| 27.07.2006 22:59:29: Ein bezaubernder Tag am Elbstrand |
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Liebe Leser,
wenn überhaupt Stadt, dann Hamburg, pflege ich häufig zu sagen, denn die Hansestadt hat reichlich Grünes und so viele bezaubernde Ecken und Winkel (neben Elbe und Alster mehr Kanäle als Venedig!), da kann man schon ins Schwärmen kommen. Und wie witzig, nett und liebenswert die Hamburger sind. Schon bemerkenswert, obwohl wohl die allermeisten Schlechtköstler sein dürften. Heute machte ich mit dem lieben Peter, der ganz schnell Urköstler werden möchte, einen Ausflug an die Elbe und was fanden wir unterwegs? Herrlich reife und unglaublich aromatische Mirabellen, die da einfach so unter einem Baum rumlagen auf dem Boden und keiner scherte sich drum. Man wird ja immer etwas mitleidig angeschaut, wenn man Früchte aufsammelt, so nach dem Motto: "Die arme Frau! Hat die es aber nötig...!" Zu Hause auf dem Teller sahen sie aber dann schon wieder ganz "manierlich" aus:
Elbstrand, Schiffe und immer eine leichte Brise ...
Brigitte, die fand, dass das Essen in unserem Rucksack bestimmt tausendmal besser war, als auf dem Luxusliner!
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| 30.07.2006 22:07:13: Ein Tag am Meer |
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Heiß ist es in Deutschland und so waren wir nicht bös, dass heute mal die Sonne nicht geschienen hat an der Nordsee, wo wir den Tag mit der Familie verbrachten. Aber es war trotzdem angenehm warm und die Nordsee ist so warm, wie ich sie noch nie erlebt habe.
Löckchen freute sich im Wasser zu plantschen und unbeschwert am Strand mit anderen Kindern zu spielen:
Lecker - Salzgras gibt es in unendlichen Mengen, da habe ich mich erst einmal wieder gut eingedeckt:
Oh, soooo müde nach einem Tag am Strand, da kann man im Auto nur noch einschlummern:
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| 31.07.2006 13:29:06: Der 2. Gesundheitskongress im nächsten Jahr kündigt sich an |
Ein guter Grund zur Vorfreue für euch:
Im nächsten Jahr organisieren wir wieder für euch den
(Sebastian-Kneipp-Strasse 1
88353 Kisslegg Diesen Termin solltet Ihr schon mal notieren:
1.2.3. Juni 2007
Die Kongressanmeldungsdaten folgen demnächst. Die Zimmeranmeldung erfolgt dann wie gehabt im Haus Sonnenstrahl. (Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, die Kapazitäten sind begrenzt.) Es können aber auch wieder Zeltplätze zur Verfügung gestellt werden. Freut euch also schon mal drauf - ich tue es auch, und wir werden euch wieder einen feinen Kongress organisieren. Wer mithelfen möchte (Kinderbetreuung, Helfer im Empfangsbereich etc.) melde sind bitte unter: Brigitterondholz@t-online.de
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| 02.08.2006 18:55:09: Gen-Tech: Insektenboom am Feld |
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Liebe Freunde,
nicht nur naturverbundene Menschen wissen (die anderen ahnen!), dass diese widernatürlichen Manipulationen an den Pflanzen und Lebewesen langfristig niemals zum Segen für uns sein können. Wie immer denkt der raffgierige Mensch zu kurz - also auch hier. Protestiert und schreibt den verantwortlichen Politikern, vielleicht besinnen sie sich ja noch rechtzeitig in Europa: Long Beach (pte/01.08.2006/07:15) - Es klingt wie aus dem Lehrbuch jener Dinge, die man besser lassen sollte: Sieben Jahre nach dem Anbau von Gen-Baumwolle in China konnte zwar der Hauptschädling, die Rosarote Baumwollkapselraupe, in Schach gehalten werden, allerdings sind an ihre Stelle zahlreiche andere Schädlinge getreten und die Bauern müssen nun mindestens genauso viele Insektizide ausbringen wie in Zeiten zuvor, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature www.nature.com. Die Studie der Wissenschaftler der New Yorker Cornell-University www.cornell.edu an knapp 500 Baumwollbauern fällt bei weitem nicht mehr so positiv aus, wie noch vor einigen Jahren von den Saatgutherstellern postuliert wurde. China war nach den USA das zweite Land, in dem die genetisch veränderte Baumwollpflanze Bt-Cotton (Bt steht für das Gen des Bazillus thuringensis, das in diese genetisch veränderte Pflanze eingebaut wurde) angepflanzt wurde. In den ersten zwei bis drei Jahren konnten die Bauern bis zu 70 Prozent der bis dahin ausgebrachten Insektizide gegen die Rosarote Baumwollkapselraupe - dem so genannten Bollworm - einsparen. Das schonte sowohl die Menschen als auch Umwelt, aber auch die Brieftaschen der Bauern. Die neueste Studie der Wissenschaftler um Per Pinstrup-Andersen sieben Jahre später zeichnet allerdings ein etwas anderes Bild: die Sekundärschädlinge und dabei vor allem Weichwanzen, so genannte Miriden, hatten dafür gesorgt, dass die Bauern erneut zu Insektiziden greifen mussten. In jenen Zeiten, in denen herkömmliche Baumwolle angebaut wurde, konnten die Miriden mit den gängigen Breitband-Insektiziden in Schach gehalten werden. Mit dem Auftreten der neuen Schädlingsplage ist die finanzielle Lage der Bauern allerdings äußerst prekär geworden, denn die Bt-Baumwolle kostet mehr als die konventionelle. "Das ist ein echter Schock", so Shenghui Wang, der die Studienergebnisse beim jährlichen Treffen der American Agricultural Economics Association in Long Beach/Kalifornien präsentierte. Dadurch, dass in der genveränderten Pflanze nur das Bt-Toxin enthalten ist, laufen die anderen Schädlinge Amok, wie Experten beschreiben. Das Bedenkliche daran ist, dass die Zahl und die Art der Sekundärschädlinge offensichtlich stark regional schwanken. Nach Angaben des Entomologen Yves Carriere von der University of Arizona in Tucson sei das bei genveränderter Baumwolle in den USA ähnlich gewesen. Dort war das Problem allerdings nicht derartig außer Kontrolle geraten, weil Sekundärschädlinge genau unter die Lupe genommen würden, so der Forscher. Nicht erwähnt wurde dabei, wie viel Pestizide trotz der Bt-Baumwolle weiterhin versprüht werden musste. Die Studie gibt Grund zum Anlass, dass auch in anderen Ländern solche Probleme auftreten könnten. "Für den Ökologen nicht verwunderlich", meint der Experte Werner Müller von Eco-Risk www.eco-risk im pressetext-Interview. "Wenn man nur den Hauptschädling abtöten will, dann nimmt halt ein Sekundärschädling, quasi als ein Stellvertreter, seinen Platz ein." Eine unökologische Anbauweise könne nicht den Strom der Schädlinge aufhalten. "Man muss eben das System im Auge haben und nicht den Schädling." Die entscheidende Frage laute, was die Grundbedingungen sind, dass sich Schädlinge schlecht vermehren können. "Das Zauberwort heißt Fruchtfolge, Kulturenmix und Fangpflanzen." Die Frage sei eigentlich, warum man nicht gleich auf Öko-Landbau setze und, anstelle von Milliarden in die Gentechnik zu stecken, die Forschung im Ökolandbau ausbaue. Die Gelder wären dort viel besser aufgehoben und bringen auch nachhaltigere Resultate mit deutlich weniger Geld. GenTech-Baumwolle sorgt für Insektenboom am Feld
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| 03.08.2006 21:47:10: Still- und Urkostkinder haben mehr vom Leben! |
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Ob ich auch mal davon koste?
Ist das auch wirklich nicht gefährlich, Mami?
Oh... oh ... wie lecker!!
Oberlecker ...
Hab ich dir doch gesagt, mein Kind. Von der Mami kriegst du die gute Muttermilch und von Brigitte die allerbesten Früchte dieser Welt. SO SCHÖN kann das Leben für ein Kind mit 8 Monaten sein. Damit's ein Prachtkind wird! Danke, Mami!
... und während wir hier die köstlichsten Früchte genießen und es uns gutgehen lassen ... diskutieren Delias, Huntziger und Co zum X-ten Male, ob Früchte denn auch gut für uns seien. *seufz* Ach, Ihr Ahnungslosen! |
| 04.08.2006 22:38:04: Pavlina und Vincent - schon fast Urkost-Profis! |
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Ich kann zwar noch nicht laufen, aber Urkost schmeckt auch beim Krabbeln einfach himmlisch ... Strahlemann Vincent:
... oder im Wald. Pavlina versucht eine Kokosnuss ohne Werkzeug zu öffnen:
Ach, da schnapp ich meiner lieben Mami doch einfach mal die Kokosnuss weg. Ob sie es merkt?
Leckere und preiswerte Urkost: Rote Beete mit Avokado an Wildpflanzen:
Und abends dann eine Auswahl herrlichster Genüsse:
Pavlina staunt: "Mit Urkost habe ich endlich keinen Dauerhunger mehr!" Tja, das macht die Kraft der wilden Pflanzen!
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| 05.08.2006 23:31:02: Summertime - Mangotime |
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Hach, ist das schön - Ella und Vincent genießen unbeschwert ihre Mango und einen Maiskolben
Was kuckt ihr denn so? Noch nie Kinder gesehen, die auf dem Boden essen?
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| 07.08.2006 22:09:03: Meine Kleine wird flügge und fährt allein in eine Jugendfreizeit |
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Aber wie erleichtert und auch froh war ich, sie so glücklich und erwartungsfroh, wie wir es wohl nur in Kindertagen sein können, im Kreise ihrer lieben Freundinnen gackern und kichern zu sehen. Lauri links im Bild:
Ich habe ihr eine Kiste mit Obst und Gemüse mitgegeben, die Betreuer sind 1A und ich bin guten Mutes, dass sie diese Zeit gut meistern wird. Ob es immer diese herrliche Frischkost sein wird?
"Ach, ich werd schon nicht verhungern, Mami!" meinte sie kess und küsste mir die Sorgenfalten von der Stirn. Freut euch also, ihr lieben Urkostmütter, alles wird gut, auch wenn sie mal größer sind und wir nicht mehr so sehr die Kontrolle über ihr Essen haben.
