Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz

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01.03.2005 23:45:28: Noch hat der Winter uns fest im Griff, aber bald ist Frühlingsanfang
Oh, wie ich mich nach ihm sehne! Schon das Wort "Frühling" lässt mein Herz hüpfen. Heute hat es hier wieder sehr geschneit, alles sieht jetzt so weiß aus hier, wie ich es im Dezember gerne gehabt hätte, aber jetzt im März doch nicht mehr! Allenthalben wenig Grün, nur an ganz versteckten Ecken ist was zu finden. Bevor es schneite, entdeckte ich aber schon das erste Scharbockskraut, welches im Frühjahr DER Vitamin-C-Träger bei den Wildpflanzen ist. Darauf freue ich mich schon, wenn der Schnee wieder weggetaut ist. Bis dahin kauf ich uns immer viel Postelein im Bioladen, Spinat und Feldsalat. Dazu gab es heute Blumenkohl, Brokkoli, Tomaten, Pastinaken, Gurken und Avokados.


03.03.2005 17:24:52: Natürliche Geburten zu Hause und natürliches, artgemäßes Stillen
Sonja stillt die einjährige Jessica in der Rodelpause einfach auf dem Schlitten ...

Liebe Leser, es gibt so Frauen, die sind einfach nur großartig. Sie sind schön und liebenswert, und sie haben noch so viel Intuitives in sich, dass sie das tun, was ihr Inneres ihnen sagt und damit können sie so segensreich wirken. Oh, wenn wir diese Frauen nicht hätten, diese wahrhaft emanzipierten Frauen, die still und leise unserer Gesellschaft dienen, indem sie einfach ihre Kinder naturgemäß großziehen! Wenn wir sie nicht hätten - oh, wie öd und leer würde unsere Welt aussehen ... Sie sind die ECHTEN Heldinnen und Vorbilder, die wir so dringend brauchen - jenseits von "Models", Karrierefrauen und Modepüppchen. Ich möchte euch von Sonja erzählen ...

... oder noch besser, ich lasse sie erzählen, wie sie die Geburt ihres 2. Kindes als selbstbestimmte Hausgeburt erlebte:

    Los ging's bei uns so gegen 22h mit regelmäßigen Krämpfen, die auch den Darm entleerten. Habe zu diesem Zeitpunkt nur vor mich hin gewurschtelt (zu der Zeit Äpfel geschnippelt und zum Trocknen rausgelegt). Als die Wehen dann schlimmer wurden, habe ich einfach ausprobiert, welche Position mir in dem Moment am besten behagt und bin so eigentlich ohne Probleme "durchgekommen". So gegen 2h wurde es dann noch heftiger und ich war meistens auf allen vieren. Aber mit tiefem Atmen und dem Versuch zu entspannen (besonders die Bauchdecke) ging's ganz gut. Meine tiefes "Urgrunzen" gehört bei mir einfach dazu (war bei meinem ersten auch so... nur da war ich noch unerfahrener... da war mir einfach nur schlecht) und hat eine Menge Druck weggenommen. Ich hatte eine Hebamme dabei, die schon 20 Jahre Erfahrung hat und mich einfach machen ließ. Auch mein Mann war dabei, der mir allerdings mit seinem Football- und Militärgerede auf den Geist ging! Als die Wehen umschlugen in Presswehen, wurde es total anders. Obwohl die Wehen heftiger waren, konnte ich nun endlich mitmachen. Und nach ein paar Mal pressen war sie draußen und hat geschrieen, gelacht, sich umgeschaut, bei mir auf den Bauch gelegt und selig später getrunken... und das macht sie heute noch... Auf jeden Fall hat mir eine Einleitung in „Hypnobirthing“ geholfen, auch das Buch "Spiritual Midwifery" und "Birthing from within", die Geburt und Gefühle, etc. besser zu verstehen ... und mitzumachen. Wir waren alle sehr zufrieden.

Und wir haben für einen Artikel zum Thema Geburt und Stillen (wird in der Aprilausgabe von "Natürlich Leben" erscheinen) ein paar Tipps erarbeitet auch für die Frauen, die noch nicht so weit und selbstbestimmt agieren können und noch ein Krankenhaus vorziehen:

  • Viele Frauen hören von anderen Frauen, die im Krankenhaus waren, dass sie froh waren, im Krankenhaus gewesen zu sein. Sie hätten sonst riesige Probleme gehabt, da die Herztöne auf einmal schlecht wurden, etc. (Folge des Krankenhausstresses, der Anzahl der Personen, etc.??). Merke: Schon allein das CTG verunsichert. Man konzentriert sich auf die Maschine und ihre Töne und nicht mehr auf den persönlichen EIGENEN Rhythmus (und den des Kindes!!). Das Kind gerät in Stress (merkt ja auch, dass da was komisch ist), die Herztöne werden schneller, der Arzt drängt, macht Panik, das ganze steigert sich...wenn man Pech hat bis zum Kaiserschnitt. Lasst euch nicht verunsichern und bleibt in eurer Welt – einer ganz besonders WUNDERvollen!

  • Und lass dir von keinem dazwischen reden. Schmeiss ihn/sie raus, wenn du mehr Ruhe brauchst (oder besser: sprich vorher darüber, wie du es gerne haben möchtest. Nicht, dass du dich während der Geburt mit den verletzten Gefühlen anderer herumschlagen musst.), Man kann sich den Wehen nur hingeben, wenn man Vertrauen hat und sich geborgen fühlt. Stelle dir auch vor, dass sich der Muttermund öffnet, dass das Kind durch den weiten Tunnel das warme Licht erblickt, etc. (das hilft dir, dich zu öffnen). Lass los (die Gedanken beeinflussen die Geburt stark).

  • Ernährt euch davor urköstlich. Lasst auf jeden Fall tierische Eiweisse weg. Sie erschweren lt. Studien den Vorgang erheblich.

  • Bitte, ihr lieben Mütter, die ihr doch noch in Kliniken geht: Seid IMMER skeptisch, wenn IRGENDETWAS (und sei es ein Windelwechsel) mit euren Kindern gemacht werden soll. Gebt sie keine Sekunde aus der Hand. Außer Muttermilch, LIEBE, Körperkontakt und Wärme und brauchen eure Babys gar nichts! Punkt. Wiederholt diesen Satz immer mal wieder, wenn ihr ins Zweifeln kommt. Und zieht euch euer Kindchen auch selber auf die Brust zum ersten Saugen. Kein Fremder sollte euch das Kind „anlegen“! Wichtig! Es ist ähnlich wie bei wilden Tieren, die sonst – mit fremdem Geruch – ihre Kinder ablehnen. Dieses erste „Bonding“ darf nicht gestört werden. Ihr erspart euch dadurch „Wochenbettdepressionen“. Verweigert euch den Wiege- und Messweltmeistern: Es ist nicht wichtig, dass euer Kindchen sofort einen „Tauglichkeitsstempel durch Qualitätskontrolle“ erhält. Und lasst ihm seine schützende „Käseschmiere“. Auch sie erfüllt einen wichtigen Sinn und wird später von allein abgehen, auch ohne störendes Bad.

  • Übrigens: Die ab und zu erwähnten Probleme des "B12- Mangels" (die angeblich typischen Symptome) werden oft verwechselt mit dem unnatürlichen und verfrühtem Stillstop, bei dem die Mütter ihre Kinder abstillen und einige dann Probleme bekommen, da die Muttermilch fehlt. Der Übergang ist fliessend. Wenn die Kinder soweit sind, sich von frischer Menschennahrung zu ernähren, brauchen sie die Muttermilch nicht mehr. Und erst dann (das kann bis 7 Jahre sein!!) ist der Vorgang des Abstillens abgeschlossen (vom Kind bestimmt). Wichtig natürlich die Ernährung der Mutter, denn das Kind schmeckt und erhält, was Mutter isst ;).
  • Wer Probleme hat, in der Öffentlichkeit zu stillen (gerade am Anfang ist frau oftmals unsicher), dem empfehle ich ein Tragetuch (merkt keiner! Funktioniert sogar beim Einkaufen....dann muss das Kind auch nicht warten, etc., wenn es Hunger hat oder einfach nur die Nähe sucht).

  • Falls nun doch jemand denkt, sich im Krankenhaus sicherer zu fühlen, ein paar Tipps:

  • Macht euch vorher so vertraut wie möglich mit den Räumen und Personen, die euch betreuen werden.

  • Sucht euch die Hebamme aus, die euch am besten zusagt – falls möglich. Bittet um wenig Störung während der Eröffnungphase und so wenig wie mögliches Eingreifen überhaupt. Lasst sie eure Wünsche wissen, damit sie sich darauf einstellen können (oder damit ihr es VORHER mit ihnen ausfechten könnt ;) – während der Geburt steht euch der Sinn woanders und wer weiss, ob der Mann für euch spricht..).

  • Manche bringen Geburtskollagen, etc. mit ins Krankenhaus als Ansporn. Und denkt daran, ihr seid fähig zu stillen!!! Sucht Personal, dass auch hinter dem Stillen steht und nehmt euer Kind mit zu euch ins Bett – die ersten Wochen mit euch sind für das Baby lebenswichtig (nicht in einem Kasten in einen anderen Raum – betreut von Schwestern!!).

  • Da sich die Babys an die Krankenhaus- oder auch Geburtshausumgebung gewöhnen, seid auf eine Umstellungsphase mit Weinen gefasst. Und noch was: Nehmt es mit Ruhe und Gelassenheit, wenn ihr den Alltag nicht gleich auf die Reihe bekommt. Das kann Wochen dauern.

  • In vielen Kulturen sind Frauen für die jungen Mütter da, die ihnen helfen und sie umsorgen, wie sie nur können. Nehmt Hilfe an! Ihr seid es wert! Ihr habt ein Kind in einer Umwelt zur Welt gebracht, die ziemlich verdreht ist – das ist eine enorme Leistung! Im Busch kann jeder ein Kind zur Welt kriegen... hi hi hi. Macht im Krankenhaus darauf aufmerksam, dass es auch anders geht. Nur so denken auch diese um!!




04.03.2005 09:48:39: Gen-Mais 2005 - leistet Widerstand - JETZT!!!

Dazu findet eine Pressekonferenz von Greenpeace statt:

Greenpeace teilt soeben mit: Diese Pressekonferenz muss leider aus organisatorischen Gründen ausfallen. Neuer Termin steht noch nicht fest!

Hintergrund:

im April beginnt die Anbausaison für Mais. Seit Anfang Februar füllt sich das Kataster, in dem nach dem neuen Gentechnikgesetz Anbauflächen für genmanipulierte Pflanzen veröffentlicht werden. 110 Flächen für Gen-Mais sind bundesweit angemeldet, die größten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg.

Der Gen-Mais bildet ein Gift gegen den Schädling Maiszünzler. Doch sind die geplanten Anbaugebiete wirklich stark vom Maiszünzler befallen?

Die Verbraucher wollen mehrheitlich keine Gentechnik in Lebensmitteln.

Stellt euch vor, Ihr verpachtet euer Land und der Pächter will gegen euren Willen Gen-Mais anbauen. Welche Möglichkeiten hat man als Landeigner, dies zu verhindern?

Für Fragen stehen zur Verfügung:

  • Henning Strodthoff, Biologe und Gentechnik-Experte von Greenpeace, Hamburg

  • Heike Engels, Beschaffungsmanagerin der Kampffmeyer Mühlen GmbH, Werk Wesermühlen, Hameln/Niedersachsen (Maisverarbeiter)

    Aber ist dies nicht unsere Welt? WIR sind ALLE dafür verantwortlich, dass diese Gen-Tech-Verbrecher sie nicht zerstören.

    Ihr lieben Sachsen und Brandenburger: TUT WAS dagegen!

    Leistet effektiven Widerstand.Prangert sie an! Stellt Schilder auf. Lasst euch was einfallen.

    Die Zeit des Redens ist vorbei.



  • 04.03.2005 13:22:41: Pelz-Tiere - eine Schande für die Menschheit.
    Schaut es euch an!!

    Auch wenn ihr es nicht sehen könnt!

    Auch wenn euch die Tränen in Sturzbächen übers Gesicht laufen werden!


    Wir sind es ihnen, die dieses Leid REAL erleiden müssen, schuldig, dass wir nicht wegsehen, wenn ihnen bei lebendigem Leibe das Fell vom Körper gezogen wird.

  • Schande über alle Menschen, die das zulassen.

  • Ein für allemal: Schande über alle Frauen, die Pelz tragen.


    Unvorstellbares Leiden


  • 07.03.2005 10:02:23: Winterfreuden ... und leider etwas wenig Grün
    Liebe Freunde, erinnert ihr euch noch an den Anstieg bei uns im Wald, wo wir im Sommer mit Wolfgang ein Picknick machten?

    Nun, im Moment ist dieser Weg schön verschneit und wir haben gestern den Nachmittag damit verbracht, bei strahlend blauem Himmel dort hochzulaufen und - hui! - hinunterzuschliddern, so ähnlich wie auf diesem Bild. Welch ein Spaß!

    Nur mit den Wildpflanzen sieht es im Moment etwas mau aus. Aber es gibt doch immer was, wenn auch nicht in der Üppigkeit, wie zu anderen Zeiten.

    Aber immer gibt es hier und da freie Stellen mit Gras:

    Alle Urkostkenner wissen, wie gut das mundet, wenn man die richtige Grassorte isst! Lecker und süß. Herrlich und SEHR gesund.

    Und Brombeerblätter gibt es auch noch überall:

    ... und auch die Vögel freuen sich über uns. Beschert unser Komposthaufen ihnen doch auch in so kargen Zeiten immer einen reichlich gedeckten Tisch!


    08.03.2005 17:02:23: Scharbockskraut und Co
    Endlich schmilzt der Schnee bei uns, unsere Schneefrau macht sich dünne, und ein Maulwurf wirft keck seine Hügel auf, als wolle auch er darüber seiner übermütigen Freude Ausdruck geben, dass die dicke Schneedecke nun endlich nicht mehr auf ihm lastet. Und das Scharbockskraut wächst, dass es eine Freude ist!

    Die Blätter enthalten reichlich Vitamin C und können vor und während der Blüte gut gegessen werden. (Nach der Blüte enthalten sie aber giftiges Protoanemonin. (Aichele, "Was blüht denn da?" - Kosmos Naturführer, 1991)

    Früher waren die Blätter ein wichtiges Frühlingsgemüse gegen die Vitamin C- Mangelkrankheit Skorbut ("Scharbock"). Daher soll auch der Name kommen.

    Unsere arme Schneefrau schwächelt ein wenig bei ihrer radikalen Abmagerungs-Schwitzkur:

    ... während es dem Mauwurf wohl zu geht:

    Aber uns geht es auch wieder gut, wo es wieder so viel frisches Grün gibt. Hier Kresse:

    ... und natürlich überall wieder Vogelmiere!




    09.03.2005 14:56:57: Oliven direkt vom Erzeuger in Griechenland
    Liebe Freunde,

    Heute ist eine Lieferung von 16 Olivengläsern mit herrlichen - natürlich völlig unbehandelten! - Oliven aus biologischem Anbau von Aristidis Siaperas bei mir eingetroffen. 6 Gläser werde ich gerne an euch abtreten .. bin ja nicht gierig. :-) Also meldet euch bei Bedarf per Mail bei mir bitte.



    10.03.2005 11:54:28: Natursein - Im Grünen Bereich
    Gerade habe ich in der Sonne auf dem Stepper die neue CD von Alexis & Petra gehört - und bin begeistert.

    Nachtrag: Leider stellte sich nun heraus, dass der Autor nach eigenem Bekunden seit einem Jahr Schlechtkost inklusive Tierleichen und McDoof-Fraß isst und so sehe ich diese Musik und sein Wirken nun in einem ganz anderen Licht, denn mit "Natursein", hat das so wenig zu tun, wie Dieter Bohlen mit guter Musik zu tun hat. *kopfschüttel*

    Sorry, es war mein Fehler, dass ich Menschen zu schnell vertraue und sie als "Freunde" bezeichne, obwohl ich sie nur 5 Mal in meinem Leben traf. Meine Entschuldigung: Er war eine Internetbekanntschaft in einer Zeit, wo mir "Anti-Veganer" im Netz schwer zusetzten und da war ich froh über seine liebe und charmante Korrespondenz. Ich übersah die Alarmzeichen, so wie man auch falsche Fuffziger einfach mal für bare Münze nimmt.

    Ich verspreche, in Zukunft vorsichtiger zu sein bei meinen Empfehlungen.




    13.03.2005 21:27:57: Werdende Mütter ...
    ... brauchen viel verwertbares Kalzium, und so fuhren wir zu meiner ältesten Tochter nach HH, um ihr schön den Tisch zu decken mit lauter grünen Leckereien: Brokkoli, Postelein, frühe Erbsen, Avokados. Und Lauri kredenzte ihrer großen Schwester ihre berühmten "Lauriburger" - gefüllt mit Gurken, Zwiebeln, Tomaten und Datteln.

    Und alle fanden es ganz wunderbar.



    14.03.2005 14:18:41: Der Frühling kommt ...
    Man ahnt es schon, liebe Freunde: Er kommt nun mit Riesenschritten!

    Hach, und wie es uns dann wieder gutgehen wird, nicht wahr?

    Die Luft ist schon merklich lauer, die Vögel zwitschern und das Grün sprießt. Ich habe eine richtige Freude in mir darüber, das lässt mich nun allen zwischenmenschlichen Kummer schnell vergessen. Ich gehe in die Sonne und singe und das Leben ist schön:

    Vorfrühlingslied

    (Refr.):
    Ich hab den Frühling heut gespürt
    er roch so gut, hat mich verführt
    mit lauer Luft und Sonnenschein
    mehr brauch ich nicht zum Glücklichsein!

    Die ersten Blumen blühen schon
    Im Garten und im Park,
    Sie zaubern in der Frühlingszeit
    Mit Farben die ich mag.

    Die Vögel zwitschern aufgeregt,
    bald bauen sie ihr Nest.
    Sie sammeln Zweige unentwegt,
    und fertig ist's zum Fest!

    Die Sonne scheint viel länger nun
    Und lockt uns aus dem Haus,
    im Garten gibt es viel zu tun
    und Stubenhocken ist ein Graus

    Den Schlitten motten wir jetzt ein
    Den woll'n wir nicht mehr seh'n,
    wir ölen unsere Räder ein,
    denn Radfahr'n ist jetzt schön.

    Noch ist der Winter nicht passé
    die Bäume sind noch kahl,
    es gibt sogar noch manchmal Schnee
    bis weit hinab ins Tal!

    Doch Tag für Tag geht's jetzt voran,
    der Winter muß jetzt geh'n,
    bald feiern wir das Osterfest
    und das ist wunderschön.
    © Brigitte Rondholz



    15.03.2005 09:56:19: Oliven und Brokkoli
    Liebe Freunde,

    heute habe mir mal ein ganz besonderes "zweites Frühstück" kredenzt: Brokkoli an Oliven.

    Hey, das schmeckte so umwerfend gut, ich schloss die Augen und träumte mich unter einen Olivenbaum auf Kreta.

    Oh, welch paradiesische Genüsse es doch gibt auf dieser schönen Erde. Ganz ohne Tierleid oder die geschmackszerstörende Koch"kunst".



    16.03.2005 22:15:41: Oh, wie ist es schön, ein Urkostkind zu sein!
    Hier seht ihr Sonjas Urkost-Kids in Aktion in der ersten Frühlingssonne.

    Heute las ich übrigens, dass die „Grippewelle“ die deutsche Volkswirtschaft 1,3 Mrd. Euro kostet.

    In der Klasse meiner Tochter sind auch viele krank. Auch viele Lehrer fehlen.

    Nur meine Lauri ist NIE krank, hat noch keine Fehlstunden auf dem Zeugnis. Das macht mich immer am stolzesten, nicht die Einser und Zweier. (Notendurchschnitt: 1,4)

    Doch halt! Einmal musste ich sie vor ein paar Wochen aus der Schule abholen, da war ihr übel und alle dachten: „Ei, jetzt hat das Urkostkind auch mal was!“ Und Lauri war fast ein bisserl stolz darauf.² *g* Sollte sie jetzt auch mal mit einer richtig spannenden und gruseligen Krankheitsstory aufwarten können?

    Aber Pustekuchen. Ich habe sie ins Bettchen gepackt, ihr Geschichten vorgelesen, sie hat Heilerde gegessen und klares Wasser getrunken und ansonsten gefastet. Und nach 24 Stunden war sie wieder wie neu. Was für eine wunderbare und unbeschwerte Kindheit das doch ist. Ich bin sehr dankbar, ihr solch ein Leben bieten zu können.

    ²(Das streitet sie zwar jetzt vehement ab, aber so ein kleines bißchen... na?)

    Und hier noch ein niedliches Bild von Sonjas Stillkind Jessica. Sie strahlt so was Liebes und Schönes aus. Einfach wunderbar:




    17.03.2005 09:34:49: Urkost - immer wieder schön, auch im Skiurlaub
    Liebe Freunde des natürlichen und menschenartgerechten Essens!

    Meistens mache ich Samstags meine Wocheneinkäufe bei meinem Biogroßhändler, aber diese Woche musste ich das vorziehen, weil Lauri morgen mit ihrem Dad zum Skifahren fährt, und da muss ich ihr natürlich wieder für die Woche reichlich was mitgeben, oder wie ihr Paps zu sagen pflegt: "Aha! ... also wieder ein Teilumzug!" Aber er sagt dies mittlerweile mit einem Schmunzeln, weil er ja auch sieht, WIE TOLL sein geliebtes Töchterlein gedeiht - und so schenke ich ihm dafür eine:

    Nun, ihr wisst ja sicher selber, wie das so in diesen Hotels ist, ein wenig sind sie ja schon angepasst an das gesunde Leben ihrer oftmals doch recht sportlichen und gesundheitsbewußten Gäste, aber eben nur ein bißchen. Für den Rest muss man schon selber sorgen.

    Ich bemühe mich also das Ganze genau abgepasst zu beschränken und packe grad für sie ein:

    10 Trinkkokosnüsse
    1 große Ananas
    10 Sapoten
    5 Mangos
    20 Avokados
    15 Äpfel
    15 Karotten
    20 Apfelsinen
    20 Saftorangen
    40 Bananen
    2 kg Brokkoli
    2 Blumenkohl
    1 Weißkohl
    2 kg Tomaten
    4 Gurken 500g Mandeln 50 Walnüsse




    18.03.2005 16:00:54: Der Frühling ist da, so eine Wonne für uns Urköstler!
    Bei der Gartenarbeit ersann die liebe Veronika heute folgendes liebes Gedichtlein:

    Der Frühling ist da, so eine Wonne!
    Am Balkon genieße ich die wärmende Sonne,
    im Garten gibt's schon viel zu entdecken,
    wie die Gänseblümchen, die mir ihr Köpfchen entgegenstrecken,
    als wollten sie sagen: Willst Du mich schon verzehren?
    Oder hältst Du mich blühend noch eine Zeit lang in Ehren?
    Ich bracht es nicht über's Herz, sie zu pflücken,
    musst nach anderen Kräutern mich also bücken.
    Was soll's, auch diese verhelfen mir mit ihren Säften
    in diesen Tagen wieder zu neuen Kräften.


    19.03.2005 00:15:45: Humana in Herford - seit 55 Jahren (und unter Mithilfe von Nazis) arbeiten sie an der Verdrängung der Muttermilch
    In diesem Jahr (60 Jahre nach Kriegende) ist in meiner Tageszeitung oftmals Interessantes zu lesen, und heute gab es eine ganze Beilage aus dieser Region und dunklen Zeit mit dem Titel: "Vor 60 Jahren das Ende des Schreckens."

    Und da lese ich von einem Herforder Landrat Erich Hartmann, der bei der Zerstörung der Bünder und Vlothoer Synagoge am 10. November 1938 schändlichst als Einsatzleiter mitwirkte. Er war Gründer der SA in Münster, NSDAP-Ortsgruppen- und Kreisleiter, Landrat und Reichstagsabgeordneter. Später wurde er dann, wie gesagt, Landrat in Herford.

    Nach Kriegsende tauchte er zunächst unter, 1946 wurde er inhaftiert und zu einer Geldstrafe von 4,500,- Reichsmark verurteilt. Später wurde er nochmals wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zu einer Zuchthausstrafe verurteilt, die er bis 1950 in Münster abbüßte.

    Nun, werdet ihr euch fragen, was dieser Zeitgenosse mit der Firma Humana in der Überschrift zu tun hat, nicht wahr? Nun, ab 1951 wurde er als Vertreter und später dann als Abteilungsleiter für die Firma Humana tätig.

    Dies hätte vielleicht nicht so sonderlich meine Aufmerksamkeit erregt, denn das Leben musste ja weitergehen, und man konnte damals nach dem Kriege ja nicht alle irregeleiteten Nazis für immer einsperren.

    Wenn nicht, ja, wenn nicht in der gleichen Ausgabe meiner heutigen Zeitung eine geradezu widerwärtige Anzeige dieser Firma Humana geschaltet worden wäre mit der Überschrift zu einem Bild einer glücklich lächelnden Frau mit einem Baby:

    Das Vertrauen junger Mütter... ... verdienen wir uns seit 55 Jahren.

    Humana feiert Jubiläum – und 55 Jahre glückliche Babys. Angefangen mit der ersten adaptierten, als der Muttermilch weitestgehend angeglichenen Säuglingsnahrung forschen, entwickeln und produzieren wir seit fünfeinhalb Jahrzehnten zum Wohle ihres Kindes Dabei helfen uns die Kompetenz im Umgang mit dem Rohstoff Milch ebenso wie die Erfahrung und das Engagement unserer Mitarbeiter.

    Nein, ihr völlig fehlgeleiteten Macher dieses schlechten Ersatzes der natürlichen Muttermilch!

    Man muss sich schon vollkommen von der Natur entfernt haben, wenn man eurem merkantilen Schwachsinn auch nur im entferntesten Glauben schenkt. Zum Beispiel, dass euer fabrizierter Ersatz (auf Kuhmilchbasis) der letzten 55 Jahre auch nur irgendetwas Positives gemeinsam hat mit der von der Natur gemachten Muttermilch, die es seit Millionen von Jahren gibt.

    Hinweg mit euch, Ihr Ewiggestrigen, die Ihr die Welt mit euren abstrusen Ideen zum Schlechten verändert habt. Deshalb:

    Muttermilch
    Aus Liebe zum Kind




    19.03.2005 15:32:36: Ob ich jetzt bald eine große Mutter werde?
    Ihr Lieben,

    bei meiner erstgeborenen Tochter ist das Fruchtwasser heute Nacht abgegangen, der errechnete Geburtstermin ist Anfang April. Sie ist jetzt in der 37. Woche, allerdings sagt die Statistik, dass 3 Wochen vor dem errechneten Termin immerhim 66 % aller Babys kommen. Also kein Grund zur Sorge, sondern zur hoffnungsfrohen Freude.

  • Dumm ist nur, dass die Schulmediziner oft prophylaktisch Antibiotika geben, um das AIS (Amnioninfektionssyndrom) zu verhindern. Leider nehmen sie nicht die Studie zur Kenntnis, die besagt, dass die Frauen, die prophylaktisch Antibiotika bekamen, öfter dieses AIS bekamen, als die die es nicht bekamen.

    cit:

      Schlussfolgerung: Unsere Daten zeigen, dass der prophylaktische Einsatz von Antibiotika beim vBS die Rate neonataler Infektionen nicht senken kann. Der Einsatz von Antibiotika sollte nicht ungezielt, sondern nur bei klarer klinischer oder laborchemischer Indikation erfolgen. Entscheidender für das Auftreten neonataler Infektionen ist jedoch die Frühgeburtlichkeit. Mehr zu dieser interessanten Studie hier!"

    /cit

    Nein, nein, ich kenne ALLES, was die schulmedizinische Geburtshilfe und auch die Alternativen dazu sagen ... also bitte keine copy&paste Beiträge aus dem Internet dazu.

    Was uns aber interessieren würde, sind KONKRETE ERFAHRUNGSberichte von der ein oder anderen Mutter.

    Oh, wie ist das aufregend - wir sind alle freudiger Erwartung, ihnen geht es gut ...und ich habe Glücksschmetterlinge im Bauch ...




  • 20.03.2005 09:30:11: Glück pur: Elena kam in unsere Welt mit dem Frühlingsanfang
    Oh oh, liebe Freunde, ich kann nur stammeln... und euch allen, die ihr so lieb mit mir gefiebert habt, sagen:

    Unsere Familie hat sich vor zwei Stunden um ein kleines und süßes Mädchen erweitert, Mutter, Vater und Kindchen sind wohlauf, Klein-Lenchens Schnütchen ist schon voller Kolostrum und mein Herz schwappt über vor Glück und Freude.

    Mehr kann ich im Moment nicht schreiben ... weil ich freudentränenblind dieses jetzt irgendwie in die Tasten haue.

    Später bestimmt noch mehr...

    Ich liebe euch alle und ich könnte die ganze Welt umarmen.




    24.03.2005 21:01:36: Die ersten Tage unserer kleinen Elena
    ...waren wunderschön. Was für ein bezauberndes kleines Geschöpf sie ist. Ich habe mich vom Fleck weg verliebt in dieses zarte Wesen mit dem lieblichen Gesichtchen und der friedlichen Austrahlung. Und stillen kann sie! Als ob sie's irgendwo heimlich gelernt hätte ...

    Na ja, das muss der kleine Mensch als Säuger ja nicht erst lernen. Wenn man ihm den Start nicht durch artfremdes Getue und falsches Verhalten in Kliniken erschwert. Elenchen hat unmittelbar nach der Geburt begonnen mit dem Saugen und bis heute ist es neben Schlafen ihre absolute Lieblingsbeschäftigung! Am liebsten schläft sie auf dem Bauch von Mama oder Papa. Da fühlt sie sich richtig wohl - fast wie im Bauch, gell? Der Herzschlag und der Atem von Mama (oder Papa) tut gut. Kinderbettchen, Wiegen und all das Gedöns sind komplett überflüssig, unnütze Geldausgaben und absolut nicht kindgerecht.

    Oh welche Freude für mich, diese ersten Tage in dieser wunderbaren Harmonie mitzuerleben. Ich habe natürlich für reichlich Frischkostnachschub immer gesorgt, sodass die liebe Jungmutti immer erstklassig auftanken konnte.

    Ein kleiner Wermutstropfen: Seit gestern abend tut ihr offensichtlich das Bäuchlein weh in den Abendstunden. Da fängt dieses liebe und ruhige, kleine Engelchen dann plötzlich an zu schreien und man spürt, dass das da etwas drückt. Da hilft dann nicht viel, herumgetragen wird der kleine Tragling ja eh ...

    Ich habe es gestern mit Singen

    versucht ... und dem speziellen "Kolikgriff", nach einer Stunde war der Spuk dann vorüber, und sie schlummerte wieder friedlich vor sich hin. Heute abend das Gleiche. Aber die klugen Eltern sind ja informiert und wissen dieses abendliche Schreikonzert richtig einzuordnen und lassen sich nicht verrückt machen ... und bald ist auch diese Umstellungsphase des Darmes vorbei - da bin ich mir sehr sicher.



    26.03.2005 13:41:25: Banane an Giersch
    Jetzt sprießt er wieder reichlich - dieser unverwüstliche Bodendecker. Mein absoluter Favorit in der Frühlingszeit, der Giersch. (Links und unten auf dem Teller befinden sich auch noch 3 Löwenzahnblätter).

    Zusammen mit Bananen war es DER Hit zum Frühstück, nachdem mein "Urkost-Schnuppergast", die liebe Rosi und ich, Urtraining auf der Wiese machten. Einfach lecker.




    27.03.2005 12:33:18: Ostersuchfreuden mit Kindern
    Fröhliche Ostertage wünsche ich euch, liebe Freunde, liebe Leser!

    Besonders mit Kindern ist dieses Frühlingsfest ja immer ein lieber Spaß, nicht wahr?

    Lauri ist seit gestern wieder daheim aus ihren Skiferien und ist natürlich auch fündig geworden und freute sich über ein Osterkörbchen mit Maracujas und Passionsfrüchten. Danach gab es Bananen mit Giersch und anderen leckeren frühlingsfrischen Wildpflanzen, und gleich geht es mit der lieben Rosi auf einen Ostermarsch in den Wald, wo wird uns ein weiches Moosplätzchen suchen und wo wir dann herrlich "brunchen" werden. Allerdings könnte das exklusivste Restaurant mit seinen "Oster-Brunch" -Angeboten mit unserem Naturrestaurant nicht mithalten.

    Habt Sapß, Ihr Lieben, was immer ihr heute tut: Frohe Ostern euch allen!



    28.03.2005 22:11:56: Ostermontagsessen
    Nachdem wir gestern wunderschön im Wald gepicknickt haben, war heute Regen angesagt und so speisten wir bei unserer Hauptmahlzeit wenigstens drinnen. Brokkoli, Avokados, Tomaten, Oliven, Blumenkohl und viiiele Wildpflanzen.

    Die Cherimoyas waren übrigens auch sehr lecker heute ...



    29.03.2005 17:10:54: Mittagessen auf der Wiese Und: Ein Urkostneuling auf einer hohen ethischen Bewusstseinsstufe
    ... mit Paprika, Tomaten, Sellerie, Möhren, Brokkoli und Avocados. Und mit viiielen WILDpflanzlis natürlich. Immer wieder lecker.

    Das fand auch mein lieber "Urkost-Schnuppergast"! Sie hat alles mit Genuss mit uns gegessen, und ich bin dankbar und glücklich, dass ich solch einem lieben Menschen nun die Urkost näherbringen durfte. Ethisch und moralisch war sie eh schon auf einem sehr hohen und liebenswerten Level, und wenn das jetzt auch noch mit frischer Kost gesundheitlich klappt, dann können wir alle zufrieden sein.



    30.03.2005 00:20:01: Abschiedsessen mit meinem lieben Urkost-Schnuppergast
    ..es gab Paprika, Tomaten, Oliven, Kultursalat und Wildpflanzen. Ach ja und eine Paste aus Avokados, Kräutern und etwas Zitronensaft. Lecker. Ciao, Bella - auf ein baldiges Wiedersehen! Die Zeit mit dir war sehr schön.
    Urkost-Schnuppertage


    01.04.2005 12:49:25: Die Freuden einer großen Mutter
    Elena Maria - welches Glück, dich in den Armen zu halten! Lauri und ich waren gestern auf leider viel zu kurzer Stippvisite in Hamburg, aber auch "Tante Lauri" war vom ersten Augenblick an verliebt und entzückt. Oh oh, wir müssen dorthin ziehen, das Rudel muss wieder näher beieinander wohnen - keine Frage.


    01.04.2005 22:25:59: Auch Urkost-Neulingen gefällt die Urmethodik gut

    Die schon seit Jahren vegan lebende Rosi verbrachte über Ostern ein paar Tage mit uns, um die Urmethodik kennenzulernen, und ich muss sagen, es war eine wunderschöne Zeit mit ihr. Hier genießt sie strahlend eine Mahlzeit mit uns auf unserer Terrrasse, die auch unsere Schlafstatt ist.

    Mit aufgeschlossenen Menschen, die alle Lebewesen zutiefst respektieren, macht es Spaß und tiefe innere Freude, die Zeit zu verbringen und Wissen zu teilen. Und wenn wir durch den Wald stromerten, erzählte sie uns auch so mancherlei, was sie und ihr ebenfalls vegan lebender Mann schon so erlebt haben durch ihren Einstellungswandel, und so lernten wir gegenseitig voneinander.

    Nach den Diskussionen im Forum ist mir in den letzten Stunden wieder einmal vollkommen klar geworden, dass ich nur noch mit Menschen zusammen sein oder gar leben möchte, die unseren Respekt für alle Lebewesen teilen und dies auch durch eine konsequente Lebensführung praktizieren. Ok, die Familie kann sich niemand aussuchen, selbstverständlich liebt man sie und möchte sie nicht missen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, auch sie eines Tages vom Veganismus überzeugen zu können. Aber dies funktioniert nur, wenn man konsequent mit gutem Beispiel voran geht.

    Freunde oder Bekannte allerdings kann man sich aussuchen und da sollte jeder sehr wählerisch sein, wenn er wert darauf legt, tiefes inneres Glück aus Begegnungen zu ziehen.




    02.04.2005 21:50:51: Erbseneintopf im Bett
    Hach, was war das für ein schöner Tag heute. Die Sonne lachte vom Himmel, dass es eine Wonne war und Lauri schlief bis in den Mittag hinein. Ich hatte meine samstäglichen Markteinkäufe schon erledigt, als sie aufwachte, sich die Erbsen aus dem Einkaufskorb schnappte und ihre Lesestunde im Bett damit und mit Äpfeln abrundete. Wie einfach und schön die wirklichen Genüsse im Leben doch sind.


    03.04.2005 09:02:41: ... und der Papst hatte doch Recht - jedenfalls zur Abtreibung und Pille
    In diesen Stunden trauern die Katholiken in aller Welt und ich möchte mich ihrer Trauer anschließen, denn dieser Papst war viel besser als sein Ruf.

    Für mich war sein NEIN zu Pille und Abtreibung vorbildlich und er war der Einzige von den Mächtigen dieser Welt, der dem Einfluss des verhütungsindustriell-gynäkologischen Komplexes mutig trotzte.

    Viele Frauen - auch die, die der Kirche nicht (oder nicht mehr) nahestanden! - wurden auch durch sein unerbittliches Nein nachdenklich und wollten die unter der Pille aufgetretene Migräne, die häufigen Blasenentzündungen, Scheidenpilze oder grippalen Infektanginen, die depressiven Verstimmungen, die innere Unruhe, die Gewichtzunahme und den Lustverlust im Bett oder gar den frühen Brustkrebs nicht mehr einfach so hinnehmen.

    Ruhe in Frieden, Karol Wojtyla.

    Du hast mich dazu gebracht, über das Verbrechen der vorgeburtlichen Kindstötungen tiefer nachzudenken, als die Frauenbewegung es jemals zustande brachte mit ihren Verschleierungen und widerlichen Beschönigungen dieser millionenfachen Morde. Bitte schaut euch dazu den Film des ehemaligen Abtreibers Prof. Nathanson an, der vom Saulus zum Paulus wurde, als er das Wesen der Abtreibung erkannte: "The silent Scream" - ein authentischer Film vom Leiden unzähliger und unschuldiger Kinder im Mutterleib.

    Und durch dich kamen mutige Freidenker und Ärzte in die Öffentlichkeit, die sich dem Zeitgeist und dem Druck der Pharmas widersetzen und den Segen der natürlichen Empfängnisregelungen (NER) publik und populär machten.
    Das Kontrazeptions-Syndrom



    04.04.2005 17:26:46: Ausflug im Frühling
    Gestern machten wir einen schönen Ausflug zu einem See. Aber gebadet haben wir noch nicht! Wir sind einfach so durch die Gegend geradelt und haben uns Geschichten erzählt. Das war wie immer sehr schön.

    Ab heute beginnt wieder die Schule und ab heute radelt Lauri auch in die Schule. Aus Solidarität (und weil ich dann schon früh morgens mein Trainingspensum erledigt habe) radel ich da immer mit. Das macht Spaß zusammen und ist tausendmal besser als Bus- oder Autofahren. Stur herumsitzen müssen die Kinder ja eh schon viel zu viel in der Schule, oder?

    Jedenfalls ist es jetzt schon schön warm hier und die kurzen Hosen sind wieder angesagt:




    06.04.2005 08:52:25: Urkost ist ja soooooo gefährlich! :-)
    Liebe Freunde,

    manchmal muss ich lauthals lachen, wenn ich solche Aussagen lese, die mir im Netz hier und da mal unterkommen.

    Tja, geht's noch?

    Bei all dem unnatürlichen und ungesunden Fraß, den der heutige Mensch so vertilgt, machen sich einige besonders lernresistente Dummerjahne "Sorgen", ob unsere Frischkost wohl alle nötigen "Inhaltsstoffe" oder sonst was in sich berge.

    Gestern bei uns auf dem Tisch:

    Geraspelte Apfel-Möhren-Pampe (weil wir noch so viele mürbe Äpfel haben, die wir sonst wohl nicht mehr essen würden und ich schlecht so tolle Lebensmittel wegschmeißen kann). Dazu frische Oliven und Brokkoli und immer vorneweg und hinterher viiiiele Wildpflanzen, die wir aber (fast) immer direkt von der Hand in den Mund im Garten zu uns nehmen, weil sie so einfach am allerbesten schmecken. Schon alleine daher kriegen wir die allerbesten "Inhaltsstoffe", die die Natur uns Menschen zu bieten hat.

    SEHR gefährlich, das Ganze!



    07.04.2005 23:16:21: Tierhaltung: Ein Elend und eine Schande - mitten unter uns... und ein neuer BSE-Fall
    München (dpa) - Ein neuer BSE-Fall in Bayern hat die Behörden alarmiert: Erstmals in Deutschland ist ein nach dem Verbot der Tiermehlverfütterung geborenes Rind erkrankt.

    Experten begannen bereits mit epidemiologischen Untersuchungen. Nach Angaben von Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf (CSU) wurde sofort die Überprüfung des betroffenen Tierbestandes, der Fütterungspraxis und der Futtermittel veranlasst. Ein Team von Fachleuten hat die Arbeit aufgenommen.

    Nächste Woche sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. Das Rind war am 28. Mai 2001 in Schwaben geboren worden. Das Verbot der Tiermehlverfütterung war im Dezember 2000 erlassen worden.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Rind auch noch 2001 über Spurenkontamination der Futtermittel mit tierischem Protein mit dem BSE-Erreger infiziert wurde, erklärte das Verbraucherschutzministerium. Die Verfütterung von Tiermehl und Milchaustauschern gilt als eine Hauptursache für eine BSE-Erkrankung.

    Tja, selbst Spuren von tierischen Proteinen können gefährlich sein, das sollten auch die bedenken, die glauben, dass "ein bißchen Fleisch" wohl nicht schaden könne.

    Völlig skrupellos gehen viele Menschen hier mit den Tieren um, die sie als "Nutz- oder Schlachtvieh" betrachten.

    Das wurde uns in den letzen Tagen wieder einmal klar, als wir in unserem Ort diese Tiere auf einem matschigen Gelände vor Hunger schreien hörten. (Siehe Bild oben) Nicht ein einziger Grashalm wächst dort. Nur Matsch ... und Stacheldraht hindert sie daran, auf saftige Wiesen zu kommen.

    Nun habe ich in den letzten Tagen viel herumtelefoniert, bis ich die Stelle fand, die zuständig ist: Das Veterinäramt. Dort zeigte man sich auch verständig und einig mit mir, ob dieser Tierquälerei, und jemand fuhr sofort dort hin, um es vor Ort zu inspizieren. Heute hat der Besitzer da mal einen Ballen trockenes Heu hingeworfen, aber was ist das schon gegen saftiges Grün? Dienstag habe ich ein Interview im Amt und dort hoffe ich mehr über die Hintergründe dieses Falles zu erfahren, welcher schon seit Jahren schwelt, aber irgendwie kommt die Justiz nicht zu Potte und so bleibt alles beim alten. Ich werde am Ball bleiben, einen Bericht schreiben und sehen, was man zur Erleichterung dieser armen Tiere tun kann.

    Meine Tochter und ich haben wenigstens ganz viel Giersch und Löwenzahn gepflückt, den sie uns ganz gierig aus den Fingern schnappten:


    Quelle BSE-Fall




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    Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz