wirklich nochmals wiederholen, dass wir selbstverständlich nicht die Drüsensekrete von Bienen essen? In der Natur kämen wir auch gar nicht dran - so wie man in der Natur nicht an die Milch der Kühe kommt. Ganz einfach also, die Spreu vom Hafer zu trennen ... Beim Honig verhält es sich ähnlich, wie mit der Milch. Auch der Honig wird von uns als "Raubgut" angesehen, macht süchtig durch seinen Wohlgeschmack und ist GIFT für die Zähne. GENAUSO giftig wie Industriezucker! Schaut euch die Zähne der meisten "Instinktos" an - und ihr wisst Bescheid! Honig wird von Bienen für Bienen erzeugt, wird er ihnen genommen und gegen Zuckerwasser ausgetauscht. Und der konzentrierte, unnatürliche Zucker wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Immunabwehr nachlässt, was wiederum ein Grund dafür sein könnte, dass viele Bienenvölker an Milbenbefall leiden und sterben. In anderen Ländern ist es auch heute noch legal, die Bienenvölker zu vergasen beziehungsweise zu verbrennen, da es billiger ist, als sie über den Winter zu bringen. Dafür ist es auch in der Bundesrepublik noch heute erlaubt und üblich, den Bienenköniginnen die Flügel abzuschneiden, damit sie nicht wegfliegen können. Und: "In der gesamten Welt ist der Sporengehalt von Bienenhonig die bekannteste Quelle des Säuglingsbotulismus."
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| 10.05.2006 09:16:20: Eine Natur zum Verlieben ... |
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... und immer verlässlich und treu. Ist sie nicht bezaubernd schön im Moment? Ich kann mich kaum satt sehen.
Giersch wirklich en masse:
Ich weiß, dass die meisten Leute es als bekämpfenswertes "Unkraut" ansehen ... wir nicht: Wir lieben es! Eine sehr mineralsalzreiche und vitaminreiche Pflanze. Jeden Tag esse ich mindestens drei große Schüsseln voll davon. Ach ja... und das pikante Wiesenschaumkraut wächst auch so anmutig bei uns vor sich hin:
Und speziell für die liebe Lele: Für Dich ausgegraben... die wilde Möhre, die zur Zeit auch überall hochschießt.
Und mein geliebter Wegerich macht sich auch auf die Socken und schießt jeden Tag ein Stückchen höher in der Sonne:
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| 10.05.2006 11:26:53: Die Wahrheit über Vogelgrippe - Dokumentarfilm über eine inszenierte Bedrohung |
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Mundus vult decipi (Die Welt will betrogen werden!)
Das wussten schon die alten Gelehrten. Wenn man die Ereignisse der letzten Monate kritisch verfolgt hat, weiß jeder halbwegs unabhängige und kluge Kopf, dass die pharmazeutischen und politischen Profiteure in Sachen "Vogelgrippe" weltweit betrogen hat was das Zeug hält, aber besonders erfolgreich wieder uns Deutsche, weil die "liebe Angela" ja auch soooo fein brav ist und die Steuergelder für das überflüssige "Tamiflu" oder "Grippeimpfungen" nur so sprudeln ließ ... Gestern erreichte mich dies: PRISMA Newsletter vom Montag, 8. Mai 2006 ________________________________ Das Geschäft mit der Angst - Die Wahrheit über Vogelgrippe Dokumentarfilm über eine inszenierte Bedrohung Die tägliche Medienhysterie zum aktuellen Stand der Vogelgrippe ist im Moment frühlingshafteren Themen gewichen. Geblieben ist aber die Unsicherheit der meisten Menschen, was sie von dieser Geschichte halten und vor allem wie sie sich in Zukunft richtig verhalten sollen. Die Angst einer Infizierung ist immer noch im Bewusstsein fest verankert. Welche Hintergründe stecken hinter der hausgemachten Volkshetze und ist die Angst wirklich begründet? Wir stellen Ihnen heute einen aktuellen Dokumentarstreifen zu diesem Thema frei zur Ansicht und bitten Sie, sich für den ca. 60-minütigen, eindrucksvoll recherchierten Report Zeit zu nehmen, um sich ein Bild über die wahren Hintergründe der Vogelgrippe zu machen. Eins ist aber jetzt schon sicher: Gewinner ist u.a. die Käfiglobby der Massentierhaltung, die in der Stallpflicht für Geflügel die wachsende Bio-Konkurrenz für immer loszuwerden scheint. Bitte nutzen Sie für die reibungslose Übertragung den Internet Explorer; mit Mozilla etwa haben wir einige Unterbrechungen verzeichnen müssen.
André Hammon, Herausgeber PRISMA Magazin
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| 12.05.2006 11:31:03: Urköstliche Maientage mit Mispeln |
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Heute morgen fiel mir siedend heiß ein, dass ich den Geburtstag meines lieben und treuen Co-Moderators im Urkostforum am 1. Februar vergessen hatte, und so ging ich in den Garten, um ihm nachträglich ein schönes Bild zu schenken:
Da drüber freut du dich, gell? Ach, in der Natur ist es im Moment sooo bezaubernd, da hat man wirklich die Qual der Wahl bei den Motiven. Zum Mittag werden wir uns wieder auf unserer Wiese herumlümmeln, dort essen und das Leben genießen:
Wir haben dort heute Mispeln gegessen.
Die alten Hasen aus dem Urkostforum wissen, dass ich seit Jahren im Mai über diese überaus fruchtige, aromatisch-süß-saure saftige Paradiesfrucht mit den herrlichen Kernen ins Schwärmen gerate.
Für mich lösen sie im Früchtezyklus die Orangen ab. Herrlich. Gibt es bei jedem Türken, letztes Jahr noch für 3.99, heute für 4.99. Tja, das nennt man Inflation.