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| 08.08.2006 20:56:44: Die Pottenger-Studie belegt eindeutig, dass Kochkost krank und Rohkost gesund macht |
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In der neuen NL schreibt Dr. med habil.Dr. Dr. Karl J. Probst über die Pottenger-Studie . Hier nun dieser interessante Bericht für euch: Bekanntlich sind die Menschen die einzige Spezies auf diesem Planeten, die an degenerativen Krankheiten aller Art leiden, und das obwohl ein ganzes Heer an Wissenschaftlern, Ökotrophologen, Medizinern und sonstigen Spezialisten vorgibt, um unsere Gesundheit besorgt zu sein. Ferner ist nicht zu übersehen, daß bei steigenden Ausgaben für all diese Spezialisten die Gesundheit der Bevölkerung keineswegs besser wird: So verwenden die USA für ihre Gesundheit 14,3 % des Bruttosozialprodukts und stehen damit weltweit mit Abstand an der Spitze der Gesundheitsausgaben. Dennoch stehen die USA laut neuestem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit nur auf Platz 72 der Gesundheitsskala. Ebenso sind 60 % der Amerikaner übergewichtig, obwohl ständig 65 % aller amerikanischen und englischen Frauen irgendeine der gerade wieder mal von den Medien hochgejubelten Diäten gegen Übergewicht befolgen. Dennoch ist beispielsweise das Übergewicht nicht in den Griff zu bekommen, sondern weltweit weiterhin im Anstieg begriffen. Diese eindeutigen und höchst alarmierenden Tatsachen sollten die nationalen Gesundheitsbehörden und auch die verschiedenen Ernährungsgesellschaften endlich wachrütteln und zum Überdenken ihrer Ernährungsempfehlungen veranlassen – das heißt, wenn diese Institutionen tatsächlich zum Schutze des Verbrauchers geschaffen sein sollten und nicht dazu, um den Profit der Pharmakonzerne zu maximieren, indem sie durch ihre Empfehlungen die Bevölkerung erst so richtig in Krankheit und Siechtum hineintreiben. All diese Gedanken und Zusammenhänge sind schon vor über 70 Jahren von dem deutschen Ernährungsforscher Prof. Werner Kollath ausgesprochen und in unzähligen Versuchen bewiesen worden. Prof. Kollath nannte die durch Fehlernährung ausgelösten Krankheiten „Mesotrophie“. Dieser Begriff setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort „mesos = in der Mitte, dazwischen liegend“ und „trophe = üppiges Leben“, das heißt eine halblebige Ernährung, eine Ernährung zwischen Leben und Tod, zu viel, um zu sterben, aber zu wenig, um zum echten Leben zu finden. Es ist ein besonderes Trauerspiel, daß von den unzähligen, hoch interessanten und informativen Büchern von Prof. Kollath, in denen er auch auf die Zusammenhänge von Fehlernährung und Übergewicht eingeht, heute kein einziges mehr verlegt wird. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Professor Kollath konnte bei Fütterungsversuchen mit verschiedenen Tierarten nachweisen, wie es zu degenerativen Erkrankungen kommt, indem er den Versuchstieren verschiedene verarbeitete Nahrungsmittel mit teilweise fehlenden Vitaminen bzw. Mikronährstoffen verabreichte. Die Tiere wuchsen trotz dieser Mangelernährung zunächst normal heran, ohne irgendein Zeichen irgendeiner Krankheit. Sobald sie jedoch erwachsen waren, entwickelten sie die verschiedensten degenerativen Erkrankungen, ebenso wie die Menschen der westlichen, sogenannten „zivilisierten“ Welt. Als erstes war eine vom Darm ausgehende Toxämie zu beobachten, mit einer nachfolgenden Osteoporose und Zahnverfall. Anschließend kam es zu den verschiedensten degenerativen Erkrankungen der verschiedenen Organsysteme. Die Gabe von Multivitaminen und irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln konnte diese degenerativen Verfallserscheinungen nicht beeinflussen. Die beste Langzeit-Studie dürfte die in den USA durchgeführte „Pottenger cat study“ sein, bei der Dr. Francis Pottenger und der Pathologe Dr. Alvin Foord zwischen 1932 und 1942, also über einen Zeitraum von 10 Jahren, 900 Katzen über mehrere Generationen unter den verschiedenen Fütterungen mit wissenschaftlicher Genauigkeit beobachteten. Die Katzen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kontrollgruppe bekam Rohkost, bestehend aus rohem Fleisch, Milch und Lebertran. Die andere Gruppe bekam der Menge und der Zusammensetzung nach genau dieselbe Diät, allerdings waren das Fleisch und die Milch gekocht.
In der ersten Generation war die Kontrollgruppe gesund und hatte gesunde Nachkommen. Ebenso waren die mit Kochkost ernährten Katzen in der ersten Generation gesund und hatten scheinbar gesunde Nachkommen.
Während die Katzen der Kontrollgruppe auch in den nachfolgenden Generationen gesund blieben, traten ab der zweiten Generation bei den mit Kochkost ernährten Katzen degenerative Erkrankungen auf. Diese Leiden verschlimmerten sich von Generation zu Generation. Ab der vierten Generation schließlich starben alle Katzen, die mit Kochkost ernährt wurden, indem die Katzen der dritten Generation entweder nur Totgeburten hatten, oder aber die Kätzchen der vierten Generation vor Erreichen des sechsten Lebensmonats starben.
Wieviele Generationen Kochkost bei Menschen notwendig sind, um Schäden hervorzurufen, wissen wir nicht genau. Jedenfalls ist es eine allgemein bekannte Tatsache, daß degenerative Erkrankungen immer jüngere Menschen treffen, oft schon im Kindesalter. Auch die beschriebenen Verfallserscheinungen bis hin zur Homosexualität und Promiskuität sind unübersehbar. Wenn die Menschheit nicht bald umkehrt, dann werden sich die Kochköstler irgendwann selber ausrotten. Andererseits besteht die Hoffnung, daß auf diese Art irgendwann nur noch die Leser von Natürlich Leben übrig bleiben und sich fortpflanzen und wir auf diese natürliche Art die Begründer eines neuen, gesunden Menschengeschlechts werden. Das Pottenger Experiment wurde verschiedentlich variiert und ergab weitere interessante Befunde: So wurden in einem anderen Versuchsaufbau die Katzen zwar mit rohem Fleisch ernährt, aber mit pasteurisierter oder anderweitig denaturierter Milch. Dabei machte das rohe Fleisch ein Drittel der Nahrungsmenge aus, die Milch zwei Drittel. Obwohl das Fleisch roh war, erzeugte die denaturierte Milch dieselben Gesundheitsprobleme wie oben beschrieben. Auch zeigte sich, daß nach 12 bis 18 Monaten dieser Dekadenzkost mit denaturierter Milch die Weibchen nicht mehr normal gebären konnten und alle Nachkommen dieses Weibchens in der einen oder anderen Art Degenerationserscheinungen zeigten, selbst wenn die Mutterkatzen nach diesen 12 bis 18 Monaten wieder rein rohköstlich ernährt wurden (!!!) Das Pottenger Experiment wurde auch mit Labormäusen wiederholt. Die Kontrollgruppe bekam Vollkornweizen aus organischem Anbau, die Versuchsgruppe bekam handelsübliches Auszugsmehl. Im Gegensatz zu der gesund ernährten Gruppe wurde die andere unterernährt, konnte sich nicht fortpflanzen, hatte Zahnverfall, war aggressiv und feindselig. Dasselbe Experiment wurde mit denselben Ergebnissen mit Schweinen wiederholt. Allerdings erholten sich die Schweine bereits nach einer einzigen Generation gesunder Rohkost und hatten wieder gesunde Nachkommen. Fazit: Wie den meisten Lesern schon aufgegangen sein dürfte, werden wir von früh bis spät von den sogenannten Experten in Zusammenarbeit mit den Verblödungsmedien auf allen Lebensgebieten belogen und betrogen. Das gilt nicht zuletzt in Fragen der Ernährung, wenn etwa die halbstaatliche Organisation „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) von "Wohlfühlgewicht" und Kalorien und Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln rumzuschwadronieren weiß, um die unwissenden Menschen krank zu machen und in die Hände der Abzocker in ihren Weißkitteln zu treiben. Andererseits bleibt die Hoffnung, daß durch diese Irreführung der Menschheit die Dummheit aufgrund der oben dargestellten Gesetzmäßigkeiten von selber ausstirbt und die Urköstler eine neue und wenigstens ernährungsmäßig naturgemäß lebende Menschheit begründen werden.
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| 08.08.2006 22:37:46: Es ist nie zu spät! |
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Liebe Freunde, lasst euch niemals einreden, dass es für euch mit der Urkost schon "zu spät" sei, dass ihr ab einem gewissen Alter schon so vorgeschädigt seid, dass es eh keine großen Vorteile mehr für euch bringen wird. Das ist blanker Unsinn. Mein lieber Gast, der die gesamte Palette der Irrwege (von Kochkost über Bruker und Instinkto) durchlaufen hat, ist nun endlich bei der Urkost angekommen und ich hoffe, dass sie mit ihren 76 Jahren ihr Rheuma wenigstens stoppen kann. Ich wünsche es dieser lieben Frau und pensionierten Ärztin wirklich von Herzen!
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| 09.08.2006 10:15:41: Gen-Tech-Terror: Weizen Freisetzungsversuch in Gatersleben |
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In Gatersleben (Sachsen-Anhalt) soll vom Herbst 2006 bis 2008 genmanipulierter Weizen freigesetzt werden - in unmittelbarer Nähe zu den Anbauflächen der Genbank in Gatersleben. Hunderte alter Weizensortenwerden dort im Freien vermehrt. Eine gentechnische Verunreinigung von Teilen dieses Menschheitserbes durch Pollenflug oder Verschleppung durch Tiere würde zukünftige Züchtungsbemühungen erheblich beeinträchtigen. Experten bezeichnen diese Pflanzen als "Lebensversicherung der Menschheit". Die Mustereinwendung könnt ihr als PDF-Datei unter:
www.umweltinstitut.org/genweizen
herunterladen. Die unterschriebenen Einwendungen werden bis zum 13. September vom Umweltinstitut München gesammelt und dann der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Verbraucher-schutz und Lebensmittelsicherheit, übergeben. Nachfolgend hierzu die Pressemitteilung des Umweltinstituts München vom 25. Juli 2006:
Geplanter Freisetzungsversuch in Gatersleben:
Gen-Weizen bedroht Erbe der Menschheit
Umweltinstitut München ruft zu Einwendungen auf
München, 25. Juli - Zum ersten Mal seit 2004 ist in Deutschland wieder ein Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen geplant. Einen entsprechenden Antrag hat das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gestellt. Der Versuchsacker liegt in unmittelbarer Nähe zu den Anbauflächen der Genbank im sachsen-anhaltinischen Gatersleben. Dort lagern Hunderte alter Weizensorten, die zur Erhaltung immer wieder im Freiland angebaut werden müssen.
Eine gentechnische Verunreinigung dieses Menschheitserbes durch
Pollenflug oder Verschleppung durch Tiere wäre ein unersetzlicher
Verlust für zukünftige Züchtungsbemühungen. Denn alte Sorten, so
genannte Herkünfte, enthalten vielfach Resistenzen gegen verschiedene Krankheiten und klimatische Bedingungen wie Trockenheit oder Salz. Experten bezeichnen sie daher als „Lebensversicherung der Menschheit“.
Andreas Bauer, Gentechnikexperte und Agrarwissenschaftler beim
Umweltinstitut München, kritisiert: „Bislang sind alle Freisetzungen von Gen-Weizen in der BRD am Widerstand von Umweltorganisationen gescheitert. Denn Weizen ist eine der zentralen Nahrungspflanzen für die Weltbevölkerung. Aufgrund der breiten Ablehnung in der Bevölkerung ist Gen-Weizen weltweit unverkäuflich.“
Die Weizenpflanzen, die in Gatersleben freigesetzt werden sollen, wurden gentechnisch so manipuliert, dass sie unter anderem einen erhöhten Protein-Gehalt aufweisen. Damit soll angeblich die Nutzung als Futtergetreide verbessert werden. Harald Nestler, Vorstand beim Umweltinstitut München, glaubt, dass der geplante Versuch eine Türöffnerfunktion haben soll: „Wenn das genehmigt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis genmanipulierter Weizen in unsere Bäckereien gelangt.“ Als Stiftung des Bundes und der Bundesländer solle sich das IPK nachhaltiger Züchtungsforschung zuwenden, anstatt mit Millionenbeträgen aus der Tasche des Steuerzahlers eine gesellschaftlich nicht akzeptierte Risikotechnologie wie die Gentechnik zu forcieren,
fordert Nestler daher.
Scharfe Kritik an dem Versuch übt das Umweltinstitut auch aufgrund weiterer Eigenschaften, die in den Gen-Weizen eingebracht wurden. So wurden die Pflanzen resistent gemacht gegen Basta®, ein Totalherbizid des Bayer-Konzerns. Herbizidresistente Gen-Pflanzen haben einen negativen Einfluss auf die biologische Vielfalt. Außerdem erhöhen sie nach kurzer Zeit den Pestizideinsatz auf den Äckern, weil sie die
Ausbildung resistenter Ackerkräuter fördern. Zusätzlich enthalten die genmanipulierten Weizenpflanzen so genannte antibiotikaresistenzgene gegen die in der Humanmedizin verwendeten Stoffe Ampicillin und Streptomycin. Sie werden eingebaut, um die Pflanzen im Labor selektieren zu können. Selbst die gentechnikfreundliche europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA fordert, diese
Antibiotikaresistenzgene ab 2009 nicht mehr zu verwenden. Denn die entsprechenden Antibiotika drohen durch den Verzehr der genmanipulierten Pflanzen unwirksam zu werden.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das:
Umweltinstitut München e.V.
