Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz

Seite 3


07.01.2005 01:36:24: Schafft die Jagd ab - Schluss mit dem Lusttöten im Walde!

Liebe Leser - besonders in Berlin! Helft alle mit, diese wunderbaren und unschuldigen Tiere zu schützen!

Kurt Eicher schreibt:

Jubiläumsdemo in Berlin:

Seit 40 Monaten gehen Tierschützer für die Abschaffung der Jagd auf die Straße/Aufruf Protestschreiben

am 8. Januar 2005 ist es wieder so weit: Wir demonstrieren in Berlin für die Abschaffung der Jagd - und zwar bereits zum 40. Mal in Folge! Die 40. Anti-Jagd-Demo startet um 12 Uhr am Adenauerplatz und führt über den Kurfüstendamm. Von 13-14 Uhr findet vor der Gedächtniskirche eine große Kundgebung statt. Helft mit, den öffentlichen Druck zu erhöhen - auf dass wir in diesem Jahr für die Tiere unserem Ziel "Abschaffung der Jagd" ein großes Stück näher kommen!

INITIATIVE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD KURT EICHER, BIOLOGE, STUDIENDIREKTOR DERFFLINGERSTR. 2 · 74080 HEILBRONN TEL. 07131/481263 · MOBIL 0175/1475083 · FAX 2049864 ·

******AKTUELL******

Aufruf Protestschreiben

Helft mit, Leben zu retten! Tier- und Naturschützer haben sich an die Initiative zur Abschaffung der Jagd gewandt, mit der Bitte, möglichst viele Jagdgegner von einer skandalösen Entscheidung des Landratsamt Würzburg in Kenntnis zu setzen und gegen diese zu protestieren: In den nächsten Monaten sollen auf Beschluss des Landratsamt Würzburg 126 Wildschweine in einem Eigenjagdrevier zahlreicher Jagdgegner hingerichtet werden. Dies käme einem Massaker gleich! Nähere Informationen, wie Ihr den Wildschweinen helfen könnt, gibt es aktuell auf der Internetseite http://www.lusttoeter.de unter News/Presseecho/Pressedokumentation.


Schafft die Jagd ab!



07.01.2005 12:09:17: Auch im Januar: Immer wieder segensreiche WILDpflanzen

Oh, diese herrlichen Wildpflanzen!

Liebe Freunde, liebe Leser,

ja, auch jetzt gibt es noch reichlich knackig frische und wohltuende Wildpflanzen, die den Kulturpflanzen so haushoch überlegen sind.


Gestern für euch fotografiert in meinem Garten und - nach meiner dreitägigen Fastenzeit - mit Genuss verspeist.


...herrliche Taubnesseln wachsen jetzt überall..


...saftige Vogelmiere... einfach superlecker! Und auch für Anfänger gut geeignet, da sie überhaupt nicht bitter ist.



08.01.2005 09:13:53: Draußenschlafen ist wieder angesagt
Liebe Freunde der natürlichen und veganen Lebensweise! hallo

Ein ungewöhnlich milder Januar (heute morgen 10 Grad bei Sonnenschein, allerdings reichlich Wind!) lockte uns gestern wieder nach draußen. Wir haben herrlich geschlafen. Ich, neun Stunden und mein Töchterlein schläft immer noch - mit rosigen Backen. Ein herrliches Bild. (Ich will das jetzt nicht knipsen, um sie nicht aufzuwecken, aber ihr könnte es euch sicherlich vorstellen).

Wir waren ja, als der Frost kam im Dezember wieder ins Haus gegangen zum Schlafen, zwar immer bei offenem Fenster, aber es ist doch soooo ein Unterschied. Kein Vergleich! Als wir gestern abend den Sternenhimmel und die vom Wind so schnell vorbeigepusteten Wolken betrachteten vor dem Einschlafen, waren wir richtig glücklich. Ja, es sind Glücksmomente, die man hat, wenn man im Einklang mit der Natur lebt. Und so ist es auch beim Essen.

    Das ist es ja, was die "dummen Instinkto-Jungs"[tm], die ja auch glauben, "Rohköstler" zu sein, aber stattdessen nur eine Sucht (Kochkostsucht) mit der nächsten (Tierleichensucht) ausgetauscht haben, selber so beschwert und sie nie so richtig glücklich werden lässt. Sie spüren natürlich - wie alle fühlenden Lebewesen! -, dass es falsch ist, zu töten. Und sie spüren, dass es ihnen nicht gut tut. Aber lassen können sie davon dennoch nicht.heul Tja, es ist wie bei den Rauchern. Leider!

Und weil sie sich dafür selber hassen, können sie nicht aufhören über Menschen völlig unqualifiziert und schäbig zu lästern empoert, die ihr Leben friedlich vegan und urköstlich leben - und dabei toll aussehen! Im Gegensatz zu ihnen selber. baeh

...wie z.B. der liebe Dirk:

...besucht ihn mal auf seiner tollen HP und staunt, welchen Weg dieser Mann zurück gelegt hat. Vom Bodybuilder, der sterbenskrank war und sich dann mit veganer Rohkost selber heilte, bis zu diesem tollen Mann, der auch Fitneßkurse als Personal Trainer anbietet. Mailt ihm einfach - oder bietet mit! (Das mit ebay ist natürlich ein Späßchen, aber sein Angebot ist dennoch ernsthaft!!) super

Nun, ich hoffe, dass sich bei den Instinktos auch noch eines Tages der Schalter umlegt, damit wir sie herzlich in unserer Rohkost-Communitiy aufnehmen können. Dann müssen sie auch nicht mehr diese unbändige Wut gegen friedliche Veganer im Bauch haben und werden selber erleben , wie toll das ist. Und auf diese eigene Erfahrung kommt es an. Nicht aufs Gerede, meine Lieben. Und es ist doch immer wieder Hoffnung da. Um es mit Hugo von Hoffmannsthal zu sagen:

"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen"

Also: Kopf hoch und frisch ans Werk damit! tanzen


Heute bei uns auf dem Frühstücktisch - ihr ahnt es schon, gell? - Viel frische Ananas an Vogelmiere. Einfach lecker. Und mit dem wilden Grün zusammen auch wirklich sättigend und glücklich machend. Es ist immer wieder erhebend für mich zu erleben, traumhaft mundend die Frischkost ist. Jeden Tag aufs Neue.schlecken

Andrea war erstaunt, dass es bei uns noch so viel frisches Grün gibt. Nein, das ist nicht erstaunlich. Das gibt es immer - wenn man die Augen dafür hat. Früher dachte ich auch immer, dass es im Winter "nichts" Grünes gibt! Stimmt aber nicht.

Nur bei Eis und Schnee wird's eng. Da greifen wir dann auf die Brombeerblätter (pieksigen Mittelstrunk entfernen!) und Postelein zurück. So, und nun fahren wir zum Biomarkt und holen unsere Wochenvorräte ab. Bis später, also.hallo




10.01.2005 08:39:03: Herrliche Frischkost - jeden Tag wieder neu und toll!
Liebe Freunde und Leser!

... ein Teil unseres Essens an diesem Wochenende ...Apfelsinen, Äpfel, Grapefruits, rote Beete, Avocados, frische Oliven (nicht eingelegt!), Topinambur, Grünkohl,Tomaten, Mohrrüben, Kresse und dazu immer Vogelmiere, Taubnesseln und Brennesseln...

Es ist immer wieder schön und niemals langweilig, wie ihr sehen könnt. Welch ein Unterschied zur eintönigen Kochkost, nicht wahr?

Es wäre eine Schande, die wunderbaren, knackigen Nahrungsmittel, die perfekt für uns gemacht sind, so radikal zu verändern durch kochendes Wasser, siedendes Fett oder Wasserdampf.heul Nur ein kompletter Trottel kann glauben, dass man durch diese rabiaten Veränderungen "Verbesserungen" erzielen könnte!kopfpatsch

Also: Frisch an Werk, Ihr Zögerer. Fangt einfach an mit der Urkost! Es lohnt sich.

Einen wunderschönen Wochenanfang wünscht euch

- eure Brigittekirschen Profil




11.01.2005 11:49:59: Urkost - immer wieder lecker und frisch auf den Tisch
Einige Menschen glauben es ja immer noch nicht:

Wie herrlich und gesunderhaltend - dazu bei maximalem geschmacklichen Lustgewinn! - die Urkost ist.

Hier wieder ein paar Beispiele von gestern Mittag:

...Süßkartoffeln, Gurken, Tomaten, Oliven, Topinambur, Avokados ... und viele Wildpflanzen...

Da haben unsere Beißerchen richtig was zu tun - und sie danken es uns!





12.01.2005 12:49:18: Sonnengereifte Oliven - frisch und pur





Liebe Freunde der natürlichen Lebensweise!hallo

Nerven wie Drahtseile!

... sagt man Frau Urkost nach. Aber die habe ich nicht von ungefähr.

Oliven tragen sicherlich dazu bei, denn sie sind wunderbare - wahrlich biblische! - Früchte mit einem hohen Anteil von B-Vitaminen.

Aber bitte immer frisch.

Niemals eingelegt oder in Salzlake. noe

Dann vermindern sie ihre Qualität und können euch eher schaden als nützen. Die schwarzen Oliven sind die reifen.

Inhaltsstoffe: Fett (13%), Vitamine A, B1, B2, B6, E, Pantothen- und Folsäure. Viele Mineralien (Kalium, Magnesium, Schwefel, Eisen). Besonders wichtig: Glykosid, Oleosid

Gesundheit: B-Vitamine machen Drahtseilnerven. Glykosid und Oleosid schützen Leber und Galle. Das Öl enthält reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren, die vor Arterienverkalkung schützen, Herzinfarkt vorbeugen (kriegt man bei Urkost eh nicht!)

Hier könnt ihr sie beziehen:

Leider kam die letzte Lieferung halb verschimmelt hier an, weil sie Auslieferungsprobleme hatten. Aber ich habe die besten und unverschimmelten Früchte gewaschen und auf Tüchern unter Luftzirkulation draußen ausgebreitet. Sie kamen nicht in Gläsern hier an, sondern frisch vom Baum in Paketen. Jetzt trocknen sie nach und nach ein und verlieren ihre Bitternis. super

Sie sind immer noch etwas bitter - aber es ist gerade diese gewisse Bitterkeit, die uns verführt! Einfach lecker und würzig. schlecken




13.01.2005 08:56:36: Diabetes - Heilung durch Ernährungsumstellung - je geringer der Fleischkonsum, desto geringer das Diabetesrisiko!

Das wissen wir ja alle längst, die wir den "Großen Gesundheits-KONZ"² gelesen haben, aber es ist doch auch immer wieder interessant, andere Gesundheitsreformer dazu zu Wort kommen zu lassen.

Hier ein Ausschnitt aus dem lesenswerten Buch von John Robbins "Ernährung für ein neues Jahrtausend".

John Robbins, ist ein tatkräftiger Mann, der vom reichen Erben eines Eiscreme-Imperiums, zum viel beachteten Umwelt- und Ernährungsaufklärer avancierte:

Die meisten Diabetiker essen die westliche Standard-Ernährung. Daher erleiden die meisten Diabetiker durchschnittlich 17 Jahre nach ihrem Erkranken eine schwere gesundheitliche Katastrophe - Herzinfarkt, Nierenversagen, Schlaganfall oder Erblindung. Dies ist besonders tragisch, weil es doch vollkommen unnötig ist.

Unterschiedliche Ernährungsweisen führen zu stark voneinander abweichenden Ergebnissen. Dr. Inder Singh berichtete in Lancet über eine bemerkenswerte Studie, in der 80 Diabetespatienten eine sehr fettarme Kost verabreicht bekamen, die nur 20-30 Gramm Fett pro Tag enthielt. Außerdem mußten die Diabetiker jede Art von Zucker vermeiden.

Nach nur sechs Wochen benötigten über 60% der Patienten keine Insulinbehandlung mehr. In den darauffolgenden Wochen stieg diese Zahl auf über 70%. Diejenigen, die noch immer auf Insulintherapie angewiesen waren, benötigten fortan nur noch einen Bruchteil des von ihnen vor der Ernährungsumstellung benötigten Insulins. Alle 80 Fälle wurden über Zeiträume, die zwischen sechs Monaten und fünf Jahren lagen, beobachtet. Diese langfristigen Beobachtungen führten zu einer Bestätigung der Erfolge, die durch die Ernährungsumstellung erzielt wurden.

Für die positiven Resultate, die von der fettarmen Ernährung bewirkt wurden, gibt es einen sehr plausiblen Grund. Die Bauchspeicheldrüse arbeitet wie eine Art Thermometer. So wie sich das Thermostat einer Heizung bei Temperaturveränderungen im Raum an- und ausschaltet, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin gemäß des Blutzuckergehaltes aus, um dadurch den Blutzuckerwert innerhalb bestimmter Grenzen zu halten. Viele Diabetiker benötigen Insulinspritzen, was jedoch nicht darauf zurückzuführen ist, daß ihre Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin sezerniert.

Vielmehr produziert die Bauchspeicheldrüse vieler Diabetiker sogar mehr Insulin als die Pankreas eines Gesunden. Dennoch sind Diabetiker auf zusätzliche Insulinspritzen angewiesen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache begründet, daß das körpereigene Insulin der Diabetiker seine Aufgaben nicht erfüllen kann und der Blutzuckerwert in gefährliche Höhen schießt, sofern keine zusätzlichen Medikamente verabreicht werden.

Eine häufige Ursache für die Unzulänglichkeit des körpereigenen Insulins bei Diabetikern sind stark erhöhte Blutfettwerte. Daher kann die Einschränkung des Fettverzehrs, besonders der gesättigten Fette, für Diabetiker von enormer Wichtigkeit sein, da so die Blutfettwerte gesenkt und dem körpereigenen Insulin die Erfüllung seiner Aufgaben erleichtert werden.

Im American Journal of Clinical Nutrition wurde über eine Studie berichtet, bei der 20 Diabetiker, die allesamt regelmäßige Insulinspritzen benötigten, ihre Ernährung auf eine faserstoffreiche, fettarme Ernährung umstellten. Bereits nach 16 Tagen waren die Insulinspritzen bei 45% der Patienten nicht mehr notwendig.

Andere Studien erbrachten ähnliche Erkenntnisse.9 Etwa 75% aller Dibetiker, die auf regelmäßige Insulintherapie angewiesen sind, und 90% der Diabetiker,die Sulfonylharnstoffmedikamente einnehmen, konnten nach einigen Wochen fettarmer und faserstoffreicher Ernährung von der Notwendigkeit dieser Medikamenteneinnahme befreit werden.

Für einen Diabetiker ist es geradezu ein Segen, keine Medikamente mehr zu benötigen. Die hohe Leisungsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse können diese Arzneimittel nicht ersetzen. Die Pillen erhöhen das Herzinfarktrisiko um mehr als das Doppelte und können Gelbsucht, Hautausschläge und Anämie verursachen.

Überdosierungen dieser Medikamente sind häufig, da die körperlichen Bedürfnisse sich ständig verändern und vom Patienten oder seinen Ärzten nicht annähernd so zuverlässig kontrolliert werden können wie von der Bauchspeicheldrüse.

Eine unzureichende Nahrungsaufnahme kann leicht zu Unterzuckerungszuständen (Hypoglykämie) und damit verbundenen Orientierungsstörungen führen. Die Insulinpumpe ist eine neuartige faszinierende Entdeckung, die allerdings sehr teuer ist, permanent getragen werden muß, bei einem Drittel aller Injektionen lokal zu Infektionen führt und die bei Diabetikern häufig auftretenden Augenkrankheiten verschlimmert.

Außerdem handelt es sich dabei um Maschinen und Maschinen sind störungsanfällig. Eine fehlfunktionierende Insulinpumpe kann tödliche Konsequenzen haben. Mit einer fettarmen Ernährung lassen sich beachtliche Erfolge bei Diabetikern erzielen. Besonders wenn die Kost keine tierischen Fette enthält, können viele der Patienten ihre Pillen, Spritzen und Pumpen schon bald absetzen.

Glücklicherweise ist eine solche Ernährung identisch mit jener Kostform, die vor Arteriosklerose schützt, von der Diabetiker so außergewöhnich häufig befallen werden.

Eine seltene und sehr schwere Form der Zuckerkrankheit ist der Kindesdiabetes, der in vieler Hinsicht von dem üblichen Krankheitsbild abweicht. Dieser Diabetes resultiert nicht aus der Ineffektivität des körpereigenen Insulins, sondern entsteht aufgrund einer Bauchspeicheldrüsenschädigung. Dadurch kann die Bauchspeicheldrüse kein oder nur unzureichende Mengen an Insulin produzieren.

Doch auch für die Opfer dieser schwersten Form des Diabetes kann eine Ernährungsumstellung enorme Besserungen bewirken. Diejenigen, die Fleisch und andere fettreiche faserstoffarme Nahrungsmittel aus ihrer Ernährung streichen, benötigen 30% weniger Insulin, haben stabilere Blutzuckerwerte, weisen ein besseres Allgemeinbefinden auf und sind erheblich besser vor den entsetzlichen Folgeschäden der Arteriosklerose geschützt.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte belegen, daß mit den Ernährungsprinzipien, die zu so beträchtlichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes von Diabetikern führen, auch die Entstehung dieser Krankheit vermieden werden kann.

Weltweit existiert Diabetes praktisch überhaupt nicht bei jenen Völkergruppen, die sich vorwiegend von Getreide, Gemüse und Obst ernähren. Wenn sich diese Menschen jedoch auf eine fleischorientierte Ernährungsweise umstellen, schnellt die Diabetesrate rasant in die Höhe.

Zur mikronesischen Inselgruppe gehört die in Äquatornähe, etwas westlich der Gilbert Inseln gelegene Insel Nauru. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten die Bewohner auf dieser Insel in weitgehender Isolation von der Außenwelt. Sie waren eine so gesunde und glückliche Völkergruppe, daß ihre Heimat als „Insel der Freude" bekannt wurde. Auf dieser Insel existierten über die Jahrhunderte angesammelte, reichhaltige Mengen an Vogeldung. Nach dem Krieg waren die Phosphate aus diesem Vogeldung von den Industrieländern heiß begehrt. Die Nauru-Ureinwohner wurden durch diesen Handel sehr wohlhabend und begannen damit, die westlichen Gepflogenheiten zu übernehmen. Sie verzehrten fortan sehr üppige Nahrungsmengen, Konserven und Tiefkühlfleisch, Fisch, Öle, weißen Reis und Soft Drinks. Ihr Verzehr an Faserstoffen sank rapide ab, während ihr Fettkonsum in die Höhe schnellte. Mittlerweile gibt es nicht mehr allzu viel Freude auf dieser Insel. Tragischerweise leidet jeder Dritte dieser Menschen an Diabetes!

Ein gewaltiges Forschungsprojekt, bei dem mehr als 25.000 Menschen über einen Zeitraum von 21 Jahren beobachtet wurden, fand bei Vegetariern ein deutlich geringeres Diabetesrisiko als bei Fleischessern. Einer der Leiter dieser Studie, Dr. John Snowdon, Epidemiologe an der Universität von Minnesota, schrieb in der Zusammenfassung der Erkenntnisse:

„ Wir vermuten, daß fleischlose Kost die Ursache für unsere Ergebnisse ist. In dieser Studie untersuchten wir die Auswirkungen von unterschiedlichen Fleischmengen in der Ernährung. Je geringer der Fleischkonsum wurde, desto geringer wurde auch das Diabetesrisiko."


² Franz Konz führt seit 15 Jahren als Nummer Eins die Sachbuch-Bestsellerlisten an. Über 7 Millionen Leser schätzen seinen frischen Stil und seine Kompetenz. Dreimal wurden seine Bücher beschlagnahmt und die Chemie-Ärzteschaft mit ihren Bütteln kämpft erbittert gegen das Lebenswerk dieses großartigen Verfassers, sein "Heilbuch der sanften Klassischen Naturheilkunde", den " Großen Gesundheit-Konz" (GGK), an. Es wird ihnen weiterhin nicht gelingen, weil auch sie einsehen müssen, dass die Wahrheit immer der Sieger bleiben wird, und die meisten Menschen die Lügen der "Pharma-Mafia" längst durchschaut haben.

Die Gefahr bei der Suche nach der Wahrheit besteht darin, dass man sie bei ihm findet!

Deshalb müssen die Abhängigen der Schulmedizin ihn bekämpfen - nach ihrer Logik.


Was ist eigentlich die "Klassische Naturheilkunde"?

Franz Konz bezeichnet seine "Urmethodik" deshalb als KLASSISCHE NATURHEILKUNDE, weil die griechische und römische Klassik im 5. bis zum 4. Jahrhundert v.Chr. ihren Höhepunkt erreichte - in der Zeit, in der auch Hippokrates lebte.

Auf dieser ethisch fundierten Tradition des unentgeltlichen Daseins für die Kranken baute er die Klassische Naturheilkunde auf.

Hier suchte man nach Harmonie und Einklang zwischen dem Leiblichen und dem Geistig-Seelischen. (Was sich auch in einer zeitlosen Kunst, einer klarsichtigen Literatur und reinem Schönheitsempfinden ausdrückte.)

Klassisch bedeutet: für immer mustergültig, grundlegend und wahrhaftig. super

Der liebe Franz Konz erregt die einfachen Schuli-Gemüter ja nicht umsonst so sehr! Sie haben da viel zu schlucken, nicht? Und da verliert dann auch schon mal der Besonnenste seine Fassung, gell? ;-)

Für alle lieben Kritiker: fuerdich

Ich verstehe das gut!trost Denn sein Buch ist der Zeit wohlmöglich um vielleicht 100 Jahre voraus, wie Franz selber sagt. Es hat sich das unmöglich erscheinende Ziel gesteckt: Den Menschen Klassische Naturheilkunde anstelle menschenverachtender Chemiemedizin nahezubringen. Der Verfasser besaß auch den Ehrgeiz, die Menschen mit noch nie Gehörtem oder Gelesenem zu konfrontieren. Er wendet sich mit seinem Buch also einer anderen Art der Medizinbehandlung zu:

Der konsequenten Naturmedizin als Widersacherin der Chemie-Schulmedizin.

Weil erstere nur von vernünftigen Leuten vertreten wurde, blieb sie zwangsläufig ziemlich unbekannt. zwinkern Zudem ist sie nicht so bequem zu handhaben wie ihre gewichtige Gegenspielerin, der damit erstmals ein ernsthafter Fehdehandschuh hingeworfen wurde!

Einmal, weil man bei der Naturheilkunde selber mitdenken muß, während man bei der Schulmedizin andere für sich denken lässt. Außerdem kann man sich bei ihr nicht bequem zurücklehnen und warten, bis man behandelt wird - bei der Naturmedizin behandelt man sich nämlich selbst. Und das haben die geldgierigen Pharmas natürlich gar nicht gern!

Aber für alle gilt (auch für die Pharmabüttel!):

Wenn Du gesund werden und bleiben willst, dann kannst Du nicht länger mit der Masse trotten.

Gesundheitsgesetz der Natur:

Nur Du selbst kannst Dir helfen, gesund zu werden.

Heilung heißt aktiv werden, heißt: selbst handeln im Sinne der Natur - nicht gegen sie.

Wer nur behandelt werden will, dem kann "der Konz" nicht helfen.

Es ist Dein Verstand, besser, Dein gesunder Menschenverstand, der sich der Krankheiten Deines Körpers entledigt.

Und es werden immer mehr, die dies erkennen. banane

(Ob "sie" deshalb so aggressiv wurden? gruebel)

Gerade erreichten mich wieder großartige und zustimmende Zuschriften - von aufgeschlossenen Medizinern! tanzen

Wir werden immer mehr - und es geht unaufhaltsam voran. Die Anmeldungen für den Großen Gesundheits-Kongress in Kißlegg belegen dies eindrucksvoll.

Ich freue mich darüber sehr, denn strahlende Gesundheit ist ein Menschenrecht und wir sind es unseren Kindern schuldig.

Eure - Brigittekirschen Profil




13.01.2005 21:24:50: Unser leckeres Abendessen heute abend
... knackige Landgurken, Tomaten, Brokkoli, Postelein, Paprika, Pastinaken und natürlich Oliven, wie fast immer im Winter zu den Mahlzeiten. Diese sind unter dem Postelein versteckt.

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht! Eure - Brigittekirschen Profil




14.01.2005 09:14:29: Aus Liebe zu uns und unserer Welt: Immer Vegan und immer roh!
Liebe Freunde der natürlichen Lebensweise!