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| 14.05.2006 11:27:34: Allen Müttern - besonders den Stillmüttern - nur das Allerbeste! |
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Ihr seid toll, wenn es Euch nicht gäbe, müsste man Euch erfinden! Ich hoffe, Ihr habe heute einen wunderschönen Tag mit Euren Lieben, und lasst euch reichlich verwöhnen und beschenken mit Geschenken, die von Herzen kommen. (Nicht so wie Anke Engelke... Dieses Kissen hat mir meine Lauri gemacht:
... und noch 'n Gedicht (sie hat versprochen an der Grammatik und den Reimen noch zu arbeiten...)
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| 15.05.2006 15:58:49: Ein Leserbrief zu den Urkost-Schnuppertagen |
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Liebe Brigitte,
ich würde mich sehr freuen, wenn meine ganze Familie in den Genuss dieser tollen Erfahrung kommen würde. Vielleicht findest du ja ein Plätzchen in deinem sicher vollen Terminkalender, das wäre sehr toll. Mir bzw. uns geht es mit der Urkost ausgezeichnet. Ich habe jetzt um die 82 kg (vorher 97) und fühle mich leicht, befreit und fit. Mein täglicher Lauf am Morgen ersetzt meinen sonst täglich konsumierten Kaffee, die Urkost bringt mir Energie und Ideenreichtum für meine Arbeit. Die Zeit bei die war eine sehr intensive und schöne, die tägliche Fülle an Bewegung und die anfängliche Fastenzeit haben mir ganz neue Seiten meine Körpers und meines Körpergefühls gezeigt. Die Umstellung ist uns nicht immer leicht gefallen, aber wir haben am Tag nach meiner Heimkehr begonnen, alles an Schlechtkost aus unserer Wohnung zu entfernen. Die Woche bei dir hat uns zu einem gewaltigen Sprung nach vorne verholfen, mitten hinein in das Leben eines Urköstlers. Ich hoffe, viele Menschen werden offen für eine solche Erfahrung und kommen dann auch dorthin diesen Weg in eine besser Zukunft zu gehen. Liebe Grüße Christian Löschenkohl (Kärnten) Hier ein paar Schnappschüsse dieser tollen Urkostfamilie:
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| 16.05.2006 10:34:34: Das Urgestein feiert heute Geburtstag: Franz Konz wird heute 80 Jahre jung! |
Dem lieben Franz Konz zum 80. Geburtstag: Viel Liebe und viel Glück und immer eine Handvoll Vogelmiere in Deiner Reichweite
Franz Konz und die Königin von England – diese zwei Menschen gleichen Jahrgangs feiern im Wonnemonat Mai ihren Geburtstag zum achtzigsten Mal. Und heute ist der Ehrentag vom Franz. Nun wird der verblüffte Leser sich wahrscheinlich fragen: „Na nu, was hat denn der Franz mit der Queen gemeinsam?“ Mir fällt da - außer dem Alter – auch nicht viel ein, außer dass beide fleißig und pflichtbewusst sind und beide ihren Zeitgenossen in unterschiedlicher Weise dienten und immer noch dienen. Auch damit wurden sie vielen Menschen zum Vorbild. Das mag mancher Demokrat nun eher mit einem Naserümpfen quittieren, und in der Tat, wenn ich jetzt in Auszügen die Biographie der vierfachen Mutter Elisabeth lese, gefriert mir auch ein wenig das Blut in den Adern. Denn vorbildlich ist ihr royales Leben keineswegs. Ich denke da mit Grauen an die dekadenten und denkbar brutalen "Jagdvergnügen“, denen sie mit einer relativ kleinen „Oberschicht“ frönt. Und privat? Nicht einmal einen „Gute-Nacht-Kuss“ gibt es für den Prinzgemahl mehr. Die Eheleute haben sich nichts mehr zu sagen, alle Körperlichkeit und Zärtlichkeit sind in den letzten Jahrzehnten auf der Strecke geblieben, und jeder von ihnen geht, ohne den Mund des anderen zu suchen, mit den unterkühlten Worten: “Good night, dear“ in sein eigenes königliches Bettchen. Welch ein Graus im königlichen Haus! Da gelobe ich mir doch den Franz. Wenn wir uns telefonisch besprechen, strahlt seine Stimme vor Glück, er schwimmt seine täglichen Strecken im hauseigenen Schwimmbad, macht sein Urtraining und genießt die Zeit mit seiner jungen Ehefrau Nariné. Welch ein Glück! Ja, welch ein Geschenk des Himmels, denn was nützt den Menschen eine formal lückenlose Biographie ohne Trennungen oder Scheidungen, wenn es in der Realität nur noch eiskalte Gewohnheit und äußerliche Zwänge sind, welche sie aneinander ketten? Die Liebe ist das Wichtigste von allem im Leben, wie wir alle wissen; ohne sie erscheint die Welt öd, voller Tristesse und leer, aber mit ihr erheben sich unsere Herzen, denn alles wird schön in ihrem wärmenden Glanz. Sie gibt uns Lebensmut und Zuversicht, und davon können wir sicherlich alle in diesen oft düsteren Zeiten mit all ihren Horrormeldungen eine gute Portion vertragen. Natürlich will ich die lebenslange Verbindung zweier Eheleute nicht schmälern, selbst in der griechischen Mythologie begegnet uns dieser Traum der Menschen in Philemon und Baucis. Ovid beschreibt in den „Metamorphosen“ den Besuch des verkleideten Göttervaters Zeus und seines Sohnes Hermes in einer Stadt der Menschen, die ihnen hartherzig den Einlass verwehren. [...] Wie schön also, wenn es so ist. WENN! Erinnern wir uns an das englische Königshaus, welches sicherlich stellvertretend für ein weitverbreitetes, langjähriges Ehe-Elend steht. Und somit beglückwünsche ich Dich, mein lieber Franz, auch zu dieser Deiner liebevollen Lebensführung, die für so manchen von uns doch auch inspirierend sein könnte. Mögen euch noch viele schöne Jahre in Gesundheit, Harmonie und Liebe bevorstehen. Aber nicht nur in Liebesdingen ist uns der Franz ein Vorbild. Ich spreche sicherlich den allermeisten verehrten Mitgliedern des „Bund für Gesundheit“ aus der Seele (und so lese ich es auch häufig in den Leserbriefen an uns), wenn ich sage: Ja, auch mir, wie so vielen, hat die Umstellung auf die naturbelassene Frischkost mit den wunderbaren Wildpflanzen immer strahlende Gesundheit, ein fröhliches Herz und stetiges Wohlergehen geschenkt. Und den meisten ist wohl bekannt, dass mich die Urmethodik damals von dem schulmedizinischen Fluch der technisch vermurksten Geburtshilfe (besser: Geburtsverzögerung) heilte und meiner nun bald 14jährigen Tochter ein allzeit gesundes und fröhliches Kinderleben bescherte:
Sie hat immer noch kein einziges Medikament in ihrem Körper und ist damit sicherlich schon ein Fall für das „Guinessbuch der Rekorde“, wenn ich mich so umschaue in der „normalen“ Welt, wo die Kinderärzte sich wohl bald Drehtüren für die „ewig kranken Kinder“ einbauen lassen müssen. Dafür werde ich Dir, lieber Franz, und Deinem unermüdlichen Fleiß, all das Wissen im „Großen Gesundheits-Konz“ zusammengetragen zu haben, immer dankbar und verbunden bleiben. Mögest Du auch in den nächsten zwanzig Jahren, mit strammen Schritten auf die Hundert zustrebend, allzeit ein liebendes Herz und gesunde Knochen haben - und jederzeit eine Handvoll Vogelmiere auf der frischen Wiese finden. In herzlicher Verbundenheit – Deine Brigitte (Die vollständige Laudatio finden Sie in der neuen "Natürlich Leben!" im Juni)
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| 17.05.2006 09:19:49: Still- und Früchtekind Ella schwelgt genießerisch in der Jackfrucht |
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Ach, wie schön das Leben doch ist mit so einem kleinen Menschlein. Immer fröhlich, immer gesund (tja, ihr Doktores, an solchen Kindern ist kein Verdienst zu machen, gell?) und immer guter Dinge.
Gestern nachmittag brauchte meine liebe Tochter mal wieder ein wenig Freiraum für wichtige Termine und so hatten wir den kleinen Sonnenschein hier bei uns. Oh, wie lustig das doch mit ihr ist:
Oh, Jackfrucht schmeckt soooo toll ...
...da muss ich doch mal näher ran ....die kleinen Flaschen links und rechts neben mir sind übrigens aus Holz, die gibt es im Bioladen für den Kaufmannsladen. Nicht, dass Ihr denkt, ich pfeife mir da einen Flachmann ein .. hi hi hi
Da tanze ich vor Freude doch glatt auf dem Tisch! (Bei meiner Omi darf ich das nämlich, weil sie alles, was ich mache sooooo süß findet ...)
Und hier noch zwei mopsfidele Urkostkinder:
Was die so alles mit ihrer lieben Mutti Sonja treiben, könnt Ihr HIER nachlesen.
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Ein kleines P.S. für alle Statistiker:
Dieses Tagebuch liegt mit Abstand an der Spitze aller Parsimony-Tagebücher und ich freue mich über die täglichen über 300 Besucher sehr. Danke, dass es Euch bei mir so gut gefällt. Ich denke, ihr spürt, dass ich euch nicht verkohle, und dass es ein schönes Leben ist, welches man als Urmethodiker führt.
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| 17.05.2006 22:07:28: Nachtrag zum Muttertag |
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Natürlich war Elena (14 Monate) wieder glücklich mit uns am Tisch zu sitzen und zu schmausen:
Oh, Mann ... Mangos sind so was von genial ... am liebsten sauge und nage ich den Stein ab.
Hm...hier schmecken die Mangos immer besonders gut.
Sie sind ja auch baumgereift von:
Kann man nicht meckern!
... aber am Allerschönsten ist doch der Stillstop bei meiner Mami auf der Wiese:
Meine Omi wird oft gefragt, wie lang man ein Baby denn stillen sollte? Komische Frage eigentlich, oder? Ist doch klar: Solange wir Babys das möchten. Und ich glaube, ich möchte das noch sehr sehr lange. Komisch ist auch, dass die Großen so etwas Einfaches nicht mehr wissen.
Apropos Wiese... sind die Wiesen zur Zeit nicht himmlisch?
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| 18.05.2006 12:20:35: Zauberhafte Rohkost |
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Heute ist wieder so ein wunderbarer Tag, wo uns die wunderbare Urkost aus allen Ecken der Küche anlächelt:
Es vergeht eh kein Tag, wo ich nicht von Herzen dankbar bin über diese schöne Art mit Genuss und ohne Reue zu essen - und ohne TierLEID zu verursachen. Das ist ein Geschenk, welches ich immer wieder dankbar zu schätzen weiß.
Kein Vergleich zu den üblichen Supermarkt-Mangos oder Papayas, sondern baumreif geerntet und zu uns geschickt von:
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| 19.05.2006 22:29:09: Oh, diese wunderbaren Urkostkinder |
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Heute kam die liebe Bettina aus dem Forum mit ihrem kleinen Tristan. Er ist fast 17 Monate, stillt sich natürlich noch (was sonst...?) und probiert mit Begeisterung all die herrlichen Früchte dieser Welt. Oh, wie wunderbar und goldig die Urkostkinder doch sind. Immer fröhlich, eine gesunde und frische Haut, aufmerksamer Blick - eine einzigartige Aura umgibt sie:
Durian schmackt aber auch wirklich lecker ...
