Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz

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20.05.2005 16:40:44: Wunderbare Gäste, von denen auch ich viel lernen kann
Rena mit Pünktchen und Bella:

Liebe Leser,

natürlich wissen wir alle, dass das Leben ein Geben und Nehmen ist, und so überrascht es mich auch nicht, dass ich von meinen lieben Gästen auch immer sehr viel lerne (auch wenn sie formal zum Lernen der Urmethodik zu mir kommen!)

Z.B. durfte ich den Leidensweg dieser beiden Hündchen (chinesische Nackthunde, was für eine menschliche Verirrung, sie so zu züchten...) erfahren, welche die liebe Rena als ein Häufchen Elend aus einem Tierheim "zum Sterben" mitnahm, die nur Haut und Knochen waren, weil sie nur völlig artwidriges Trockenfutter bekamen, nie Bewegung hatten und außer eines kleinen Käfigs niemals die Welt kennengelernt hatten.

Sie wogen nur noch unter einem Kilo. Rena päppelte sie mit Liebe und reiner FRISCHkost hoch, und es ist eine Freude, sie Pagode und Bananen schlabbern zu sehen.

(Aber da Rena sie von der Natur als Fleischfresser gemacht ansieht, kriegen sie mittags auch ein paar Tierleichenstücke.)

Und nun wiegen sie über 3 1/2 kg, rennen und springen durch die Gegend und auch die Bauchspeicheldrüse muckt nicht mehr auf, sondern wurde mit Topinambur wieder fit gemacht. Einfach toll!

Rena lebt schon seit ihrer Kindheit vegetarisch, weil ihre Mutter ihr darin ein Vorbild war. Für sie war es immer klar, dass der Mensch ein Pflanzenesser ist.

Und als wir auf unseren Radtouren einen Hasen sahen, lachten wir spontan und freuten und daran, als es hakenschlagenderweise schnell fortlief.

"Da würden wir aber lange laufen können, bis wir den einholen... und wenn wir den dann mal hätten, was würden wir dann machen? Ihm mit unseren Reißzähnen den Hals durch das Fell durchbeißen, um ihn zu töten?"

Niemals. Das geht einfach nicht und dies allein ist schon Beleg genug, dass wir Menschen eben keine Fleischfresser, sondern friedliebende Graser und Früchtemampfer sind, jawoll.

...und so sah z.B. eine unserer Abendmahlzeiten aus:

Oder hier die liebe Rosemarie, die alle ihre Zähne verlor und nun endlich konsequent Urkost machen will - auch zum Vorbild und zum Segen ihrer vier kleinen Enkel.

Hier in meinem urköstlichen Wildgarten:

Es ist eine Freude, mit all diesen Menschen zusammenzutreffen.




22.05.2005 10:12:15: Singen und Wandern im Sächsischen Elbsandstein Gebirge
... mit Agnes Ponizil aus Dresden. Scheint eine tolle Frau zu sein. Ich habe leider keine Zeit im August, aber vielleicht kennt der oder die eine von euch diese Frau mit ihren tollen Aktivitäten?

Berichtet mir mal darüber, falls ihr da mitmacht. Für mich klingt das ganz wunderbar.
Mehr darüber hier!



22.05.2005 12:31:18: Guaven, die leckeren Erdbeeren der Tropen
Liebe Freunde,

ich habe die Guaven für mich entdeckt. Superleckere Tropenerdbeeren - herrlich in der Übergangszeit, denn es dauert bei mir noch ein bisserl bis meine Erdbeeren reif sind.

Die Guave ist ein Spitzenreiter in Bezug auf Vitamin C: 273mg/100g. Das 6-fache einer Orange.

Guaven liefern 144kJ/100g (34kcal/100g) Energie, vergleichbar mit Feigen oder Ananas. Wasser: 83,5% Kohlenhydrate:5,82% Proteine: 0,9% Fette: 0,5% Rohfaser:5,2%
Quelle



23.05.2005 11:06:43: Ein guter Mensch und Freund starb viel zu früh

In memoriam

Er war ein wunderbarer Mensch und er war wie ein väterlicher Freund für mich über viele Jahre. Er war der langjährige Kinderarzt meiner drei Kinder, die noch normalköstlich groß wurden und deshalb ihn auch ständig brauchten. Der ganz "normale" Wahnsinn halt, mit Allergien, Neurodermitis, ständigen "Erkältungen" etc.

Aber er war zwar ein "Schulmediziner" und "Chefarzt" einer Klinik, aber er war vor allen Dingen ein sehr feiner Mensch, immer da, wenn man ihn brauchte (er stand auch bei Pseudo-Krupp-Anfällen nachts auf der Matte), und er war der Chemo-Medizin auch immer skeptisch gegenüber. Und er war jemand, der mich niemals zum Impfen drängte, als ich zur Impfgegnerin wurde und meinen Weg zur Urmethodik (und Lauris überzeugenden Werdegang und ihre gute Entwicklung)immer positiv und wohlwollend kommentierte.

Sein Tod kündigte sich schon vor Jahren an, als ich ihn vor etwa 2 Jahren (mittlerweile war er pensioniert) besuchte, ich sehe ihn noch vor mir, als ich ihm sagte, dass er SOFORT auf Urkost umstellen müsse, wenn er noch eine Chance haben wollte, groß und kräftig, aber von sehr feinsinnigem Gemüt, aber er schmunzelte nur und meinte, dass er die Konsequenz und die Kraft zu solch einer Umstellung nicht habe, er aß einfach zu gerne die Schlechtkost.

Und nun ist er tot. Ein großer Verlust für die Familie (er hatte 4 Kinder und viele Enkelkinder), aber auch für uns alle, die das Glück hatten, ihm zu begegnen. Ich bin sehr traurig darüber - ich hätte ihm noch so gerne so viel gesagt und von ihm erfahren.



24.05.2005 10:55:21: Macht mit beim ANTI-JAGD-Wochenende in Berlin und Frankfurt!
INITIATIVE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD schreibt:

Macht alle, die ihr Zeit habt und in der Nähe seid, mit beim ANTI-JAGD POWER-WOCHENDE:

Sa., 4. Juni, Berlin:

45. bundesweite Anti-Jagd-Demo von 12.30-13.30 Uhr auf dem Kurfürstendamm (Start: 12.30 Uhr Adenauerplatz/Kurfürstendamm)

Internationales Anti-Jagd-Festival 13.30 - 15 Uhr vor der Gedächtniskirche: - Performance/Straßentheater - Informationen am Stand - Vegane Suppenküche für alle - Kundgebung mit Rednern verschiedener Tierschutzorganisationen - Live und Open Air: Die AJ-Gang in Concert!!!

Bereits jetzt haben sich Jagdgegnerinnen und Jagdgegner aus allen Teilen Deutschlands angekündigt - sowie aus Österreich, der Schweiz, Polen und Slowenien! Seid auch ihr dabei?!

So. 5. Juni, Frankfurt/Main:

AJ-Gang in Concert beim Süddeutschland-Finale des EMERGENZA-Bandwettbewerbs

Wo? Frankfurter Kulturzentrum »Batschkapp«, Maybachstr. 24 Wann? Konzert-Beginn 19:30 Uhr, die AJ-Gang spielt voraussichtlich gegen 20.30 Uhr.

Näheres hier: http://www.aj-gang.de/de/news.html

Infos und Wegbeschreibung hier: http://www.batschkapp.de Karten für 14 Euro an der Abendkasse

Hier fällt die Entscheidung, welche Band zum Deutschland-Finale nach München kommt - und da das Publikum mitentscheidet, brauchen wir euch alle!!! Abgesehen davon ist die Musik natürlich toll. Und: mit dem Konzert werden viele Leute erreicht, die sich vielleicht bisher noch nie mit den Themen Tierschutz, Jagd oder Fleischkonsum auseinander gesetzt haben...

EMERGENZA ist das größte Newcomerbands-Festival, welches gleichzeitig in den wichtigsten Ländern und Städten in Europa, den USA und Kanadas ausgetragen wird. Die Siegerbands aus Frankfurt werden zum Deutschland-Finale nach München eingeladen, um dort direkt vor der Jury zu spielen und so den Einzug ins internationale Finale zu schaffen - beim Taubertal-OpenAir, 12.-14. August http://www.emergenza.de/

INITIATIVE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD KURT EICHER, BIOLOGE, STUDIENDIREKTOR DERFFLINGERSTR. 2 · 74080 HEILBRONN TEL. 07131/481263 · MOBIL 0175/1475083 · FAX 2049864 ·


Mehr hier davon!



25.05.2005 23:57:45: Kinderglück durch artgerechtes Nähren nach Bedarf an der Mutterbrust

Liebe Freunde, ich habe mal wieder Glück getankt.

Und Glück PUR ist es, wenn ich unser kleines Elenchen im Arm halte (Sonntag war sie 9 Wochen). Und sie lacht mich an und sagt schon "agu"! Oh, wie stolz ich bin.

Ein gesundes, kleines Menschenkind - dank Muttermilch rund um die Uhr. (nach "Bedarf" eben...;-) )

Toll macht meine Tochter das, auch darauf bin ich sehr stolz, und selbst die liebe Schwiegermutti ist mittlerweile voll überzeugt, nachdem ihr Mann anfangs mit Sorge das "ewige Herumtragen" unseres kleinen Traglings skeptisch beäugt hatte. Aber ich sag ja immer: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. und sie ist einfach ein ganz zufriedenes und glückliches keines Baby. Keine Schreiereien, keine Zipperlein, gutes Gedeihen - einfach schön. Da hat Skepsis natürlich keine Chance.




26.05.2005 23:46:38: Oh, wie gut die Urkostkinder doch gedeihen
... dachte ich heute so bei mir.

Meine Lauri:

Immer fit, immer gesund und auch das Längen-Wachstum ist in bester Ordnung, wie ihr seht, was ja von uninformierten Kreisen immer wieder als Schwachpunkt einer veganen Ernährung herausgehoben wird. Was für eine Unkenntnis, was für ein Widerspruch zur Realität, ts ts ts.

Alles ist in bester Ordnung - WARUM sollte es auch nicht so sein, wenn der Pflanzenesser Mensch die herrliche pflanzliche Frischkost isst, die unser schöner Planet für uns bereithält?




27.05.2005 14:03:31: Über die Generationen hinweg sich Mut machen beim Stillen und Großwerden der Kinder
Ihr Lieben,

dieser liebe Leserbrief erreichte mich gerade, und ich möchte ihn hier einmal hereinstellen. Nicht, weil ich so gelobt werde, nein, sondern weil ich es toll finde, wie es über die Generationen hinweg mittlerweile ein VERSTEHEN gibt, wie man Kinder menschenartgerecht großwerden lassen sollte. Danke für deine lieben Worte, liebe Bianka, die mich hoffnungsfroh stimmen. Solange es solche Mütter wie euch gibt, ist noch nichts verloren auf dieser Welt!! Ja, und unsere Kiddies werden dann das auch wieder weitergeben - oh, wir werden die Humana-Hipp-Alete-Fläschchen-Kinderzerstörer besiegen - das spüre ich! Gemeinsam sind wir stark.

Liebe Brigitte,

nun muss ich es endlich mal loswerden, was ich die ganze Zeit schon auf dem Herzen habe:

ich finde es toll, wie Du Deine Tochter als frischgebackene Oma unterstützt! Ein riesengrosses Lob dafür an Dich!

Ich wünschte, jede Mutter würde ihrer Tochter all die guten Dinge über's Kinderkriegen und -haben erzählen. Die meisten geben da aber eher nur Schrott weiter, all diese Unwahrheiten übers Stillen und übers Verwöhnen und über Kindererziehung im Allgemeinen.

Ich denk da nur an meine Mutter, die mir gesagt hat, Stillen würde bei uns in der Familie eh nicht funktionieren, das bräuchte ich gar nicht erst probieren, das hätte bei ihr nicht geklappt und bei ihrer Mutter nicht und sowieseo überhaupt noch nie! Tz! Damit hat sie aber bei mir mal wieder auf den Trotznerv gebohrt - und ich dachte mir: Dir werd ich schon beweisen, dass es klappt! Und das hat es ja auch!

Und tut es jetzt beim dritten Kind immer noch! Dasselbe beim Thema Rumtragen (ich konnte Katharina einfach nicht weglegen zum Schlafen oder so, erstens weil sie einfach den dauernden Körperkontakt brauchte und aber auch, weil ich einfach unendlich verliebt in dieses Wesen war), beim Familienbett (wir schlafen immer noch alle gemeinsam in einem grossen Bett), beim Tragetuch (komisch nur, dass meine Kinder immer mit die ersten waren, die laufen gelernt haben, trotz - oder wegen? - des Tragetuchs), beim Zufüttern (meine drei lehnen einfach diese Babybreie - oder auch zerdrückte Banane und sowas - ab und spucken es in hohem Bogen wieder raus, die wollen lieber genau das, was wir auch haben, also zum Beispiel Banane in kleinen Stückchen zum Selberzerdrücken), ach, eigentlich bei allem!

Da finde ich es richtig erfrischend, mal eine Oma wie Dich kennenzulernen, die all die guten Dinge weitergibt und empfiehlt. Es macht mir Mut, dass vielleicht doch irgendwann mal ein Umdenken in grossem Stile stattfinden wird, wenn irgendwann all die jetzt in "gutem" Sinne erzogenen Kinder zu "guten" Mamis und Papis werden. Man darf einfach diese Vorbildfunktion nicht unterschätzen, die man als Mutter/Vater hat.

So, genug erzählt, nun werde ich mal wieder putzen hier. Irgendwie machen Waldkindergartenkinder viel mehr Dreck als Kinder aus "normalen" Kindergärten! *grins*

Liebe Grüße und ein wunderschönes sonniges Wochenende, Bianka mit Katharina (03/01) und Jonathan (12/02) und Rebecca (09/04), die übrigens abgesehen von homöopathischen Mengen an Obst/Gemüse immer noch vollgestillt wird
Attachment-Parenting: Die Seite von Bianka für Anderserziehnde



29.05.2005 09:17:42: Abfahrt ins Schullandheim
Nun ist der große Tag, dem Lauri so sehr entgegen gefiebert hat, also da. Die Koffer sind gepackt und bald geht es los. Obst und Gemüse für die ersten 2 Tage ist im Gepäck, der Rest wird angeliefert von UPS oder vom örtlichen Händler geliefert. Ich begleite sie und werde ihr 3 mal am Tag einen Frischkostteller bereiten. Wie das alles klappt, werde ich entweder von dort oder wenn ich wieder daheim bin, berichten. So stay tuned! :-)


12.06.2005 10:55:13: Wangerooge - eine Insel zum Träumen schön
Liebe Leser!

Nun sind wir also wieder zurück von dieser wunderschönen ostfriesischen Insel, die sich uns auto- industrie- und landwirtschaftsfrei präsentierte, was schon ein Genuss an sich war. Und dann diese wunderbare, jodhaltige frische Luft, diese naturbelassene Landschaft, also, ich füge diese Insel, die ich das letzte Mal in Kindheitstagen erlebt hatte (viele schöne Erinnerungen wurden da wieder wach...) nun in die Liste der Plätze ein, wo ich mal für immer leben könnte.

Sehr zu empfehlen: Per Rad auf die Insel einschiffen, und für schmalere Geldbeutel bietet sich dann die Jugendherberge im Westen an (im Westturm, eine der meist frequentierten Jugendherbergen Deutschland, sie liegt direkt am Strand), da es leider keinen Campingplatz gibt. Mehr über unsere Erlebnisse in der Augustausgabe der "Natürlich Leben".

Hier ein paar Impressionen:

Abfahrt aus Harlesiel - Lauri vorne mit rosa Hütchen:

Das Schullandheim:

Meine Ferienwohnung - gleich nebenan unmittelbar hinter den Dünen:

... und dreimal am Tag bereitete ich Lauri ihre Frischkost zu, die ich ihr dann im Karton rüberbrachte zur Essenszeit. Das klappte dank der liebenswerten Kooperation der Heimleitung und der Lehrer hervorragend:

Lecker Safu an Seetang. Eine kostenlose Vitamin- und Mineralienquelle der Natur. Über Seetang später noch mehr!)

Immer ein leckeres Abendessen..... während die anderen leider reichlich Brot und Co bekamen ...

Lauri wird noch gesondert berichten, ihre Einblicke in die Schlechtkostküche waren aufschlussreich für sie, vor allen Dingen, weil die anderen sie sehr um ihr schönes Essen beneideten. Aber Lauri wäre nicht Lauri, wenn sie nicht auch großzügigst abgegeben hätte...

Insgesamt wieder eine schöne Werbung für die vegane Frischkost, unsere geliebte Urkost!




12.06.2005 13:50:37: Tropenkost der ganz besonderen reifen Art!
Liebe Freunde der köstlichen Frischkost,

eine der ganz ganz tollen Versender von spitzenmäßigen und voll am Baum gereifen Tropenfrüchten ist Tropenkost. de, wie viele von euch wohl schon wissen.

Dass sie aber auch eine sehr gute freiwillige zusätzliche Qualitätskontrolle durchführen, zum Segen für uns Kunden, das weiss vielleicht noch nicht jeder. Doch lest selbst:

Tropenkost - Qualität

In der Regel kaufen wir die Früchte von kleinen Familienbetrieben, die oft Reis anbauen, aber auch über einen eigenen Obstgarten für den lokalen Markt und die eigene Versorgung verfügen. In persönlichen Gesprächen stellen wir uns bei den Familien vor, treffen Einkaufsvereinbarungen und inspizieren die Anbaubedingungen. Der wichtigste Einkaufsgrundsatz lautet dabei immer, dass in den Obstgärten keine Chemie, also weder Chemie-Dünger, noch Pestizide, noch Konservierungsmethoden verwendet werden. Zusätzlich lassen wir unsere Früchte jede Woche vor dem Versand in den Labors des Landwirtschaftsministeriums in Bangkok nach neuesten wissenschaftlichen Methoden auf chemische Rückstände kontrollieren und veröffentlichen die Analyse-Zertifikate. Eine bessere Garantie kann es für Sie nicht geben. Wir fordern von unseren Lieferanten einen BIOlogisch-organischen Landbau und bieten einen FAIRen Handel!

Einige Frucht- und Nussorten kaufen wir auch bei Naturfarmen in Thailand ein, die über größere Obstgärten verfügen und sich ebenfalls zu einem Anbau ohne Chemie verpflichtet haben. Auch wenn diese noch nicht nach EU-BIO Bedingungen zertifiziert sind, da die Zertifizierungsgebühren mindestens 2.500 Euro pro Farm betragen würden, ist durch unsere persönlichen Gespräche und Inspektionen eine vergleichbare Qualität garantiert.

Inwischen gibt es auch in Thailand eine Vertretung des IFOAM-Weltverbandes (ACT-Thailand), der in Kooperation mit den thailändischen Behörden eine lokal gültige BIO-Zertifizierung durchführt, die auch von uns unterstützt wird. Wichtig für uns ist es nur, dass alle Schritte möglichst in die richtige Richtung - in die Einheit mit der Natur - gehen.

Neben der Natürlichkeit der Produkte ist das Auswahlkriterium für uns noch die Reife. Die Frucht muss bis zur letzten Stunde noch am Baum vollkommen ausgereift sein. Nach der Ernte ist deshalb zunächst Nachtarbeit angesagt, um die Früchte vor dem Weitertransport zu packen, zu sortieren und zu waschen und sie dann am nächsten Morgen zu unser Zentrale nach Bangkok zu fahren. Hier werden die Früchte und Nüsse aus den verschiedenen Anbaugebieten noch mal handverlesen und dann in die einzelnen Paketbestellungen aus Deutschland verpackt und an den Express AIR-Cargo übergeben, der den Versand nach Deutschland übernimmt. Von Frankfurt aus, geht es über Nacht direkt zu Ihnen nach Hause. Nur so ist gewährleistet, dass die Früchte in Ihrem Paket tatsächlich noch einige Stunden vorher am Baum hingen und diese Qualität können Sie schmecken!

Jeder der sich schon mal längere Zeit von roher Kost ernährt hat, kann feststellen, wie sich sein ganzer Körper inklusive seiner Geschmacksnerven umstellt. Rein geschmacklich besteht zwischen dem Früchteangebot von ALDI, PENNY, LIDL und MINI MAL aber kaum ein Unterschied zum Angebot im Naturkostladen, da auch diese Früchte tage- und wochenlang - meist per Schiff - unterwegs sind, bevor sie nach Deutschland kommen und in der Regel auch immer noch ein paar Tage im Geschäft “herumliegen”, bevor sich ein Käufer findet.

Deshalb genießen Sie mit Ihrer Bestellung im TROPENKOST.DE Online-Shop den vollen Geschmack der am Baum voll ausgereiften Früchte und fühlen sich bei jedem Bissen wie in Ihrem letzten Tropenurlaub!
Tropenkost.de



14.06.2005 20:13:32: Ein kleiner Bilderbogen von Wangerooge
Liebe Freunde und Leser!

Leider vergehen die schönen Tage ja immer viel zu schnell, während die nicht so schönen Tage sich bisweilen wie Gummi hinziehen können, gell?

Aber dafür hat man dann ja die Erinnerungen, die uns wärmen und beglücken. Heute habe mal ein paar Bilder für euch zusammengestellt von den Erlebnissen, die mich am meisten beeindruckt haben.

... und überall wuchs mein geliebtes Grün. Mit einem Hauch von Salz, der ja überall an der Küste in der Luft liegt. Und ohne Abgasverunreinigungen. Einfach herrlich.

Der örtliche Pfarrer war ein ganz toller Mann. Er hielt Sonntags eine Predigt - wow, wenn alle Pfarrer das drauf hätten, dann hätten die Kirchen keinen Mitgliederschwund mehr zu beklagen! Und er hatte einen Vorgarten, wo es nur so von Wildpflanzen wucherte. SEHR sympathisch ...

Mein heißgeliebter roter Klee wuchs auch überall ...

... Giersch wuchs natürlich auch beim Herrn Pfarrer:

... und die Samenstände der Brennesseln sind natürlich auch ein MUSS zu dieser Jahreszeit.




15.06.2005 19:33:23: Kisslegg wird wunderbar
Liebe Freunde,

Das war wieder einmal ein schöner, sonniger Tag heute, nicht wahr? Ganz nach meinem Geschmack. Meine Erdbeeren wetteifern darum, als erste rot zu werden, um dann in geschmacklich einmaliger Süße in meinem Mund zu zerschmelzen. Oh, wie wunderbar diese Jahreszeit doch ist.

Die Kongressvorbereitungen laufen auch wunderbar, mit so vielen Anmeldungen hatten wir kaum gerechnet, Franz freut sich darüber sehr und plant schon Großes für 2006.

"Wir könnten bei dem Zulauf dann doch die Beethovenhalle in Bonn anmieten!" Ts ts,ts dass Männer auch immer gleich übermütig werden müssen, wenn's gut läuft.

Ein lieber Freund und ich hatten heute die Idee, dann einen wunderbaren weltberühmten Veganer dazu einzuladen, der ein noch wunderbareres Buch dazu geschrieben hat. Lasst euch überraschen. http://bilder25.parsimony.net/forum63512/grins.gif

Aber jetzt freuen wir uns erst einmal auf den Kongress in Kisslegg, mit wunderbaren Referenten und liebenswerten Teilnehmern.

Ach, wie wunderbar schön das urköstliche Leben doch ist. Franz lässt euch alle grüßen. Alles ist im Lot! http://bilder25.parsimony.net/forum63512/super.gif



17.06.2005 21:18:44: Uli und Isabell - Mutti und Tochter lassen sich auch von der Urkost bezaubern
... und sind selber soooo bezaubernd! Wunderbar, wie die 19-jährige Uli ihre liebe Mami (und ihre Schwester!) für die Urkost begeisterte. Da wird es einem richtig warm ums Herz und das Schöne ist, mit solchen der Natur aufgeschlossenen Menschen schwimmt man sofort auf einer Wellenlänge. Wir haben jetzt eine wunderbare Zeit zusammen, Uli verbringt das Wochenende hier und damit ihr auch einen kleinen Eindruck habt, hier ein paar Bilder davon:

Mutti (Isabell) und Tochter (Uli) - die zwei Hübschen bei mir auf der Terrasse. Kleine Rätselaufgabe am Rande: Wer ist die Mutter, wer die Tochter?)

... und lecker Durian zur Feier der "Schnuppertage" gab es natürlich auch:

Mittagessen zusammen in fröhlicher und schon ganz vertrauter Runde:

Uli, die Kennerin, lässt sich natürlich auch die göttlichen Pagode schmecken!

Aber auch eine vollreife Banane mit herrlichen Lindenblättern sind nicht zu verachten!

Pausensnack nach einer Tour durchs Wiehengebirge - ah, das tut gut, wenn Brigitte einen schon so scheucht!




18.06.2005 23:46:54: Ein perfekter Tag
Damit du, liebe Isabell, sehen kannst, wie wir den heutigen Tag so verbracht haben, hier ein paar Impressionen:

Hier haben wir draußen geschlafen ...

Deine Uli hat geschlafen wie in Abrahams Schoß...

... und geturnt wurde nach dem Aufstehen natürlich auch...

... und dann ein lecker Frühstückchen: Brennesseln an Banane!

Natürlich waren wir eh im Früchteparadies...

... und Uli und ich warten sehnsüchtig, bis die Durian von Tropenkost.de reif ist...

Aufs Rad gingen wir natürlich auch:

Und auf dem Selbstpflückerhof machten wir eine Pause:

Da fallen Briggi doch vor lauter Begeisterung gleich die Früchtchen aus der Schale...

Und an den lieben Schafen auf einer herrlichen Wiese konnten wir uns kaum sattsehen!




20.06.2005 10:03:31: Von kleinen, großartigen Menschen : Klein, aber oho!
Liebe Freunde, man trifft immer wieder liebe Menschen, mit denen man sofort eine "Seelenverwandtschaft" spürt, oder man sagt ja auch: auf "gleicher Wellenlänge" schwimmt. Aber wie könnte es auch anders sein bei Urmethodikern oder solchen, die den festen inneren Willen haben, es zu werden? Und die Liebe zur Natur, den herrlichen Gaben, die sie für uns bereithält, verbindet uns einfach alle, nicht wahr?

Dies ist die wunderbare Quintessenz dieses wunderschönen Wochenendes, welches mich wieder einmal sehr ermutigt hat, diesen Weg immer freudig weiterzugehen. Ich bin wieder mal neu überzeugt worden: Wunderbare Weggefährten gibt es immer, auch wenn man andere Menschen dafür dann manchmal zurücklassen muss oder die Lebenswege sich trennen.

Und noch etwas durfte ich aus eigener Anschauung lernen:

Die körperliche Größe des Menschen ist SEHR individuell!

Uli (19 J.), mein lieber Gast, hier auf dem Foto zuhause zu sehen mit einer Frischkostorte, ist körperlich klein und zierlich (1,52).

Aber da sie die vegane Rohkost (Urkost) erst seit Anfang des Jahres genießt, kann man ihre körperliche Zartheit nicht derselben in die Schuhe schieben, was man sicherlich SOFORT und ohne Zögern getan hätte (besonders die Mediziner ...), wenn sie so aufgewachsen wäre. (Haste Glück gehabt diesbezüglich, Isabell, sonst hätte man dir sicherlich "Verantwortungslosigkeit" vorgeworfen...ts ts ts)

Also, die Uli ist zwar klein und zart, aber zäh! SEHR konditionsstark und sportlich, hat alle Touren durchs Wiehengebirge spielend gemeistert (was nicht oft vorkommt!) und ist einfach gut drauf. Man kann mit Fug und Recht sagen:

Klein - aber oho!

Und sie ist von ihrer lieben Mutti und Familie immer gleichwertig und für voll genommen worden, ohne irgendeine "Sonderstellung" wegen ihrer Kleinheit. Dies finde ich vorbildlich und richtig, denn "klein" zu sein ist doch nicht gleichbedeutend mit "falsch" sein, oder?

Nur, weil wir durch die elende Tierleichenesserei so viele übernatürlich lange Menschen herangezüchtet haben, soll das plötzlich zur Norm werden?

Nachdenkliche Grüße - und die Sonne heute wieder genießend: Eure Brigitte




20.06.2005 23:00:26: Total verliebt in meine Nachkommen! :-)
Oh, wie süß sie doch sind:

Mein entzückendes, kleines Posaunenengelchen, mein Enkelkindchen, und ihre liebe Mami, meine liebe und wunderschöne Tochter, die ihr Kindchen vorbildlich stillt - ganz nach Bedarf ... und umhegt und lieb hat. Da geht mir das Herz vor lauter Freude auf.

Zum Anbeißen:

Julchen und "Agu"




21.06.2005 11:38:33: Oh, diese herrliche Frischkost auch heute wieder
Liebe Freunde, liebe Leser,

immer wieder erreichen mich so liebe Rückmeldungen zu diesem Tagebuch, worüber ich mich sehr freue. Es gibt schon richtige "Fans", die gleich als erstes morgens schauen, was Frau Urkost so treibt. :-)

Heute war ich wieder auf dem Markt, habe uns leckere Tomaten und andere tolle Sachen gekauft, denn später fahr ich zu meinen Lieben nach HH und da muss ich der lieben Stillmutti doch auch wieder qualitativ hochwertigste Lebensmittel mitbringen, damit die Milch weiterhin so üppig fließt.

Als ich die Sachen grad auf den Küchentisch stellte, musste ich voller Freude und Zuneigung an Uli vom Wochenende denken. Mit niemandem kann man soooo herrlich über die Gaben der Natur schwärmen wie mit ihr! Ach, war das herrlich, wie wir uns da ergänzt haben ...

... und dazu dann wieder viiiiiel WILDgemüse und der Tag wird schön!




24.06.2005 00:11:34: Oh, du wunderbare Sommerzeit ....
Warm ist es, liebe Freunde, und ich genieße diese kuscheligen Temperaturen sehr. Da fühlen wir Urmethodiker uns richtig wohl, gell? Wir haben ja auch den Sonnenschutz von innen durch unsere menschenartgerechte Kost und so ist das Thema "Sonnenallergie" oder Sonnenbrand längst Vergangenheit für mich. Und darüber freue ich mich natürlich riesig, denn eine Sonnenallergie, wo man nur noch juckende und brennende Quaddeln anstatt reiner zarter Haut hat, ist wirklich nicht lustig.

Eine gute Nacht in lauer Luft - woimmer ihr seid - wünscht euch allen Eure Brigitte




25.06.2005 23:47:39: Wieder ein wunderbares Wochenende mit einem lieben Gast
Ihr Lieben!

Wieder einmal habe ich die Freude ein wunderschönes Wochenende mit gleichgesinnten Menschen zu erleben:

Die liebe Andrea beim Aufnehmen körperlicher und geistiger Nahrung

Lauri freut sich auch und hat uns überhaupt viel Freude an diesem Wochenende bereitet...

Freitag war nämlich wieder das große Sommerkonzert ihrer Schule in der Stadthalle.

Beim konzentrierten Einspielen ganz rechts...

Stolze Mami:

Es war wunderschön!

Andrea - ganz entspannt im Garten:

.. und lecker Essen gab es natürlich auch wieder:

Und Cluedo spielten wir:




26.06.2005 19:21:33: Wieder ein perfekter Sommertag
Oh, was war das wieder für ein herrlicher Sommertag.

Hier seht ihr uns vor Klatschmohn stehen, den man jetzt wieder häufiger sieht, und der gut essbar ist. (Haben wir aber nicht gemacht, weil er so selten noch ist!) Nicht zu verwechseln mit seinem Drogi-Vetter, dem Schlafmohn, dessen getrockneter Milchsaft Opium ergibt, ist Klatschmohn vollkommen harmlos und lecker und gesund. Viele Mineralsalze und andere gute Stoffe sind enthalten wie Öle, Proteine.

Und dann waren wir im Wald und haben ein herrliches Picknick dort gemacht:

Und auf dem Rückweg labten wir uns noch an der aromatischen Felsenbirne:

Hier noch größer und deutlicher im Bild und sehr zu empfehlen:

Ach, ja und unsere Tiffy drängt jetzt auch mal drauf in mein Tagebuch zu kommen, schließlich liebt sie auch Avokados über alles:




28.06.2005 22:54:14: Offener Brief an Udo Pollmer
Lieber Herr Pollmer,

wieder einmal dampfplaudern Sie, der gelernte Ernährungswissenschaftler, wahrheitswidrig im Spiegel, dass der Mensch schon seinem Appetit vertrauen könne und alles essen solle, worauf er Lust habe. Wirklich, Herr Pollmer? Oder sieht man dann, wenn man naiverweise Ihrem Ratschlag folgt, auch so aus wie Sie? Nein, dann doch lieber nicht. Und dies meine ich ohne Polemik oder gar Häme, denn so ein offensichtliches Übergewicht ist doch nicht gesund und wäre der allgemeinen Volksgesundheit wirklich nicht zuträglich, oder?

Heute abend wurde mir von Kühen auf der Wiese demonstriert, dass Sie - ich muss es leider so deutlich sagen! - wie immer unrecht haben. Ich wurde Augen- und Ohrenzeugin, wie ungefähr zehn friedlich grasende Kühe im Galopp laut muhend an den Zaun ihrer Weide schossen, als sie ihren Bauern mit seinem Auto bemerkten, der offensichtlich zur Fütterung erwartet wurde. Ich wunderte mich sehr, warum sollte er zufüttern, wo die Wiesen zur Zeit in Saft und Kraft stehen? Und so trat ich näher heran, um dies genauer in Augenschein zu nehmen. Erschrocken musste ich zur Kenntnis nehmen, dass dort viele Wannen voller alter Lebensmittel, Brot und Kuchen für die Kühe herangekarrt wurden!

Und was mich am meisten bei dieser völlig artfremden Fütterung erschütterte, war, dass die armen Kühe mit großem Appetit fraßen und dafür das herrliche grüne Gras, ihre ihnen zustehende Nahrung, verschmähten.

Sind das nun "dumme Kühe"? Oder sind wir Menschen gar schlauer?

Nein, keineswegs. Denn obwohl wir friedliche Pflanzenesser sind, schlingen Millionen von Menschen Tag für Tag völlig artfremde Nahrung in Form von Tierleichen, Kartoffelchips oder Coca-Cola hinunter, ohne mit der Wimper zu zucken.

Herr Pollmer, wenn Sie noch einen Funken Ehrgefühl im Leibe haben, dann klären Sie die Menschen - besonders die Kinder! - dahingehend auf, dass der Mensch eben nicht ohne weiteres seinem "Appetit" trauen oder folgen darf! Dieses Postulat gilt nur, wenn man ihm seine ureigenste Nahrung anbietet, die vegane Pflanzenkost (Urkost). Davon kann mensch allerdings wirklich ganz nach Gusto und Appetit essen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Brigitte Rondholz




29.06.2005 18:59:28: Oh, diese tollen Kirschen
Endlich ist es soweit: Die Wildkirschen sind reif.

Einfach nur lecker und zusammen mit den schmackhaften Blättern eine vollständige und sehr sättigende Mahlzeit.

Lauri freut sich auch darüber ...

Und dabei sind ihr die Inhaltsstoffe völlig schnurzpiepe, Ihr schmecken sie einfach. Lieblingsfrüchte eben.

Für die, die es interessiert:

Kirschen sind reich an Kalium, Phosphor, Eisen und den Vitaminen B1, B2, B6, C. Außerdem liefern sie Folsäure und Betacarotin. Besonders wertvoll sind Kirschen wegen einiger bioaktiver Inhaltsstoffe. (Hi hi hi... haben sie doch alle! Psst, nicht weitersagen... )

Von den Farbstoffen der Kirsche (z.B. Anthozyane) heißt es beispielsweise, dass sie aggressive "freie Radikale" aus der Umwelt neutralisieren und auf diese Weise das Immunsystem stärken. Das Spurenelement Molybdän soll den Harnsäurespiegel senken und sich somit positiv etwa auf Gichtschmerzen auswirken. Ganz sicher enthalten Kirschen (wie alle Früchte!) reichlich Ballaststoffe, welche die Verdauung in Schwung halten. (dreimal täglich...)

Ernährungswissenschaftler empfehlen Kirschen auch wegen ihrer bioaktiven Inhaltsstoffe, die vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen wirken.

Darüber hinaus könnten Typ 2 Diabetiker von der blutzuckerregulierenden Wirkung der in Kirschen enthaltenen Polyphenole profitieren, berichtet die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Toll, nicht?



30.06.2005 10:09:15: Leben im Paradies - und wir ziehen bald in ein anderes!

Liebe Freunde, liebe Leser, eigentlich leben wir im Paradies, oder?

Heute von meinem lieben Biomarktstand direkt auf unseren urköstlichen Tisch:

Ist das nicht wunderbar, unser urköstliches Leben? Ich denke dabei auch an die liebe Uli, mit der ich so herrlich schwärmen konnte über die köstlichen Gaben unserer schönen Welt.

Es ist aber auch toll, oder? Und wie schön, dass wir all dies ohne Reue genießen können, ohne Blut, Schmerzen und Tod bei anderen Lebewesen, unseren lieben Tierbrüdern, damit zu erzeugen.



03.07.2005 17:48:51: Ein süßes Stillkind wächst und gedeiht

Was für ein Glück, mein liebes, kleines Enkelkindchen in den Armen zu halten! Am diesem Wochenende habe ich es wieder genießen können, viel zu wenig, wie ich finde, aber das ändert sich ja nun bald.

Elenchen wird sich in unserem neuen Haus sicherlich wohlfühlen, liegt es doch mitten in einem Naturschutzgebiet, umgeben von Wald und Flur. Und eine überdachte Sandkiste wartet auch schon auf sie, sowie ein Schwimmbecken. Oh, wie wir uns über diesen einmaligen Glücksgriff freuen - einfach unbeschreiblich schön. Aber ihr, liebe Freunde, werdet es sicherlich bald erleben können. Spätestens zum Jahreswechsel werden wir den Einzug dort gebührend feiern - mit leckerer Frischkost und vielen lieben Menschen. Es gibt sogar eine seperate Einliegerwohnung für meine Gäste!



08.07.2005 09:25:35: Anthropozän - rotten wir Menschen uns selber aus?
Ein interessanter und nachdenkenswerter Text, ob das mit den Dinosauriern so stimmt oder auch nicht, auf jeden Fall zeigt er auf, dass das Leben ein ständiges Vergehen und wieder Wachsen ist - und dass wir behutsam mit dem Leben, welches wir auf dieser immer noch wunderschönen Erde geschenkt bekamen, umgehen müssen. Mitlebewesen auszurotten, seien es Pflanzen oder Tiere, sind wirkliche Armutszeugnisse für unsere Spezies. Lieben und WERTschätzen müssen wir sie, einfach nur lieben. Ich glaube, das ist es, was fast allen Menschen am meisten fehlt: Die Liebe zu allem. Wer liebt kann nicht töten.

Kann der Mensch das Leben so gefährden wie früher die Natur?

Die Erdgeschichte hat viele Kapitel, sie wurden oft von Katastrophen eingeläutet, die das Leben an den Rand des Untergangs brachten. Die schlimmste kam vor 251 Millionen Jahren, am Ende der Perm-Zeit, mit der auch das Erdaltertum vorbei war: 70 Prozent aller Land- und 90 Prozent aller Meeresbewohner verschwanden. Das Sterben ging rasch, in 165.000 Jahren war alles vorbei, die Überlebenden brauchten 100 Millionen Jahre zur Erholung. Dann hatten die neuen Herrn die Nischen gefüllt, die Dinosaurier. Vor 65 Millionen Jahren verschwanden sie, am Ende der Kreide-Zeit und dem des Erdmittelalters. Nun übernahmen die nächsten, die Säugetiere, die schon zu Saurierzeiten da waren, aber gegen die mächtige Konkurrenz nicht aufkamen: Die frühen Säuger waren klein und trauten sich nur nachts aus ihren Höhlen.

Sie wurden groß, und einer von ihnen wurde so groß, dass seit einigen Jahren das bisher letzte Kapitel auf Vorschlag des Mainzer Atmosphärenphysikers Paul Crutzen „Anthropozän“ genannt wird: Seit Beginn des 19. Jahrhunderts, seit der industriellen Revolution, gestaltet der Mensch die Erde so um, wie es früher nur die Natur konnte. Kann er auch Katastrophen herbeiführen, wie es früher nur die Natur konnte, kann er das Leben ausrotten?

Viele der früheren Massensterben kamen durch große Schläge und Brände, den Sauriern etwa bereitete ein einschlagender Asteroid das Ende, es folgte eine Klimakatastrophe. Das alles könnte der Mensch auch, es liegen genug Atombomben in den Arsenalen, wieder stammt das Stichwort von Crutzen: „Nuklearer Winter“, eine Klimakatastrophe im Gefolge eines Atomkriegs.

Aber es kann auch langsamer und schleichender gehen, das vor allem meint die Rede vom „Anthropozän“, sie bezieht sich vor allem auf die Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten und auf Klimawandel durch die Überladung der Atmosphäre mit Abgasen. Können wir Arten ausrotten, nicht nur regional, sondern global? Die Listen der Bedrohten werden immer länger, aber so erfolgreich wie unsere Ahnen, denen etwa die Mammuts und sonst auch weltweit die meisten Rüsseltiere zum Opfer fielen, sind wir doch nicht, die Artenschützer wachen. Und manches Mal tauchen verloren Geglaubter doch wieder auf, zuletzt der zweitgrößte aller Spechte, der Elfenbeinspecht.

Q: Jürgen Langenbach, „Die Presse“, 08.07.05; 27



08.07.2005 15:40:44: Als Urmethodiker kann man sein Lebenspotential voll ausschöpfen - bei bester Gesundheit
Heute schreibt jemand im Urkostforum:

Hätte ich doch nur schon damals so bewusst wie heute gelebt, ich hätte meinen Vater gecoacht, seine genetische Lebensspanne von 120 Jahren ( siehe Genesis, 1. Buch Mose ) auszuschöpfen. Ich glaube fest, dass du ,liebe Brigitte, Laura, Judy und einige von uns das schaffen werden! Das reale Leben ist viel zu schön, als es durch Krankheit oder Kamikazetod wegzuwerfen.





So ist es in der Tat. Und ich fühle mich stärker und kräftiger als jemals zuvor in meinem Leben. Ich fühle mich jetzt mit 54 Jahren wirklich nicht so, als ob ich schon über die Hälfte meines Lebens gelebt hätte. Oft bin ich so glücklich, zufrieden und froh, dann denke ich:

Jetzt geht die Party erst richtig los!!

Aber wenn ich dann die bornierte Ärtzeschaft zur Kenntnis nehme, wird mir richtig schlecht!!

Der Arzt als Gesundheitsrisiko

Frauen in den Wechseljahren werden derzeit weitaus weniger mit Hormonen behandelt als vor einigen Jahren, teilte die Techniker Krankenkasse mit. Nur noch jede sechste Frau zwischen 45 und 65 Jahren bekommt Hormonpillen gegen Altersbeschwerden verschrieben.

Vor fünf Jahren war es noch jede Dritte.

Ausgelöst wurde der Einbruch beim Hormonpillenumsatz durch die US-amerikanische Langzeitstudie "Women's Health Initiative". Die Studie mit über 16.000Teilnehmerinnen musste im Sommer 2002 vorzeitig abgebrochen werden, weil sich sehr schnell zeigte, dass die bis dahin von vielen Ärzten propagierte Hormontherapie mit einem gesundheitlichen hohen Risiko verbunden ist. So besteht die Gefahr, dass durch die Hormongabe Herzinfarkte oder Schlaganfälle ausgelöst werden. Auch konnte oftmals der den Hormonen zugeschriebene Nutzen in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.

Die Ergebnisse der Studien wurden zwar in der Fachpresse ausgiebig vorgestellt, doch ausgerechnet ein Großteil der Frauenärzte scheint dies alles zu ignorieren. Mehr als die Hälfte der Frauenärzte (52,9 Prozent) vertritt immer noch die Meinung, dass dem Alterungsprozess bei Frauen mit Hormonen entgegengewirkt werden sollte, fand eine repräsentative Studie des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) heraus. Vor allem ältere Ärzte wollen die neuen Ergebnisse nicht zur Kenntnis nehmen. Bei den über 60-jährigen Ärzte sind es 71,4 Prozent, die sich für einen Hormoneinsatz gegen das Altern aussprechen.

Quelle: WOLFGANG LÖHR taz Nr. 7710 vom 8.7.2005, Seite 18

Da futtern die Urkostfrauen doch lieber Wildgemüse und Kirschen gegen den "Alterungsprozess" oder frönen der Liebe, gell??




11.07.2005 09:01:19: Kißlegg naht - Helfer gesucht
Ihr Lieben!

Wir brauchen noch ein paar Helfer/innen. Keine schwere Arbeit, es macht sogar Spaß, etwas Mitverantwortung zu tragen, oder? - Bitte bei mir per Mail melden! Danke!

Für die Vorträge und das Genießen und Erleben bleibt trotzdem reichlich Zeit. Dafür gibt es auch ein feines BfG-T-shirt, freie Kost und keine Kongresskosten. (Falls schon bezahlt, werden sie zurückerstattet). Haus Sonnenstrahl ist leider ausgebucht, also Zelt mitbringen.

P.S. Bin ab jetzt viel unterwegs, weil mein Umzug nun konkretere Formen annimmt. Über dieses wunderschöne Projekt bald mehr. Ihr dürft gespannt sein. Eure Brigitte



12.07.2005 18:38:57: Danke für euren tollen Einsatz für Kisslegg!
Liebe Freunde!

Danke für eure tollen Rückmeldungen - so reich an der Zahl!

Ich muss jetzt wohl das Los walten lassen, weil ich niemanden zurücksetzen möchte von euch lieben, freiwilligen Helfern. Ich melde mich bei euch, nochmals: danke.

Übrigens für alle spätentschlossenen Seminarteilnehmer: rien ne va plus! (Nichts geht mehr!) Wir sind restlos ausgebucht, wir kriegen sonst Schwieirigkeiten mit der Infrastruktur des Seminarhotels.

BITTE jetzt nicht mehr anfragen (heute klingelte im Halbstundentakt bei mir das Telefon ...). Die Anmeldefrist war lang genug, wie ich meine, es gibt ja auch ein nächstes Mal, und dann müsst Ihr halt schneller sein, gell?

Ich freue mich sehr auf euch alle in Kisslegg - habt eine gute Anreise und freut euch auf gut 250 liebenswerte und äußerst interessante, urköstlich lebende Menschen, oder solche, die mit unserer Hilfe die ausgetretenen Pfade der Schlechtkost-Welt endlich verlassen wollen.




12.07.2005 23:17:45: Abschiedsparty und Zelten an der Nordsee
Heute haben Lauris Freundinnen ihr eine tolle Abschiedsparty arrangiert. Richtig rührend, wie sie sie erfreut und beschenkt haben. Ja, man lässt doch immer auch viel Gutes zurück bei einem Umzug und Abschied, aber wir trösten uns damit, dass man sich erst verabschieden muss, um sich dann wieder begrüßen zu können! Sie haben sich jedenfalls ewige Freundschaft geschworen, und ich denke, sie werden die räumliche Trennung gut mit Briefen, Mails und Besuchen überbrücken.

Morgen fährt "meine Lütte" dann für eine Woche allein an die Nordseeküste zu Freunden zum Zelten, wo sie die Freundschaft auch durch Briefe am Leben erhalten hatte. Nun heißt es wieder organisieren und packen ...

Wassermelonen, Avos und Kirschen stehen bereit, aber dort gibt es auch viele Obstbäume und Sträucher, und im Gegensatz zum Schullandheim sind sie dort auf uns eingerichtet, denn es sind alte Freunde, die unser "Anderssein" immer akzeptierten und spannend fanden, auch wenn sie sich selber nicht dazu entschließen konnten. Na ja, bis jetzt jedenfalls noch nicht ... Ich bin gespannt, wie Lauri es ohne mich meistert. Nun, eigentlich bin ich sicher, dass sie es hervorragend machen wird und bestimmt wieder neue Freunde für die Urkost begeistern kann.




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Urkost-BLOG - ein Tagebuch rund um die Urmethodik und Tierrechte von Brigitte Rondholz