Osteoporose Ist Heilbar Von Dr Kurt Peter Rhein


Osteoporose ist heilbar Gesund nach der Naturmethode

1. Osteoporose und Schulmedizin

Wie in den Medien berichtet wird, fährt z.Zt. eine mobile Station durch die Lande und mißt die Knochendichte interessierter Personen. Diagnostizieren, vor allem mit technisch hochentwickelten Geräten und Apparaten, ist ja in der Schulmedizin heute gang und gäbe. Manchmal gewinnt man den Eindruck, daß sich Schulmedizin auf Diagnostizieren reduziert. Heilen, so scheint es, wird sekundär. So kommt es, daß viele Patienten fragen: "Was fehlt mir denn, Herr Doktor?" und nicht mehr: "Wie können Sie mich gesund machen?" Den Grund, warum es zu dieser eigenartigen Situation gekommen ist, wollen wir hier nicht erörtern. Nur soviel: Wie immer in kapitalistischen Gesellschaften spielen kommerzielle Komponenten eine nicht unwesentliche Rolle. (Denn die medizintechnische Industrie und der Staat verdienen am Verkauf der Geräte, an deren Wartung und Ersatzteilbeschaffung nicht unerhebliche Summen.) Doch zurück zum Thema "Knochendichtemessung".

Wie kommt es, daß die Knochen vieler Zivilisationsmenschen sich nicht mehr in physiologischer Weise erneuern, was bekanntlich nach der Natur vorgesehen ist, sondern allmählich immer mehr an Masse verlieren? Die Schulmedizin weiß keine Antwort. Oder um es in deren Terminologie zu sagen: "Ätiologie weitgehend ungeklärt". Lediglich zwei Theorien hat die medizinische Wissenschaft anzubieten. Erste Theorie: die Kalziumtheorie; danach handelt es sich um eine Knochenstoffwechselstörung, namentlich um eine Kalziumstoffwechselstörung. Nur das Komische an der Sache: Kalziumgaben führten bisher noch nie zu einer Reossifikation der osteoporotischen Knochen. Auf gut deutsch: Eine Knochenerneuerung fand nicht statt. Die zweite Theorie, derzufolge Personen Osteoporose bekommen, ist die Östrogenmangeltheorie; danach ist die Menopause und die damit verbundene dysregulierte Östrogenproduktion schuld. Das Merkwürdige an dieser Theorie ist, daß sie nur die Osteoporose bei Frauen zu erklären versucht. (Denn daß Männer eine Menopause hätten, ist bisher noch nicht berichtet worden.)

Schöne Theorien und viel Ratlosigkeit! Nun ist es aber leider so, daß jemand, der nicht die Ursache für ein Gesundheitsproblem kennt, auch keine wirksame, d.h. ätiologische Hilfe leisten kann. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn die Schulmedizin als "Therapie" (griechisch therapeia = Heilung) bei Osteoporose die Anwendung von Fluorid empfiehlt und, falls der Kranke Knochenschmerzen hat, zusätzlich Analgetika verordnet. Man sieht: Laborieren statt Heilen!

2. Osteoporose und Naturmethode

Es ist nicht im Sinne der Natur, daß der Mensch den Kühen die Milch wegnimmt; diese ist für die Kälber bestimmt. Der Konsum von Milch und Milchprodukten (Speiseeis, Sahne, Butter, Joghurt, Hart- und Weichkäse) bekommt dem Menschen auf die Dauer schlecht. Die Darmflora wird durch die weiße Brühe und die daraus hergestellten Produkte erheblich gestört. Der Grund: Zur Verdauung der Kuhmilch benötigt der Organismus die Enzyme Rennin (syn. Labferment) und Laktase. Aber justament davon hat der erwachsene Mensch - im Gegensatz zum Säugling - zu wenig. Folge: Die Kuhmilch verfault im Verdauungstrakt. Die dadurch aktivierten Darmbakterien vermehren sich in unphysiologischer Weise, was schließlich zu einer schweren Dysbiose im Darm führt.

Die negative Wirkung der Kuhmilch beschränkt sich aber nicht nur auf den Darm, sondern greift auch in gefährlicher Weise die Knochen an im Sinne einer Deminerali-sierung. Grund: Das in der Kuhmilch in großen Anteilen vorhandene Phosphat bindet das ebenfalls in großen Mengen in der Milch vorhandene Kalzium, denn - das weiß jeder Medizinstudent im ersten Studiensemester - Phophat ist ein Antagonist des Kalziums. Folge: Das Kalzium wird aus dem Knochengewebe ausgeschwemmt mit der fatalen Konsequenz, daß es allmählich zum Knochenschwund kommt. Bezeichnenderweise leiden in Afrika und Asien, wo so gut wie keine Kuhmilch getrunken wird, die Männer und Frauen - von einigen wenigen genetisch bedingten Ausnahmen abgesehen - nicht an Demineralisierung der Knochen (Osteoporose). Das hier bei uns verbreitete Märchen von der angeblich gesunden Milch (Slogan: "Die Milch macht's") hat rein kommerzielle Gründe: Die Bauern, die Molkereien, die Lebens-mittelindustrie, die Futtermittelindustrie, die Pharmaindustrie, die Tierärzte, die Düngemittelindustrie und last not least der Staat, sie alle verdienen an der Milchproduktion. Würde sich die Wahrheit über Kuhmilch verbreiten, wäre das ein ökonomisches Desaster sehr großen Ausmaßes. Also wird aus wirtschaftlichen Gründen etwas Schlechtes zu etwas Gutem umfunktioniert.

Erkenntnis: Die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken, kann durch einfaches Unterlassen ( = Verzicht auf Konsum von Milch und Milchprodukten) erheblich verringert werden. Indes: Mit Unterlassen allein ist es nicht getan, denn es muß auch noch etwas getan werden: Man muß täglich seinen Urzeitlauf durchziehen.

Die durch das Laufen hervorgerufenen Erschütterungen kräftigen die Muskeln; diese übertragen über Sehnen und Bänder Reize auf die Knochen. Infolge dieser Reize biegen sich die feinen Knochenbälkchen in der Substantia spongiosa und erzeugen über den piezoelektrischen Effekt elektrischen Strom. (Durch Druckeinwirkung auf Mineralien wird an deren Oberfläche elektrische Ladung erzeugt; die Größe der elektrischen Ladung hängt von der Stärke der einwirkenden Kraft ab.) Diesen Strom benötigen die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) als Stimulus, um das durch die Osteoklasten abgebaute Gewebe wieder zu ersetzen. (Bekanntermaßen ist das Knochengewebe in einem dauernden Aufbau- und Abbauprozeß begriffen.)

Nebenbei: Einen weiteren nützlichen Effekt haben die beim Laufen erfolgenden Erschütterungen, weil es die Bandscheiben und die Menisci des Kniegelenks kräftigt. Da Knorpel nicht vaskuliert ist, erfolgt die Versorgung mit Nährstoffen über Diffusion. Dadurch, daß beim Laufen Druck auf Bandscheiben und Menisken ausgeübt wird, wird die Diffusion induziert, so kann dem gefürchteten Bandscheibenvorfall und den Meniskusschäden wirksam vorgebeugt werden.

Sich urzeitgemäß bewegen sollte man indes draußen in Licht, Luft und Sonne, und nicht auf einem Laufband in einem geschlossenen Raum. Warum? Nun, das Sonnenlicht, genauer gesagt die Ultraviolettstrahlung sorgt für die Umwandlung des Provitamins D2 (Ergosterin) in das für den Knochenstoffwechsel so wichtige Vitamin D2. Nur so wird der sensible Phosphorspiegel des Blutes physiologisch adäquat geregelt und damit die normgerechte Mineralisation der Knochen (und der Zähne) gesichert.

Fazit: Wer starke Knochen haben will, sollte weitestgehend auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte verzichten und sich täglich in Licht, Luft und Sonne tüchtig bewegen. Nur so bleibt der Mensch bis ins hohe Alter beweglich, vermeidet Haltungsanomalien (Kyphose, Lordose, Skoliose) und vor allem Knochenbrüche einschließlich der im Alter gefürchteten Oberschenkelhalsfrakturen.

Dr. Kurt-Peter Rhein Pfarrer-Dr.-Kurthen-Str.5, 53881 Euskirchen

Nun, beim Fazit würde ich das "weitestgehend" durch "vollständig" ersetzen. BR


Letzte Änderung: 13.12.2002 08:13:32 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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