Jetzt noch 'ne Runde Schaukeln mit Mami - hey, das Leben kann soooo schön sein!
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| 20.05.2006 14:53:34: Wichtigste Meldung des Tages: Lisa-Marie ist da |
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Sie ist da. Seit heute nacht um 2 Uhr halten die stolzen Eltern das süßeste Kindchen dieser Erde in ihren Armen. Oh, wie stolz ich auf meine Tochter bin, die das super hingekriegt hat. Ein tolles Team: Sie, ihr Kindchen und ihr Mann, der ihr eine sehr große Hilfe war.
Ich kann mein Glück gar nicht in Worte fassen. Ob meine Augen jemals wieder trocken werden? Ich schwimme im Glück ... ich singe und tanze wie auf Wolken vor Freude. Oh, wie schön das Leben doch ist.
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| 22.05.2006 21:20:46: Urkost gibt Kraft und macht gute Laune |
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Mit Bettina und Tristan unterwegs ...
Ei, was wächst denn da im Wald?
Die muss ich mir angeln. Ist ja sogar schon ein Strohhalm drin - wie praktisch! :-)
Den beiden Süßen schmeckt sie auch:
Das gibt Kraft für eine Rutschpartie:
Stillkind Tristan mit seinen 17 Monaten wird natürlich hauptsächlich noch von der Muttermilch ernährt und gesättigt, aber er langt auch immer mal wieder gerne bei Papayas, Tomaten und Bananen zu. Wunderschön zu sehen, wie wunderbar er mit strahlendem Lächeln und guter Gesundheit die Welt erkundet und erobert - ohne ständig krank und "angeschlagen" zu sein - wie all die anderen Kinder, die nicht das Glück einer natürlichen Ernährung haben. Wie praktisch: Bei Mami auf dem Rücken lässt es sich gut leben:
Radfahren ist aber auch toll:
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| 24.05.2006 23:21:53: Neues Wildpflanzenarchiv im Wachsen |
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Liebe Leser,
immer wieder werde ich gefragt, ob wir nicht von bekannten und unbekannten Wildpflanzen aktuelle Fotos hätten. Nun, der Meenhard hat auf seinen Reisen in den Süden Europas viel fotografiert, und auch ich werde immer mal wieder in nächster Zeit ein paar neue Fotos von leckeren Wildpflanzen hineinsetzen.
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| 25.05.2006 15:35:35: Schluss mit den Instinkto-Lügen - findet endlich eure 'Schlüsselprodukte', die vegane Frischkost |
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Manchmal ist es schon schwer für die Menschen, die Spreu vom Hafer zu trennen. Besonders dann, wenn radikale Menschen täglich ihre Ernährungslügen öffentlich wiederholen, geraten manche ins Schwanken. Bitte informiert euch gründlich, schaut hinter die Kulissen derjenigen, die immer wieder das Falsche zum Nachteil von Mensch und Tier verbreiten und wägt gründlich ab. Die Wahrheit lässt sich finden!
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| 25.05.2006 16:20:26: Günsel und Sauerampfer streiten um unsere Gunst |
Unser neues, schön bebildertes Wildpflanzenarchiv blüht und gedeiht jeden Tag mehr.
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| 27.05.2006 22:02:02: Von Reineke Fuchs und erbarmungslosen Menschen, die sich Jäger nennen |
Liebe Freunde, liebe Leser,
manchmal bin ich müde vom vielen Kämpfen. Ich denke dann: "Mach dir ein schönes Leben, Brigitte, mach mal Urlaub, beschäftige dich nur noch mit schönen Dingen, mit der Natur, mit Musik, mit der Kunst und mit lieben Menschen. Davon gibt es doch so viele - jedenfalls mehr als böse!" Aber die Bösen und Arglistigen agieren leider nachhaltiger, sie schaffen es, das Schöne und Hehre ins Gegenteil umzudrehen. Und sie schaffen es immer wieder, dass ich mich selber am Schopf packe und doch immer wieder aus dem Stadium der Mutlosigkeit und Resignation herausziehe. Denn die Tiere brauchen uns, liebe Freunde - mindestens als ihre Fürsprecher, denn das können sie nicht alleine. Also mache ich doch wieder weiter mit der Aufklärung und dem Schreiben und dem Reden. In der Hoffnung, dass es doch irgendwann den Tieren nützt. So wie viele andere Menschen. Doch lest selber über ein Unrecht, was mich und andere erzürnt:
Von Dag Frommhold
Kaum ein Tier wird hierzulande so erbarmungslos verfolgt wie der Fuchs. Mehr als 600.000 dieser ebenso schönen wie intelligenten Wildtiere mussten im Jagdjahr 2000/2001 durch jägerische Flinten und Fallen ihr Leben lassen; ein Großteil davon als Welpen am elterlichen Bau. Viele Jäger können ihren Hass dabei kaum verbergen, wenn sie von »dem Fuchs« im Kollektivsingular feindbildbezogener Termini reden - als »Niederwildschädling«, »Wilderer« und »Krankheitsüberträger« diffamiert, wird ihm in Deutschland nicht einmal eine Schonzeit zugestanden. Als Berlin 1995 wagte, wenigstens erwachsene Füchse neun Monate im Jahr unter Schutz zu stellen, kam es in den Jagdmedien zu Proteststürmen - was die Jäger im Hinblick auf alle anderen Wildtiere als Ausdruck ihrer ethischen Gesinnung werten, mutiert zum »gefährlichen Werk von Öko-Amateuren« (Wild und Hund), wenn es auch für Füchse Geltung erlangen soll. Nein, viel lieber schreibt man Fuchsjagd-Wettbewerbe aus, fordert hohe Abschussprämien und zeichnet die erfolgreichsten Fuchskiller mit Preisen, Urkunden und Anstecknadeln aus. Die Argumente, die die Jägerschaft zur Rechtfertigung ihrer rücksichtslosen Hatz auf Meister Reineke anführt, sind dabei vollkommen hanebüchen und werden auch dadurch nicht glaubwürdiger, dass die großen deutschen Jagdzeitschriften sie mit gebetsmühlenhafter Regelmäßigkeit wiederholen. Auf besondere Tradition kann in diesem Zusammenhang vor allem die These zurückblicken, der Fuchs als Hauptüberträger der Tollwut müsse intensiv »bejagt« werden, um der Ausbreitung dieser Seuche Einhalt zu gebieten. [...] Weiter geht es mit:
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| 28.05.2006 16:37:51: Oh, diese wunderbaren Wildpflanzen! |
Es spricht sich bei aufgeklärten Menschen immer mehr herum, dass Brennesseln einen großen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren haben. "Mehr als ein Unkraut" hieß ein Beitrag zum diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend forscht" , bei dem das Öl der Samen der Großen Brennessel auf ihre Inhaltsstoffe untersucht wurde. Die Schlussfolgerung: Aufgrund der gefundenen ernährungsphysiologisch wertvollen ungesättigten Fettsäuren ist die Große Brennessel keineswegs nur als Unkraut, sondern auch als wertvolles Naturkraut anzusehen, von dem sich nicht nur die Blätter und Stengel, sondern auch die Samen als Rohstoff nutzen lassen. Wildpflanzen sind aber nicht nur sehr lecker, sondern sie sind auch eine sehr wichtige Nährstoffquelle. Sie erhalten erstaunlich viele Vitamine und Mineralsalze und was kaum bekannt ist: Sie sind reich an Proteinen, die aufgrund ihrer Aminosäurenstruktur eine hohe biologische Wertigkeit haben. Die Brennessel wächst gottlob überall und ist eine der wertvollsten Wildpflanzen. Ich liiiebe sie und esse sie täglich. Sie ist auch bei Euch in den Großstädten zu finden und zu essen, weil sie so schön hoch wächst und die Hunde da nicht draufmachen können. Sie enthält gegenüber dem Kopfsalat das 25-fache an Magnesium, das 30-fache an Vitamin C, das 20-fache an Provitamin A, das 40-fache an Kalzium, das 50-fache an Eisen. Die Brennesselblätter sind besonders reich an Proteinen (5 bis 9 Prozent des Frischgewichts, das heißt ungefähr 40 Prozent des Trockengewichts, also fast doppelt soviel wie z.B. die Sojabohne). Aktion Eichhörnchen - Superfood selbstgemacht:
Wenn Ihr Angst habt, im Winter nicht genügend wildes Grün zu finden, könnt ihr die nun überall so reichhaltig wachsenden Blätter und die Samenstände auch trocknen (am besten und energiesparendsten) in der warmen Luft und dann mit den Händen zerreiben (getrocknete Blätter brennen nicht mehr). In langen und kalten Wintermonaten kann man sie dann über den Wintersalat streuen. Sie geben ein intensives Aroma und sorgen mit ihren Vitaminen und Spurenelementen, die dann doch auch noch in abgeschwächter Form enthalten sind, für zusätzliche Vitalstoffe. SUPERfood - selbstgemacht! ( Ein freundliches Noch ein Tipp: Wenn Ihr sie in euren Gärten ab und zu mit der Sense beschneidet, könnt ihr immer wieder die frischen Triebe essen. |
| 30.05.2006 16:17:21: Ambulante Geburt und natürliches Stillen - ein Erfahrungsbericht, der unter die Haut geht |
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Dieser wunderbare Bericht einer jungen Mutter erreichte mich und ich möchte ihn euch nicht vorenthalten. Ich telefonierte heute mit Christine und sie sagte mir, dass sie mich vor Jahren mal am "Urkost-Beratungstelefon" angerufen hatte, als ein kleines Problem beim Stillen auftauchte und dass ihr meine unerschütterliche Zuversicht damals sehr geholfen habe. Diese Zuversicht möchte sie jetzt weitergeben und sie hofft, auch anderen jungen Müttern damit eine Hilfe zu sein:
Christine Nonn Ein unter die Haut gehender Erfahrungsbericht zur „ambulanten Geburt“ und zum natürlichern Stillen Ich möchte gerne meine Erfahrungen bei der Geburt meiner Tochter und meine Stillerfahrungen weitergeben, um anderen Frauen Mut zu machen und zu zeigen, dass auch eine sogenannte „ambulante Geburt“ keine wirklich gute Alternative zu einer Hausgeburt ist dass das naturgemäße Stillen einfach und natürlich ist. Warum das Stillen (auch) toll ist, zeigen diese Erlebnisse: Solche Geschichten kann man nur erleben, wenn man lange stillt. Ich hätte nie gedacht, dass ich meinem Kind noch Milch geben kann, wenn es vier Jahre alt ist. Paula will immer noch und sie ist sehr stolz darauf, dass sie so lange trinken darf, bis sie irgendwann nicht mehr möchte. Gestern Abend hat sie mir im Bett gesagt, dass sie aufhört, wenn noch ein Baby kommt. Nachmittags hatte sie gesagt, wenn sie acht ist, will sie nicht mehr, weil sie dann sicher keine Milchzähne mehr hat. Während der ganzen Schwangerschaft hatte ich Bedenken, dass das Stillen nicht klappt. Ich hatte immer Probleme, weil ich nur eine kleine Oberweite habe. Das es dann klappte und nun nach 4 Jahre immer noch klappt ist für mich wundervoll. Es hat mich auch mit meinem Körper versöhnt. Ich sehe, dass meine Brüste zwar klein sind- aber voll funktionsfähig. Das macht mich sehr stolz. Paula kam dann an einem Dienstag im Mai im Krankenhaus zur Welt. Ich hatte mich für eine ambulante Geburt entschieden. Mit großem Bedauern, denn ich hatte keine Unterstützung für eine Hausgeburt. Die Frauenärztin versagte mir ihre Unterstützung. Mein Freund hatte auch Angst. Und ich war sehr unsicher. Beim nächsten Baby sieht das anders aus. Paula sagte schon, wenn das Baby kommen möchte, solle ich einfach in den Garten gehen. Sie möchte das Baby auch sofort sehen. Am Tag der Geburt war ich noch in Vorlesungen gewesen und hatte den ganzen Tag Krämpfe. Als ich nachmittags mit einer Freundin nach Hause fuhr, sah ich im Auto auf die Uhr und stellte fest, dass die Krämpfe innerhalb von 3 Minuten kamen. An Wehen dachte ich nicht. Bis zum Termin waren es noch zwei Wochen und am nächsten Tag hatte ich einen Vortrag. Das kommt davon, wenn man auf Prognosen hört und nicht auf seinen eigenen Körper. Zu Hause telefonierte ich mit der Hebamme und sie riet mir zu einem Bad. Doch das half auch nicht viel und mein Vater brachte mich zum Krankenhaus. In der Notaufnahme wurde ich erst mal gefragt, was ich will. Ich hätte am liebsten meinem Bademantel aufgemacht und meinen Bauch gezeigt. Was für eine Frage? Dann sollte ich mich im Kreißsaal anmelden und ohne Unterschrift würde gar nichts passieren. Also unterschrieb ich, ohne mir die Papiere durchgelesen zu haben. Ich rannte Runden um das Bett und die Hebamme war sauer auf mich, weil ich durch nichts zur Ruhe zu bringen war. Sie konnte mich auch nicht an irgendwelche Geräte anschließen, weil ich zu sehr zappelte und nicht liegen bleiben wollte. Also wurde ich aufs Bett gepackt und zum Glück war meine Mama gekommen und sie hielt mich. Außerdem war die Hebamme weg und eine neue kam. Die Ärztin sagte, ich würde zu kurz atmen und da ich mich nicht beruhigen konnte, gab sie mir einen Wehenhemmer. Ich wollte nicht, doch ich hatte dann keine Kraft mehr. Ich bekam dann Schüttelfrost und die Wehen ließen nach. Die Hebamme war sehr natürlich. Sie setze mir Akupunkturnadeln und war sehr liebevoll. Die Ärztin behandelte mich eher wie ein Stück Fleisch. Sie sprach auch so komisch. Sie sagte z.B. zu der Hebamme, dass das Kind vor Mitternacht da wäre. Ich sagte dann gleich, dass ich ambulant entbinden möchte. Ich wollte auf keinen Fall länger als notwendig im Krankenhaus bleiben. Ich hätte mir gewünscht, dass jemand liebevoll mit mir spricht und sagt: „Du brauchst keine Angst zu haben. Es geht jetzt los. Dein Baby kommt und wir helfen Dir.“ Dann ging es wieder los und irgendwann war Paula da. Als ich Paula zu ersten Mal sah, war es, als würde die Welt stehen bleiben. Meine Mama kümmerte sich um Paula und irgendwann lag sie neben mir und ich fragte die Hebamme, ob es nun losgehen würde mit dem Stillen und ob da überhaupt was kommen würde. Sie drückte als Antwort auf meine linke Brust und es kamen goldgelbe Tropfen raus. Dann trank Paula und alle waren begeistert von den tiefen, vollen Zügen, die sie machte. Sie hatte viel Kraft. Nach dem Trinken schlief sie ein. Ich hatte noch eine Diskussion mit der Ärztin, die schon Prophylaxemaßnahmen routinemäßig in den Pass eingetragen hatte und entsetzt war, als ich sie ablehnte. Sie ließ mich in Ruhe und kam dann noch mal, um mich zu fragen und mir den moralischen Finger zu zeigen. Ich erklärte ihr mit Argumenten, warum ich das nicht will. Als sie draußen war, sagte die Hebamme, dass sie stolz auf mich wäre. Endlich mal jemand, der denen zeigt, dass es anders geht. Ich trage schließlich die Verantwortung und ich bin erwachsen und kann eigene Entscheidungen treffen. Die Ärztin fragte mich, zu welcher Kinderärztin ich gehe, und ich denke mal, die hat sie dann informiert und die versuchte auch noch mal, mich von Mineralstoffzugaben und Impfungen und Co zu überzeugen. Die Hebammen haben es nicht leicht mit den Ärzten. Sie vertreten die natürliche, individuelle Geburt und die Ärzte sind sehr auf Geburten nach bestimmten Abläufen und Schemen und Routine fixiert. Den Groessen- Gesundheits- Konz habe ich leider erst gelesen, als Paula schon da war. Deswegen habe ich nicht darauf geachtet, ob die Nabelschnur leer läuft und hatte Paula auch nicht sofort bei mir. Sie wurde in ein Handtuch gewickelt. Aber ich weise jede befreundete Schwangere darauf hin, dass sie ihrem Kind diesen Zaubertrank in der Nabelschnur geben soll.