Mal wieder etwas Grundsätzliches zu unserer Motivation, urmethodisch zu leben und es zu genießen!

Aus Liebe zu uns und unserer Welt: Immer vegan und immer roh!

Es gibt für mich keinen ernsthaften Zweifel, dass die konsequente vegane Lebensweise, die den Gebrauch, besser: Missbrauch von Tieren ausschließt, langfristig und nachhaltig von großem Wert für uns und unsere Welt ist. Ich meine dabei die vegane Rohkost, die rohköstliche, pflanzliche Ernährung (mit hohem Wildpflanzenanteil), die Tiere oder Tierprodukte ausschließt und Nahrungsmittel nur in ungekochtem Zustand beinhaltet.

Leider praktizieren die meisten Veganer (in Deutschland und auch weltweit) eine "gekochte Variante", die häufig auf Getreide basiert.

Die Entscheidung für eine vegane Ernährung hat meistens ethische und ökologische Beweggründe. Mitleid für alle Kreaturen steht dabei oft an herausragender Stelle. Allerdings werden bei der typischen veganen Ernährung viele Schäden, die durch die Verarbeitung, die Lagerung und den Verkauf von Lebensmitteln verursacht werden, nicht ausgeschlossen. Die Produktion der Kochgerätschaften und die Ausbeutung und Verschleuderung fossiler Energien sollen nur kurz angedeutet werden.

Die typische vegane Ernährung basiert hauptsächlich auf Getreide und Soja und ist integraler Bestandteil in unserem derzeitigen System aggressiver landwirtschaftlicher Bebauung, bei der fast immer das Erreichen optimaler Erträge im Vordergrund steht. Dies wird vornehmlich durch die Ausbringung von Millionen Tonnen von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden erreicht. Felder, in denen alles wirkliche Leben ausgerottet ist und nur noch das ertragreiche Korn stehen geblieben ist, ersetzen Landschaften mit Blumen, Kräutern und Früchten. Nein, sie werden nicht ersetzt, sondern verdrängt und vernichtet. Eine Produkt- und Gewinnmaximierung in schlimmsten kapitalistischen Sinne ohne Rücksicht auf die Folgen für den einzelnen Menschen, die Menschheit und das Schicksal unseres Planeten.

Weil die Lebensmittelindustrien unsere Nahrung industriell produzieren und wir nicht mehr davon leben, was die Natur uns zur Verfügung stellt, vermehrte die Menschheit sich so rasant, dass die Natur allein sie nicht mehr ernähren kann. Ein Teufelskreis, den wir begannen, als wir uns nicht mehr - wie in den ersten 2,5 bis 3 Millionen Jahren menschlicher Existenz - nach den Gesetzen der Natur , sondern seit etwa 10. 000 Jahren nach den Gesetzen von "Ackerbau und Viehzucht" ernähren. Und so leiden wir nun an einer endlosen Kette aus zerstörter Natur, Umweltkatastrophen und Kriegen, die zunehmend auch um natürliche Ressourcen geführt werden.

Eine Besinnung auf die vegane Rohkost wäre ein Beitrag, um die verhängnisvolle Krise zu überwinden. Jeder und Jede kann bei sich anfangen!

Am Anfang - in der Umstellungsphase - nehmen viele Rohköstler noch Mahlzeiten ein, die eher an Gourmetrezepte vergangener Kochkostzeiten erinnern. Die Vergleiche, die da manchmal in den Broschüren von Fruchtversendern gemacht werden, erinnern eher an eine noch nicht ganz ausgereifte Beziehung zur Rohkost! ("Safu - erinnert an Salami-Pizza"!)

Viele unserer weiterstrebenden und suchenden Freunde hängen wohl noch zu sehr an den "Genüssen" ihrer Kochzeit und zaubern am Anfang auch mit Küchenmaschinen und Entsaftern Mahlzeiten, die an Raffinesse den Kochkostschlemmereien nicht nachstehen.

Allerdings ist der dadurch verursachte Ressourcenverbrauch im Vergleich zur Kochkost schon viel geringer, und außerdem gehen die meisten nach dieser Anfangsphase nach und nach dazu über, die rohen Köstlichkeiten aus dem Garten der Natur einfach "von der Hand in den Mund" zu genießen:

Immer wieder gehen meine Tochter Laura und ich in den Sommermonaten* mittags zum Essen einfach auf die Wiese und dort genießen wir die mitgebrachten Früchte und Obstsorten mit dem Wildgrün vor Ort. Dies ist einfach die beste Art Urkost zu essen, wie wir finden.

"Waschen und Essen!" Noch besser: "Pflücken und Essen" lautet die lebenserleichternde Devise und so kann jede Mahlzeit auch zu einem Beitrag zur Gesundung dieser Erde werden. Wir sparen Zeit, Mühe und Energie, was immer auch zu besserer Gesundheit führt und damit ist dies einer der weiteren wichtigen Gründe für die rohe Variante veganer Ernährung:

Sie bringt uns einen Zuwachs an Vitalität, an Glücksgefühlen und innerer Balance, was uns, die wir es hundertprozentig leben, so überaus zufrieden macht und wir eben nicht wieder "in den Kochtopf fallen" oder gar zu "Junkfood-Ausflügen" animiert werden. Diese Ausgeglichenheit und Zufriedenheit, zusammen mit einem guten und gesunden Körpergefühl, wiegen meines Erachtens. schwerer, als jede nur intellektuelle Überzeugungsarbeit, die allerdings auch zu diesem Thema geleistet werden sollte!

*( Allerdings probiert Lauri in den Wintermonaten auch gerne manchmal ein paar hübsche Tellerkreationen aus, wie ihr hier immer wieder erleben könnt. Man kann einfache Kost ja durchaus auch fürs Auge nett und kreativ präsentieren)

Kochende Veganer und rohköstliche Veganer sollten also voneinander lernen: Die vielen Veganer, die aus ethischen und ökologischen Gründen zu dieser Ernährungsform kommen und die rohköstlichen Veganer, die meistens aus gesundheitlichen Gründen dazu stoßen und die ethischen Aspekte weniger beachten. Sie alle könnten voneinander lernen und sich gegenseitig so "befruchten"!

Im ethisch, ökologisch und gesundheitlich begründeten rohköstlichen Veganismus hätten wir dann eine kraftvolle Position, um zu einer wirklich nachhaltigen Gesundung unserer Erde beizutragen. Dies könnte einen wirklichen globalen Wechsel kreieren, weg von der ausbeuterischen Landwirtschaft und der toten Kochkost, hin zu einer friedlichen und stillen Revolution, welche uns Menschen erlauben wird, wieder glücklich und würdevoll als friedliches Mitglied unter allen die Erde bevölkernden Lebewesen zu leben.

Was wir als Urköstler nicht mehr brauchen, bzw. verbrauchen:

  • Töpfe, Pfannen, Herde, Woks, Mikrowellen, Toaster, Backutensilien und Gerätschaften, Geschirrspülmittel, Spülbürsten, Geschirrspüler,

  • Produkte der Lebensmittelindustrie und -chemie, Verpackungen

  • Wir brauchen keine Werbung mehr, weniger Transportkosten, keine ärztlichen oder zahnärztlichen Versorgungen

  • Keine künstlichen Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel und keine Pillen für das Wohlbefinden

  • Keine Getränkefabrikanten, keine Bierbrauereien und vieles andere auch nicht mehr.

    (Liste unvollständig!)

    (Nach einem Artikel aus dem Englischen in "JEAA" von Rob Miller)



  • 14.01.2005 15:05:07: Heute auf dem urköstlichen Tisch: Leckere Lauriburger
    Ihr lieben Mütter!

    <------ Lauriburger

    Lasst doch mal eure Kinder ran und lasst sie einfach machen. Dabei kommen dann meist wirklich leckere Sachen bei raus - und Spaß macht das Zubereiten den Kids auch noch - besonders in Gesellschaft!

    ... und so werden sie gemacht:

    Chinakohlblätter auf Tellern ausbreiten. Füllen mit Wildpflanzen, Avokados, Gurken, Tomaten, Oliven (Stein vorher herausnehmen)...

    ... dann kann man noch geraspelte Mohrrüben, Petersilienwurzeln und Pastinaken hinzunehmen und ...


    ... Kräuter nach Belieben drüberstreuen und dann das Ganze zusammenrollen.

    Und fertig ist ein absolut leckerer Snack, den alle Kinder lieben! Yummy! schlecken




    15.01.2005 17:57:01: Lauris Wochenendeinkauf
    Einige von euch kennen ja meine Lauri schon persönlich und wissen, was für einen Schatz ich da habe. Vielleicht wird sie ja mal in Urs Hochstrassers Fußstapfen treten. (Obwohl sie natürlich noch so viele andere Gaben und Talente hat ... ) Sie überlegt schon, ihre Kreationen als Büchlein herauszugeben, weil sie alle anderen Bücher nicht urköstlich genug findet, die so auf dem Markt sind. Lasst euch mal überraschen, mit was sie uns heute alles so überrascht hat.

    Los ging es mit diesem Einkauf:

    <--------


    Es ist immer so eine Freude für mich zu sehen, mit welche Liebe und Freude sie am Marktstand fachkundig alles aussucht. Dann bin ich richtig stolz und glücklich.

    Und später kredenzte sie uns ihre "Vorspeise":

    ... Rucola, Chicoree, Physalis, Zitronensaft,Schnittlauch und ein Hauch von Knoblauch ...

    Und dann als Hauptessen:

    Tomaten, Paprika, auf grünem Salat mit eine Avokado-Pepperonicreme

    Außerdem heute noch auf unserem Tisch:Vogelmiere, Giersch, Hagebutten, Äpfel, Walnüsse und Haselnüsse.


    Der heutige und der gestrige Tag sollen euch zeigen, dass man auch mit (fast nur) einheimischen und preiswerten Nahrungsmitteln sich wunderbar und gesund frischköstlich ernähren kann!



    16.01.2005 23:46:38: Gesunde Babies - dank Muttermilch und Urkost
    Laura-Christine - von Anfang an mit dem gewissen Strahlen eines gesunden und glücklichen Kindes.














    Muttermilch war ein Jahr lang die Hauptnahrung, aber ab circa 6 Monaten war Lauri "scharf" auf Wassermelonen und andere weiche Früchte, die sie aussaugen konnte und ab und zu wollte. Muttermilch blieb natürlich die Hauptnahrung und nährte sie fast 4 Jahre lang - bis sie sich selber abstillte und aufhörte, ein Säugling zu sein. Es wird mir immer unbegreiflich sein, wie Menschen zu der Idee kamen, dass Menschenkinder nur gedeihen, wenn man ihnen Tierkadaver als Nahrung präsentiert! Ein Irrsinn.

    Lange (bis kurz vor ihrem 1. Geburtstag) strahlte sie uns ohne Zähne, aber dafür so entzückend an:

    Sie war ein zartes (nach den "normalen" Gewichtstabellen!) eher "untergewichtiges" Baby. Dafür immer gesund und fit - und dementsprechend immer guter Dinge.

    Zähne bekam sie dann auch noch - und Haare auch! :-)

    Der Zahnwechsel zu den bleibenden Zähnen vollzieht sich nun folgerichtig auch eher langsam, was durchaus positiv zu bewerten ist - auf jeden Fall sind ihre Zähne kräftig und gesund. Nur drängeln sich die neuen Zähne ein wenig mit den alten um einen guten Platz, aber das wird sich sicherlich auch bald alles zum Feinsten regeln. :-)

    Bedenkt immer: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Wenn Mütter und Väter dies bloß endlich mal begreifen würden und sich nicht länger von den irrsinnigen Normen der Schlechtkostwelt tyrannisieren lassen würden.

    Mit Muttermilch und Urkost liegt Ihr IMMER richtig und gebt euren Kindern den besten Start ins Leben, den man sich vorstellen kann - völlig unabhängig von Gewichtstabellen oder Maßeinheiten.

    Lauri heute mit 12 Jahren - und immer noch hat sie kein einziges Medikamentengift in ihrem Körper.

    ... und immer noch strahlt sie uns mit diesem lieben und selbstbewußten Lachen an:

    Wenn man dies mit den anderen Kindern ihres Alters vergleicht, weiß man, dass es alles richtig so ist, wie es ist, und ich bin glücklich, dass ich ihr eine so unbeschwerte Kindheit ohne Krankheiten und Schmerzen ebnen und bereiten konnte.

    Ein glückliches und gesundes Kinderleben, dank Muttermilch und Urkost (vegane Frischkost).


    Hier mehr davon!



    17.01.2005 21:58:47: Multiple Sklerose (MS) - tierisches Fett und Kuhmilchpräparate sind der Nährboden dafür!
    Liebe Freunde,

    Ärzte lernten in ihrem Studium, dass man nichts zur Vorbeugung dieser Störung tun kann und dass man MS auch nicht behandeln kann. "Unheilbar!" sagen sie...

    Dies ist falsch und die Tragik liegt darin, dass an sich kluge Menschen die gesicherten Erkenntnisse über Ernährungsfragen einfach ignorieren, anstatt diese an ihre Patienten weiterzugeben.

    Multiple Sklerose greift das Gehirn, das Rückenmark und das Nervensystem an. Laut Schulmedizin gibt es keine Voraussagemöglichkeit darüber, wann der nächste Anfall einsetzt.. Nach schulmedizinischer Auffassung weisen die Mehrzahl der M.S.- Opfer innerhalb von 10 Jahren nach dem ersten Anfall dauerhafte Behinderungen auf.

    Dies mag sogar zutreffen, wenn sie sich von dem üblichen Schlechtkostfraß und vor allen Dingen von Tierkadavern ernähren!

    Wenn man diese wenigstens weglässt, sieht es schon ganz anders aus:

    Einige Studien belegen dies:

    Am häufigsten wird M.S. in Ländern mit einem hohen Verzehr von tierischen Fetten registriert. Man untersuchte Gehirngewebe von ihnen und fand einen über dem Wert von Gesunden liegenden Gehalt an gesättigten Fetten (Baker.R., Lancet1:26, 1963)

    Ebenso entdeckte man eine höhere M.S.-Anfälligkeit bei Menschen, die Kuhmilch statt Muttermilch bekamen. ("Diet and Geographical Distribution of Multiple Sklerosis", ebenda) und ("Mutiple S. and Nutrition" in Archives of Neurology)

    Es wird vermutet, dass die mit Kuhmilch ernährten Kinder eine höhere M.S.-Anfälligkeit haben, weil sie während der kritischen Entwicklungszeit ihres Nervensystems zu wenig Linolensäure erhielten.

    Witzigerweise werben die Fleisch-Profiteure für den Verzehr gesättigter Fette mit der Aussage, tierische Fette würden "essentielle Nährstoffe" enthalten! Auch die Instinkto-Jüngelchen tun dies gerne.

    In Wirklichkeit benötigen wir aus Fett nur Linol- und Linolensäure, die in tierischen Fetten nur wenig vorkommen, dafür aber reichlich in grünen Blättern!

    In Pflanzenblättern wird die Muttersubstanz der Omega-6-Fettsäure-Familie, die Linolsäure, aus gesättigten Fettsäuren gebildet. Linolsäure ist die wesentliche Speicherform pflanzlicher Fette und daher in hohen Konzentrationen in Pflanzensamen gespeichert. Besonders reich an Linolsäure sind vor allem Soja, Sonnenblumenkerne etc...

    Der Umwandlungsschritt von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure Familie) findet nur in grünen Blättern, Algen, Moosen und Farnen statt.

    Säugetiere, auch der Mensch, können diese Umwandlung nicht durchführen. Die Omega-3-Fettsäure Linolensäure kommt ebenfalls in Pflanzenölen vor, allerdings meistens in weit geringerer Menge als Linolsäure.

    Später mehr davon ... und welche phantastischen (und nachweisbaren!) Heilungswege es gibt!

    Fortsetzung am 24. 1. 2005



    18.01.2005 09:01:28: Vegane Frischkost - ist sie nicht immer wieder himmlisch?
    Ihr lieben und treuen Leser, die ihr mich jeden Tag auf Platz 2 der Parsmony-Tagebuch-Hitliste katapultiert!

    Geht es euch auch so? Freut ihr euch auch jeden Tag aufs Neue auf die herrlichen Genüsse, die die Natur uns darreicht?

    Ganz ohne Blutvergießen und angstvollen Todeschreien im Ohr ....

    - lest mal hier, wenn ihr die Nerven dazu habt und der tagtäglichen Wahrheit der verdammten Fleischfresserei ins Auge blicken wollt: Wie man Sklaven macht! bei: soylent network -

    ... können wir unsere phantastische Frisch-Kost genießen und uns wahrlich des Lebens freuen.

    Ja, es ist eine tiefe, innere Freude, die ich beim Anblick und Genuss dieser Speisen empfinde und es erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit, dass ich dieses so entdecken konnte.

    Und es macht mich froh, dass ich ein Medium gefunden habe, von dieser Freude anderen etwas abzugeben. Wie sagte meine Omi immer?

    "Denn die Freude, die wir schenken, kehrt ins eigene Herz zurück"!

    Liebe Leser, die ihr immer noch glaubt, dass diese Naturnahrung nicht "ausreichend" für euer Wohlbefinden sei. Lasst euch von WIRKLICHEN Vorbildern leiten. Geht zu den Menschen, die es tun und beobachtet sie in ihrem Alltag und ERLEBT das Wohlbefinden selber. Alles andere ist Schall und Rauch.

    Und haltet euch fern von Menschen, die euch unermüdlich Blasen ans Ohr setzen über ihren "Nahrungsinstinkt" und wie sie ihren "Bedarf" erschnüffeln und euch und eurem Körper dann bei der ersten Störung Medikamentengifte oder den Gang zum Arzt empfehlen! Was für ein Schauspiel beispielloser Instinktlosigkeit und unzulänglichem Vertrauen in den eigenen Körper!

    Nein, diese Halbheiten werdet ihr bei der Urmethodik nicht kennenlernen.

    Von uns erfahrt ihr die Wahrheit, auch wenn sie euch zuerst bitter aufstößt und konträr zu euren Süchten verläuft.

    Dienstags ist immer Markttag bei uns und dies kaufte ich heute morgen für uns ein bei meinem Biolandstand:

    ...wenn ihr ein wenig näherkommt...

    ... seht ihr den knackigen Brokkoli, die fruchtige Paprika, den lieblichen Postelein, den erfrischenden Fenchel, den potenzstärkenden Sellerie (wofür, Brigi, wofür???), die würzig-fettigen Avocados. Dazu natürlich (wie jeden Tag im Winter) herrlich fettige Oliven. Mal sehen, ob ich Lauri in der liebevollen Darreichung toppen kann. Sie strahlt immer übers ganze Gesicht, wenn ich den Tisch schön herrichte. Dann setzen wir uns gemütlich zusammen, zünden eine Kerze an, legen Bach oder Robbie Willians auf und freuen uns, dass wir uns und diese schöne Welt haben.

    So sah dann später unser Mittagstisch aus:




    19.01.2005 23:09:45: Urzeitfrucht und ausgiebiges Training
    Liebe Freunde des natürlichen Lebens,

    ich bin spät dran heute, aber gerne will ich euch noch etwas zum heutigen Tage vermelden.

    Heute kam ein lieber Mensch mit einer herrlichen Cempedak vorbei und es gab ein schönes Festessen. Ich liebe diese Urzeitfrucht sehr.

    Nachmittags setzte ich mich aufs Rad und fuhr 50 km durchs Wiehengebirge. Ich bin auf dem besten Wege, meine normale Fitness wieder zu bekommen und fühle mich nun wieder zunehmend wohl in meiner Haut:

    Nein, nein, etwas mehr hatte ich schon an, aber so ein Bild wärmt doch eher eure sonnenhungrigen Seelen, nicht wahr?

    Herzlich grüßt euch eure - eure Brigittekirschen Profil




    20.01.2005 12:28:19: Durian und Kinderuni
    Ja, auch heute ist wieder einmal so ein toller Tag mit absolut himmlischen und tropischen Urzeitfrüchten.

    Durian an Vogelmiere ist heute angesagt und wir werden sie gleich vor dem Kamin verspeisen, damit wir auch ein wohliges Klima rundherum dabei haben.

    Später gibt es dann noch Passionsfrüchte satt, wie sie auf dem Bild zu sehen sind.

    Aber zuerst und als alleinige Mahlzeit gibt es herrliche Durian. Ich freue mich schon auf Lauris Gesichtchen, welches so entzückt über beide Backen strahlt, wenn dieser unnachahmliche Duft ihr Näschen streift. Ein Duft, der uns beide immer so in Verzückung geraten lässt. schlecken


    Ach ja, und dann noch zur rundherum guten Entwicklung von Urkostkindern:

    Die Uni Bielefeld bietet im Feb./März Kurse für Kinder an der Uni an, mit Hörsaal und echten Professoren - und tollen Themen.super

    Lauri ist natürlich dabei. So wie sie sich geistig/seelisch entwickelt, meine ich eh, dass sie durchaus schon jetzt die Fähigkeit hätte, ein richtiges Studium zu absolvieren. Sie hat schon mehr Bücher gelesen, als viele Erwachsene in ihrem ganzen Leben.

    Soviel zur "mangelhaften" Gehirnentwicklung durch die vegane Kost! smile



    21.01.2005 10:07:47: Passionsfrüchte und Kakis zum Frühstück
    Liebe Freunde,

    diese Früchte möchte ich euch heute besonders ans Herz legen.

    Die einen fruchtig-säuerlich-spritzig-frisch: <----- die Passionsfrüchte







    ... und die anderen fruchtig-süß,

    die Kakis:

    Diese Auswahl ist einfach köstlich!

    Und je nach dem, wie der Körper gestimmt ist, wird man zugreifen und sich wohlfühlen!




    24.01.2005 12:02:29: Liebe ist ...
    ...wenn ein sehr selbständiger Fast-Teenager morgens zu dir sagt:

    "Mami, bringst du mich zur Bushaltestelle? Mit dir kann man immer so schöne Geschichten erzählen und dann ist's nicht so langweilig!"

    ... dann macht das auch fast gar nichts, dass man kurz vor Ankunft des Busses doch lieber wieder weggeschickt wird, damit "die anderen" das nicht sehen.

    Wie peinlich das ja auch wäre!


    Auf jeden Fall ist Liebe ...

    ... wenn man gerne zusammen ist und jede nur mögliche Gelegenheit dazu nutzt, oder?


    Über den Mangel der Liebe:

    Zum Liebeskummer lese ich, dass bestimmte Teile des Gehirns kaum noch arbeiten und Verbindungen sogar richtig geschädigt werden können, wenn eine Liebe zerbricht. Depressionen und Motivationsverlust können dann die Folge sein. Geht also sorgsam miteinander um, Ihr Liebenden!


    Mundus vult decipi. Ergo decipiatur!

    (Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen.)

    Das fiel mir am Wochenende zur Beerdigung von Herrn Moshammer ein. Nicht, dass ich Toten etwas Schlechtes nachwerfen möchte, aber kann man es noch verstehen, wenn einem Mann, an dem nichts ECHTES war, so gehuldigt wird?

    Dem Tiere egal waren (Pelzverkauf!), auch wenn er sein Schoßhündchen hätschelte, der täglich dickes Make-up auftrug und sich die Liebe erkaufen wollte?


    Ritalin und andere Gifte

    ... auch eine Form von mangelnder Liebe ...

    Neues retardiertes Präparat für Zappelphilippe

    Wirksubstanz wird je zur Hälfte schnell oder verzögert freigesetzt / Mittel ist bis in die Hausaufgabenzeit wirksam KÖLN (hsr). Für Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gibt es eine neue Retardformulierung von Methylphenidat: Das nur einmal täglich einzunehmende Psychostimulans wirkt vom Vormittag in der Schule bis hinein in die Hausaufgabenzeit.

    Das neue Präparat (Medikinet® retard 10 und 20 mg) wirkt über acht Stunden. Mit einer zweistufigen Galenik wird die Substanz zur Hälfte schnell und zur Hälfte verzögert freisetzt: über unbeschichtete Pellets sofort binnen 30 Minuten und über beschichtete Pellets drei bis vier Stunden später.

    Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Mittels ist in zwei Multicenterstudien belegt worden, wie Professor Manfred Döpfner vom Universitätsklinikum Köln berichtet hat. In einer vierwöchigen Studie bei 85 sechs- bis 16jährigen ADHS-Patienten wurde das Präparat in einer normalen Schulsituation mit Placebo verglichen. Auf einem Fragebogen beurteilten die Lehrer Veränderungen in der ADHS-Symptomatik während des Unterrichts. Die Eltern registrierten darüber hinaus nachmittags bei den Hausaufgaben die Fortschritte im Verhalten ihrer Kinder, wie Döpfner auf einer Pressekonferenz des Unternehmens Medice in Köln berichtet hat.

    Nach Angaben des Kinder- und Jugendpsychiaters sprachen dabei 72 Prozent der Patienten auf das Medikament an, auf Placebo 26 Prozent. 29 von 34 Lehrern erkannten in der Verumgruppe einen positiven Effekt, der meist bis 13 Uhr anhielt, 27 von 36 Lehrern registrierten in der Placebogruppe hingegen keine Wirkung. Die signifikanten Ergebnisse wurden durch die Einschätzung der Eltern untermauert.

    Die Ärzte stellten mit Hilfe der Substanz bei 28 von 43 Kindern gute bis sehr gute Effekte fest, unter Placebo nur bei vier von 42 Patienten. Die Eltern bezeichneten die Wirksamkeit des neuen Präparats bei 26 von 43 Kindern als gut bis sehr gut, unter Placebo nur bei zweien.

    Das kinderzerstörende Gift wird planlos gegeben, anstatt zu überlegen, wie man den Kindern wirklich helfen könnte. "Retardformulierung von Methylphenidat" heißt auf gut deutsch nämlich: Ritalin den ganzen Tag verabreichen.


    Aus der Ärztezeitung v. 11.01.2005:



    24.01.2005 15:28:22: Multiple Sklerose (MS) - tierisches Fett und Kuhmilchpräparate sind der Nährboden dafür!
    Liebe Freunde,

    ich habe den begonnenen Eintrag vom 17. 1. jetzt hier hineinkopiert und fortgesetzt. Danke für eure Geduld, ich habe im Moment wirklich sehr viel zu tun, aber ich vergesse euch nicht. Versprochen!

    Ärzte lernen in ihrem Studium, dass man nichts zur Vorbeugung dieser Störung tun kann und dass man MS auch nicht behandeln kann. "Unheilbar!" sagen sie...

    Dies ist falsch und die Tragik liegt darin, dass an sich kluge Menschen die gesicherten Erkenntnisse über Ernährungsfragen einfach ignorieren, anstatt diese an ihre Patienten weiterzugeben.

    Multiple Sklerose greift das Gehirn, das Rückenmark und das Nervensystem an. Laut Schulmedizin gibt es keine Voraussagemöglichkeit darüber, wann der nächste Anfall einsetzt.. Nach schulmedizinischer Auffassung weisen die Mehrzahl der M.S.- Opfer innerhalb von 10 Jahren nach dem ersten Anfall dauerhafte Behinderungen auf.

    Dies mag sogar zutreffen, wenn sie sich von dem üblichen Schlechtkostfraß und vor allen Dingen von Tierkadavern ernähren!

    Wenn man diese wenigstens weglässt, sieht es schon ganz anders aus:

    Einige Studien belegen dies:

    Am häufigsten wird M.S. in Ländern mit einem hohen Verzehr von tierischen Fetten registriert. Man untersuchte Gehirngewebe von ihnen und fand einen über dem Wert von Gesunden liegenden Gehalt an gesättigten Fetten (Baker.R., Lancet1:26, 1963)

    Ebenso entdeckte man eine höhere M.S.-Anfälligkeit bei Menschen, die Kuhmilch statt Muttermilch bekamen. ("Diet and Geographical Distribution of Multiple Sklerosis", ebenda) und ("Mutiple S. and Nutrition" in Archives of Neurology)

    Es wird vermutet, dass die mit Kuhmilch ernährten Kinder eine höhere M.S.-Anfälligkeit haben, weil sie während der kritischen Entwicklungszeit ihres Nervensystems zu wenig Linolensäure erhielten.

    Witzigerweise werben die Fleisch-Profiteure für den Verzehr gesättigter Fette mit der Aussage, tierische Fette würden "essentielle Nährstoffe" enthalten! Auch die Instinkto-Jüngelchen tun dies gerne.

    In Wirklichkeit benötigen wir aus Fett nur Linol- und Linolensäure, die in tierischen Fetten nur wenig vorkommen, dafür aber reichlich in grünen Blättern!

    In Pflanzenblättern wird die Muttersubstanz der Omega-6-Fettsäure-Familie, die Linolsäure, aus gesättigten Fettsäuren gebildet. Linolsäure ist die wesentliche Speicherform pflanzlicher Fette und daher in hohen Konzentrationen in Pflanzensamen gespeichert. Besonders reich an Linolsäure sind vor allem Soja, Sonnenblumenkerne etc...

    Der Umwandlungsschritt von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure Familie) findet nur in grünen Blättern, Algen, Moosen und Farnen statt.

    Säugetiere, auch der Mensch, können diese Umwandlung nicht durchführen. Die Omega-3-Fettsäure Linolensäure kommt ebenfalls in Pflanzenölen vor, allerdings meistens in weit geringerer Menge als Linolsäure.

    Die Durchschnittsernährung – beginnend mit „adaptierter Milch“ auf Kuhmilchbasis bis hin zum Verzehr großer Mengen an tierischem Fett - ist nach Forschungsergebnissen ein idealer Nährboden für M.S. Vegane Rohkosternährung trägt nicht nur zur Vorbeugung bei, sondern erweist sich auch wirksam in der Behandlung.

    Und selbst Diäten, die nur eine „low-fat-diet“ beinhalteten, hatten schon gute Ergebnisse bei „unheilbaren“ M.S.- Patienten, wie eine langfristige Studie des Leiters der neurologischen Abteilung der Oregon Universität, Dr. Roy Swank, belegen konnte.

    Mehr als 90 % der Patienten, die mit einer fettarmen Ernährung im Frühstadium ihrer Erkrankung begannen, verzeichneten eine Verbesserung ihres Zustandes. Die Patienten, die in einem mittleren Stadium ihre Ernährung umstellten, konnten 65 % das Auftreten weiterer Schäden verhindern. Auch nach sieben Jahren ihrer Umstellung war noch keine Verschlimmerung ihres Zustandes aufgetreten Aber am eindrucksvollsten sind die Ergebnisse bei jenen Patienten, die schon im fortgeschrittenen Stadium von M.S. waren. Mehr als 30 % dieser Menschen konnten der Verschlimmerung Einhalt gebieten. In dieser und ähnlichen Studien über den Einfluss der Ernährung auf die M.S. konnte nachgewiesen werden, dass sowohl die Anfallhäufigkeit, der Schweregrad der Anfälle als auch die von den Anfällen hervorgerufenen Schäden und die Todesrate drastisch reduziert werden konnten (Swank, R.“Multiple Sclerosis: Twenty Years on a Low-Fat-Diet“, in Archives of Neurology23:460,1970 und Chreaskin, E. „New Hope for Incurable Diseases“, Arco, 1971. S.32)

    In einer anderen Klinik konnte mit einer fettarmen, rein vegetarischen Ernährung deutliche Verbesserungen selbst bei schwersten M.S.-Fällen erreicht werden. (McDougall,J. „Healthy by Choice“ in Vegetarian Times.

    Franz Konz weist auch immer wieder darauf hin und kann es mit einigen Patientenberichten belegen.

    Bedenkt bitte:

    In der Urkost sind alle bekannten (und auch die bislang noch unbekannten) Lebensstoffe und Vitamine in der richtigen Menge und Zusammensetzung enthalten. Das ist entscheidend. Durch die Vitamine der B-Gruppe werden sogar Schmerzen als nicht so schlimm empfunden und sie können beschädigte Nervenzellen in ihrem Aufbau unterstützen.

    Die Zeugnisse von ehrlichen Menschen sind aufschlussreicher für euch als alles andere.

    Treibt auch Sport, ihr lieben Betroffenen. Auch hier muss die Meinung der Schulmediziner revidiert werden, die meinten, dass Bewegung einen Schub auslösen könne und somit die Progredienz der Krankheit beschleunigen würde. Zwei Zeugnisse von vielen:

    "Mit 40 Jahren war ich Multiple Sklerotikerin. Mein Leiden verschlimmerte sich immer mehr. Ich war nur noch ein Häufchen Elend und voller Verzweiflung. Dann stellte ich nach einer Information einer Bekannten mein Leben auf völlige Rohkost um. Heute, mit 57 Jahren ist die Taubheit aus meinen Beinen verschwunden (außer ich esse unkorrekt – dann kommt sie sogleich wieder). Ich habe nun keine Krämpfe oder Lähmungserscheinungen mehr, auch Ödema sind aus meinen Beingliedern verschwunden. Mein Gedächtnis hat sich prächtig erholt und meinen Rollstuhl habe ich verkauft." (Lonna Lee Hiatt, Forest Lake, Minnesota, USA

    Oder lest den Erfahrungsbericht von Nic:

    ... also bei mir wurde im jahr 2000 auch MS diagnostiziert, im zuge einer mal wieder auftretenden sehnerventzündung. bei jedem schub wurde gerne kortison gegeben , da dieses sehr stark entzündungshemmend wirkt und so auch die schübe verkürzt und die hoffnung auf bleibende schäden von jedem schub mindern soll!!!?!. ich hatte 2 große schübe im jahr und dann zwischendurch immer wieder kleinere. von diversen sehnerverntzündungen, lähmungen verschiedener körperseiten etc. auch bis zur völligen taubheit/lähmung und damit unbeweglichkeit einzelner gliedmaßen..... und seiten etc., obwohl ich immer dachte, ich ernähre mich gesund. ich lebe seit 1993 vegan. und kann für mich jetzt nur sagen, dass ich seit ich letztes Jahr september auf rohkost und später auf urkost umgestiegen bin nicht einen einzigen schub !!!!! mehr gehabt habe. ich bin absolut begeitstert. fühle mich fit und wohl.....und gesund. (habe meine jetzt 2-jährige tochter auch gleich mitgezogen und diese ist ebenfalls topfit , nie krank, und macht ihr auch spaß, vor allem das helfen beim wildgrün sammeln.)Mehr davon hier!



    25.01.2005 09:54:29: Datteln an Postelein
    Meine lieben Leser!

    Jetzt scheint der Winter doch noch zu kommen. Allerdings haben wir hier in Ostwestfalen/Lippe Glück und haben keine Schneedecke, die alles Grüne zudeckt. Und Postelein hat mein Bio-Stand auf dem Markt auch immer da. So gab es heute Datteln mit diesem herrlichen Grün, welches vorzüglich zusammen mundet.



    ... und das wird uns den restlichen Tag beglücken: Weißkohl, Orangen, Paprika, Tomaten, Petersilienwurzeln, Brokkoli, Chicoree, Mohrrüben, Boskoppäpfel und Paranüsse





    25.01.2005 11:13:48: Mythos Eiweißmangel, Mythos minderwertiges Eiweiß, nochmal Mythos B12 etc...
    Liebe Freunde,

    noch einmal hierzu, weil die Lügen zum angeblich "notwendigen Fleisch" immer wiederholt werden.

    Denkt immer daran:

  • Dass der Mensch Eiweiß durch Tierleichen zu sich nehmen könne oder gar müsse, ist eine völlig überholte Behauptung.

  • Tierische Nahrungsquellen ist überfrachtet mit Cholesterin und gesättigtem Fett. Ein Zuviel an Cholesterin und Fett, besonders gesättigtem Fett, hat bekanntermaßen starke Auswirkungen auf die Entstehung von Arteriosklerose, was zu Verengung, Verhärtung und Bildung von Ablagerungen in den lebenswichtigen sauerstofftransportierenden Arterien führt. Dieser Vorgang beschleunigt den Alterungsprozess und verkürzt das Leben. (Siehe auch meinen Beitrag zu Multiple Sklerose!)

  • Fest steht, dass der Mensch fertiges tierisches Eiweiß oder (auch das Eiweiß aus Tofu) nicht verstoffwechseln kann: Der Körper muss das Eiweß erst aufspalten, um dann die Aminosäuren wieder zu Eiweißketten zusammenzusetzen.

  • Noch einmal: Unsere Pflanzenkost (gerade auch unsere WILDpflanzen!)hat alle Aminosäuren, die wir biologisch nutzen können und müssen.

    Ich hoffe wirklich, dass Mütter und Väter dies lesen, die immer noch ihren armen armen Kindern die Tierkadaver zum Essen geben.

  • Merke: Auch das Eisen aus den Leichen ist für uns Menschen nicht zellverfügbar!

  • Merke: 100g Brennesseln haben mehr verfügbares Eisen als 100 g Schweineleber!

    Fleisch ist eben "kein Stück Lebenskraft", sondern einfach nur ein ein verrottendes, faules Stück Leichnam, der von unserem menschlichen Frugivorendarm siehe:Densmores Tabelle nicht aufgeschlossen werden kann und dort einfach verwest.

    Fäulnisbazillen pro Gramm:

    Beefsteak: 1.500.00

    Schweinefleisch: 2.900.00 Schweineleber: 95.000.00 Fischfleisch: 120.000.000

    Eier: 150.00.000-220.000.000

    Kalbsmist: 15.000.000

    Früchte: 30

    Pflanzen: 60

  • Lasst sie leben, die Tiere, schenkt ihnen eure Sympathie, eure Liebe, euer Mitgefühl und eure Wertschätzung. Ihr werdet sehen, dass dadurch auch euer Leben sich zum Guten wenden wird.

    Pflanzennahrung ist fettarm, reich an Faserstoffen, cholesterinfrei und ausreichend mit Eiweiß ausgestattet. Der Eiweißgehalt vieler Gemüsesorten übersteigt 20% der Gesamtkalorien, Getreidesorten haben im Durchschnitt ca. 12% Protein, und die meisten Samen WILDpflanzen weisen einen Eiweißgehalt von 20 bis 30% auf.

    Zu B12

    Zu B12 und vom Mythos "Mangelerscheinungen"


    Mythos Eiweißmangel



  • 26.01.2005 09:09:48: Gesunde Babynahrung - damit's ein Prachtkind wird!
    Ein gesundes Urkostbaby

    Liebe Leser, nachfolgende Anfrage erreichte mich in unserem Urkostforum:

    "Mein Friedrich ist 1,3 Jahre alt und bekommt bis auf Reiswaffel und Zwieback Rohkost. Langsam kommen mir Zweifel, ob die Rohkost am Abend nicht Probleme bringt. Danach stille ich zwar noch, aber es gärt meines Wissens. Das bereitet mir Sorgen. Deshalb gebe ich seit gestern eine Scheibe trockenes Satorius-Roggenbrot. Aber so richtig ein gutes Gewissen habe ich dabei nicht, denn eigentlich möchte ich die Rohkosternährung beibehalten. Wie macht ihr anderen Mamas und Papas das denn?"

    Oh je! Wie erschüttern mich doch solche Anfragen immer wieder aufs Neue. Es macht mich traurig, dass ein vernunftbegabter Neuzeitmensch tatsächlich annehmen kann, dass tote Industrienahrung besser oder nahrhafter für unseren Nachwuchs sein könnte, als lebendige, rohe, unveränderte Frischkost, wie sie seit Jahrmillionen Jahren der Menschheit zur alleinigen Verfügung stand. Und ich wette, sie hatten Besseres zu tun, als darüber nachzusinnen, ob das denn wohl auch das Richtige für sie sei, oder?

    Bevor ich konkrete Tipps geben werde, noch einmal das, was Franz Konz in seinem Großen Gesundheits-Konz so eindringlich über viele hundert Seiten dargelegt hat:

    Bevor der Mensch mit Ackerbau- und Viehzucht und später Industriemüll begann, sind wir in unserer unendlich langen Vorgeschichte gezwungen gewesen, unser Leben so zu führen, wie die Natur es vorsah für uns. Und dafür kannten die Menschen weder Brustkrebs, noch Gebärmutterkrebs in hunderttausendfacher Qual jedes Jahr, keine Herz/Kreislaufversagen, kein Diabetes, keine Multiple Sklerose, keine Allergien.

    Habt doch Vertrauen. Vertraut der Natur endlich mehr als der industriellen Nahrung mit ihrem chemisch veränderten Schrott!

    Ich habe es getan und mein Lohn ist eine sehr gesunde Tochter, die noch kein einziges Medikament in ihrem Körper hat und so wird es hoffentlich auch bleiben.

    ... und so groß und stark war sie dann mit etwa 6 Jahren!

    Liebe Katrin, nun zu dir konkret:

    Mit 1,3 Jahren ist mensch noch ein Säugling, logischerweise mindestens solange, bis er ein vollständiges und voll funktionsfähiges Gebiss hat. Aber auch darüber hinaus. Es ist interessant zu erfahren, dass die Kulturen mit dem allergrößten Respekt vor dem Leben und für „Mutter Erde“ – wie die Maoris, die Pygmäen, die Huichols – oft mehr als fünf Jahre gestillt haben ((Michel Odent)

    Also: Die Muttermilch ist jetzt noch (und für sehr lange Zeit!)die Hauptnahrung für dein Kind.

    Und da wir ursprünglich als Früchteesser konzipiert waren, sind es natürlich auch die weichen Früchte, die dein Kindchen zusätzlich zur wunderbaren Muttermilch bekommen sollte.

    Muss ich diese wirklich alle aufzählen? Die wunderbaren : Kakis, Bananen, Papayas, Mangos, Feigen, Durian, Passionsfrüchte, Sapoten, weiche Birnen, Himbeeren, Melonen, Wani, Kokosnüsse (besonders toll die Kopyor für Kinder!), Sapoten und und und ... oder etwas vorgekauten oder geriebenen Apfel, wenn es dir lieber ist? Am besten die mürben Boskopp! Oder dann die fettreichen weichen Safus, Avocado, weiche Pinienkerne später hinzunehmen oder wenn du Breiähnliches bevorzugst, weil das „alte Denken“ dich noch gefangen hält: Sesam oder Mandeln mahlen und in Kokosmilch einweichen. Dazu etwas Kaki und dein kleiner Liebling wird satt und selig sein.(Wenn nicht in Saison gehen auch eingeweichte luftgetrocknete Feigen, die du im dem Wasser im Mixer und mit Äpfeln zu einer leckeren Speise machen kannst.)

    Und dann die herrlichen Topinambur nicht vergessen, auch die vorkauen oder raspeln, aber das hat noch Zeit. Bevor die Backenkauzähne nicht da sind, würde ich hartes Gemüse weglassen. Eingeweichte Mandel und Sonnenblumenkerne und Samen können auch hinzukommen. Ach, es gibt so vieles, da braucht es doch keinen Industriemüll, um dein Kindchen gesund und kräftig großzuziehen.

    Vertraut doch einfach der Natur und ihren Vorgaben, an die auch wir Menschen dieser verrückten Zeit uns getrost halten können.

    Wenn uns die Gesundheit unseres Nachwuchses noch lieb und teuer ist.

    Und immer daran denken: Niemals predigen bei Kindern – das Vorleben ist das Wichtigste.

    Aber wenn du selber gerne in eine Brotstulle beißt, dann kannst du sie schlecht deinen Kindern vorenthalten, wenn du nicht völlig unglaubwürdig darstehen möchtest.




    27.01.2005 11:29:16: In Memoriam Rudolf Moshammer: Lebe deine Träume - ehe es zu spät ist!
    De mortuis nihil nisi bene.(Schreiben sie über Tote lieber nichts, wenn sie nichts Gutes wissen.)

    An diesen schönen Grundsatz meiner Omi erinnerte ich mich gerade, aber ich meine schon, dass man dieses gesellschaftliche Phänomen der kollektiven Trauer kommentieren darf und muss. Man sollte es aber nicht so süffisant und bigott tun wie der unsägliche Herr Wagner in Europas auflagenstärkster Zeitung:

    "Liebe Mosi-Trauergemeinde,

    Ihr legt Blumen vor seinem Laden nieder, zündet Windlichter an, malt Herzchen – fast kann man von einer Diana-Isierung Rudolph Moshammers sprechen.

    Auf die Gefahr hin, Eure Gefühle mit Füßen zu treten, muß ich schon daran erinnern, daß der Beweinte ein lasterhafter Satyr war. Wenn ich von einem Tiefseetaucher höre, der von einem Hai getötet wurde, dann nehme ich an, daß der Hai zu seinem „Kick“ gehörte.

    Mosis Haie waren bluthund-junge Männer. Mosi ist gestorben wie eine Nippes-Figur – die von einer Kommode herunterfällt und in tausend Scherben zerbricht. Er hat sich selbst heruntergestoßen

    Jetzt sage ich Ihnen, um welche Menschen ich in Deutschland trauern würde. Um jeden Feuerwehrmann, jeden Notarzt, jede Krankenschwester, jeden Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Bei aller Liebe zu Mosi, ich weine nicht. Herzlichst Ihr F. J. Wagner"

    Schrecklich, aber man darf das Auftreten des Herrn Moshammer zu Recht als enervierend und Tieren gegenüber (mindestens!) als gedankenlos aufzeichnen!

    Darüberhinaus wurde viel Dummes geschrieben:

    Über das angeblich „Doppelte, Schattenhafte, Bizarre” seiner Homosexualität und und und über seinen Charakter, über seinen Geschmack etc...

    Nein, das alles interessiert mich nicht. Blödes Gerede, mehr nicht.

    Nein, mein persönlicher Nachruf wäre ehrlich und offen und ich glaube, er hätte ihm gefallen:

    Für mich waren Sie, Herr Moshammerer ein einsamer Mann ohne Liebe, der viel Gutes wollte, es aber nicht schaffte, weil er in seiner SUCHT verfangen blieb.

    Dass Sie jahrelang eine Fassade um Ihr Privatleben gezogen und selbst ihre offenkundige Homosexualität nie geoutet haben, ist zwar altmodisch, aber es sei ihnen völlig unbenommen. Deshalb sprach ich sie auch nicht an.

    Denn WER gibt uns nun das Recht, diese auszugraben? Niemand! (Und das muss ich leider nun auch rügend ins Stammbuch meiner lieben Freundin schreiben, die seine sexuellen Präferenzen nun ins grelle Licht einer stumpfsinnigen Öffentlichkeit zog.)

    Sie, lieber Herr Moshammer, hätten sich darüber geschämt und deshalb würde jeder feinsinnige Mensch darüber nun auch schweigen ...

    Nein, vielmehr trauere ich über verpasste Chancen, denn leicht hätten Sie das Talmiehafte und Falsche ihrer artifiziellen Lebensart durchschauen können, wenn Sie Urmethodiker geworden wären - und sehr gerne hätte ich Ihnen dabei geholfen!

    Dann, nur dann, hätten Sie Ihren Traum wahrmachen können und hätten nicht die Felle von unschuldigen Tieren verhökert in Ihrem Laden und wären ein wahrhaft guter Mensch geworden.


    Der ZEIT erzählte Rudolf Moshammer vor vier Jahren von seinem Traum der Unsterblichkeit: „Unsterblichkeit nicht für mich, sondern für andere: für Menschen, die einem lieb waren - sie nochmals sehen, nochmals mit ihnen sprechen, ihnen nochmals »Danke« sagen.“ Er sprach auch über seine tiefe Dankbarkeit und den Wunsch „dass die Not auf der Welt ein Ende hat, dass niemand mehr leiden muss, dass alle Menschen sich satt essen können, dass alle Menschen Freude an ihrem Leben haben.“ Für dieses Jahr plante Rudolf Moshammer die Gründung eines Obdachlosenheims für 60 Bedürftige.

    Das finde ich sehr schön, und so widme ich diesem, seinem Traume eine ganze Seite meines Tagebuches und fühle mich mit ihm sehr verbunden, denn auch er liebte in Wahrheit die Natur:

    Ich habe einen Traum

    Meine größte Träumerei ist es, eine Oper auszustatten und selbstverständlich auch die Kostüme und das Bühnenbild zu entwerfen. Ernani von Verdi wäre mein Favorit. Es würde ein großer Rausch der Farben werden. Ich würde mit dem ganzen Regenbogen spielen, denn meine Träumereien sind nie schwarzweiß oder grau, sondern von grandioser Buntheit. Doch gilt das auch für meine Träume? Sind meine Träume eher hell und licht oder dunkel und düster? Oder vielleicht beides zugleich?

    Es gab eine lange Zeit in meinem Leben und dem meiner Mutter, da litten wir große Not. So groß, dass uns die Not bereits im Gesicht und am Körper zeichnete. Obwohl einst ein sehr großes Vermögen vorhanden war, verarmte meine Familie, mein Vater starb als Obdachloser. In dieser Ausweglosigkeit hatte ich nur den einen Traum, wieder nach oben zu kommen, mich satt essen zu können, wieder menschliche Anerkennung zu finden.

    Während dieser Zeit - es war zwischen 1957 und 1967 - war es für mich unvorstellbar, Modeschöpfer zu werden. Es dennoch geschafft zu haben, dafür bin ich dankbar. Sehr dankbar sogar. Mein Traum ist deshalb auch ein Traum der Dankbarkeit. Mancher mag da fragen: Wie soll das aussehen - ein Traum der Dankbarkeit? Zu einem solchen Traum gehört beispielsweise auch der Traum der Unsterblichkeit. Unsterblichkeit nicht für mich, sondern für andere: für Menschen, die einem lieb waren - sie nochmals sehen, nochmals mit ihnen sprechen, ihnen nochmals »Danke« sagen.

    Und weil ich sie selbst so schlimm erfahren musste, träume ich, dass die Not auf der Welt ein Ende hat, dass niemand mehr leiden muss, dass alle Menschen sich satt essen können, dass alle Menschen Freude an ihrem Leben haben. Und vor allem: dass sie ihre Dankbarkeit nie verlieren. Dass sie in Harmonie mit sich, anderen und der Natur, dass sie mit Maß und Ziel ihr Leben leben. Ganz anders als wir Heutigen, die wir die Welt kaputtmachen. Aus reiner Habgier, aus purem Profitstreben.

    Ich träume auch deshalb von Unsterblichkeit: von der Unsterblichkeit der Berglandschaften, der Wälder, der Flüsse. Von Berghängen, auf denen die Sessellifte wieder verschwunden, von Alpentälern, die nicht mit Autobahnen und Hotels zubetoniert sind. Ich träume von Regenwäldern, die nie abgeholzt wurden. Und ich träume von einer Natur, die noch die Kraft und Zeit hat, sich von uns Menschen zu erholen, wie sich ein Mensch auf Kur erholen kann. Ich träume davon, eines Tages in der Zeitung die Schlagzeile zu lesen: »Ausgestorbene Tierarten alle wieder da.«

    Es macht mich traurig, wenn ich nach Jahren an Orte zurückkomme und entdecken muss, wie sich Landschaften verändert haben, weil Menschen meinten, eingreifen zu müssen. Wie vermisse ich die weiten Wälder und blühenden Hügel Südfrankreichs, die in nur wenigen Jahren zur Betonwüste geworden sind. Deshalb träume ich auch davon, die Zeit zurückdrehen zu können. Und ich träume von verantwortungsvollen Menschen, die diese Fehler nicht machen werden.

    Doch mitten in diesem Traum wache ich auf, denn Manipulationen der Zeit könnten auch fatale Folgen haben. Ich gehe im Traum zwei oder drei Generationen zurück und sehe junge Menschen, denen schreckliche Kriege bevorstehen. Andererseits: Eine Zeitreise ins schöne 18. Jahrhundert würde mir schon sehr gefallen. Da wären wir ganz in meiner Welt: Opulenz, die Schönheit der Architektur, die Verfeinerung der Künste, die Muße, mit der Handwerk zelebriert wurde. Denn mein Traum ist auch ein Gegenentwurf zur Nüchternheit der heutigen Zeit, zum Verlust der Empfindung, die auf dem Weg ins neue Jahrtausend irgendwann und irgendwo verloren gegangen ist.

    Dinge, die nichts kosten, werden nicht mehr wahrgenommen: ein Regenbogen, ein Sonnenaufgang, ein Sternenhimmel, Morgentau auf Blättern. All das wird nicht mehr als ein Geschenk der Natur gesehen. Junge Menschen gehen nicht mehr in den Wald, sondern ins Internet, statt eines Hundes hätscheln sie ein Tamagotschi, Liebe und Freundschaft findet in Chatrooms statt. Sex holt man sich aus dem Netz, dort werden alle Wünsche erfüllt, selbst jene, von denen man nie im Leben ahnte, dass man sie überhaupt haben könnte. Ich spüre ein Erkalten der Menschen, einen Verlust an Verantwortung und an Fürsorge dem anderen gegenüber. Und so träume ich, dass meine Träume wahr werden. Dass Empfindungen, Gefühle, Verantwortung und Dankbarkeit nicht zu Tugenden einer vergangenen Zeit verkommen. Und ich will gar nicht mehr aufhören zu träumen. (Rudolf Moshammer)

    Lieber Herr Moshammer, ich wünsche mir, dass so mancher Leser hiervon aufgerüttelt und aufgeklexelt wird und noch rechtzeitig umkehrt - bevor es zu spät ist.

    Das wäre sicherlich in Ihrem Sinne.

    In herzlicher Verbundenheit - auch ich bin eine "Zeitlose"! Ihre Brigittekirschen Profil


    In Memoriam Rudolf Moshammer: Ich habe einen Traum



    28.01.2005 11:26:04: Rauchverbote auch in Parks - wann wacht unsere Regierung ENDLICH auf?
    Liebe Freunde und Leser,

    hier mal wieder eine sehr gute Nachricht:

    San Francisco verhängt Rauchverbot in Parkanlagen

    Als erste US-amerikanische Großstadt hat San Francisco das Rauchen in Parkanlagen und auf öffentlichen Plätzen verboten. Mit diesem Beschluss folgte der Stadtrat der Westküstenmetropole am Dienstag dem Beispiel kleinerer Kommunen, wie Santa Monica und Beverly Hills, die bereits "No Smoking"-Schilder in öffentlichen Anlagen aufgestellt haben. Von dem Rauchverbot in San Francisco seien auch beliebte Touristenziele wie der Golden-Gate-Park und der im Stadtzentrum gelegene Union Square betroffen, berichteten lokale Fernsehsender.

    Ist das nicht wunderbar? ENDLICH werden die völlig a-sozialen Raucher nach und nach aus der Öffentlichkeit verdrängt und das NORMALE, nämlich rauchfreie Luft einzuatmen, setzt sich wieder durch. Wenn die Menschheit doch auf allen Gebieten solche guten Korrekturen vollziehen könnte. Setzt euch zur Wehr! Sagt Rauchern immer wieder, dass ihr deren Gifte nicht einatmen wollt.

    Und dass es hinterhältigste Kindesmisshandlung ist, wenn Kinder davon betroffen sind. Wenn euch euer Leben lieb und wertvoll ist: Weg mit dem Dreckszeug!

    Aber unsere pfiffigen Kinder sind wohl eh schlauer, als die in vielen Dingen so fehlgesteuerte 68er Generation, die noch über so was lachte:

    Gell? :-)




    28.01.2005 12:15:41: Schöne Leserbriefe erreichen mich auch manchmal! :-)
    Immer wieder erreichen mich auch mal so liebe Leserbriefe, die mich innerlich berühren. Ich danke von Herzen. Ich hoffe, du verübelst mir nicht die teilweisen Auszüge, aber ich finde es wert, dass alle das lesen, denn es drückt das aus, was viele in dieser wirren Zeit so empfinden, wo sie von allen Seiten in Richtung Schlechtkostfraß durch aggressive Werbung gedrängt und verwirrt werden. Ich zitiere daraus:

    [...]Weißt Du, ich bin schon seit ich ein kleiner Junge bin auf Natur-Schiene und wenn ich ehrlich bin, dann war der Große Gesundheits-Konz genau das, was ich immer gesucht habe.

    Tierversuche und Schlachten finde ich doch genauso eklig wie Du.

    Schweineschlachten finde ich wirklich auch eklig und mir tun die Tiere auch Leid. Damals hatte mein Onkel einen Bauernhof mit Kälbern. Sie sahen so lieb aus, am liebsten hätte ich sie geknuddelt. Weißt Du, mit der Sache mit den tierischen Produkten kenne ich mich zu wenig aus.

    Ich weiß nicht wirklich, wem ich glauben soll. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Du und Franz mit Eurer Urkost zu 80% Recht habt. Ich wünsche mir auch, daß ihr zu 100% Recht habt.

    Früher wollte ich mal Arzt werden, aber ich denke "Bio-Medizin" als Aufbau auf Ernährung will ich viel lieber machen. Damit packt man die Probleme an der Wurzel und kann sie verhindern. Hoffentlich geht die Welt in eine richtige Richtung. Du und der Franz seid für eine gute Sache. Daß ihr die Instinctos oft so fertig macht finde ich zwar manchmal gemein, aber ich kann Dich verstehen. Ich finde es auch ekelhaft, wenn es Leute übertreiben, ohne daß es Sinn für sie macht. Ich lese immer wieder gerne mit in Deinem Forum, weil ich noch nie so gut recherchierte Texte zum Thema Ernährung gelesen habe, wie von Dir. Weißt Du, manchmal hast Du mich damals wütend gemacht, aber ich verstehe Dich schon. So viele Menschen wollen Sachen von Dir wissen, und Du kannst nicht immer auf sie eingehen. Und jetzt schreibe ich wieder so viel ....

    Wenn Du immer mal wieder im Forum schreibst, was Dich so beschäftigt, kann man vieles von Dir auch gut nachvollziehen. Ich wünsche Dir, daß Du über die Beleidigungen, die Dir manche ins Tagebuch schreiben hinwegkommst.

    Denk einfach an mich, wenn Dich jemand beleidigt und sag Dir: Der steht zu mir und das hilft mir.

    Ich muß so oft an Dich denken, Brigitte. Und ich mag Dich wirklich gerne.

    Und vielleicht wird alles so toll, daß es irgendwann ein großes Netzwerk an Leuten gibt, deren Spezialfach Ernährung ist und an dem natürlichen Weg festhalten. Bitte sei mir nicht böse wegen damals. Ich bin auch nur ein Mensch. Du brauchst nicht erwarten, daß ich in die Instincto-Szene gerate. Ich lese zwar manchmal bei ihnen mit, weil ich finde, daß sie manche Themen einfach gut diskutieren. Ich mag es einfach, wenn Leute sachlich sind und bleiben. Das bringt einen weiter. Wir sehen uns schon noch mal irgendwann. Und ich sage: Du siehst gut aus auf den Photos, das weißt Du ja.

    Wie lieb! Da bin ich ganz gerührt und nehme das mal mit in ein hoffentlich schönes Wochenende.

    Aber noch etwas : Wir Urmethodiker haben deshalb Recht, weil unser Maßstab die Natur ist und die hat nun mal ihre Regeln und Leitsätze, an die wir uns zu halten haben, wenn wir ein schönes und gesundes Leben führen wollen. 100 Pro! Vertrau mir und den vielen Menschen, die gleiche Erfahrungen machen konnten.

    Herzlich grüßt dich und alle anderen Leserbriefschreiber, deine:

    Brigittekirschen Profil




    28.01.2005 15:26:15: Gras und Lindenblätter
    Meine lieben Leser!

    Immer wieder taucht die Frage auf: "Aber wenn es so kalt ist und eine Schneedecke draußen liegt, wo kriegt man dann seinen WILDEN Grünanteil her, ohne nur auf Kulturgrün zurückzugreifen.?"

    Nun, die Brombeerblätter kennt Ihr ja schon, nicht jedermanns Sache, aber immerhin, sie sind da. Oben Rispe festhalten, Brombeerblatt knicken und schon kann man es einfach abziehen, ohne die Dornen mitzuessen.

    Oder Gras! Im Moment schauen bei mir unter einer leichten Schneedecke noch saftig grüne Grasspitzen hervor. Und probiert sie mal. Sie schmecken jetzt richtig süß. Nicht alle Gräser aber viele sind richtig lecker. Und immer gut kauen und einspeicheln. Lecker und sättigend.

    Ach, ja...

    Und da hatte der liebe Robert auch noch so eine schöne Idee!

    Er sammelte im Sommer Lindenblätter und ließ sie einfach an der Luft eintrocknen.

    Und jetzt im Winter, wenn bei ihm im Allgäu es auch ein wenig mau mit wildem Grün ist, dann streut er sie einfach über seine "Lauriburger"!

    Bilder hat er mir auch mitgeschickt und ich finde, es sieht wirklich lecker aus, oder?

    Bei uns heute von Lauri auf den Tisch gebracht:




    29.01.2005 20:41:53: 4. Urkostsprechstunde auf der Wiese in Rödinghaausen

    Am 1./2./3. Oktober 2005 findet bei bei mir in Rödinghausen

    die beliebte 4. Urkostsprechstunde auf der Wiese statt!

    Freitag, 30. September: Anreisetag (abends lockeres Kennenlernen und Beisammensein), Sonnabend/Sonntag/Montag: Vortragstage, mit Zeit zum gemeinsamen Essen, Wandern, Wildpflanzensammeln.

    Brigitte Rondholz: Urkost von Anfang an! Und wie halte ich es mit schon größeren Kindern und der lieben Familie, Freunden, Bekannten? „Mangel“erscheinungen/ Vitamin B-12-Mythos, Wildpflanzen, Schwangerschaft/Stillen etc.

    Dr. med. Wolfgang Maibach: Aus der Praxis eines Landarztes / Augentraining, etc.

    Viel Zeit zum Wandern, Singen, Kennenlernen der Urmethodik,

    Lauri Rondholz zaubert gekonnt Leckeres für Kinder (und Große!) aus urköstlichen Nahrungsmitteln.

    Wir freuen uns auf euch. Meldet euch rechtzeitig an, denn die Plätze sind begehrt und begrenzt bei diesem beliebten Treffen mit familiärem Flair!

    Mitzubringen sind (für Draußenschläfer): Zelt, Schlafsack, Isomatte. Leckere Urkost wird geliefert von Rohkostversendern in Bioqualität. Auf Wunsch auch Schlafplatz im Hause.

    Gesamtkosten für die Sprechstunde und Übernachtung/ Verpflegung:

    110,- Euro.

    Bankverbindung: Brigitte Rondholz - Sparkasse Herford - BLZ: 494 501 20 - Kontonummer: 1 160 160 642 Kennwort:“Urkostsprechstunde 2005“ Weitere Info: 05746 / 937577 Ich freue mich auf euch! Eure -

    Brigittekirschen Profil

    Für Bilder und Impressionen von der 3. Urkostsprechstunde bitte hier klicken!


    Mehr zur Urkostsprechstunde 2005 hier



    30.01.2005 11:47:18: In Memoriam: Den Opfern der 'Wilhelm Gustloff'









    In Memoriam: Den Opfern der "Wilhelm Gustloff" - heute vor genau 60 Jahren

    9343 Menschen starben am 30. Januar 1945 in der nächtlichen Ostsee. Es war die größte Schiffskatastrophe der Geschichte.

    Da nur 1239 die Katastrophe überlebten, riß die "Wilhelm Gustloff" in der Untergangsnacht 9343 Menschen, darunter mehr als 8000 Flüchtlinge, mehr als die Hälfte Kinder, mit in den eisigen Tod.

    Da die Meinungsmacher diese Erinnerung offenbar verdrängen wollen und das deutsche Fernsehen heute so luschtige Sendungen wie "Karneval hoch drei", die "Närrische Hitpardade" oder "Pappa ante Portas" zeigt und diese Menschen keine Sekunde lang würdigt, fühle ich mich verpflichtet, wenigsten einen Eintrag in mein Tagebuch dazu zu machen.

    "Das mit mehreren tausend Flüchtlingen aus Ostpreußen, Westpreußen, Danzig und Pommern total überladene ehemalige "KdF-Schiff" wurde am Abend des 30. Januar 1945 auf dem Weg von Gotenhafen nach Kiel und Flensburg auf der Höhe von Stolpmünde, zwölf Seemeilen von der Küste entfernt, von drei Torpedos des sowjetischen U-Bootes "S 13" getroffen und sank innerhalb von 62 Minuten. Die älteste Überlebende ist die im Januar 1945 aus Schwarzort auf der Kurischen Nehrung mit ihren Kindern geflohene Nora Schwarz, die heute in einem Seniorenheim in Uelzen lebt, der jüngste Überlebende ist Egbert Wörner, der am 29. Januar 1945, 24 Stunden vor dem Untergang, auf der "Wilhelm Gustloff" geboren wurde.

    Einer der Überlebenden ist Heinz Schön. Der damals 18jährige Zahlmeister-Assistent gehörte zur Stammbesatzung des Schiffes.

    Das Erleben der Katastrophe hat den heute 78jährigen zeitlebens nicht mehr losgelassen. Jahrzehntelang Jahre ist er dem Schicksal der "Gustloff" nachgegangen, hat es erforscht, vom Bau bis zum heute in 42 Meter Tiefe auf dem Grund der Ostsee liegenden Wrack. 1951 veröffentlichte er sein erstes Gustloff-Buch, das sechs Jahre später dem mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichneten deutsch-amerikanischen Regisseur Frank Wisbar als Basis für den Spielfilm "Nacht fiel über Gotenhafen" diente. Um die Bundesregierung in Bonn, die Eigentümerin des Wracks der "Wilhelm Gustloff" ist, zu veranlassen, sich dafür einzusetzen, daß das Wrack als "internationales Seekriegsgrab" anerkannt und damit vor Wrackräubern geschützt wird, nahm Heinz Schön an drei Gustloff-Wrack-Expeditionen teil, verfaßte über das bereits geplünderte Wrack eine fotodokumentierte Eingabe an die Bundesregierung, die danach den Schutz des Wracks veranlaßte. 50 Jahre nach dem Untergang der "Wilhelm Gustloff" glaubte Heinz Schön, von dem 1984 im Motorbuch-Verlag Stuttgart eine umfassende Dokumentation ("Die Gustloff-Katastrophe - Bericht eines Überlebenden") erschienen war, er wisse jetzt alles über das Schiff, die Katastrophe und ihre Zusammenhänge. Doch er irrte und dies in einem besonders wichtigen Punkt. Immer wieder war die von ihm veröffentlichte Zahl von insgesamt 6600 Passagieren, die auf der "Wilhelm Gustloff" gewesen sein sollen, angezweifelt worden, da der kleinere Dampfer "Deutschland", der einen Tag nach dem Untergang der "Gustloff" aus Gotenhafen ausgelaufen war, 12.000 Menschen an Bord gehabt hatte. Heinz Schön hatte sich aber an die erhaltene Passagierliste gehalten, die die Namen von 4974 Flüchtlingen aufweist.

    Am 30. Januar 1997, nach einem von ihm gehaltenen Vortrag über die Gustloff-Katastrophe in Freiburg, fand er seinen Lebensretter, den ehemaligen Marine-Sanitäts-Oberfähnrich Werner Schoop, heute ein im Ruhestand lebender Medizin-Professor.

    Schoop hatte unmittelbar nach dem Kentern der "Gustloff" den in der Ostsee treibenden Heinz Schön auf sein Floß gezogen. Schoop machte Heinz Schön mit seinem Crew-Kameraden Dr. Waldemar Terres bekannt, der der letzte für die Registrierung der Flüchtlinge verantwortliche "Einschiffungsoffizier" war und der die genaue Zahl der eingeschifften Flüchtlinge notiert hatte.

    Die Begegnung mit diesem Überlebenden konfrontierte den "Chronisten der Gustloff-Katastrophe" mit der erschütternden Tatsache, daß nicht 4974, wie in der Passagierliste verzeichnet, sondern 7956 Flüchtlinge bis zum Spätnachmittag des 29. Januar 1945 an Bord gekommen waren; weitere eintausend folgten noch bis zum Auslaufen des Schiffes am Mittag des 30. Januar 1945. Damit stand fest, daß sich nicht insgesamt 6600, wie bisher angenommen, sondern 10.582 Passagiere auf der Todesfahrt an Bord befanden.

    Da nur 1239 die Katastrophe überlebten, riß die "Wilhelm Gustloff" in der Untergangsnacht 9343 Menschen, darunter mehr als 8000 Flüchtlinge, mehr als die Hälfte Kinder, mit in den eisigen Tod.

    Noch nie, seitdem Schiffe die Meere befahren, haben soviele Menschen bei einer Schiffstragödie ihr Leben verloren. (Auf der "Titanic" starben 1500 Menschen).

    Diese völlig neue Dimension der Tragödie des Flüchtlingsschiffes "Wilhelm Gustloff" veranlaßte Schön zu weiteren Recherchen und dazu, eine neue Dokumentation zu schreiben, sein "Lebenswerk", wie er selbst sagt, nach 54jähriger Beschäftigung mit dem Schicksal dieses Schiffes und den Menschen, die darauf gefahren und die mit ihm untergegangen sind. Unter dem Titel "SOS Wilhelm Gustloff - Die größte Schiffskatastrophe der Geschichte" ist im Motorbuch Verlag Stuttgart von Heinz Schön erschienen. In diesem als Bild-Dokumentation konzipierten, im Großformat herausgegebenen Werk schildert der Autor auf 256 Seiten, mit 348 Fotos, davon 30 in Farbe, das Schicksal der "Gustloff" vom Bau bis zum Wrack. Schwerpunkte sind der Untergang und die dramatische Rettungsaktion, wobei der Autor nicht nur eigene Erlebnisse schildert, sondern über 30 weitere Überlebende und Retter mit eigenen Kurzbeiträgen zu Wort kommen läßt.

    Heinz Schön schreibt abschließend in seiner Dokumentation:

    "Das Bild des Krieges hat zwei Seiten. Das eine zeigt den Sieger, den Befreier, den Unschuldigen. Das andere den Besiegten, den Befreiten, den Schuldigen. Doch Täter und Opfer, Unschuldige und Schuldige, gibt es auf beiden Seiten. Die Versenkung der "Wilhelm Gustloff" gibt ein Beispiel dafür."


    Heinz Schön, Gustloff-Überlebender und Chronist der Tragödie, hat in jahrelanger Arbeit zahlreiche Dokumente und Unterlagen zur "Gustloff" archiviert Er schrieb 18 Bücher und wohnt jetzt ganz in meiner Nähe, in Bad Salzuflen.



    31.01.2005 10:29:03: Traumhäuser - eine Urkost-WG?
    Ihr Lieben!

    Während ein pfiffiges Urkostkind dieses Baumhaus baute ...

    (übrigens bekam sie dafür zusammen mit zwei anderen Mädels als Einzige eine Eins im Werkunterricht - und ich frage mich da, was mit unserem männlichen Nachwuchs so los ist? Basteln die Jungs gar nicht mehr und "glotzen" nur noch in den PC/TV?) ....



    ...liebevoll ausgeschmückt mit selbstgemachten Möbeln, Blumenkübeln und anderen witzigen Details....

    ... ein schöner Garten darf auch nicht fehlen...

    ...schaue ich mir Mittwoch nachmittag ein Haus an, welches mich sehr inspiriert und welches der Anfang einer tollen Urkostgemeinschafts-WG werden könnte...

    Es hat insgesamt fast 300 m², drei Wohneinheiten von je 95 m², Garten, Garagen, Gartenhaus, alles in ländlicher Umgebung, aber doch ortsnah. Sehr sehr günstig.

    Überlegt mal schon und schreibt mir eine Mail, für wen könnte so ein neuer Lebensabschnitt passend sein? Auf zu neuen Ufern - vielleicht lohnt es sich!


    Nachtrag, 2. 2.: Leider wird dort in der Nähe grad ein neues Industriezentrum erschlossen, und das Bauen beginnt dort schon bald. Teilweise hat es schon begonnen. Wie schade. Aber ich suche weiter.


    01.02.2005 23:01:05: Oh, diese wunderbaren Wildpflanzen - auch im Winter!
    Liebe Freunde, immer wieder lese ich mit Erstaunen, dass viele glauben, dass es im Winter keine Wildpflanzen gäbe. Dies dachte ich früher allerdings auch, aber es ist trotzdem ein Irrtum. Schärft mal bitte euren Blick, wenn ihr draußen seid. Heute fotografiert und gegessen ...
    <--- diese herrliche Vogelmiere in großer Menge. Oh, wie gut sie schmeckte!


    dann ...

    diese würzige Kresse:

    ein paar Gänseblümchen:...

    ... und Gras wächst auch immer wieder frisch nach. Viele Grassorten schmecken ganz süß und lecker! Probiert mal ...

    Und im Schutze der Hausmauer winden sich empor: Löwenzahn, Hirtentäschel und Silberdisteln ...


    Mittags bei uns auf dem Tisch:

    Datteln, Grünkohl, Spitzkohl, Möhren, Brokkoli, Topinambur - dazu die herrlichen Wildpflanzen.

    Wie schön doch das Leben immer wieder ist in seiner einfachen Pracht und mich immer wieder bezaubernden Herrlichkeit.





    < <   1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   > >  

    Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz