Franz Konz Die Gruende Fuerunser Dilemma


Ich danke meinem lieben Freund Franz für die Überlassung dieses Textes. Brigitte Rondholz

FRANZ KONZ

Die Gründe für unser Dilemma

Solange die Menschen die Naturgesetze achteten, war und blieb alles gut auf Erden. Diese Naturgesetze mußten sie Millionen Jahre lang befolgen, denn der zerstörerische Geist des Menschen entwickelte sich erst dann, als die gegen ihre Art als geschaffene Friedtiere begannen, Lebewesen zu essen. Und sie damit das Gebot "Du sollst nicht töten" mißachteten. Wie herrschte vorher doch Frieden auf Erden, denn es war für alle Bedürfnisse des Lebens in vorbildlicher Weise vorgesorgt. Die Erde war bedeckt mit vielgestaltigem Leben aller Art. Zuerst kam die Pflanzenwelt als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Lebens auf der Erde.

Ein dichter Wald bedeckte die Fläche des Erdbodens, um den Boden nicht nur in tropischen und subtropischen Gegenden vor den sengenden Strahlen der Sonne zu schützen und die klimatischen Gegebenheiten mit Regen und Sonnenschein zu den günstigsten Verhältnissen für die kommende Tierwelt und für das Leben der Menschen zu schaffen. Wo der Wald fehlt, verändern sich die klimatischen Verhältnisse zu ungunsten alles Lebendigen auch in den gemäßigten Zonen unserer Erde.

Wenn nun in der Frühzeit der Menschen für den Menschen, seinen Verdauungsorgan entsprechend, für seine Ernährung und sein Fortkommen vorgesorgt war und der Mensch mit seiner göttergleichen schöpferischen Gestaltungskraft sich auf Erden einrichten lernte, wie konnten dann solche Wüsteneien wie die Sahara in Nordafrika und die Wüstenbildungen in China, in Arabien und dem nahen Orient entstehen? Die griechische Sagenwelt gibt uns einen Fingerzeig für das, was vorgegangen ist. Dort wird folgendes erzählt:

Prometheus, zu deutsch der Vorsorgende, stahl den Göttern das Feuer und unterwies daraufhin die Menschen in der Anwendung der Feuersglut in ihrer täglichen Hantierung. Man lernte die Felsen, Gesteine und Erden zu schmelzen und so die begehrten Metalle zu erlangen. Damit begann zuerst die Bronzezeit und später die Eisenzeit, in der wir heute noch stecken. Die damalige Menschheit stand vor der größten nur denkbaren Umwälzung, die etwa vergleichbar ist mit der Umwälzung der menschlichen Gesellschaft und ihrer Kultur in unserer Zeit, die mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Entdeckung der Elektrizität und ihrer Erzeugung durch entsprechend konstruierte Kraftmaschinen einsetzte. Der Fortschrittsrausch endete mit der Erkenntnis, daß man an die Gesteine und die Felsen der Gebirge gebunden war, denn um Metalle daraus schmelzen zu können, mußten die Erze abgebaut werden. Das erzeugte bisher unbekannte körperliche Anstrengung und daraus resultierende Abnutzungserscheinungen in der Gesundheit. Die Fabel erzählt uns diesen Zustand durch die Darstellung des an den Felsen geschmiedeten Menschen, dessen Leber immer wieder von einem von den Göttern beauftragten Adler angefressen wurde. Aber nicht nur in der Metallschmelze wurde das Feuer angewandt, sondern Prometheus hatte eine Schwester mit Namen Pandora. In der Begeisterung über die Entdeckung des Feuers war es ihre erste Sorge, diese Neuentdeckung auch in der Nahrungszubereitung anzuwenden. Die Gelegenheit dazu bot ihr der aus Metallblech hergestellte Topf. In diesem bereitete sie in Zukunft die Nahrung. Aber als sie den Deckel von der fertig gekochten Speise öffnete da entquollen diesem Topf in ihrer Hand, alle Krankheiten. An denen wir heutigen Menschen noch genau so leiden wie die Menschen damaliger Zeit. Im Rausch des Fortschrittglaubens wurde es möglich, das dem damaligen Menschengeschlecht als heilig empfundene Feuer auch im Opferkult anzuwenden. Daraus entwickelte sich die Fleischesserei. Das rohe Muskelfleisch der Tiere ist fad und erzeugt beim Kauen einen gewissen Widerwillen, der durch die im Kochen oder Braten beigefügten Gewürze überdeckt wird durch Betrug der Geschmacksnerven. Schon bei einer Erhitzung über 42ºC verändert sich der Zustand des Tierleichenfleisches. Die Fäulniserscheinungen der verwesenden Tierkadaver kommen vorübergehend zum Stillstand, die Eiweißstoffe verhärten und durch Salz, Pfeffer und scharfen Gewürzen, durch Zwiebeln und Knoblauch und Würzkräutern und Fett- und Ölbeigaben zusammen mit besonderen Kniffen der Kochkünstler, wird das Fleisch, der Braten und die Wurst schmackhaft. Durch die gekochten Gemüsebeigaben und das gebackene Brot wird der Genuß des Leichenschmauses erst erträglich für den Menschen, der ursprünglich auf reine durch Feuersglut und Kochhitze nicht zerstörte Nahrung eingerichtet ist. Der Mensch hat in seinem Magen und Darm gar nicht die Säfte und scharfen Säuren, um das Fleisch von Tieren, Fischen oder vom Tier stammenden Erzeugnissen aufzulösen, wie es das auf Beutetiere angewiesene Raubtier natürlicherweise im Magen und Darm erzeugt. Diese scharfen Säfte sind notwendig um die Fleischfaser aufzuweichen und zu verflüssigen. Sie sind bekannt als Magensalzsäure gemischt mit Pepsin. Diese Säuremischung ist im Raubtiermagen von Natur aus vorhanden. Im Kindesmagen muß mit dem oft erst erzwungenen Genuß von Fleisch und vom Tier stammenden Erzeugnissen auf unnatürliche Weise einsetzen. Eingeleitet wird diese durch den Fleischgenuß erforderliche Erzeugung von dem Salzsäure-Pepsingemisch durch die Beigabe von Salz zu allen Speisen.

Aber bei der landesüblichen Ernährung können sich auch das Gehirn und die Nerven nicht gesund und lebenstüchtig entwickeln. Es entstehen all die Entartungserscheinungen, die nicht nur in den Irrenhäusern und Gefängnissen beobachtet werden können, sondern auch in den Entartungen des sogenannten Geschäftslebens und in der Entartung des Trieblebens. Herrschsucht, Habsucht, Eigennutz, Eitelkeit und alle Entartungserscheinungen wie Trunksucht und die damit verquickte Rauchsucht des Triebleben sind nur die Folgen der landesüblichen Ernährung und bringen der entarteten Menschheit weder den ersehnten Frieden in der Gemeinschaft der Menschen noch den Frieden in der Natur. Durch die Unnatur in der Ernährung ist der Mensch im Begriff nicht nur sein eigenes Leben zu zerstören, sondern auch das geschaffene Leben unmöglich zu machen.

Die Abweichung von der dem Menschen von Anbeginn zugedachten Ernährung von pflanzlicher Naturkost und Eingewöhnung an die im Lauf der Jahrhunderte gewohnheitsmäßige Ernährung über das Tier zusammen mit gekochten, gebackenen, gebratenen oder sonstwie durch Hitzeeinwirkung zerstörter Nahrung erzeugt, wie in diesen Schriften immer wieder gezeigt worden ist, all die Krankheiten und Gebrechen unter denen die Menschheit zu leiden hat und viel zu früh vom Tode ereilt wird. All dieses durch die irrsinnige landesübliche Ernährung der Menschen auf dem ganzen Erdenrund erzeugte Elend, wirken sich im Körper des Essenden aus. Das ist nicht etwa die Folge einer Fehlkonstruktion des Menschen durch den Schöpfergeist, sondern die lebensgesetzliche Folgewirkung der Abweichung von der dem Menschen von Natur aus zugedachten Ernährung. Wären diese Folgeerscheinungen nur auf den Menschen selbst beschränkt, so würde diese Folgewirkung im Leben des Naturgeschehens auf der Fläche der Erde keine große Rolle spielen. Die Folgewirkung aber beschränkt sich nicht nur auf den Menschen selbst, sondern wirkt sich als auslösende Ursache zur Zerstörung der Lebenskraft in der Natur aus.

Die Umstellung der menschlichen Ernährung von der pflanzlichen Naturkost auf die bevorzugte Ernährung vom Fleisch gejagter oder geschlachteter Tiere erfordert, wie leicht zu begreifen ist, eine Umstellung in der Erzeugung der Nahrung. Die Natur bringt in unvorstellbaren Mengen eßbare Kräuter und Wurzeln, Beerenobst und Früchte aller Art und fruchttragende Bäume aller Art hervor. Diese können dann durch gartenmäßigen Anbau der schmackhaftesten Sorten in große Mengen erzeugt werden, ohne den Garten Gottes, den Wald, anzugreifen und zerstören zu müssen. Die Viehzucht aber erfordert zur Erzeugung von Schlachtvieh und Milchvieh etwa die 10 bis 15fache Fläche an Bodennutzung, um die auf Tierleichenfleisch, toten Fischen, Milch und Eier versessene Menschheit mit dieser bevorzugten Speise, ergänzt durch Brot und Backwaren und gekochten oder gebackenen Gemüse- und Getreidespeisen, zu ernähren. Nachdem die Menschen die Jagd auf Freiwild als unergiebig erkannten, begannen sie durch Züchtung bevorzugter Tierarten diese zu züchten und erbarmungslos zu schlachten. Die Tierhaltung aber erfordert die Herbeischaffung oder Erzeugung von Nahrung für die Tiere. Das erfordert große Flächen von Weideland zur Erzeugung von Futter, um in Notzeiten die Tiere ernähren zu können. Auf dem Acker erzeugt der Ackerbauer Futter für sein Vieh in Form von Rüben aller Art und Kraftfutter in Form von aus ergiebigen Gräsern hochgezüchteten Getreidesorten und auf den Wiesen Heu für die Winterfütterung. Um nun Weideland für die wachsende Herde von Schlachtvieh und Milchvieh und Ackerland zu gewinnen, rodete der Viehzüchter und Ackerbauer den Wald und seinen Obst- und Gemüsegarten, der nun nicht mehr lebensnotwendig war. Er riß den Boden auf oder pflügte ihn um, um das benötigte Saatgut für die Futterpflanzen einzubringen.

Diese Umstellung der Nahrungserzeugung für den Menschen von der gartenmäßigen Erzeugung bevorzugter Kräuter und Wurzelgemüse und von besonders schmackhaften Früchten von Bäumen und Sträuchern inmitten von Waldlandschaften auf die Erzeugung der jetzt bevorzugten Fleisch- und Milchspeisen durch Ackerbau und Viehzucht mit der dazu notwendig werdenden Rodung von Wald und Garten, um Viehweide und Ackerland zu gewinnen, brachte eine grundlegende Verschlechterung der klimatischen Verhältnisse und damit auch der Bodenbeschaffenheit mit sich.

Der Wald mit seinem dichten Blätterdach der Baumkronen und Sträucher schützte den Boden vor den sengenden Strahlen der Sonne. Die Wurzeln der Bäume und Sträucher holten das Grundwasser aus der Tiefe und das fallende Laub der Bäume, Sträucher und die Nadeln immergrüner Tannen und Koniferen bildeten den Humus, der die Bodenfeuchtigkeit begünstigte. Dadurch erst wurde ein reges Bodenleben ermöglicht, durch das die Fruchtbarkeit der Erde sich immer wirkungsvoller entwickeln konnte. Besonders verheerend wirkte sich das in den heißen Zonen der Erde aus: Nach der Rodung des Waldes und Verwandlung der Fläche der Erde in eine baumlose Steppe sackte das Grundwasser ab. Die zur Sommerszeit sengenden Strahlen der Sonne trockneten den Boden aus und das auf Bodenfeuchtigkeit angewiesene Leben der Kleinsttierlebewelt im boden kann sich nicht mehr entwickeln, wenn der Regen ausbleibt. Durch die grüne Blätterkrone des Waldes verdunstete das Wasser, das durch die Wurzeln aus dem Grundwasser hochgezogen wurde, und sorgte so für genügend Luftfeuchtigkeit und ermöglichte dadurch die Durchfeuchtung der Erde mit Regen- und Gewitterbildung. Alles das und noch vieles mehr fiel mit der Rodung des Waldes fort. Der Boden versteppte und, wenn dieser Boden dann tief bearbeitet und gar noch gepflügt wird, dann wird die wasserziehende Kapillarwirkung der Wasserbewegung im Boden unterbrochen und der Boden wird entweder zu Staub oder er verhärtet und kann dann nicht mehr bearbeitet werden. Wenn nun in Hügel- und Gebirgslandschaften die Bewaldung der Höhenzüge gerodet wird, dann kann das Grundwasser nicht mehr auf die Höhen gezogen werden. Der Wasserhaushalt sinkt nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren und die Talmulden werden wasserlos, die Höhenzüge verkarsten. Auf diese Weise sind die Wüsteneien auf Erden entstanden durch Ackerbau und Viehzucht.

Nachdem die Orientalen im nahen Osten ihr eigenes Land mit den einst großen Städten wie Ninive, Babylon oder in Ägypten die Landschaften um Memphis und Theben in Wüsteneien verwandelt hatten, sahen sich die Araber nach neuen Gebieten um und fanden die weiten, wasserreichen Regenwälder in Nordafrika als neue nährende Wohnplätze. Man begann die unendlich weit erscheinenden Wälder Nordafrikas zu roden und in Ackerland zu verwandeln. Der Urwald war weit und schien unendlich, so rodete man weiter, wenn man mit der Bearbeitung des gerodeten Landes nicht mehr weiter kam, bis an den Atlantischen Ozean. Und heute frißt sich die Wüste jährlich um 50 km weiter in die noch bewohnbaren Gebiete ein. Dadurch entstehen in Afrika die großen Hungergebiete. Und wenn Indien nicht die wasserreichen Monsunwinde vom Himalayagebirge hätte, dann wäre es durch die 300 bis 400 Millionen frei herumstreunenden heiligen Kühe längst zur Wüste gefressen worden. Auch die großen Wüstengebiete in inneren Chinas sind auf die gleiche Weise durch Ackerbau und Viehzucht entstanden. Aber die Chinesen haben daraus gelernt und haben sich inzwischen auf Gartenbau umgestellt und fangen an, Bäume zu pflanzen.

Die ausgewanderten Europäer haben nichts gelernt, denn die Siedler in Brasilien und anderen Staaten greifen schon seit längerem die wasserreichen Urwaldgebiete der Amazonasgebiete an um Ackerland zu gewinnen. Sind ihnen die Wüsteneien der abgeholzten Gebiete in Venezuela, Guayana und Nordbrasilien keine Warnung? Sind ihnen die durch Rodung zum Zweck von Ackerbau und Viehzucht entstandenen Trockengebiete nicht Mahnung genug?

Wenn wir uns in die vorhergehenden Gedanken und Entwicklungen hineinversetzen, dann ist leicht zu verstehen, daß hier das Gesetz von Ursache und Wirkung voll zur Geltung kommt. Solange der Mensch die ihm von der Natur zugedachte Ernährung von Wildkräutern, Früchten und Wurzelgemüsen aller Art mit dem Schalenobst, die Tierwelt suchte Schutz und Hilfe beim Menschen ohne Furcht gejagt und getötet zu werden. Mit der Entdeckung und Einführung des Feuers in der täglichen Hantierung, vor allem bei der Nahrungszubereitung und der auf dem Opferfeuer der Altäre gerösteten Tiere als bevorzugte Speise, die mit religiöser Inbrunst verzehrt wurde, brachte den Umschwung. Die Kräuter, die der Mensch gartenmäßig erzeugte und das Obst ließen den Menschen gesund, selbstbewußt und naturverbunden geistig schöpferischen Lebensgestaltung. Die säuerlichen Früchte der Bäume und Sträucher bringt dem Menschen eine immer fröhliche Stimmung. Die in der Feuershitze veränderte Nahrung aber bringt Magenverstimmung aller Art und damit schlechte Stimmung, Migräne, Unwohlsein, Krankheit und frühen Tod. Mit dem Fleisch aber und mit all den vom Tier stammenden Speisen frißt der Mensch die Angst und den Schrecken des gequälten Tieres, die Leichengifte der verwesenden Fleischbasen mit samt den dadurch erzeugten hochgiftigen Säuren in sich hinein. Das veränderte seinen Charakter und aus dem friedlichen Menschen wurde der auf Mord und Totschlag sinnende Mensch, um sich nach Raubtierart ernähren zu können.

Aus der Masse der Leibeigenen, Hörigen und Pachtbauern unter der Herrschaft des Landadels mit ihrem mit Waffengewalt erzwungenem Grundbesitz der Adligen, der Fürsten und Könige wurde das Millionenheer der Fabrik- und Bergwerksarbeiter. Diese konnten ihre Nahrung und das, was zum Leben notwendig ist, nicht mehr selbst anbauen. In den Ballungsgebieten und den Großstädten arbeiteten sie in dumpfen Fabriksälen, an die Maschinen und Werktische gefesselt. Für einen Lohn, der für die Beschaffung von Nahrung, Wohnung und Kleidung niemals richtig ausreicht. Sie arbeiten zugunsten der Industrieherren und durch die Zinsknecht-schaft für die Hochfinanz und deren Manager. Ausgesperrt von Licht, frischer Luft und Sonnenschein kamen zu den Ernährungskrankheiten noch die Berufskrankheiten. Die Umweltverschmutzung und Luftverpestung zerstört zusätzlich zur Zerstörung des Wasserhaushaltes der Natur durch Ackerbau und Viehzucht mit Versteppung und Wüstenbildung auf der Fläche der Erde, deren natürliche Vorbedingungen. Statt der Kriege der Feudalen Grundbesitzer ist der totale Krieg um die Interessen der Industrieherren und der Hochfinanz und ihre anonymen Hintermänner getreten. Vor uns aber steht die Vernichtung der Lebenskraft der Natur durch die lebenszerstörenden Strahlen der von den Menschen entdeckten atomaren Kräfte, durch die die Welt in Brand gesetzt werden kann.

Welthungersnot?!? Der Mensch ist ein Gebild göttlichen Wirkens aus Sonnenlicht, Luft, Wasser und Erde, gezeugt aus den schöpferischen Kräften Gottes. Gezeugt und erweckt aus der lebenstüchtigen Gebärkraft der Erde unter der Einwirkung der lebenskräftigen Strahlkraft der Sonne begann einst das strahlende Lichtgeschöpf "Mensch" die Erde zu bevölkern. Dieses feinstoffliche Gebilde, ausgestattet mit den geistig-seelischen Kräften selbstschöpferischer Art sollte nach den Gesetzen der Natur aufwachsen und ernährt werden von dem Gebild göttlichen Wirkens. Das die Gebärkraft der Erde hervorwachsen ließ aus Licht, Luft, Wasser und Erde unter der Einwirkung der lebenzeugenden Lichtkräfte der Sonne und ihrer kosmischen Strahlkräfte auf die Strahlkräfte der Erde. Das heißt von den lebenskräftigen Pflanzen, die das Erdenrund als Garten überziehen. Solange sich der Mensch an diese, ihm zugedachte Nahrung hielt, war er ein vor Lebenslust und Gesundheit strahlendes Abbild göttlichen Wirkens. Aber mit der Entdeckung des Feuers und dessen Anwendung bei der Zubereitung seiner Nahrung löste er die Licht und Strahlkräfte der Sonne und der Erde auf. Er zerstörte damit die aufbauenden Lebenskräfte in der Pflanze. Damit wurden die durch deren Lebenskräfte feinstofflich wirksamen Kräfte der erdischen Grundstoffe zurückverwandelt in den grobstofflichen Zustand der Erden und Gesteine. In dem durch Kochen, Braten oder Backen veränderten Zustand sind die erdischen Grundstoffe für die Erneuerung und Aufrechterhaltung der Lebenskräfte unbrauchbar geworden und mit fortschreitendem Alter zerfällt der Körper und seine Gesundheit zerbricht. Als aber der Mensch, durch den Opferkult der Priester verführt, in das Leben der Tierwelt eingriff und Tiere zu jagen und totzuschlagen begann, um sich von deren Muskelfleisch zu sättigen, kam Mord und Totschlag in die Welt des bisherigen Friedens. Als er dann zur Viehzucht, zur Erzeugung der bevorzugten Nahrung überging, da begann er nicht nur seine Gesundheit vollständig zu zerstören und in seinem Körper schmerzhafte, tödlich wirkende Krankheiten zu erzeugen, sondern er zerstörte, wie im Vorhergehenden gezeigt, die Fruchtbarkeit der Erde durch Ackerbau zur Erzeugung von zusätzlichem Futter für das Schlachtvieh und das Milchvieh.

Bei pflanzlicher Naturkost ohne Kochen, Backen oder Braten wächst dem Menschen, wo er geht und steht, soviel eßbares Krautgemüse und schmackhaftes Wurzelgemüse heran, und Bäume und Sträucher würden ihm bei pfleglicher Behandlung und gartenmäßigem Anbau soviel schmackhaftes und nährendes Obst einschl. der Nüsse liefern, daß von einem Nahrungsmangel wirklich keine Rede wäre. Die Fruchtbarkeit der Erde bei richtiger Pflege würde wachsend zunehmen. Die Menschen aber würden von ihren Krankheiten und Gebrechen gesunden und ihren Frieden wiederfinden. Der Kampf um Besitz, Reichtum und Herrschaft über Mensch und Tier würde dem Frieden in der Natur weichen.


Letzte Änderung: 20.10.2002 20:12:27 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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