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| 31.05.2006 21:50:31: Einige Anfragen zur veganen Frischkost (Urkost) |
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Hallo Brigitte, was ist eigentlich mit Vitamin A? Es gibt Leute, die behaupten, dass es nur in Fleisch und Tierprodukten vorkäme. Ich wäre Dir dankbar, wenn du auch dazu mal etwas schreiben könntest... Gerne, denn ich weiß, dass die Fleischpromoter gerne den längst widerlegten Unsinn verbreiten, dass es in vergammelnden Tierleichen "lebenswichtige Stoffe" gäbe, die man als "Mangel" zu beklagen hätte, wenn man nur rein pflanzliche Kost zu sich nähme. Absurdes Theater, denn der Mensch ist ein Pflanzenesser und schon von daher ist es nicht nachvollziehbar oder logisch, dass die ihm zugedachte Nahrung mit Mängeln behaftet sein sollte. Um den durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin A zu decken, reichen zum Beispiel folgende Mengen der betreffenden Lebensmittel:
rote Paprika 50 g Was hat es genau mit Vitamin A auf sich? Vorgebildetes Vitamin A wird vom Körper nicht benötig, es kann durch die Nahrungsaufnahme von Carotin (das auch of Provitamin A genannt wird) gebildet werden. Eine zu exzessive Aufnahme von vorgebildetem Vitamin A kann gefährlich sein. Sehr gute Quellen für Carotin sind: grünes Blattgemüse, gelbe Früchte und Gemüse und Wildpflanzen. Brokkoli ist auch ein sehr wertvolles Gemüse. Er enthält viele wichtige Nährstoffe. Vor allem Kalzium ist in besonders großer Menge vorhanden. Für die Muskeln wichtiges Magnesium und Kalium sind ebenso vorhanden wie Zink und Kalium. Für Schwangere und die, die es in naher Zukunft werden wollen, ist Brokkoli dank seines hohen Gehalts an Folsäure besonders gesund, wird Folsäure doch bekanntlich für die Entwicklung des Embryos benötigt. Einen besonderen Stellenwert nimmt Brokkoli in der Vorbeugung von Krebs ein. US-Forscher entdeckten nämlich, dass Brokkoli den sekundären Pflanzenstoff "Sulforaphan" enthält, der die Produktion von Entgiftungsenzymen ankurbelt und somit mögliche krebserregende Stoffe, die sogenannten Kanzerogene, bekämpft. Brokkoli enthält außerdem Carotinoide (z.B. Beta-Carotin bzw. Provitamin A) sowie Lutein, die zur Bekämpfung von zellschädigenden Sauerstoffradikalen dienen. Die Carotinoide sind außerdem hilfreich bei Hautproblemen. Der hohe Gehalt an Vitamin C und Eisen macht Brokkoli zu einem Energiespender bei chronischer Müdigkeit, hilft bei Blutarmut und ist gut für das Herz-Kreislaufsystem. Quelle
Und noch einmal zu anderen Inhaltsstoffen, weil manche es erst kapieren, wenn sie es immer wieder lesen:
NADH ist in jeder lebenden pflanzlichen wie tierischen Zelle vorhanden, weil es für die Energieproduktion und damit für das Überleben jeder Zelle essentiell ist. NADH kann als die biologische Form von Wasserstoff angesehen werden, die mit dem in den Zellen vorhandenen Sauerstoff reagiert unter Bildung von Wasser und Energie. Zink: Zinkgehalt in µg je 100g Essbares Cashewnuss 4.800 Erbsen 1.030
Im Vergleich: Zu Vitamin D: Ist in Pilzen vorhanden. Wichtig: Durch Sonnenlicht oder UV-Licht ist der Körper in der Lage, Vitamin D ausreichend selbst zu produzieren. L-Carnitin Ist in Kokosnüssen und Avokados
Zu B12 ist längst alles gesagt.
Noch eine Frage:
Meinst Du, dass eine Person mit 65 Jahren nicht mehr entgiftet? Selbstverständlich tut sie dies. Das ist doch nicht altersabhängig. Bitte niemals auf "Instinktos" hören, die EINEN Herrn kennen und dies dann sofort verallgemeinern. Dümmeres Geschwätz las ich selten. Für Urmethodiker gilt: 65 Ist kein hohes Alter. Wenn jemand ab dann naturgemäß lebt und isst, kann er locker nochmal die gleiche Lebensspanne erleben. Nur Mut! Es gibt nichts besseres. Ach ja ... und dann gibt es Dummerchen, die glauben, dass man ein Gorilla sein muss, um die Urkost als eine optimale Ernährung zu erleben.
Also... äh... ich versichere hoch und heilig kein Gorillaweibchen zu sein!
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| 04.06.2006 23:45:03: Lindenblätter und Blüten - gesund und wohlschmeckend |
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Oh, ja, die Linde hat sehr nahrhafte, proteinreiche, sehr leckere Blätter und schmackhafte Blüten. Lindenblüten wirken beruhigend, schlaffördernd, krampfstillend und schweisstreibend. Die abwehrsteigernde Wirkung wurde von amerikanischen Kinderärzten dokumentiert. Im Vergleich zu Antibiotika gesundeten die mit Lindenblütentee behandelten Kinder 10 mal schneller und komplikationsloser. Wen wundert das? Elenchen nicht - sie isst sie einfach, weil sie lecker sind.
Sehr lecker ist übrigens auch die Gänsedistel:
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| 07.06.2006 21:26:57: Erbsen sind ein tolles Gemüse |
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Sie schrieb ja schon im Forum: Erbsen sind das proteinreichste Gartengemüse. Sehr reich an den Mineralien Kalium, Magnesium und Eisen. Außerdem sind die Vitamine B1, B2, Niacin und Folsäure enthalten. Außerdem ist das "Herz-Schutz-Vitamin", das Vitamin E, enthalten, welches ja auch als "Jungbrunnen" für die Haut gilt. Jetzt lesen wir gerade noch dies darüber: "Erbsen enthalten viel Eiweiß in Verbindung mit Nukleinsäure, die die Zellen verjüngt. Dazu kommen reichlich Kalium und Magnesium, die die Nukleinsäure für den Körper verfügbar machen, und Pflanzenzucker. Der hohe Anteil von Ballaststoffen in der Erbse wirkt zudem entgiftend, beugt Verstopfung vor und senkt den Cholesterinspiegel. Dazu kommen die Vitamine A und E, Eisen, Zink und die nervenstärkenden und stimmungshebenden Vitamine B1, B2 und B3. Das sorgt für gute Belastbarkeit, tut etwas für Haut und Haar sowie für Herz und Kreislauf. Erbsen sind leicht verdaulich, was sie für die Schonkost, für Kranke und kleine Kinder empfehlenswert macht. Auch Sportler ziehen Nutzen aus einem Mahl mit frischen Erbsen; denn sie helfen Muskelkraft aufbauen. Je 100g Erbsen sind etwa 28mg Kalzium, 60mg Vitamin A und 14mg Vitamin C enthalten." Die sind aber auch gut zum Spielen und über den Tisch rollen. Außerdem kann man die gut in die Hamsterbacken stecken. Dann lacht meine Omi ganz doll und ich muss dann auch lachen.
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| 08.06.2006 13:46:11: Immer wieder göttlich: Nahrung vom Feinsten |
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Heute freue ich mich besonders auf die Jackfrucht.
Sie hat es in sich: Lecker, nahrhaft und sättigend mit einem hohen Eiweiß- und Kohlenhydratanteil, sowie mit den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Provitamin A und C und ... "hastenichtgesehen" ?
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| 09.06.2006 11:11:31: Das Stillen kann man nach Unterbrechungen wieder aufnehmen! |
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"Ich hab ja meinen Sohn (2) anderthalb Jahre gestillt und dann abgestillt - obwohl er unbedingt noch weiterstillen wollte.
Damals hatte ich keinen Nerv mehr auf die ständigen Sprüche: "Was?! Du stillst noch?"
Ich hab mich nicht mehr wohl gefühlt und dachte anderthalb Jahre wäre schon ganz ordentlich und ich könnte guten Gewissens aufhören.
Weit gefehlt!
Seit ca.2-3 Monaten fing es an, an mir zu nagen, mein Gewissen, und es hat mir auch sehr gefehlt.
Ihm auch, da er statt dessen immer meine Brüste streicheln wollte, wenn er seine Flasche mit warmen Wasser und einen winzigen Schuss Sojamilch getrunken hat.
So was Groteskes.
Dann hab ich versucht, ihn wieder an das Stillen zu gewöhnen, aber er konnte damit gar nichts mehr anfangen.
So ging es ca. eine Woche, und ich war so maßlos traurig, dass es jetzt unwiederbringlich vorbei ist.
Und plötzlich hat er dann doch angefangen wieder zu trinken und tut das jetzt wieder mit Wonne und verdrehten Augen.
Ich muss noch dazu sagen, dass ich die ganze Zeit über noch Milch hatte, diese also nie ganz weg war.
Und durch das vermehrte Trinken, ist es jetzt auch wieder mehr geworden.
Mein nächstes Kind bekommt gar keine Flasche mehr, das wird so lange gestillt, wie es will und danach kann es dann aus dem Becher trinken."
Viele Grüße
Claudia
vom Bodensee
Liebe Claudia,
ich mache Luftsprünge vor Freude, so etwas Schönes habe ich lange nicht mehr gelesen. Du bist toll, dein Sohn kann sich freuen, so eine kluge Mutter mit solch einer Zielstrebigkeit zu haben. Ja, es funktioniert, das Stillen nach einer Pause wiederaufzunehmen. Man muss nur eine kleine „Durststrecke“ in Kauf nehmen, dann läuft es wieder. Also auch hier: Geduld!
In inniger Mitfreude grüßt euch
Brigitte |
| 10.06.2006 23:38:50: Summertime and the Living is Easy ... |
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Heute sagte ein Gast zu mir: "Brigitte, wenn ich gewusst hätte, WIE TOLL die Urkost ist, wäre ich schon lange Urköstlerin. Bei Dir schmeckt alles soooo klasse." Da hüpft mein Herzchen natürlich vor Freude ...
... und es ist schon eine tiefe innere Freude, wenn es mir gelingt, unsere schöne, gesunde und friedliche Art zu leben und zu essen mit innerer Begeisterung weiterzugeben. Ja, Lesen bildet...
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| 12.06.2006 12:25:21: Vollreife und sonnengereifte Ananas kann man mit der Schale essen |
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Liebe Freunde, liebe Leser, dieser Eintrag wird nun viele von euch überraschen, auch ich weiß es es seit kurzem: Und sie schmecken dann gleich noch dreimal so gut! Gut kauen und den kernigen Biss, der die Süße des Fruchtfleisches etwas abmildert, genießen. Heute morgen nach dem Urtraining im Wald. Das beste Frühstück der Welt, ich fühlte mich wieder wie die "Königin der Welt" - und wir hatten alle eine runde Mitleid mit den Millionären im "Kempinski", die diese Genüsse dort nicht erleben, aber dafür noch 300,- Euro für eine Übernachtung mit Frühstück ausgeben müssen.
... und genießen:
Wer dieses Wohlgefühl nach dem Urtraining und dem Genuss der Früchte und WILDpflanzen nicht kennt, verpasst das Beste im Leben (was Essen angeht ...) Einfach himmlisch.
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| 12.06.2006 22:47:24: Karl-Heinz - unser Freund, der Buntspecht |
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Nun erfreut er uns mit seinem Geklopfe, schnäbelt mit seiner Freundin herum und führt sie in die rohköstliche Gourmetküche ein. Will heißen: Wenn wir Reste draußen auf dem Tisch liegen haben - Karl-Heinz ist zur Stelle. Am liebsten pickt er auf Durianschalen herum. Eben ein Feinschmecker. Oben links das Buntgestreifte an der Durianhälfte, das ist er. (Ich versuche demnächst ein besseres Fotos von ihm zu schießen).
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Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz