N E U Regina Rauzum Horrorbei Covanceundanderen Tierversuchlern


a) Er ist in den Eissturm der Menschen geraten und erfroren. - von Oliver Prygotzki - b) Er hat sein Leben ausgehaucht, ans Kreuz genagelt, in einer Welt aus blauem Eis; sein Körper hat schwer gelitten. Doch strahlt er, seine Seele ist errettet und auf der anderen Seite in der grünen Welt. - von Oliver Prygotzki; Bild: © 2004 Regina Rau

margrit Vor kurzem bekam ich die Anfrage, Fotos, die von Covance verboten wurden zu malen, damit sie so wieder veröffentlicht werden könnten. Ich sah mir die Fotos an und war schockiert. Mir wurde übel beim reinen Anblick von so viel Leere und Grausamkeit, die ein Mensch in sich tragen muss, um behaupten zu können, dass das, was er da tut, zum Wohle der Menschheit sei. Oder härter noch, wenn sie behaupten, dass das, was dabei an Untersuchungsergebnissen herauskommt, die Menschen sogar heilen könne...

empoert Wir diskutieren uns die Münder wund über alle möglichen Krankheiten und Kriege dieser Welt und sehen nicht, dass dieser Krieg in uns selbst beginnt. Unser Wahn nach "künstlicher" Gesundheit und "gemachter" Heilung ist so groß, dass wir bereit sind, andere Wesen alles ertragen zu lassen, damit es uns selbst wieder "besser gehen soll". Wir machen uns selbst krank und sehen weg.

teufel Wir glauben an die "allmächtige" Medizin, sehen nicht, welches Leid es auf unsere Mitgeschöpfe bringt. Wenn wir Menschen uns darauf konzentrieren, unser Leben, unsere Gesundheit in Eigenverantwortung zu erhalten, könnten viele Menschen ihre Grausamkeiten nicht mehr unter dem Deckmantel "wir finden für euch etwas, das euch gesund macht - und dafür müssen wir diese Wesen nun leider für euch quälen" tun.

Der Tod kam derart über ihn, dass er es selbst nicht verstand und lies die nutzlose Hülle aus Fleisch zurück. - von Oliver Prygotzki; Bild: © 2004 Regina Rau heul Immer wieder mußte ich mir diese Bilder genau ansehen, um sie malen zu können. Mein Herz war voller Schmerz und Mitgefühl. Mir wurde bewußt, dass es keine schlimmere Hölle auf dieser Erde geben kann, als diese Grausamkeiten in stummer Qual über sich ergehen zu lassen... dieser qualvolle, stumme Tod, diese Sinnlosigkeit dessen, was da an den armen Mitgeschöpfen getan wird.

streit Es scheint Menschen zu geben, welchen jeder Grund recht ist, ihren Hass auf sich selbst und die ganze Welt so gnadenlos auszuleben und dann noch mit der "Hilfe für die Not der Menschen" zu betiteln... Ich spüre den Wahn in den Adern solcher Menschen - und ich fühle die Ohnmächtigkeit darin, zu sehen, dass Menschen sich gedankenlos Mittel, Arzneien und sontige Pillen kaufen, welche mittels solcher Machenschaften entstanden sind und immer noch entstehen. Ein ohnmächtiges Gefühl kommt auf, wenn ich mir die Sendungen im TV ansehe, wo man sehen kann, wie ignorant die Menschen noch immer sind, wenn es darum geht, die Selbst-Verantwortung für das eigene Wohl und das Wohl anderer Wesen auf diesem Planeten zu übernehmen. Der Mensch rennt - er rennt und rast vor sich selbst davon - und reisst auf dem Weg seiner Raserei alles mit, was "im Weg" steht. Immer schneller und rasanter geht es auf dem Weg des "Fortschritts" - fort von was - wohin ?!

Mama! - von Oliver Prygotzki; Bild: © 2004 Regina Rau margrit Ich freue mich auf den Tag, wo die Sonne besonders hell am Morgen erstrahlt - und die Tore von solchen Vivisektions- und Mordgruben für immer geschlossen werden. Ich halte die Vision des Friedens in mir - wo Tolstois Ausspruch: "So lange es Schlachthöfe geben wird, wird es auch Schlachtfelder geben" endlich der Vergangenheit angehören wird...
Liebe Grüße
Regina


Homepage der Gemälde auf tierversuchsgegner.org (inkl. Großversionen)


Letzte Änderung: 13.2.2004 10:24:50 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Oliver Prygotzki
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