Drei Bypaesse Und Urgesund


EBERHARDT MÜLLER

3 Bypässe - seit 11 Jahren!

Liebe Freunde vom Bund für Gesundheit, da bin ich „schon“ wieder. Hoffentlich falle ich Euch mit meinen Berichten nicht langsam auf den Wecker. Aber dieser Bericht lag mir doch noch buchstäblich auf dem Herzen.

Das ich mein Leben lang „gerannt“ bin, schrieb ich schon. 1990 lief ich mit 50 Jahren meinen letzten Marathon in 2:51 Stunden. Im Sommer 1991 hörte ich dann aber mit dem Leistungssport auf. Im Januar 1992 zwickte mich aber doch noch einmal der Hafer; ich wollte es noch einmal wissen, wollte zu gerne mit meinem Sohn den Hanse-Marathon laufen. Vater und Sohn nebeneinander durchs Ziel, das wäre noch einmal ein Höhepunkt und ein schöner Abschluß meiner Läuferlaufbahn gewesen.

Aus diesem Vorhaben wurde aber leider nichts. Ich hatte von Beginn des Trainings an Schmerzen in der Brust, ein starkes Brennen längs der Luftröhre, und ich schwitzte übermäßig stark. Dass etwas mit meinem Herzen nicht stimmen sollte, darauf kam ich als Sportler ja nun überhaupt nicht. Mit diesem beklemmenden Gefühl in der Brust lief ich noch drei Wochen lang täglich 10 bis 15 Kilometer, ohne mich auch nur ein bißchen in den Zeiten zu verbessern. Ende Januar wollte ich dann der Ursache mit einem EKG auf den Grund gehen. Schon dieses Ruhe-EKG zeigte Unregelmäßigkeiten an. Tags darauf dann ein Belastungs-EKG; es folgten ein Herzspezialist, ein Herzkatheter.

Ergebnis: Die drei Hauptadern der linken Herzseite waren durch Ablagerungen fast verschlossen, was mir der Arzt auch anhand eines Filmes zeigen konnte. Die Bestürzung bei mir und meiner Familie war natürlich groß. Früher hieß es immer, als Sportler müsse man Steaks essen, um bei Kräften zu bleiben, ein fataler Fehler.

Der Arzt empfahl dringend eine Operation, sie wäre unumgänglich. Ich selbst war damals auch davon überzeugt, wollte ich doch nicht vorzeitig der schönen Erde den Rücken kehren. England käme für mich sofort infrage, Hamburg erst ein halbes Jahr später wurde mir mitgeteilt. Ich sagte mir, mein „Herzchen“ schaffte die vielen Trainingskilometer, wenn auch mit großen Anstrengungen, dann werde ich ja wohl in „Ruhe“ noch warten können.

So wurde ich dann am 7. Juli 1992 in Hamburg operiert. 22 Stunden war ich „weg vom Fenster“, um am 8. Juli mit 3 Bypässen und einigen Nähten aus der Narkose aufzuwachen. Ich hatte alles ganz gut überstanden. 8 Tage nach der OP dann die Verlegung in eine Reha-Klinik an der Ostsee. Ich kam schnell wieder auf die Beine, fuhr 150 Watt während eines Belastungstests schon nach einer Woche in der Reha-Klinik. Stundenlange Spaziergänge am schönen Ostseestrand folgten. Kollegen, die mich besuchten, hatten bestimmt damit gerechnet, einen Halbtoten vorzufinden. Aber dem war ganz und gar nicht so, ich war quietschfidel. Nach 5 Wochen war ich wieder im Kreise der Familie. So wie es mir während der Reha-Kur beigebracht wurde, stellte ich meine Ernährung um. Viel war eigentlich nicht umzustellen. Die Devise hieß: Du darfst alles essen, nur eben sehr fettarm, cholesterinarm! Irgendwann las ich im Buch „1000 Steuertricks“ über den Bund für Gesundheit und trat ihm sofort bei. So lernte ich Franz Konz über sein damaliges noch kleineres Buch „Der Gesundheits-Konz“ kennen.

Mein Herz machte mir in den ersten Jahren schon machmal mit Rhythmusstörungen Probleme, aber ich war voll belastbar, fing wieder mit Sport an wie wandern, radfahren, dazu kamen Gymnastik und Kraftübungen. Vor 2 ½ Jahren wurde ich Mitglied in einem Fitneßstudio, wo dreimal die Woche Gewichte bewegt werden. Viel Grünkohl, Broccoli, Feldsalat und Topinam-burknollen sorgten in den Wintermonaten für ausreichend Eiweiß, damit man auch kräftemäßig merkte, daß es aufwärts geht. Im Frühling, Sommer und Herbst sorgt dann ja die riesige Palette der Wildkräuter für mich. Mein Körper hat sich während der Studiozeit vollständig verändert. Die Fettpölsterchen, wenn auch nicht viele, wurden ersetzt durch Muskelmasse. Meine spezielle Waage zeigt konstant 17% Körperfett an. Meine Leistungen haben sich in diesen 2 ½ Jahren an allen Geräten fast verdoppelt, ein tolles Gefühl auch noch im Alter. „Älteren bietet ein Fitneßstudio ideale Trainingsbedingungen,“ schreibt Franz Konz in seinem Buch auf Seite 708.

Neben der Ausdauer würde ich jedem von Euch, ob jung oder junggeblieben, raten, an Kräftigungsübungen wo und wie auch immer zu denken. Dazu dann die ur-richtige Ernährung, und schon fühlst Du Dich super und hast nach einiger Zeit einen schönen und gesunden Körper. Wenn man bedenkt, daß ein nicht aktiver Mensch schon weit vor seinem 40sten Geburtstag Jahr für Jahr Muskelmasse verliert, anstatt sie aufzubauen!

Kraftvoll aktiv sein sorgt doch letzten Endes dafür, daß man seine Freiheit, seine Unabhängigkeit, unsere höchsten Güter, auch noch bis ins hohe Alter bewahren kann.

Bin ich doch etwas vom Weg abgekommen. Also, 10 Jahre mit 3 Bypässen waren ins Land gezogen, Ich lud meine Kinder, meine Freunde, zu meinem „10. Geburtstag“ schön zum Essen ein. Meine Söhne meinten da so nebenbei, als ich wieder einmal anfing, über Fitneß und Gesundheit zu reden, ich solle mal mit meinen Aktivitäten kürzer treten. Vor allem solle ich mit meiner „Gewichtsschinderei“ aufhören, denke an Dein Herz. Ich fühlte mich total gut, kraftvoll, ausdauernd, gesund. Mein Herz, denke ich, hat sich gut an die geforderten Belastungen gewöhnt, es wird mich nicht im Stich lassen.

Und doch wollte ich es wissen, wie sehen meine „Umleitungen“ von innen aus. Schon 2 Wochen später ließ ich einen Herzkatheter machen. Bei der Abschlußbe-sprechung gab mir der Arzt die Hand mit den Worten, er wäre ja schon lange in diesem Geschäft, aber 3 Bypässe nach 10 Jahren „völlig“ frei, das wäre ihm nur ganz selten untergekommen.

Inzwischen ist wieder fast ein Jahr verstrichen. Ich bin mit mir und der Welt zufrieden, habe sogar das Gefühl, etwas jünger auszusehen. Darauf einer meiner Söhne: „Papa, jetzt seh ich’s auch, 10 Tage werden’s schon sein.“

Franz Konz schreibt in seinem Buch auf Seite 776: „Wenn Du durch das Buch leidensfrei geworden bist, dann ist das alleine dem Verdienst Deiner Einsicht und Deines Wollens zu danken, keinesfalls ist es mein Verdienst.“ Lieber Franz Konz, Dein Verdienst ist es, den „Großen Gesundheits-Konz“ geschrieben zu haben. Erst durch Dein Buch sind doch so viele von uns erst auf den richtigen Pfad geführt worden, Deine Ur-Gedanken anzunehmen, anzuwenden.

Ich denke mit „ganzem Herzen“, daß es mir so gut geht und auch weiterhin gut gehen wird, habe ich Dir, Franz Konz, und Deinem „Großen Gesundheits-Konz“ ----> Hier gleich bestellen für Weihnachten: http://www.bfgev.de/urmedizin/bestellen.html zu verdanken. Mit Deiner Überzeugungskraft, mit Deiner Hingabe bei den Seminaren, mit dem Erstellen Deines Lebenswerkes, bist Du für uns ein einmaliges Vorbild.

Euer Eberhardt Müller


Letzte Änderung: 20.3.2004 15:59:16 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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