Dr Max Gerson Ein Rohkostpionier


Es gibt auch in der Zunft der Ärzte den einen oder anderen Lichtblick!

(nach Dr. Georg Meinecke)

Einer dieser Lichtblicke ist Dr. Max Gerson, der am 8. Mai 1959 im Alter von 78 Jahren verstarb.
Der wunderbare Mensch, Nobelpreisträger und Arzt Albert Schweitzer schrieb in seinem Nachruf auf ihn:

"Für mich ist er eines der größten Genies in der Geschichte der Medizin. Er hinterlässt ein Vermächtnis,
das Aufmerksamkeit verlangt, das ihm den Platz sichert, der ihm gebürt.
"

Sein Buch: Max Gerson: Eine Krebs-Therapie - 50 geheilte Krebsfälle. ISBN 3-89526-000-2

    Wer war nun dieser Max Gerson?
    Die meisten Ärzte in Deutschland kennen diesen von den Nazis "rassisch" und beruflich verfolgten 
und verfemten und bis heute weitgehend totgeschwiegenen Arzt (zu ihrem eigenen Schaden!) nicht.

    Geboren am 18. 10. 1881 als drittes Kind einer neunköpfigen Saathändler-Familie in dem damals 
noch deutschen Wongrowitz.
    Die Schule langweilte und unterforderte ihn, er schloss sie als eine Art mathematisches Wunderkind ab, 
studierte dann aber nicht Mathematik, sondern Medizin an den Universitäten Breslau,
Würzburg, Berlin und Freibung.

    Bereits als Student litt Gerson an schweren Migräneanfällen, die aus der Sicht der Schulmedizin 
nicht heilbar waren.
    Sie machtren ihn häufig tagelang arbeitsunfähig, zwangen ihn, in einem abgedunkelten Zimmer zu leben 
und dort gegen Schmerzen, Lärm und Übelkeit anzukämpfen.

    Durch das Buch eines italienischen Arztes kam er darauf, zu versuchen, seine Migräne 
ernährungstherapeutisch zu behandeln.
    Dabei entdeckte er, dass er schmerzfrei wurde, wenn er sich kalorienarm von frischem Obst 
und rohem Gemüse ernährte, insbesondere Salz, Fett und geräucherte Speisen mied.

    Nach dem 1. Weltkrieg wurde er dann Internist und Neurologe und verordnete seinen Patienten - nach 
seinen eigenen guten Erfahrungen - nun seine "Rohkost-Therapie"

    Diese hatte eine erfolgreiche, durchschlagende Heilwirkung bei allen Patientien, die intelligent, 
charakter- und willensstark genug waren, ihre Ernährung radikal auf gesunde Rohkost umzustellen.

    Obwohl die Gesetze der Natur sich nicht geändert haben, welcher heutige Arzt kennt oder empfiehlt 
gar diese erfolgreiche Therapie?
    Kaum einer, oder? Trotz ihrer Ohnmacht dieser Krankheit gegenüber, verlassen sie sich lieber 
auf die schädigenden Mittelchen der Pharmas, die die Symptome ein wenig lindern oder
unterdrücken können...

    1920 überraschte ein Patient Gerson mit der Erklärung, dass nicht nur seine Migräne, sondern 
auch sein Lupus(Hauttuberkulose) verschwunden sei. (Und das, obwohl sie damals wie heute bei den
Schulis als unheilbar gilt!)

    Nach anfänglicher Skepzis kam er dann nach weiteren Fällen zu dem Schluss, "dass die Ernährung 
des Körpers gemäss den unveränderten Gesetzen der Natur der entscheidende Schlüssel zu
Krankheit und Gesundheit ist."

    Im Klssischen Altertum hatte ja schon Hippokrates erkannt:

    "Deine Medizin sei die Nahrung und deine Nahrung sei deine Medizin."

    Zusammen mit dem führenden Tuberkulose-Spezialisten Ferdinand Sauerbruch führte Gerson dann unter 
dessen Überwachung bei 450 "unheilbaren" Lupus-Patienten an der Münchener Universitätsklink
einen Heilbehandlungsversuch allein mit Rohkost durch.

    Das Ergebnis sprengte sensationell jeden erwarteten Rahmen.
    446 der 450 "unheilbaren" Lupus_Patienten, also 99% genasen und erfreuten sich ihrer wiedergewonnenen 
Gesundheit!
    (In Deutschland gibt es übrigens ca. 40. 000 Menschen, die z.Zt. an Lupus erkrankt sind!) 

Angesichts der nachweislichen Erfolge mit Rohkost bei Lupus ist es nicht verfehlt zu behaupten, dass jeder
Arzt, der seinen Lupus-Patienten verschweigt, dass er sich selbst durch konsequente
Umstellung auf Rohkost von dieser angeblich unheilbaren Krankheit befreien kann, statt dessen
diesen "unheilbaren" Patienten auf dessen verkürzte Lebenszeit mit Cortison und anderen Präparaten
und in Kenntnis ihrer gravierenden Nebenwirkungen zu Lasten der Gesundheit kostenträchtig
behandelt, einen groben Behandlungsfehler begeht?

    Im weiteren Verlauf seiner ärztlichen Tätigkeit entdeckte Dr. Gerson, der sich inzwischen als 
praktischer Arzt niedergelassen hatte, dass auch Lungentuberkulose-Patienten, denen die Schulmedizin
nicht hatte helfen können, durch Umstellung auf Rohkost erfolgreich geheilt werden konnten.

    Unter seinen zahlreichen geheilten Patienten war auch die Ehefrau Dr. Albert Schweitzers, 
die mit ihrer schweren Lungen-Tuberkulose keine Heilung bei der Schulmedizin finden konnte.
1934 veröffentlichte Max Gerson sein Buch "Ernährungs-Therapie bei Lungentuberkulose"(Verlag Franz
Deuticke, Leipzig und Wien).

    Ebenso heilte er Albert Schweitzer von dem fortgeschrittenen Diabetes in dessen 75.Lebensjahr!!

    1928 hatte Dr. Gerson seine ersten Erfolge mit seiner Rohkost-Therapie bei Krebspatienten.

    Der sich in Deutschland nach Hitlers Machtergreifung rasch ausbreitende Antisemitismus hinderte 
Dr.Gerson daran, seine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und weiterhin als Arzt
in D zu arbeiten. 1933 emigrierte er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern. 1938 ließ er sich in
New York als Arzt nieder. Dort wurde er massiv von der amerikanischen Ärztegesellschaft (AMA)
verfolgt und in seiner Arbeit behindert!

    So drohte man Laboratorien und Kliniken mit Boykott, wenn sie Aufträge von Gerson annahmen etc. 
Man verbreitet Lügen über ihn und seine Honorarabrechnungen und viele andere Schikanen folgten.
1956 wurde ihm sein fast vollendetes Manuskript seiner Buches gestohlen!

    Nicht verschweigen möchte ich, dass es auch Kritikwürdiges m.E. gibt. Ich kann mit seinen 
"Kaffeeeinläufen" z.B. nichts anfangen, die er offensichtlich zu seiner Krebstherapie dazugenommen hat.
Ein Freund gab mir auch diesen Link. Könnt Ihr mal nachlesen.
    http://www.hcrc.org/faqs/gerson.html

    Wie auch immer: Er ist und bleibt ein mutiger und tüchtiger Mann für mich. Ich bewundere 
seine konsequente Haltung zum unantastbaren Selbstbestimmungsrecht seiner Patienten.
Und seine unermüdlichen Bemühungen nebenwirkungsfreie Therapien zu finden. Er stieß in diesem Bemühen
auf die wunderbaren Selbstheilungskräfte der Natur.

    Ist das nicht wunderbar?


	


Letzte Änderung: 9.3.2002 11:06:34 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Ercan mit Evren
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