Andreas Bauer
Tel. (089) 30 77 49-14
ab@umweltinstitut.org Andreas Bauer
Dipl.-Agr.-Ing. (FH)
Abteilung Gentechnik
Telefon: 089 / 30 77 49 - 14
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr.64 a
80336 München
Telefon 089 / 30 77 49 - 0
Fax 089 / 30 77 49 - 20
http://www.umweltinstitut.org/
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| 09.08.2006 22:52:40: Mein 2. Enkelchen |
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Öfter werde ich von euch gefragt, was denn mein zweites Enkelchen so mache und warum ich davon nie Bilder zeige?
Nun, ganz einfach: Ihre Mutti, was meine Tochter ist, verabscheut das Internet ("Es gibt zu viele Bekloppte...") und möchte dort kein Bild von ihr sehen, was ich natürlich respektiere.
Aber seid gewiss: Sie ist auch wohlauf, ganz wunderbar und einfach bezaubernd, stillt wie ihr großes Cousinchen rund um die Uhr - und wird zu Hause nur kurz und treffend "Chefin" genannt. Wenn Chefin "piep" sagt, hängt das Personal quer in der Luft. So muss es sein ... meine ich als "große Mutter" (happy-as-can-be!)
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| 11.08.2006 19:58:26: Hamburg: 4jähriger Junge wurde durch Ärztin mit Glucoselösung getötet |
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Heute ist der kleine Franjo, der nur vier Jahre alt wurde, durch die Hand einer unfähigen und fahrlässigen Ärztin getötet worden. Ich trauer mit der armen Familie, die ihr fröhliches Kindchen auf solch eine schreckliche und vermeidbare Art verlor. Die Schulmedizininerin im Wilhelmsstift gab ihm eine hochprozentige Glucose-Infusion. (Glucose den Kindern zu geben ist eh eine schädliche Unsitte der Mediziner, aber in dieser hohen Konzentration ist sie tödlich.) Während sie dem Kind die Infusion anlegte, wurde sie zu einem Notfall in den OP gerufen. Unfassbar: Angeblich hätte sie einer Gruppe von Schwestern zugerufen, dass die Glukose nur kurz gegeben werden dürfe. Doch niemand kümmerte sich um den kleinen Jungen!! Er bekam eine Hirnschwellung, das Stammhirn wurde eingeklemmt. Es reguliert die Körperfunktion, Atmung und Herztätigkeit. Eine spätere Verlegung auf die Intensivstation konnte den Kleinen nicht mehr retten.
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| 11.08.2006 22:05:11: Durian- Kennerinnen unter sich - es ist Fülle und Genuss pur |
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Wenn die Ella mit der Omi...
Durian isst ... ... muss man diese gar köstliche Angelegenheit hochkonzentriert angehen!
DANKE, Omi, dass du sie immer mit mir teilst!
Urkostkinder sind einfach gut dran (und drauf). Fülle und Wohlergehen pur:
Jede Woche neu von "Tropenkost.de" bei uns auf dem Tisch:
(Und wer da noch von rohköstlichem "Mangel" bei Urkost schwafelt, ist einfach nur dumm, unwissend oder ein unverbesserlicher Schwätzer. Oder gleich alles auf einmal?! Wer weiß? :-) |
| 13.08.2006 17:00:37: Von Brombeeren, Wildpflanzen und guten Erkentnissen |
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Unglaublich lecker und süß ... ...und die frischen Triebe pieksen auch gar nicht:
Da hat man ordentlich was zu kauen - was ja bekanntlich sehr sehr wichtig ist. Für die Verdauung, gegen Karies und überhaupt zur besseres Ausnutzung aller Vitalstoffe. Brombeeren sind - wie alle Früchte! - überreich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten besonders viel Kalzium, mehr als alle anderen Beerensorten und sind reich an Kalium, Magnesium, Kupfer, Beta-Carotin und Vitamin C. Außerdem liefern sie natürlich Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung und Sättigung unentbehrlich sind. Zusätzlich sind sie sehr reich an Flavonoiden (blaue Farbstoffe), die immunstimulierend wirken und anderen heilsamen Pflanzenstoffen. Insgesamt kräftigen die Nährstoffe der Brombeeren auch das Bindegewebe und die Gefäßwände. Heute bekam ich wieder einmal einen ganz entzückenden Leserbrief, den ich euch nicht vorenthalten möchte: Hallo Brigitte! Ich "kenne" dich schon seit vielen Jahren (als Usenet-Leser) und habe dich immer für reichlich überkandidelt gehalten, sorry und eher belächelt, als verstanden. Aber nun muss ich dir doch sagen, dass deine Beharrlichkeit bezüglich der Wildkräuter mich in diesem Jahr veranlasste, sie auch zu probieren und siehe da (es wird dich freuen): Sie schmecken wirklich besser als die ganzen Kultursalate zusammen, vielen Dank für die vielen guten Hinweise darauf. Na, wenn das kein Erfolg ist?! :-) Der "Ursalat" - einfach lecker:
Die Gartenmelde - Nutzpflanze des Jahres 2000
Ich esse sie zur Zeit liebend gerne mit Safus ...
...die man in ausgezeichneter Qualität bei "Orkos" erhält.
Zu Wildpflanzen ist noch zu sagen: Wenn man Giersch immer mal mäht, wächst er immer wieder frisch nach. Rechts im Bild:
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| 14.08.2006 12:01:23: 40. 000 Tote allein in Deutschland durch den Pfusch von Ärzten |
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Liebe Brigitte, lieber Franz, liebes BFG-Team, zunächst möchte ich Euch zur aktuellen Ausgabe der "Natürlich Leben" gratulieren, die in Ihrer Überzeugungskraft kaum noch zu überbieten ist. - Ein großes Dankeschön an alle Autoren! Und nun zum traurigen Anlass meines Schreibens: Nach völliger Zerstörung von Immunsystem und Stoffwechsel durch Chemotherapie und nach Verordnung und begonnener Einnahme des Medikamentes Tarceva von La Roche, das lt. Beipackzettel bei mehr als 10% der Patienten zu Atemschwierigkeiten führt, starb am 2. Juli dieses Jahres mein geliebter Vater den Erstickungstod (behandelnde Ärzte: Prof. Dr. med. Suttorp, Dr. Binder – Charité Berlin). Mein Vater starb mit 59 Jahren. Er hatte Lungenkrebs. Das Mittel „Tarceva“ wurde speziell für Lungenkrebskranke entwickelt. Ich wiederhole das noch einmal: Lungenkrebskranke werden mit Mitteln behandelt, die zu Atemschwierigkeiten führen!?? Welcher Nicht-Mediziner mit gesundem Menschenverstand würde jemandem solch ein Mittel verschreiben, der bereits Atemprobleme hat?! Nachdem ich nun wieder einigermaßen aus den Augen gucken kann, möchte ich gerne eine längere Email an alle Verwandten und Freunde schicken mit diversen überzeugenden Links und Dateien, zu Urmedizin, Pharma-Lügen, etc. Nicht ohne abschließend für eine Mitgliedschaft im BFG zu werben, um sich selbst ein Bild zu machen. Außerdem möchte ich mittelfristig eine nicht-kommerzielle Homepage erstellen, die noch einmal zusammengedampft die Urmedizin vorstellt und die solche Links sammelt. Sie soll allen als Argumentationshilfe dienen, gegenüber Freunden, Verwandten und Kranken und vielleicht die letzten Argumente liefern, um jeden überzeugen zu können."" Falsche Medikamente, falsche Diagnosen, überflüssige Operationen (gesunde Brüste werden amputiert, Herz- Kreislaufstörungen falsch behandelt, überflüssige Chemo-Gifte werden verabreicht) - diese Kunstfehler gehören mittlerweile zu den zehn häufigsten Todesarten in Deutschland. Und das ist eher die Spitze des Eisberges! Das sicherlich nicht grundsätzlich medizinfeindliche "Institut für Gesundheits- und Medizinrecht" (IGMR) spricht von 40. 000 Toten, was wahrscheinlich noch untertrieben ist, wenn man all die Fehlernährten, die nur krank werden, weil sie nicht wahrheitsgemäß von den Ärzten aufgeklärt werden (besonders schlimm und augenfällig bei den "Diabetikern" oder Stillmüttern!), hinzurechnet. Das Institut wurde 1998 als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen gegründet. Das IGMR widmet sich den rechtswissenschaftlichen, rechtspraktischen und rechtspolitischen Fragen nationaler, europäischer und internationaler gesundheits- und medizinrechtlicher Regulierung. Seine Zielsetzung ist die "auf Dauer angelegte intra- und interdisziplinäre wissenschaftliche Forschung an einer Normativverfassung des Medizin- und Gesundheitssystems."
Fazit:
Das Risiko, eine schwere oder tödliche Komplikation im Krankenhaus zu erleiden, liegt bei 1:200.
Im Vergleich: Im Luftverkehr liegt es bei eins zu zwei Millionen.
Ich frage mich wirklich, wie das angehen kann, dass intelligente Menschen immer noch so viel Vertrauen in die Mediziner setzen? Da ist wirklich noch viel Aufklärung vonnöten und ich finde es gut, dass Thorsten sich nicht in seiner Trauer vergräbt, sondern zu dieser Aufklärung beitragen möchte. |
| 16.08.2006 22:08:05: Zu Hause gebären, stillen so oft der Säugling es will und immer im Familienbett - wo ist das Problem? |
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Liebe Freunde, liebe Leser,
das Netz wird dichter und immer mehr Menschen erkennen den naturgemäßen Weg, kleine Menschenkinder in Würde, Gelassenheit und Freude (ist Freude nicht der beste Sinn des Lebens?) groß werden zu lassen. Ich danke der Autorin sehr herzlich für die Überlassung folgender Gedanken: Aus "Der Babymilchskandal" von Dagmar Neubronner in Matrix3000 21, Mai/Juni 2004. (Dagmar Neubronner (geb. 1959), Diplombiologin, Übersetzerin und Therapeutin, gründete den Genius-Verlag 1997 mit ihrer ersten Übersetzung aus dem umfassenden Werk Walter Russells , des amerikanischen Universalgenies, »Das Genie steckt in jedem«.) Stillen ist gut fürs Kind, eigentlich wissen wir das. Aber wer in unseren Breitengraden - den Empfehlungen der WHO entsprechend - ein Kind stillt, das schon sitzen oder gar laufen und sprechen kann, wird oft misstrauisch als klammernde Übermutti beäugt. Und haben Sie schon mal eine Mutter gesehen, die ihren Säugling und das ältere Geschwisterkind gleichzeitig stillt? Wie beim Familienbett, in dem Kinder und Eltern gemeinsam schlafen, kommt auch das sogenannte "Tandemstillen" durchaus hie und da vor, nur hängen die betreffenden Eltern es nicht an die große Glocke, und das mit gutem Grund: Wer seine Kinder so "maßlos verwöhnt", muss mit bissigen, abwertenden Kommentaren oder sogar Vorwürfen seitens derer rechnen, die es selbst nicht so gut gehabt haben oder mit ihren Kindern anders umgegangen sind. Das Thema Geborgenheit und Zärtlichkeit ist in weiten Teilen unserer Gesellschaft tabu. Unsere Säuglinge heißen Babys, die Kinder nennen wir Kids, und in den Medien werden sie gern, günstigenfalls humorvoll, als konsumversessene, gierige kleine Ungeheuer dargestellt, die Eltern und Umgebung pausenlos zur Verzweiflung treiben. Nähe ist nicht angesagt. Aber im Gegensatz zu Rehkitzen und Entenküken kommen unsere Kinder als hilflose Traglinge zur Welt, die auf ständigen Körperkontakt eingerichtet sind, und ihr Steinzeit-Instinkt sagt ihnen, dass sie in Lebensgefahr sind, wenn niemand bei ihnen ist. Dass Mama nur nebenan in der Küche ist, sagt den Kleinen ihr Instinkt nicht. Auch die Erwartung, sehr oft gestillt zu werden, ist Babys angeboren.
"Sehr oft" bedeutet mehrmals pro Stunde, jedes Mal für wenige Minuten.* Menschenkinder sind Traglinge Menschenkinder haben nicht nur einen angeborenen Saugreflex, sondern spreizen auch reflexartig die Beinchen, um sich tragen zu lassen. Neugeborene vermissen den ständigen festen Griff, mit dem der Uterus sie umfasst hielt – früher hat man die "Wickelkinder" deswegen nach der Geburt fest in ein Tuch oder auf ein "Steckkissen" gewickelt. Auch dies war aber nur ein Ersatz für das, was Kinder eigentlich brauchen: Nähe, Nähe, Nähe. Was liegt also näher, als Kinder ständig bei sich zu haben, sie zu stillen und nachts mit ihnen zusammen zu schlafen? Eine Hausgeburt ist ungleich einfacher, angenehmer, bequemer und kostengünstiger als eine Klinikentbindung, das Gleiche gilt für Stillen und Kinder im Familienbett - wo ist das Problem? Das Problem ist, dass wir (nahezu) alle nach unserer eigenen Geburt unter Ängsten und Qualen gelernt haben, ohne die Erfüllung dieser elementaren, unserer Spezies angeborenen Bedürfnisse nach Nähe und Körper-kontakt und jederzeit üppig strömender Nahrung zu überleben. Wir haben diese alte, tiefe Wunde mit vielen Pflästerchen zugeklebt, die zum Beispiel Konsum, Sport, Intellekt, Karriere, Macht oder Reichtum heißen können. Wir glauben, das seien unsere Wünsche. Aber im Urgrund unserer Seele nagt noch immer der Schmerz, die Angst und die Verzweiflung des Neugeborenen, das wir einmal waren. Wenn wir mit der Erfüllung dieser eigentlichen Bedürfnisse konfrontiert werden, regt sich dieser Schmerz, und wir reagieren entsprechend heftig. Daran wollen wir nicht erinnert werden. Es war zu schrecklich. Und deshalb legen wir unsere Kinder allein in ihr Zimmer und lesen Bücher, in denen empfohlen wird, dass wir uns einschließen lassen oder laute Musik anstellen, um das verzweifelte Schreien unseres alleingelassenen Kindes, auf dass unser Körper und unser Herz stark und eindeutig reagieren, nicht zu hören. Denn "jedes Kind kann schlafen lernen", nämlich so schlafen, wie wir gelernt haben, dass es richtig ist: Allein, im eigenen Bettchen, am besten im eigenen Zimmer. Haben wir unsere Kinder bereits so großgezogen? Dann würde sich unser eigener Kindheitsschmerz verdoppeln, wenn wir uns eingestehen, dass diese Behandlung nicht optimal ist. Deswegen sagen Mütter zu ihren stillenden Töchtern: "Von diesem wässrigen Zeug kann das Kind doch nicht satt werden!"
Wenn wir uns dem Schmerz, den wir selbst erlitten haben, stellen, können wir eine bewusste Entscheidung dafür treffen, anders zu handeln.
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* Wer kennt sie nicht die Verunsicherungen, mit denen Mütter immer noch vom medizinischen Personal traktiert werden, weil die Milch angeblich "nicht mehr reicht", wenn die Kinder so oft saugen möchten!?
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| 17.08.2006 22:13:02: Zurück aus dem Ferienlager |
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Endlich ist meine Lauri wieder zurück aus ihrem Ferienlager im Harz! Und schon mussten wir ein neues Fahrrad kaufen, weil das alte ihr am Bahnhof gestohlen wurde. Keine schöne Erfahrung für sie, die sie doch so vertrauensvoll in die Welt blickt.
Aber ein schönes, neues Fahrrad hat auch was! Voila:
Im Ferienlager kam sie übrigens sehr gut klar mit ihrer Frischkost. Mein Rat an euch: Immer von Anfang an mit offenen Karten spielen und dazu stehen, dass man anders is(s)t! Eine erfolgreiche Strategie, ohne darüber debattieren zu müssen. Bei uns wussten alle Betreuer Bescheid, entsprechend wurde eingekauft, und ich habe auch noch eine Kiste mit Avokados, leckeren Äpfeln und Gemüse extra mitgegeben. (Mehr wollte Lauri nicht, weil sie es nicht mag in einer Gruppe mit allzu großen "Sonderwünschen" aufzufallen.) Aber so ging alles prima, die Stimmung war gut, hatten viel Spaß miteinander und alle trennten sich nur ungern. O-Ton Lauri: "Im nächsten Jahr wollen wir uns alle wieder treffen!" Eine schöne Erfahrung war das wieder einmal, dass sie auch in Nicht-Urköstler-Kreisen gut klarkommt und viel Spaß haben kann.
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| 18.08.2006 15:31:43: Dr. Gordon Neufeld auf Vortragsreise in Deutschland |
Liebe Freunde und Leser, wer den wunderbaren Text vom 16. 08. hier im BLOG von Dagmar Neubronner vom gelesen hat, wird verstehen, warum ich - ohne die Bücher von Gordon Neufeld persönlich zu kennen - nun nachfolgend diesen Hinweis von ihr für euch hier hineinstelle. Es ist sicherlich ein hilfreiches Buch zur Kindergroßziehung - im Gegensatz zu den allermeisten Büchern. Ich vetraue ihr, dass es ein guter Hinweis ist!
"Unsere Kinder brauchen uns – Die entscheidende Bedeutung
der Kind-Eltern-Bindung" Hamburg (19.9.06), Darmstadt (20.9.06), München (21.9.06), Freiburg (22.9.06)
___________________________________________________________________________ Im September kommt einer der weltweiten Experten der Kindererziehung nach Deutschland: der kanadische Bestseller-Autor Dr. Gordon Neufeld.
Seine These "Erst die Bindung herstellen, dann das Problem lösen" ist für jede Mutter, jeden Vater und jede Altersklasse der Kinder leicht nachvollzieh- und umsetzbar, auch ohne Super-Nanny. Dieser Ansatz ist über die Kind−Eltern−
Kommunikation hinaus von großem Nutzen für jede Art von zwischenmenschlicher Beziehung. Seine Arbeit beruht auf Liebe, gegenseitigem Respekt und Klarheit darüber, "wer der Boss ist". Letzteres wird leicht(er) umsetzbar, wenn ersteres gegeben ist.
Mit seinem Buch (zur Zeit Übersetzung in 14 Sprachen) hat er die Sicht auf die Schwierigkeiten, die Eltern und Pädagogen in ihrem Umgang mit Kindern haben, neu definiert und komplett verändert. Er bietet Lösungen an, die in ihrer Einfachheit revolutionär sind.
Sein Bestseller "Hold on to your kids" ist gerade auf Deutsch erschienen unter dem Titel "Unsere Kinder brauchen uns - die entscheidende Bedeutung der Kind-Eltern-Bindung" (Genius-Verlag, www.genius−verlag.de).
Darin beschreibt Dr. Neufeld die grundlegende Bedeutung von Zugehörigkeit und Anbindung von Kindern an ihre Eltern.
Er erklärt an lebendigen Beispielen, warum ihr Fehlen in vielen Familien eine Kaskade von Problemen auslöst, die schließlich in tiefen, scheinbar unauflöslichen Konflikten münden.
Viele Eltern haben ihre instinktive Fähigkeit verloren, eine Familie erfolgreich zu lenken und zusammenzuhalten. Nicht, dass es an der nötigen Liebe zu den Kindern fehlt; es mangelt vielmehr an elementarem Wissen um die Rolle als Eltern und natürlicher Autorität, die ein Kind sucht und braucht, um sich geborgen, sicher und geleitet zu fühlen. (Was das Kind im Gegensatz dazu nicht braucht, ist die Mutter oder den Vater als "guten Freund").
Neufeld beschreibt den heutigen Zustand der Erziehung äußerst anschaulich als elterliche Impotenz.
Ein weiterer wichtiger Aspekt in Dr. Neufelds Arbeit ist die Notwendigkeit, dass Eltern (und auch Pädagogen) in der Beziehung zu den ihnen anvertrauten Kindern die führende Rolle übernehmen müssen.
Um den Kindern Halt und Orientierung in unserer komplexen Welt zu geben, braucht es Erwachsene, die ihren Kindern klar den Weg zeigen, ihnen Vorbild sind und sie an die Hand nehmen.
Wenn wir als Erwachsene den Kindern diese Werte nicht vermitteln, so wenden Kinder sich anderen Quellen zu: Gleichaltrigen, so genannten Peers. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, laut Neufeld das elementarste überhaupt, stärker als Liebe und Sex, muss gestillt werden, so oder so.
Doch Peers sind nicht dafür geschaffen, ihren Altersgenossen Werte auf der Suche nach gut und böse, richtig oder falsch, nach Zukunftszielen oder gesellschaftlichen Richtlinien zu vermitteln!
Als Ergebnis davon erhalten wir eine Jugendkultur, die gewaltbereit ist, die mit Sexualität nicht reif umgehen kann (siehe BRAVO-Umfrage) und deren höchster Wert ist, "cool" zu sein und bei den Freunden anerkannt zu werden.
Dr. Neufeld vermittelt verblüffend einfache, klare und sehr berührende Erkenntnisse, wie wir als verantwortliche Erwachsene und Eltern wieder zu unserer eigentlichen Rolle und unserem intuitiven Wissen (siehe auch SPIEGEL 10.4.) zurückfinden können.
Mit vielfältigen Erfahrungen als Vater von 5 Kindern, als Entwicklungspsychologe mit Lehraufträgen an den führenden Universitäten Kanadas und als praktizierender Therapeut trifft er mit seiner mitfühlenden, erfrischenden und vor allem kompetenten Art seine Leserschaft und Zuhörer, Eltern und Pädagogen mitten ins Herz.
Weitere Informationen können Sie unter der Webside von Dr. Neufeld:
oder unter: http://www.prokindseminare.de
erhalten.
Pro Kind Seminare, Sitz: Müllheim/ Baden, Ansprechpartner Jörg Golombeck, Tel. 07631− 979464, ist der Veranstalter der Vorträge und des Seminars in Deutschland. Das Seminar ist in Hessen als Lehrerfortbildung anerkannt.
Termine :
Mitte September ist Dr. Neufeld wieder in Deutschland und stellt im Rahmen eines Vortrages sein Buch in Hamburg (19.9.06), Darmstadt (20.9.06), München (21.9.06) und Freiburg (22.9.06) vor. 19.09.06 Hamburg , 19.30-22.00 Uhr Bahrena, Paul-Dessau-Str. 1, Hamburg -Bahrenfeld, http://www.bahrena.de, 20.09.06 Darmstadt, 20.00-22.00 Uhr Hessisches Staatsarchiv, Karolinenplatz 3, www.stad.hesse.de, 21.09.06 München, 20.00-22.00 Uhr Moviemento, Neuhauserstr. 15, http://www.moviemento-muenchen.de 22.09.06 Freiburg, 20.00-22.00 Uhr Novotel, Karlsbau
Im Anschluss daran gibt er ein Wochenendseminar für Eltern und Pädagogen in Müllheim/ Baden zwischen Freiburg und Basel (23./24.9.06).
Wenn Sie Interesse an einem persönlichen Gespräch mit Dr. Neufeld haben, vermitteln wir gern einen Termin.
Referenz für Hamburg:
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Katrin Mengen
Sinologin M.A.
Presse & PR
Im Tale 6
D-202 51 Hamburg
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fon 040-48 98 01
fax 040-360 378 65 80
mobil 0178-48 98 010
katrinmengen@aol.com
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| 20.08.2006 18:42:50: Der Mensch ist von Natur aus ein Pflanzenesser und kein Allesfresser! |
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Hier nun, liebe Freunde, auf vielfachen Wunsch mein ganzer Artikel aus der "Natürlich Leben" /4:
Welche Nahrung ist denn nun naturgemäß? Da wir uns auf einen sogenannten „Nahrungsinstinkt“, der uns genau sagt, was wir essen können und was nicht, nicht verlassen können, müssen wir uns durch anderweitige, genaue Beobachtungen und Schlüsse Gewissheit darüber verschaffen, was die menschenartgemäße Nahrung für uns ist. Diese Beobachtungen wurden schon des Öfteren hier dargelegt, aber da wir alle einer unermüdlichen Gehirnwäsche bezüglich des Fleischkonsums ausgesetzt sind, kann man sie m. E. nicht oft genug wiederholen. Der Naturforscher Louis Kuhne macht dies nachfolgend im zweiten Teil seiner anschaulichen Betrachtungen und ich werde es für euch kommentieren (kursiv). Jedem nach seiner Art... Schon der erste Blick auf die Lebewesen zeigt uns, dass sie zur Unterhaltung des Stoffwechsels unbedingt Nahrung zu sich nehmen müssen, dass sie aber auch in der Wahl derselben ziemlich beschränkt sind. Die am Meeresufer auf dem salzhaltigen Boden üppig wachsende Pflanze, sie geht zugrunde im Binnenlande; die Sandpflanze, die auf dem trockenen Kiesboden vortrefflich gedeiht, sie geht ein im Gartenlande; die Kulturpflanze, welche die reiche Humuserde liebt, sie verkümmert auf dem Sandboden. Sehr bestimmt ausgeprägt finden wir die gleiche Erscheinung im Tierreiche, so bestimmt, dass man die Tiere nach der Ernährungsart klassifizieren kann. Nicht nur den Biologen ist die Einteilung der Säugetiere in Fleisch- und Pflanzenfresser geläufig. Freilich ist dieselbe eine so oberflächliche, dass sie uns nicht genügen kann. Bei genauerer Betrachtung merken wir bald, dass wir die Insektenfresser von den eigentlichen Fleischfressern abgliedern müssen und dass die Pflanzenfresser sich in Gras- und Fruchtfresser trennen (Herbivoren und Frugivoren). Außerdem finden wir noch einige wenige Allesfresser (Omnivoren). Die Beobachtung muss sich bei den einzelnen Klassen wieder auf die Organe erstrecken, die der Ernährung dienen; an diesen drückt sich die Ernährungsart so bestimmt aus, dass man selbst am Skelett des Tieres dieselbe erkennen kann. Zähne, Verdauungstrakt, Sinnesorgane weisen uns den Weg Hauptsächlich wollen wir unser Augenmerk auf die Zähne, den Verdauungskanal, die Sinnesorgane, die das Tier zur Nahrung führen, sowie auf die Ernährung der Nachkommenschaft richten. Vier Streifzüge sind es also, die wir durch das schon begrenzte Gebiet unternehmen und an die wir unsere Beobachtungen knüpfen wollen. Wir unterscheiden bekanntlich dreierlei Zähne. Vorder- (Schneide-), Eck- und Backenzähne. Die Vorderzähne der Raubtiere sind wenig ausgebildet, hingegen zeigen die Eckzähne eine ganz auffallende Länge. Sie überragen beträchtlich die anderen Zähne, und in der gegenüberliegenden Zahnreihe ist eine besondere Lücke nötig, um sie aufzunehmen. Sie sind spitz, glatt und etwas gebogen. Zum Kauen eignen sie sich in keiner Weise, wohl aber zum Erfassen und Festhalten der Beute. Wir bezeichnen sie bei den Raubtieren am besten als Fangzähne und können tatsächlich beobachten, dass die Raubtiere sie als solche gebrauchen. Zum Zerkleinern des Fleisches dienen ihnen aber die Backenzähne, die sämtlich auf der Kaufläche mit Spitzen versehen sind. Diese Spitzen stoßen nicht aneinander, sondern gehen dicht aneinander vorüber, so dass sie beim Zerkleinern des Fleisches nur die Muskelfasern mechanisch trennen. Eine Seitenbewegung des Unterkiefers würde dabei störend sein und ist den Raubtieren auch nicht möglich. Daraus geht hervor, dass dieselben keine Mahlbewegung ausführen können, und man kann zum Beispiel täglich wahrnehmen, wie schwer es Hunden fällt, Brotstücke zu zerkleinern, sie müssen diese beinahe unzerkaut schlucken. BR: Für das so wichtige Mahlen der pflanzlichen Nahrung hat der Pflanzenesser Mensch sehr ausgeprägte Mahlzähne, und ich kann es euch nicht oft genug ans Herz legen, eure Nahrung immer sehr gründlich zu kauen, weil die erst Stufe der Verdauung schon im Munde stattfinden sollte. Erst wenn alles zu einem flüssigen Brei gekaut ist, sollten wir unsere Nahrung hinunterschlucken. Dann, und nur dann, wird sie auch richtig verdaut und wir können all den Nutzen daraus ziehen. Bei den Grasfressern sind die Schneidezähne auffallend stark entwickelt; sie dienen ihnen zum Abbeißen des Grases und der Kräuter. BR: Die Schneidezähne sind bei uns Menschen auch recht gut und ausgeprägt. Reine Frugivoren gibt es nicht allzu viele. Für uns sind die menschähnlichsten Affen die wichtigsten. Wir finden bei den Fruchtessern das am gleichmäßigsten ausgebildete Gebiss. Die Zähne haben annähernd dieselbe Höhe, nur die Eckzähne ragen ein wenig über die anderen empor, doch viel zu wenig, um denselben Zweck erfüllen zu können wie bei den Raubtieren. Sie sind kegelförmig, aber oben stumpf und nicht glatt, sodass sie nie als Fangzähne dienen können, sie sind sichtlich für große Kraftleistungen bestimmt, und man weiß ja auch, dass die menschenähnlichen Affen mit diesen Zähnen Erstaunliches leisten können. Die Backenzähne dieser Tiere sind oben mit Schmelzfalten versehen, und da der Unterkiefer ausgiebige Seitenbewegungen gestattet, ist ihre Tätigkeit mit der von Mühlsteinen zu vergleichen. Besonders wichtig ist der Umstand, dass kein einziger Backenzahn oben Spitzen zeigt, so dass also keiner zum Kauen des Fleisches bestimmt ist. Das ist umso bemerkenswerter, als die Omnivoren, zu denen eigentlich nur die Bären gezählt werden können, sowohl mit Spitzen versehene als auch breite Backenzähne besitzen. Natürlich haben diese auch die Fangzähne der Raubtiere, ohne die sie ja ihre Fleischnahrung nicht erlangen könnten, die Vorderzähne hingegen gleichen denen der Fruchtfresser. Welchen dieser Gebisse gleicht nun das menschliche? Es kann kein Zweifel obwalten und lässt sich ohne Mühe erkennen, dass es fast vollständig dem der tierischen Frugivoren gleichgebildet ist. Der Eckzahn des Menschen erreicht nicht ganz die Höhe wie bei diesen und ragt sehr wenig oder gar nicht über die anderen Zähne hervor, aber das ist kein wesentlicher Unterschied. Man hat aus dem bloßen Vorhandensein des Eckzahns oft geschlossen, dass der menschliche Körper auch für Fleischnahrung eingerichtet sei, aber dieser Schluss wäre nur berechtigt, wenn der menschliche Eckzahn denselben Zweck erfüllen könnte, wie der Eckzahn der Raubtiere, und wenn wir, wie die Bären, wenigstens einige entsprechende Backenzähne zum Zerkleinern des Fleisches hätten. Eindeutige Schlussfolgerungen Die Schlüsse, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen müssen, werden nun die folgenden sein: 1. Das Gebiss des Menschen gleicht nicht dem der Karnivoren, folglich ist der kein Karnivor. 2. Das Gebiss des Menschen gleicht nicht dem der Herbivoren, folglich ist er kein Herbivor; (BR: Hier muss man einschränkend und erläuternd sagen, dass unser Gebiss und unsere Verdauungsorgane hervorragend auch zum Blätter- und Wildpflanzenessen geeignet sind. Aber eben nur als "Beigabe" und nicht ausschließlich!) 3. Das Gebiss des Menschen gleicht nicht dem der Omnivoren, folglich ist er kein Omnivor. 4. Das Gebiss des Menschen gleicht fast vollständig dem der menschenähnlichen Frugivoren, folglich ist er ein Frugivor, also ein Früchte- und Grünpflanzenesser. Zum Verdauungstrakt Treten wir nun unseren zweiten Streifzug durch das reiche Beobachtungsgebiet an und lenken wir dabei unsere Aufmerksamkeit auf den Verdauungskanal der Tiere! Die Raubtiere haben einen kleinen, fast kugelrunden Magen, und der Darmkanal 3- bis 5fache Länge des Körpers, die Körperlänge den Abstand zwischen Rachenöffnung und Schwanzwurzel genommen. Die Nur-Grasfresser, besonders die Wiederkäuer, haben einen sehr ausgedehnten und zusammengesetzten Magen, und der Darmkanal erreicht die 20- bis 28fache Körperlänge. Bei den Fruchtfressern ist der Magen etwas breiter als bei den Fleischfressern, und sie besitzen im Zwölffingerdarm einen Anhang, den man als zweiten Magen bezeichnen könnte. Die Länge des Darmkanals beträgt das 10- bis 12fache der Körperlänge. Man findet nun in anatomischen Werken oftmals die Behauptung, der menschliche Darm besitze die 3- bis 5fache Länge des Körpers, folglich sei er mehr zur Fleischspeise eingerichtet. Man zeiht hier die Natur eines großen Widerspruchs, denn den Zähnen nach soll sie den Menschen nach der landläufigen Ansicht zum Omnivoren, dem Darm nach zum Karnivoren, gebildet haben. Dieser Widerspruch löst sich aber sehr einfach. Man hat nämlich als Körperlänge des Menschen die Entfernung des Scheitels von der Sohle genommen und vergessen, dass man, den Vergleichsfällen entsprechend, nur den Abstand der Mundöffnung von dem Ende des Rückgrats als solche gebrauchen kann. Der angeführte Schluss ist demnach ein Trugschluss. Die Länge des menschlichen Darmkanals beträgt je nach der Größe des Individuums 5 bis 8,5 m und der bezeichnete Abstand 50 bis 80 cm, so dass die Division etwa 10 als Resultat ergibt. So gelangen wir zum zweiten Male zu dem Schluss: „Der Mensch ist ein Frugivor.“ Und was ist mit dem Geruchs- und Gesichtsinn? Lockt er uns zum Töten? Lasst uns nun unseren dritten Weg einschlagen und diesmal auf die Wegweiser zu unserer Nahrung, auf die Sinne, achten. Namentlich sind es der Geruch- und der Gesichtssinn, welche die Tiere zu ihrer Nahrung führen und in ihnen zugleich das Verlangen nach derselben wecken. Findet das Raubtier die Fährte eines Wildes, so fangen die Augen an zu funkeln, es folgt eifrig der Spur, erhascht die Beute in kühnem Sprunge und leckt gierig das hervorspringende Blut; alles das erregt in ihm sichtlich volle Befriedigung. Der Grasfresser dagegen geht ruhig an seinen Mitgeschöpfen vorüber und kann höchstens durch andere Umstände veranlasst werden, sie anzugreifen, nie wird ihn der Geruchsinn verleiten, Fleisch zu verzehren. Er lässt sogar seine natürliche Nahrung unberührt, wenn dieselbe mit Blut bespritzt wurde. Hingegen führen in Geruch- und Gesichtsinn zu Kraut und Gras, die dann auch seinem Geschmacksinn behagen. Ganz die entsprechenden Wahrnehmungen finden wir bei Frugivoren, die durch ihre Sinne auf die Baum- und Feldfrüchte verwiesen werden. Wie verhalten sich nun die menschlichen Sinnesorgane? Locken uns je der Gesichtsinn und der Geruchsinn dazu, einen Ochsen zu töten? Wird ein Kind, das nie etwas vom Schlachten der Tiere gehört hat selbst dann, wenn es schon Fleisch genossen hat, beim Anblicke eines Masttieres auf den Gedanken kommen: Das müsste einen Leckerbissen für dich geben? Nur wenn wir uns im Geiste eine Brücke vom lebenden Tier bis zum Braten, wie er auf den Tisch kommt, herstellen, nur dann kommen uns derartige Gedanken, aber von Natur liegen sie nicht in uns. BR: Der friedliche Pflanzenesser Mensch hat eine sehr ausgeprägte Tötungshemmung, wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen. Normale Menschen können nicht töten. Wir Menschen erfreuen uns am Anblick deines anmutigen Rehs oder possierlichen Häschens und wollen sie keineswegs töten, vorausgesetzt man hat uns diese Tötungshemmung nicht abtrainiert wie zum Beispiel den Jägern, Soldaten, Metzgern oder den zum Fleischkonsum umgepolten Menschen. Unsere Sinne empfinden das Töten selbst entschieden als etwas Abschreckendes, und das frische Fleisch will weder dem Geruch noch dem Gesicht behagen. Warum verlegt man denn die Schlachthäuser möglichst außerhalb der Städte? Warum erlässt man in vielen Orten Verbote, das Fleisch unbedeckt zu lassen? Kann dasselbe tatsächlich eine naturgemäße Speise genannt werden, wenn Auge und Nase so sehr von ihm beleidigt werden? Wie lieblich erscheint uns dagegen der Duft des Obstes, und es ist gewiss kein Zufall, dass Berichterstatter über Obstausstellungen fast regelmäßig ihr Empfinden durch den Satz ausdrücken: „Beim Anblick der Früchte läuft einem das Wasser im Munde zusammen.“ So müssen wir zum dritten Male den Schluss ziehen: „Der Mensch muss von Natur entschieden ein Frugivor sein.“ Jedes Lebewesen bekommt die ihm gemäße Art Nahrung von der Natur zugewiesen Wenn wir auf unserem vierten Streifzug die Vorkehrungen betrachten wollen, welche die Natur für die Forterhaltung der Art getroffen hat, so sind die einschlägigen Beobachtungen schon schwieriger. Allen Geschöpfen wird sofort nach dem Eintritt ins Leben eine Nahrung geboten, welche die rasche Weiterentwicklung begünstigt. Für den neugeborenen Menschen ist ohne Zweifel die Muttermilch die einzig natürliche Nahrung. Fleischkost lässt Muttermilch versiegen Hier machen wir auf einmal die Bemerkung, dass eine Reihe Mütter ihren heiligen Pflichten nicht nachzukommen vermag, da ihr Organismus die Nahrung für das Kind nicht zu erzeugen imstande ist. Es ist dies besonders schlimm, da solchen Kindern von klein auf der rechte Maßstab für die sinnlichen Eindrücke verloren geht, denn keine künstliche Nahrung gleicht der natürlichen vollkommen. Unsere Beobachtungen zeigen uns sehr bald, dass die vorwiegend von Fleisch sich nährenden „besseren“ Stände weit mehr darunter leiden zu haben und genötigt sind, vom Lande, wo man wenig Fleisch genießt, sich Ammen kommen zu lassen. Diese speisen dann in der Regel auch von der Tafel ihrer Herrschaft, und nicht selten verlieren sie bald die Fähigkeit, am Kinde Mutterstelle zu vertreten. Auf Seeschiffen verleiht man den stillenden Müttern Haferschleim, denn bei der vorwiegenden aus Fleisch bestehenden Schiffskost versagen sonst ihre Brüste. All diese Beobachtungen lassen uns den Schluss ziehen, dass das Fleisch schädlich für die Erzeugung der Muttermilch ist. Wir werden dadurch zum vierten Male zu dem Schlusse gedrängt, dass der Mensch von Natur auf Fruchtnahrung angewiesen ist. Die Menschen und auch einige Tiere sind von ihrer natürlichen Nahrung abgewichen Wenn wir richtig geschlossen haben, folgt aber mit Notwendigkeit, dass die meisten Menschen mehr oder weniger von ihrer natürlichen Nahrung abgewichen sind. Geschöpfe sind von ihrer natürlichen Nahrung abgewichen! Das klingt fast ungeheuerlich und erfordert zunächst noch weitere Begründung. Ist es denn möglich, dass auch andere Geschöpfe ihrer natürlichen Nahrung untreu werden können, und welche Folgen hat dies? Die Zwischenfrage müssen wir erst lösen, ehe wir unseren Weg nach aufwärts fortsetzen. Wir wissen wohl, dass Hunde und Katzen sich an Pflanzenspeise gewöhnt haben, sind aber auch imstande, Beispiele anzuführen, wie sich pflanzenfressende Tiere an die Fleischnahrung gewöhnen können. Es war mir vergönnt, einen höchst interessanten Fall zu beobachten. In einer Familie wurde ein junges Reh großgezogen, welches bald Freundschaft mit dem im Hause lebenden Hunde schloss. Es sah nun diesen oftmals von der Fleischbrühsuppe fressen und machte bald Versuche, ihm darin Gesellschaft zu leisten. Anfangs wandte es sich regelmäßig mit Zeichen des Widerwillens davon ab, wenn es nur die Zunge hineinbrachte; doch wiederholte es den Versuch, und nach einigen Wochen fraß es lustig mit. Nach mehreren weiteren Wochen war es schon so weit, selbst Fleisch zu verzehren, und zuletzt zog es dasselbe seiner natürlichen Nahrung vor. Die Folgen blieben freilich nicht aus, es kränkelte bald und starb, ehe es ein Jahr alt war. Ich füge noch hinzu, dass das Tier nicht eingesperrt war, sondern im Garten und Wald umherspringen konnte. Wir wissen ja auch, dass die frugivoren Affen in der Gefangenschaft leicht an Fleischkost zu gewöhnen sind, aber sie sterben dann auch in der Regel nach ein bis zwei Jahren an Lungenschwindsucht. Man schreibt dies zwar bis jetzt allgemein dem Klima zu; da aber die anderen Tropenbewohner recht gut bei uns gedeihen, so kann man wohl annehmen, dass die unnatürliche Nahrung die größte Schuld trägt. Neue Versuche bestätigen dies auch. BR: So viel zum „angeborenen Nahrungsinstinkt“, der doch die Tiere und Menschen vor diesem Selbstmord auf Raten bewahren sollte, wenn er denn vorhanden wäre. Das Konstrukt von Burger, dass er nur mit natürlichen Lebensmitteln funktioniert, überzeugt auch hier nicht, denn wenn alles natürlich läuft, braucht man solch einen „Instinkt“ ja nicht. Es ist also sicher, dass die Tiere von ihrer natürlichen Nahrung abweichen können, und es wird hierdurch die Annahme, dass ein großer Teil der Menschheit ebenso abgewichen ist, schon viel wahrscheinlicher. Wenn dem aber so ist, so müssen auch die Folgen für uns wahrnehmbar sein, es müssen sich ebenso sicher Krankheiten einstellen oder schon eingestellt haben. Früher Tod und Altersschwäche sind der Preis Fragen wir die Menschen aufs Gewissen, wie viele von ihnen noch nie die Hilfe eines Arztes beansprucht haben, ich glaube, wir finden nur verschwindend wenige. Und wie viele gibt es denn, die den Tod an Altersschwäche sterben? Die Fälle sind so vereinzelt, dass die Tageblätter gewöhnlich Notiz davon nehmen. Es sind tatsächlich verschwindend wenig Menschen zu finden, die keine Fremdstoffe in sich tragen. Im Allgemeinen ist die mehr frugivor, wenn auch nicht ganz naturgemäß lebende Landbevölkerung immer noch glücklicher daran, wenn auch der Genuss frischer Luft das seinige beiträgt, die Hauptrolle spielt doch die Nahrung. Hat sich der Mensch mit der Zeit ans Fleischessen angepasst? Wir sind nun endlich dahin gelangt, die letzte Stufe zu betreten und durch Experimente die Haltbarkeit oder Unhaltbarkeit unserer Schlüsse zu beweisen. Namentlich zwei Einwände sind es, die durch dasselbe zugleich auf ihren Wert geprüft werden. Der eine ist der, dass der Mensch zufolge seiner höheren Organisation nicht denselben Bedingungen unterworfen sei, als die unter ihm stehenden Geschöpfe - und der andere, dass vielleicht durch den langen Gebrauch der Fleischkost der Körper sich dieser angepasst habe, etwa im Sinne der Darwinschen Anpassungslehre. Dieser zweite Einwand gliedert sich wieder in zwei Behauptungen, einmal, dass das ganze Menschengeschlecht diesen Anpassungsprozess durchgemacht habe, und das andere Mal, dass wenigstens die Erwachsenen sich ihm nicht entziehen konnten. Alle diese Fragen sind endgültig nur durch Experimente zu beantworten, und zwar durch Experimente an Kindern und Erwachsenen. Diese Versuche sind aber bereits in Menge angestellt worden, und ich will die Resultate in kurzen Zügen vorführen. In einer Reihe Familien sind Kinder von klein auf ohne Fleisch ernährt worden, und ich habe es mir immer zur besonderen Aufgabe gestellt, die Entwicklung solcher zu beobachten. Ich kann getrost behaupten, dass die Versuche entschieden zugunsten der naturgemäßen, d.h. fleischlosen Diät ausgefallen sind. Die Kinder entwickelten sich fast ausnahmslos körperlich und geistig vortrefflich, und zwar geistig nach allen drei Seiten hin, der des Verstandes, des Willens und des Gemütes. BR: So ist es. Dies kann ich mit großer Sicherheit und nachweislich bestätigen. Meine fast 14jährige Tochter Laura gehörte von Anfang an zu den Klassenbesten, spielt Cello im Kreisorchester und erfreut mich täglich mit ihrer Kreativität. Was sollen wir denn nun essen, und was sollen wir trinken? Was das Getränk anbetrifft, so muss ich nochmals zurückkehren zu unseren Beobachtungsgebieten. Wir finden außer dem Menschen kein Geschöpf, das von Natur zur Löschung des Durstes eine andere Flüssigkeit als Wasser wählte. Bemerkenswert ist es dabei, dass die Tiere fast immer das fließende Wasser aufsuchen und lieber aus dem Flusse oder Bache trinken, als aus der Quelle, die aus dem Fels sprudelt, und tatsächlich ist Wasser welches von der Sonne beschienen wurde und über Kies dahinfloss, dem frischen Quellwasser vorzuziehen. Tiere, die saftige Nahrung genießen, trinken übrigens sehr wenig, und auch der Mensch fühlt selten Durst, wenn er die saftige Frucht nicht vernachlässigt. Hat er aber das Bedürfnis zu trinken, so ist auch für ihn Wasser das einzig wahrhaft naturgemäße Getränk. BR: auch hier sind wir Urmethodiker bestens versorgt, denn unsere Frischkost enthält ausreichend von dem besten Wasser, welches die Natur für uns bereithält. – im Verbund mit der Pflanze, sodass wir sehr selten einmal Durst verspüren. Was sollen wir essen? Auf Früchte hat die Natur uns hingewiesen, und Fruchtnahrung ist also die naturgemäße. Alle Früchte, alle Beeren, Wildkräuter und auch alle Knollen, die Gesicht, Geruch und Geschmack nicht abstoßend, sondern einladend finden, können uns zur Nahrung dienen. Wir finden solche in allen Erdgegenden und Zonen in genügender Menge, höchstens fehlen sie in den kältesten Regionen. Letztere sind daher auch nicht zur Wohnstätte für Menschen geeignet.
(BR: Ich füge hinzu: Esst möglichst täglich frische, saftige Tropenfrüchte, denn drauf sind wir geeicht; z. B. Mangos, Papayas, Guaven, Durian, Wildbananen, Passionsfrüchte, Mangostan, Rambutan, Jackfrucht, Cherimoyas etc. Dazu heimisches Obst von Bäumen aus unbegifteten, nicht chemisch gedüngten Böden, wie Vogelkirschen, Pflaumen, Kirschen, Birnen, Äpfel, Sanddorn. Möglichst nur eine Nahrungsart (außer Grün) zur Zeit essen. Auch Wildbeeren (z. B. Brombeeren, Himbeeren, Waldbeeren, Walderdbeeren, Preiselbeeren, Berberitzen)nicht vergessen. Zusammen mit grünen Wildpflanzen, Blättern und Blüten von Baum und Strauch (einigen, nicht zu viele, denn sie sollen ja Früchte tragen). Wenn nicht verfügbar: Gräser. Anteil 20% der Nahrungsmenge, der jedoch nicht sklavisch eingehalten werden braucht, wie Franz in seinem „Großen Gesundheits-Konz“ betont. Ich persönlich esse zu jeder Mahlzeit eine Schüssel voll davon, weil sie mir einfach sehr gut munden und ich um ihren großen Wert weiß. Auch frische Bio-Salate, Grünkohl, Rosenkohl, Petersilie, Schnittlauch, Möhrengrün aus dem eigenen Garten oder Naturladen. Fettreiche Früchte im Wechsel. Zum Beispiel Safus, Oliven, Avokados, Durian, frische Nüsse, Mandeln, Maronen, Sonnenblumenkerne, Kokosnüsse, Eicheln, Bucheckern, je nach Saison. Wurzeln, z. B. Topinambur, Pastinaken, Möhren, Süßmais und Rote Bete. Gemüsefrüchte wie Tomanten, Gurken. In der Saison: Frische Samen (z. B. von Wegerich, Brennnesseln, Gräsern, Malven, Springkraut). Es war eine naturwidrige Nahrung, welche die Menschen mit Fremdstoffen belastete, eine naturgemäße bringt solche nicht in den Körper, oder wenigstens nur dann, wenn sie nicht richtig verarbeitet werden kann oder das richtige Maß im Essen nicht eingehalten wird. Vermögen wir die alten Stoffe herauszuschaffen, so gibt uns die naturgemäße Nahrungsweise die Garantie, dass wir uns gesund erhalten können, vorausgesetzt, dass wir die anderen Gesundheitsbedingungen nicht völlig vernachlässigen. BR: Zusätzlich zur Urkost also tägliche Urbewegungen an der frischen Luft, Sonnenbaden und reichlich früher Schlaf. Ja, die WAHRHEIT ist schon so lange den "modernen Menschen" bekannt – ihr müsst es nun einfach nur tun, dann werdet ihr auch bald, so wie ich und viele andere Urköstler, „strahlende Gesundheit“ erleben und täglich genießen können.
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| 22.08.2006 07:55:20: Es ist die Fülle, die mich täglich neu beglückt und entzückt |
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Hach - ist er nicht wunderbar, dieser zweite Wachstumsschub nach dem ausgiebigen Regen? Klasse, wie alles wieder spießt und grünt, nicht?
Die Urmutter aller Kultursalate:
Einfach wunderbar!
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| 23.08.2006 18:14:26: Hirnhautentzündungen und Gesichtslähmungen durchs Rohfleischessen |
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Je mehr der Mensch sich von der Natur abwendet, um so mehr nähert er sich dem Unglücklichsein, denn nur wer mit der Natur im Einklang lebt, lebt wirklich glücklich. Schon Socrates lehrte übrigens, dass Glücklichsein gleich Gutsein sei.
Natürlichsein, Glücklichsein, Gutsein - hier schließt sich der Kreis: Natürliches Verhalten ist zugleich gutes Verhalten und das spüren auch die meisten Menschen instinktiv und anerkennen gerne die natürlichen Gegebenheiten. Und wer von uns möchte wohl nicht glücklich sein? Aber viele Menschen müssen es wohl manchmal erst auf die wirklich harte Tour lernen! In Peking sind gerade mindestens 50 Menschenen mit Hirnhautentzündung ins KH eingeliefert worden, weil sie rohe Schnecken aßen.
Instinkto-Ver(w)irrte aufgepasst:
Nun warnen die Behörden, dass eine Schnecke bis zu sechstausend Parasiten enthalten kann, die das Nervensystem angreifen und zu Fieber, Gesichtslähmungen und Hirnhautentzündung führen.
Bitte nicht nachmachen oder gar auf die Rechtfertigungsarien der "Rohfleischesser" (Instinktos) hören!
Denn wir sind nun mal friedliche Pflanzenesser und nicht dazu gemacht, rohes (oder gekochtes) Fleisch für uns segensreich zu verwerten.
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| 23.08.2006 21:34:08: Die gute Handschrift - auch von Franz Konz |
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Liebe Freunde und Leser,
vor einiger Zeit bekam ich von einer Seminarteilnehmerin ein Büchlein geschenkt, welches es wohl nur noch antiquarisch gibt:
Ein Lehrgang der Graphotherapie von Franz Konz Klasse - wie alles vom Franz. Warum sagt einem z.B. niemand, dass wir (fast!) alle den Stift falsch halten, indem wir uns mit dem Handgelenk beim Schreiben abstützen, was den Schreibfluss verlangsamt? So ist die richtige Handhaltung:
Da gleiten die Finger leicht über das Papier und es liegt nicht die eigene Hand schwerfällig im Weg. Abstützung erfolgt nur unterhalb des Ellenbogens und durch den kleinen Finger. Das Schwergewicht der Schreibhand wird von der gesamten Fläche des Ballens auf einen einzigen Punkt, irgendwo an der Kuppe des kleinen Fingers, verlagert. Mittelfinger und Daumen halten den Stift leicht. Der Zeigefinger liegt lediglich locker auf. Konz beweist akribisch, wie es so seine Art ist, dass schon die falsche Handhaltung leichtes und flüssiges Schreiben verhindert. (Für Schüler unbedingt wissenswert!) Das muss man üben, das gelingt nicht auf Anhieb, sich da umzupolen. Aber Franz wäre natürlich nicht Franz, wenn er nicht auch gleich ein paar Fingerübungen zum Lockermachen dazu geliefert hätte. Jedenfalls hat mich das Buch fasziniert, als ich ein wenig kürzer treten musste durch den Hundebiss, und ich hatte Spaß daran, meine Schrift zu vereinfachen und zu verbessern. Hier ein kleiner Beleg:
Macht Spaß, so leserlich und schön und einfach natürlich zu schreiben. Na, ja ... das nur mal so am Rande ...
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| 24.08.2006 15:50:03: Ein Lob für Orkos für herrlich fettreiche Lebensmittel vom Feinsten! |
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Warum auch nicht?
Wenn sie exzellente Ware liefern, freue ich mich ebenso darüber, wie über meine Früchte direkt aus den Tropen. Sie ergänzen sich wunderbar, weil bestimmte Waren wie Oliven und Safus nun mal nicht aus Sri Lanka geliefert werden. Klasse auch, dass die Pakete Donnerstags nun immer gleichzeitig vom GLS-Boten gebracht werden. Heute von Orkos:
Traumhafte vollreife Feigen, fette Safus, die nach und nach reifen, Butterkokosnuss (ich werde berichten), würzige Oliven, Cashews und erfrischende Pagode light. Was die Jungs von Tropenkost.de mir lieferten zeige ich euch später!
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| 25.08.2006 22:19:49: Butterkokosnüsse - Eine Spezialität von Mutter Natur |
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| 27.08.2006 20:56:11: Ein schönes Wochenende mit lieben Menschen |
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Natürlich gab es auch wieder ein Festessen.
Urköstliches Festessen: Durian an Giersch Einfach cremig und lecker von: Aber es muss natürlich nicht immer Durian sein.
Auch ein sehr leckeres Mittagessen: Gemüseplatte an Safus
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| 28.08.2006 20:44:04: Walter Russell: Geheimnis des Lichtes - Das universale Partnerprinzip |
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Liebe Leser,
ich habe grad eine interessante Schrift für mich entdeckt, auf die ich euch einmal hinweisen möchte. Es spricht mich im Moment sehr an, weiß auch nicht, warum. Besonders wenn ich versuche, dass Elend der Fleisch-Sucht-Esser zu verstehen, um ihnen auf ihren dunklen und blutigen Wegen zu helfen. Vielleicht sollten wir sie liebevoller einladen, mit uns in den wunderschönen "Himmel der Inspiration" der naturgemäßen Nahrungsaufnahme zu schauen, damit sie wie wir die "Leichtigkeit des Seins" erleben und nicht ständig in ihre Depressionen und Aggressionen verfallen und "unruhig und gereizt" oder in "trauriger Stimmung" sind und dann dem Trugschluss anhängen, dass sie durch die barbarische Fleischesserei auf Dauer glücklich werden. DER AUFSTIEG DES MENSCHEN VOM DUNKEL IN DAS LICHT kann erst beginnen, wenn wir uns unserer friedlichen Natur besinnen, meine ich.
Doch lest selber: Teil 1: ALLWISSENHEIT DAS UNIVERSUM DES WISSENS Es gibt keinen Tod! Der Mensch hat noch nicht gelernt, dass der Körper nur ein vom Selbst geschaffener Mechanismus ist, der das ihm innewohnende Selbst zum Ausdruck bringt, und dass dieses Selbst einen Teil Gottes manifestiert. Auch hat er noch nicht gelernt, dass Körper weder leben noch sterben, sondern sich ständig und immerdar wiederholen, so wie alle Ideen des Geistes sich wiederholen. Das Rad zum Beispiel ist ein Mechanismus aus Nabe, Speichen und Felge. Ein kleiner Teil des Rades berührt den Boden, fühlt ihn und verlässt ihn dann, um aus der Reichweite der Wahrnehmungen, die Felge, Speichen und Boden miteinander verbinden, zu verschwinden. Doch dann kehrt dieser Teil zurück. Wenn das dem Menschen geschieht, sagen wir: »Er wurde geboren, lebte und starb.« Widerfährt es dem Apfel, der Flamme oder dem Baum, sagen wir: »Der Apfel ist aufgegessen, die Flamme ist erloschen, der Baum ist vermodert.« Wir sprechen so, weil nur ein kleiner Teil aus dem Kreislauf einer jeglichen Idee in die Reichweite unserer Sinne gelangt. Der größere Teil des Kreislaufs liegt jenseits unseres Wahrnehmungsausschnitts, so wie der größere Teil des Rades sich jenseits der gefühlten Wahrnehmung des Bodens befindet. Wir wissen noch nicht, dass der unsichtbare Teil des Kreislaufs aller Ideen ebenso ein Kontinuum bildet wie das Rad. Der Kreislauf des Apfels besteht aus Licht, das von Sonne und Erde ausgehend zu jener positiven Hälfte des Apfels führt, die wir in der Hand halten. Die negative Hälfte des Kreislaufs ist Licht, das zur Sonne und zur Erde zurückkehrt, um die ewige Idee »Apfel« in Gestalt einer anderen Manifestation neu zu erschaffen. Dasselbe gilt für die Flamme, den Baum und jeden anderen Teil der Einen Gesamtidee Schöpfung. Für unsere Wahrnehmung »erlischt die Flamme«. Aber sie IST noch immer. Genauso erscheinen der Baum, der Wald, der Berg, der Planet und der ferne Sternennebel, sie verschwinden und erscheinen unweigerlich wieder neu. Genauso erscheint der Mensch, verschwindet und erscheint in zahllosen Kreisläufen immer wieder neu, um das ewige Leben des Geistes in ewigen Wiederholungen jenes Teils im Menschheitszyklus zum Ausdruck zu bringen, den der menschliche Körper wahrnehmen kann. Der Mensch stirbt niemals. Er ist so beständig wie die Ewigkeit. Jesus sagte ganz richtig, der Mensch werde dem Tod nicht begegnen, denn es gibt keinen Tod, dem er begegnen oder den er erfahren könnte. Entsprechend lebt der Körper des Menschen nicht, und da er nie gelebt hat, kann er auch nicht sterben. Allein der Geist lebt. Der Körper manifestiert lediglich den Geist. Das, was wir im menschlichen Geiste für Leben halten, manifestiert sich, indem es den Körper zum Handeln veranlasst. Solche Handlungen, die der Körper unter dem Befehl der ihm innewohnenden Seele ausführt, haben keine Willenskraft oder Intelligenz in sich selbst; Körper sind wie Maschinen, die von einem allwissenden und allmächtigen Geist angetrieben werden. Diese Dinge wissen wir noch nicht, denn der Mensch läuft noch in seinen Kinderschuhen. Er beginnt gerade erst, das Licht kennen zu lernen. Transformation auf ewig Seit Ewigkeiten sucht der Mensch nach dem Licht, damit es ihn leite auf dem langen, beschwerlichen Weg, der ihn aus dem Dschungel seines Körpers zum Gipfel seiner erwachenden Seele führt. Seit Ewigkeiten findet der Mensch dieses Licht und wird auf ewig transformiert, da er es findet. Und indem er es findet, findet er allmählich sein Selbst, welches das Licht IST. Und da er durch das Gotteslicht des in ihm erwachenden Selbst immer mehr transformiert wird, lässt er den Dschungel immer weiter im Dunkeln hinter sich. Manche Menschen suchen das Licht, und der Mut verlässt sie, weil sie es scheinbar nicht finden können. Dabei merken sie nicht, dass sie seit Ewigkeiten Findende sind. Die Unwissenden erwarten, in einem blendenden Blitz von Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwart alles auf einmal zu finden. In dieser Art kommt es jedoch erst, wenn man dem Gipfel sehr nahe ist. Der Mensch kann nicht so viel Licht auf einmal ertragen, solange sein Körper noch unerfahren und seinem Dschungel zu nahe ist. Wer den Dschungel ein Stück hinter sich gelassen hat, besitzt bereits genügend Licht, um sich den Ausweg aus seinen finsteren Tälern zu beleuchten. Wer den Dschungel weit hinter sich gelassen hat und weiterhin das Licht in den höchsten Himmeln sucht, findet es immer wieder und wird stets aufs Neue im Finden transformiert. Der Suchende darf keinen Moment die Augen von seinem höchsten Himmel abwenden, denn der kleinste Blick nach unten in die Dunkelheit bringt ihn zurück zu den Ängsten der Dunkelheit, die ihn dazu verleiten wollen, in sie zurückzutauchen. Schaut daher für immer nach oben in die Himmel der Inspiration, wo Glorie die furchtlosen, allwissenden Reisenden auf ihrer Suche nach Schönheit in der Reinheit des universalen Lichtes erwartet. Wessen Augen zum Himmel erhoben sind, zu dem wird das Licht ewig kommen, und im Finden wird er auf ewig transformiert werden. Die dunkle Straße aus seinem Dschungel zum Gipfel seiner Glorie wird während des Aufstiegs vom Körper zum Geist immer heller erleuchtet. Es ist ein steiniger, aber glorreicher Aufstieg. Alle müssen ihn bewältigen. DER AUFSTIEG DES MENSCHEN VOM DUNKEL IN DAS LICHT ist das sich ewig wiederholende Spiel des Menschen auf den Planeten, die um Sonnen kreisen. [...] Alle Teile des Spiels sind Erfahrungen, sie machen die Handlung des Stückes aus. Alle Erfahrungen des Menschen sind Teil seiner Entfaltung. Jede Erfahrung ist ein Teil seiner Reise vom Dunkel ins Licht. Alle Erfahrungen sind Schritte auf jener Reise des Menschen zum Gipfel seiner Glorie. Daher sind alle Erfahrungen gut. Es gibt nichts als das GUTE. Es gibt kein Böses. Es gibt nichts als LEBEN. Es gibt keinen Tod.
Aber vielleicht ist das auch alles Quatsch? |
| 29.08.2006 11:35:44: Es ist mir einfach unmöglich, noch einmal eine Tierleiche in den Mund zu nehmen |
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Ach, ist das wieder schön. Wieder einmal erreichen mich so liebe und feinsinnige E-mails zu meinem gestrigen "philosophischen Eintrag", da bin ich immer sehr demütig dankbar, wenn ich so etwas lese und freue mich, dass mein Leben so verläuft, dass ich in der Lage bin, so vielen Menschen einen "inspirierenden Schubs" zu geben! (Danke an alle Schreiber.)
Doch lest selbst:
Hallo Brigitte!
Ich werde für immer Vegetarierin bleiben, es ist mir einfach unmöglich, noch einmal eine Tierleiche in den Mund zu nehmen. Und Milch und Eier sind ja irgendwie auch nicht anders. Und ich finde die ganze Tierquälerei und alles, was zur Zeit in der Welt stattfindet auch sehr traurig. Aber ich denke, unsere Gedanken spielen eine sehr wichtige Rolle. Und wenn wir jetzt alle den Kopf hängen lassen, gehen wir unter. Wir müssen trotzdem optimistisch bleiben, und fröhlich, dann wird sich die Welt auch verändern. Gedanken haben viel Macht.
Das mit dem Kreislauf, das stimmt. Trotzdem rechtfertigt es eben nicht, Tiere zu töten. Auch, wenn sich das Rad immer weiter drehen wird. Und du hast Recht. Am Anfang wollte ich alle davon überzeugen, kein Fleisch etc. mehr zu essen. Und es gab hitzige Diskussionen. Bis ich dann irgendwann dachte: " Das kann irgendwie auch nicht der Weg sein." Und da muss ich dir sagen, liebe Brigitte, das habe ich auch aus den Büchern gelernt, es kommt auf dem SEINSZUSTAND an. So, wie du die Welt gerne hättest und sehen möchtest, fang einfach sofort damit an. Bei dir. Und das, was du dann nach außen trägst, an Liebe und Wärme usw., das wird Früchte tragen.
Ein riesen Grund mit bei meiner Entscheidung für den Weg der Frohkost waren auch deine Bilder.
All die Bilder, die du so auf deiner Seite hast. Denn sie sprechen schon allein Bände und bedürfen eigentlich schon fast keinerlei Worte mehr. So gesund wie ihr seid, und so toll, wie ihr ausseht, und was da einfach rüberkommt..Ich meine, das kann man doch nicht leugnen.
Ja, das wollte ich heute mal loswerden.
Ich finde es wirklich toll, was du machst. Und du hast dich für einen Weg entschieden, bei dem es eben auch immer Widerstände und Gegner geben wird. Aber du machst es trotzdem. Du musst einfach wissen, das ist das Gesetz des Universums - Polarität- so wird es immer sein. Ohne den dunklen Nachthimmel könntest du nie die Sterne sehen. Und ich denke, das ist eine gute Metapher für das Leben. Drum blicke einfach immer auf das Licht, und nehme die Dunkelheit als etwas an, das eben da ist. Dann wirst du nie in dunklen Stunden verzweifeln.
Wir können nicht alle Fleischesser usw. sofort überzeugen. Aber vielleicht sehen sie uns, und wie gut es uns geht, wie glücklich wir mit unserem Leben sind, und dann kehren sie um. So war es ja bei mir. Ich habe deine/eure Lebensweise gesehen, und das hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Danach war es nie mehr wie vorher.
Und jetzt sind es "erst" 10 Monate. Aber ich bin stolz auf mich, dass ich echt soweit gekommen bin. Ich wollte es, aber ich dachte, nach 21 Jahren schaffe ich es nicht zu 100%. Und dann bin ich einfach morgens aufgewacht, und immer mehr Dinge hatten sich von selbst aufgelöst.
Und ich werde dir auch immer dafür dankbar sein, dass GOTT mich auf deine Seite geschickt hat und ich nun diesen Weg gehe. Ich fühle mich wunderbar, wie mein Körper sich verändert hat, das ist unglaublich, von Tag zu Tag...Ich habe keine Schmerzen, keine Krankheiten, keine Wehwehchen...Ich kann wunderbar schlafen. Andere gehen mittags in die Kantine, ich bleibe hier und esse meine Mandarinen. Dann kommen sie wieder und stönen, weil sie sich nicht wohl fühlen, aber mir gehts wunderbar. Meine Familie, sie essen auch alles Mögliche und gehen fast jeden Tag mit Schmerzen durch den Tag.
Ich esse abends meine Ananas und Apfelsinen und könnte fliegen. Also für mich gibts nichts Besseres mehr.
Ich werde nicht den Weg gehen, wie die meisten. Und dann sterbe ich vielleicht mit 80, vegetiere aber schon seit 60 vor mich hin. Nein, darauf habe ich keine Lust. Dass mir mein Körper mehr und mehr entgleitet und ich dabei zusehe, wie er einschläft. NEIN, NEIN, NEIN, NEIN, NEIN!
Darum immer wieder VIELEN VIELEN VIELEN DANK. Mir wurde ein ganz neues Leben geschenkt, wirklich. Und ich hatte früher auch Depressionen und wollte mir schon mehrmals das Leben nehmen. Ich habe auch mal ein Jahr lang geraucht und ich hatte auch mit Bulimie und Magersucht und Abführmitteln zu tun. Aber das ist alles vorbei. Das hat sich alles aufgelöst.
Und ich kann nur noch schmunzeln, wenn ich diesen Schönheitswahn sehe und diese ganzen Zeitschriften mit ihren Diäten. Das hat sich bei mir alles aufgelöst. Denn ich haben einen wunderschönen Weg gefunden, der ohne all das funtioniert. Ein Weg, der einfach für sich geht, und ach, es ist wirklich wunderschön.Vielen vielen Dank! M.
"Ohne den dunklen Nachthimmel könntest du nie die Sterne sehen ..."
Wunderschön. Danke.
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| 30.08.2006 13:16:02: Wieder ein Menschenkind, dass sich auf den urköstlichen Weg macht |
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Hallo, liebe Brigitte,
nach einigen Versuchen in den letzten Wochen es so Stück für Stück anzugehen zur Umstellung auf die Urkost - mit keinem Erfolg - habe ich nun die "Hau-Ruck- Methode" (Anmerkung BR: Die „Heute-Und-Jetzt-Sofort-Schluss-Methode“ war in NL/4/ ) genommen, und siehe da es funktioniert! Bin schon immer für ganz oder gar nicht. Diesmal hat es mit der Umsetzung etwas länger gedauert - zu lange. So bin ich davon überzeugt, dass sich meine jetzigen Beschwerden - einschließlich der Kilos zuviel - auflösen werden. Die 1 1/2 Jahre Rohkost nach Wandmaker waren auch schon gut, doch ohne dem Wildgrün musste ich wohl scheitern. Hatte sonst ständig verfressenen "Hunger". Die jetzige Vielzahl von Grün ist super - will da noch gar nicht an den Winter denken. Mache mir zum Genießen den Teller recht schön. Heute gab es 3 frische Feigen - super lecker - mit Löwenzahn, Zinnkraut, Wegerich, Klee, Minze, Sauerampfer, Klee- und Sauerklee, Vogelmiere, Zitronenthymian und Blüten von Boretsch und Ringelblume:
Leider habe ich vor 6 Jahren unseren Garten so gründlich von Giersch gesäubert, dass er sich nicht mehr blicken lässt. Nun, da werde ich mal bei den Nachbarn um eine kleine Spende anhalten. Die Pfirsichbäume biegen sich unter der Last, leider sehen sie dieses Jahr nicht sehr appetitlich aus durch Heimsuchung von Läusen. Die verschiedenen Tomaten dagegen sind köstlich und das ohne Dünger und nur mit Rasenmulch. Musste meine liebe Frau Mama (76) stets davon abhalten zu düngen. Sie ist ja einiges von mir gewohnt, doch das sie nun kein "Unkraut" mehr ziehen darf, nein das ist dann wohl doch einen Zacken zuviel.... Macht nichts der Erfolg wird sichtbar werden und uns auf die Siegerseite bringen ! Gerade sie sollte mit mir mitziehen, sie lebt nur von Schmerzpflaster und zusätzlichen Schmerz- und anderen Tabletten. Die Knochen machen nicht mehr mit und die 2. Knie OP (2.künstliches Gelenk) steht im November an. Ich habe Fransen am Mund, doch sie packt die 100% Umstellung nicht. Vielleicht ist es der ständigen Aussetzung von Schmerzen geschuldet, die sie zermürben, dass sie die Disziplin nicht mehr aufbringen kann. Streckenweise hat sie schon mitgezogen wenn sie bei uns waren, doch zuhause. rutscht sie fix wieder in die Schlechtkostsachen. Nun genug meiner Ausführungen, war mir nur einfach ein Bedürfnis dir zu sagen, dass sich wieder ein Menschenkind auf den Urkostweg macht, schließlich seid ihr mir die Motivation dabei. Herzliche Grüße sendet dir Kerstin
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| 31.08.2006 17:07:15: Donnerstags, halb zehn in Deutschland - danke, Ihr lieben Tropenkost-Versender |
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... genauer gesagt in der Quickborner Frischkost-Oase:
Sind sie nicht wunderbar, liebreizend und freudespendend, unsere köstlichen Früchte dieser Erde?
Ach ja ... und nicht die Bewegung vergessen.
So, zum Beispiel, macht sie Spaß und man bleibt fit:
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Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz