Kochkost Ist Eine Sucht


Von Peacy:

Es gibt viele Arten von Süchten. Jede Art von Suchtkrankheiten reagiert

           mit den selbe Symptomen: Unruhe, Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit,
           die sich je nach Schweregrad bis zum Wahnsinn steigern können.

           Was passiert, wenn Du einem Alkoholiker die Flasche wegnimmst - wie
           fühlt dieser sich? Wird er vor innerer Unruhe nicht fast verrückt, sodass
           Ärzte in manchen Fällen es besser finden, dem Körper das Gift nicht
           abrupt zu entziehen?

           Wie geht es einem Raucher, dessen Wille des Aufgebens verblasst -
           sucht er nicht nach jedem Stummel, den er finden könnte?

           Was passiert einem Drogensüchtigen, dem man die Droge entzieht usw. -
           Fühlt er sich nicht sogleich beruhigt und wohl (bis das das Mittel
           irgendwann den Effekt verweigert, nach fortan höheren Dosierungen),
           wenn er den begehrten Stoff wieder in sich aufnimmt, ebenso wie der
           Alkoholiker, der Raucher usf.

           Wollen diese Süchtigen Menschen uns jetzt sagen, dass der Mensch
           Drogen, Zigaretten, Alkohol usw. braucht, damit wir uns wohlfühlen
           können?

           Genauso ist es mit der Kochkost. Kochkost ist nichts anderes als ein
           krankmachendes Suchtmittel. Wer versucht, ihr zu entsagen, wird mit
           Entzugserscheinungen mit ihren typischen Symptomen, wie innere
           Unruhe, Unwohlsein, Lustlosigkeit, Energielosigkeit usw. rechnen
           müssen. Der eine steckt tiefer in der Krankheit, als manch´ anderer. Viele
           haben auch eine ausgeprägtere Willens-und Gedankenkraft, sowie
           bessere Konditionen, um diese oder andere Abhängigkeiten zu
           besiegen.(Ich persönlich verbeuge mich vor solchen Persönlichkeiten!)
           Jedoch muss jeder selbst herausfinden, wie lange und wie weit er gehen
           kann!

           Viele haben es erst nach mehreren Anläufen geschafft, das Rauchen
           aufzugeben.

           In jedem Fall hat sich noch niemand von einer Suchtart befreit, indem er
           ihr weiterhin frönte und indem er sich selbst suggerierte mit den
           Gedanken:Ich brauche das, damit ich mich wohlfühlen kann.

           Mit Rohkost  konzentriert man sich mehr auf das wahre,
           natürliche Hungergefühl. Ist man gesättigt und man hat kein Verlangen
           mehr auf Obst oder Salat, sowie Nüsse oder Wildkräuter wird man sie
           auch nicht mehr essen wollen - wer dann ein Verlangen auf Kochkost
           hat, dann ist es eben diese Sucht, die ruft.

           


Letzte Änderung: 26.1.2003 21:39:45 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Gerald
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