Schrei Der Wehrlosen Von Alexandra Jurisch


Schrei der Wehrlosen

Von Alexandra Jurisch

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Ob im Supermarkt, Café, Restaurant oder in der Metzgerei . . . . . täglich werden Unmengen von Schokolade, Kuchen, Torten, Keksen, Käse, Milchprodukten (Kaffeesahne, Schlagsahne, Butter, Quark, Käse, Pudding ...), Wurst, Schinken, Eiern, Nudeln, Steaks, Filets, Schnitzeln, Soßen, Fisch, Pizzas, Eis, Cappuccino, Eis- /Milchkaffee usw. usf. gekauft und verzehrt.

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Otto-Normalverbraucher macht sich da keine Gedanken. Hauptsache es schmeckt. Warum Eier, Fleisch, Fisch, Milch und daraus hergestellte Produkte für teures Geld im Naturkostladen - d.h. aus artgerechter Tierhaltung - kaufen, wenn doch die gleichen Produkte aus der Massentierhaltung im Supermarkt viel billiger angeboten werden? „Wenn nicht ich sie dort kaufe, dann kauft sie der nächste ...“ „Das kann ich mir nicht leisten ... “ Gar ein Verzicht auf Fleisch und Milch(produkte) ist für die meisten Menschen nicht einmal vorstellbar.

„Guten Appetit . . . . . Hat’s denn geschmeckt?“

„. . . . wir hätten gern vorab 2 x die Lauchcremesuppe, ein Kännchen heiße Schokolade mit Sahne, ein Bananen-Milchshake - , danach den Zwiebelrostbraten, das Putenschnitzel, 1 x Wiener Schnitzel und eine Kinder-Pizza mit Schinken und Salami, dazu die große Salatschüssel mit Thunfisch und Ei und zum Abschluß dann ein gemischtes Eis mit Sahne, 1x rote Grütze mit Vanillesoße, einen Apfelstrudel mit Sahne und 1 x Schoko-Eis mit Eierlikör bitte“ . .

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In Hunderttausenden von Restaurants und Cafés tagtäglich wird so in sich hineingeschlemmt - ohne dass auch nur einer darüber nachdenkt, unter welchen Bedingungen all seine Gaumengenüsse bzw. deren Zutaten entstanden sind. Jeden Augenblick unseres Lebens, den wir genießen, leiden unzählige Tiere - Sekunde für Sekunde - Höllenqualen in den Tierfabriken, auf Tiertransporten und in den Schlachthöfen. (Auf andere Formen rücksichtsloser Quälerei wie z.B. Tierversuche, Pelztierzucht, Pferde- und Zirkusdressuren ... wird hier nicht eingegangen) Tiere können wahrscheinlich nicht abstrakt und logisch denken, jedoch die Fähigkeit, Schmerz und Freude zu empfinden ist ihnen genauso gegeben wie uns Menschen. Haustiere wie Hunde und Katzen z.B. werden verwöhnt und verhätschelt und viele Menschen hängen an ihrem Tier wie an einem geliebten Menschen. Es wird unterschieden zwischen Haus- und Nutztieren. Das endlose Leid der mißbrauchten und mißhandelten Tiere verdrängt man erfolgreich, es sind eben „nur“ Nutztiere. Die meisten Menschen reden sich heraus, dass sie selbst sowieso nichts ändern können nach dem Motto „die Politik müßte nur die Gesetze ändern“.

Laut Statistik des Arbeitskreises Tierrechte und Ethik A.K.T.E.(www.tierrechteportal.de) werden

weltweit rund 16 Milliarden Hühner

1,5 Milliarden Rinder

1 Milliarde Schweine

1 Milliarde Enten

1 Milliarde Schafe

¾ Milliarde Ziegen

½ Milliarde Kaninchen

¼ Milliarde Puten / Truthähne

¼ Milliarde Gänse

jährlich systematisch ausgebeutet und geschlachtet. Milliarden von Fischen (über 30.000 Tonnen) kommen zu diesen Zahlen noch hinzu.

Laut Statistik der „Food and Agriculture Organization“ sind es sogar weltweit rund 44 Milliarden Nutztiere, die als Nahrungsmittel verzehrt werden.(Fische und andere Meerestiere nicht mitgerechnet). Allein in Deutschland werden 140 Millionen Tiere in Massentierhaltungsbetrieben gehalten und gequält. (www.animal-peace.org)

Legehennen und Masthähnchen

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Davon sind es ca. 54 Millionen Hühner, die in der Intensivmast und den Legebatterien gehalten werden. 18,5 Milliarden Eier werden jedes Jahr allein in Deutschland konsumiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch des deutschen Normalbürgers kommt auf 226 Stück im Jahr (Eier, die als Zutaten in Pizza, Kuchen, Keksen, Nudeln und Pudding verabreicht werden, mitgerechnet) Eine Henne in einer Käfigbatterie hat zum Leben gerade mal eine Fläche von 450 cm²; das ist noch nicht einmal die Größe eines DIN-A4-Blattes. Zu Hunderttausenden in einem Dämmerlichtstall stehen die Tiere auf schrägem Maschendraht (schräg, damit die Eier auf ein Laufband rollen), der ihnen ins Gewebe schneidet und zu schweren Haltungsschäden führt. Wegen der qualvollen Enge kommt es zu Kannibalismus und Federpicken unter den Tieren. Den Küken werden deshalb wenige Tage nach ihrer Geburt die Schnäbel mit einem heißen Messer gekürzt, damit sie sich später nicht blutig hacken können. Eine solche Legehenne muß 15 bis 18 Monate in diesem Zustand aushalten, bevor sie geschlachtet wird. So bringt es die heutige Hybridhenne aus der Käfigbatterie mittlerweile auf jährlich 300 Eier und ist zur natürlichen Fortpflanzung nicht mehr fähig. Pro Sekunde werden weltweit 1,75 Millionen Eier gelegt. Beim deutschen Haushuhn in den 50er Jahren hingegen waren es 170 Eier im Jahr.

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Wie die Umfrage ergeben hat, wissen viele Verbraucher nicht, dass jedes Ei einer Kennzeichnungspflicht unterliegt, die Aufschluß über Herkunft und Haltung der Hühner gibt. So läßt sich anhand der ersten Ziffer der Codenummer genau feststellen, welchem Haltungssystem die Eier entstammen: 0 = ökologische Erzeugung 1 = Freilandhaltung 2 = Bodenhaltung 3 = Käfighaltung

Masthähnchen werden in Hallen mit 50.000 bis 80.000 Tieren auf engstem Raum gehalten (22 Hähnchen auf 1 m²) in sogenannter Bodenhaltung und 6 Wochen lang „schnellgemästet“. Haben sie ihr Schlachtgewicht erreicht, fahren große Maschinen durch die Hallen, welche die Tiere – gleich einem Riesenstaubsauger – aufsaugen und so direkt in die Transportkisten verfrachten.

Der millionenfache „Überschuß“ an männlichen Küken wird gleich nach der Geburt umgebracht, wozu sie lebend in einen Fleischwolf kommen oder bestenfalls vorher vergast werden. Film-Tipp: „schnell leben, jung sterben“, die Hühnermast-Story (tierrechte.de) Weitere Quellen: „das Tierbuch“ (Eva Kroth), www.vgtm.de, www.animal-peace.org, www.umweltinsitut.org, www.tierlobby.de, www.trust-zine.de )

Schweine

Rund 40 Millionen Schweine in Deutschland enden jedes
Jahr im Schlachthaus. Damit ist Deutschland der größte „Schweineproduzent“ in der Europäischen Union. Auch Schweine werden in Mastboxen bzw. Drahtkäfigen oder zu Hunderten auf engstem Raum (0,65 m² pro Tier) gehalten. Dadurch kommt es zu schweren Verhaltensstörungen, so dass sich die Tiere gegenseitig die Schwänze abbeißen, was offene Wunden und Infektionen verursacht. Um dem vorzubeugen, werden den jungen Ferkeln am 3. Tag nach ihrer Geburt die Schwänze coupiert – ohne Betäubung. Bereits am 1. Tag werden ihnen die Eckzähne mit einem Seitenschneider abgezwickt (um die Zitzen der Muttersau zu schonen) und in der 3. Woche werden die männlichen Jungschweine bei vollem Bewußtsein mit einem scharfen Messer kastriert. Der deutsche Bürger empfindet das männliche Eberfleisch als ungenießbar; es wird deshalb nur das Fleisch von Kastraten, sogenannten Börgen, vermarktet. Damit ihre Exkremente absickern können, stehen die Tiere auf sogenannten Spaltenböden - ständig im Gestank ihrer eigenen Ausscheidungen. Durch das ständige Einatmen der Ammoniakdämpfe aus ihren Exkrementen sind die meisten Schweine am Ende ihrer Mastzeit lungenkrank. Das widernatürliche Stehen auf diesen Spalten oder Rosten ohne Bewegung führt zu Gelenkerkrankungen wie Arthritis und Arthrose.

Rinder und Kälber

In Deutschland werden pro Jahr ca. 4 Millionen Rinder geschlachtet, wobei ein ganz beträchtlicher Anteil davon auf die „Milch-Turbo-Kühe“ fällt. In der Massentierhaltung von Rindern wird das neugeborene Kalb unmittelbar nach der Geburt der Mutterkuh entrissen und kommt separat in eine Mastbox, in der es sich so gut wie nicht bewegen kann. Die einzig wahre Nahrung – nämlich die Kuhmilch – wird ihm vorenthalten, da diese zu kostbar ist, um an Kälber verfüttert zu werden und dem Menschen vorbehalten wird. Anstelle der Muttermilch bekommen die Tiere Milchaustauschstoffe (bestehend aus Magermilchpulver, Talg, Walfett und viel Salz). Durch den hohen Salzgehalt in diesem Brei haben die Tiere ständig ein großes Durstverlangen und nehmen so um so mehr von diesem Gemisch auf, was wiederum dazu führt, dass sie bereits in 5-6 Monaten ihr Schlachtgewicht von 250 kg erreicht haben.

Nach einer solchen Mästung sind die Kälber nicht mehr lebensfähig, weil die Verdauungsorgane durch diese naturwidrige Nahrung nicht voll ausgebildet werden. Ein normal aufwachsendes Kalb benötigt für ein Gewicht von 250 kg die doppelte Zeit, also knapp ein Jahr. Damit das Fleisch schön hell bleibt, werden die Tiere künstlich anämisch gehalten, indem man ihnen jegliche Zufuhr von Eisen unterbindet oder sie an der untersten physiologischen Grenze hält.. Während der Kälber- und Rindermast stehen die Tiere auf Metallrosten, durch die der Kot getreten wird und sie somit immer umgeben sind vom Dunst ihrer eigenen Exkremente. Durch das monatelange Stehen auf diesen Rosten ziehen sich die Tiere schwere Erkrankungen der Knochen, Gelenke und des Bandapparates zu. Um das Mastgewicht noch mal zu steigern, wird die Temperatur in den Mastställen bzw. –boxen auf eine Temperatur von 30 – 36°C erhöht, damit die Kälber ins Schwitzen geraten, somit mehr Flüssigkeit aufnehmen und somit noch mehr auf die Waage bringen. Eine solche zu „Hochleistung“ angetriebene Kuh gibt mittlerweile eine Menge von 30 Litern Milch pro Tag ab; das sind im Jahr 11.000 Liter.

Dagegen betrug die jährliche Milchleistung vor rund 200 Jahren 890 Liter pro Kuh.

(tierrechte.de, „Das Tierbuch“, tierrecht.de, animal peace.de, regenwald.org, trust-zine.de u.a.)

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Milch und Milchprodukte aus der Schweiz haben ein noch qualvolleres Martyrium hinter sich: im Alter von 1-2 Monaten werden den Kälbern mittels eines Thermokauters (einem lötkolben- ähnlichen Gerät) die Hörner ausgebrannt – ohne Betäubung, so dass anstelle der jungen Hörner nur noch zwei Löcher klaffen. Erwachsene Milchkühe haben gerade mal eine Fläche von 1,8 bis 2,2 m² Platz zur Verfügung. Ihre Schwänze sind an elastische Schnüre gebunden und über ihrem Rücken befindet sich ein Metallbügel (der sogenannte Kuhtrainer). Ihre Exkremente müssen sie in eine eigens hierfür vorgesehene Rinne (Fäkalienkanal) fallen lassen, wozu sie eine bestimmte Schrittlänge zurücktreten müssen. Kühe krümmen sich bevor sie Harn oder Kot lassen. Tun sie dies, ohne vorher den besagten Rückwärtsschritt zu machen, verpaßt ihnen der Kuhtrainer einen Stromschlag von 300 Volt, so dass sie sehr schnell lernen, wo sie ihre Exkremente fallen zu lassen haben. Ebenso bekommen sie einen solch elektrischen Schock, sollten sie den Versuch unternehmen, sich an einer juckenden Stelle lecken zu wollen. (vgt.ch, confidenz-depesche.com, Spiegel Special 1997 u.a.)

DU SOLLST NICHT TÖTEN . . . ?

Dieses Gebet wäre, konsequent befolgt, zu unbequem, denn: was wäre Weihnachten - Geburt Jesu und Fest der Liebe - ohne Gänse- oder Entenbraten? Und Ostern - Auferstehung Christi - ohne den bewährten Osterlammbraten? Schließlich hat man ja an Karfreitag einmal auf Fleisch verzichtet und sich den Gaumenfreuden einer Fischmahlzeit hingegeben. Die Wahrheit wird danach ausgewählt, ob es für den menschlichen Gaumengenuß genehm ist oder nicht und das Gebot verbogen in „Du sollst keine Menschen töten“.

Gänse

Rund eine Million Gänse in Deutschland landen jedes Jahr als (Festtags-)Braten auf den Tellern. Überwiegend in der Weihnachtszeit. Sieben von acht der in Deutschland verzehrten Gänse werden importiert, überwiegend aus Ungarn, Frankreich und Polen, wobei sie fast immer aus tierquälerischer Haltung stammen. 12 Wochen dauert das qualvolle Leben der Mastgänse. Auf engstem Raum, in winzigen Käfigen eingepfercht, vollgepumpt mit Mastfutter und Medikamenten leiden die Tiere an Gelenksentzündungen, Knochenbrüchen und Atemnot. In einer Halle werden so bis zu 20.000 Tiere gehalten. Eine besonders barbarisches Ausmaß der Intensivmästung ist das Stopfen. „Gänseleber - eine Delikatesse aus der Folterkammer“ – so steht es auf der Website von www.tierlobby.de. Mittels eines 50 cm langen Rohres wird den Tieren dreimal täglich 1 Kg Mastkonzentrat (das ist ein Fünftel ihres Körpergewichtes), bestehend aus stark gesalzenem aufgequollenem Maisbrei, in den Magen gepreßt, wobei es zu schweren Verletzungen der Speiseröhre kommt. Der Kopf wird währenddessen mit einem Metallbügel festgeklemmt. Damit sie den Mastbrei nicht wieder erbrechen, wird den Gänsen der Hals mit einem Gummiband zugebunden. Ihre Leber vergrößert sich so in kurzer Zeit bis auf das Dreizehnfache. Während die Leber eines natürlich aufgewachsenen Tieres gerade mal 100g wiegt, wird durch die Prozedur des Stopfens ein Lebergewicht von 1000-1300g erreicht. Auf den Menschen übertragen würde dies ein Gewicht von 20 kg seiner Leber bedeuten. Wegen zu hoher Dosierung oder der Anwendung von Preßluft passiert es, dass der Magen platzt. 12 von 100 Tieren verenden so aufs Grausamste. Wenn auch das Stopfen in Deutschland verboten ist, so bekommt man dennoch Gänsestopfleber bei uns zu kaufen – als Importware. Haben sie in 10-12 Wochen ihr Mastgewicht erreicht, werden Mast- sowie auch Stopfgänse bei lebendigem Leib in Akkordarbeit gerupft – ohne Betäubung. Die dabei entstehenden Wunden (ganze Hautpartien werden z.T. mit herausgerissen) werden notdürftig mit Nadel und Faden zusammengenäht. Schön verpackt im Tiefkühlregal merkt der Endverbraucher normalerweise nichts davon. (tierhilfswerk.de, brennglas.com, tierlobby.de, vgt.at u.a.)

Puten

20,3 Millionen Puten in Deutschland werden jedes Jahr
verzehrt, wovon über 8 Millionen aus deutscher Herstellung stammen. Der deutsche Durchschnittsbürger ißt im Schnitt pro Jahr rund fünf Kilogramm Putenfleisch. In einem Stall werden bis zu 10.000 Puten gehalten. Auf einem Quadratmeter müssen sich bis zu sechs Tiere den Platz teilen. Aufgrund dieser qualvollen Platzknappheit kommt es auch hier zu Kannibalismus und Federpicken. Damit die Tiere sich nicht gegenseitig verletzen können, werden den jungen Puten einen Tag nach der Geburt die Oberschnäbel mit einem glühenden Draht oder einem Laserstrahl abgetrennt. Sie bluten und leiden unter starken Schmerzen. Man züchtet extra schwergewichtige Tiere mit überbreiter und schwerer Brust heran, aus denen dann die begehrten Putenschnitzel hervorgehen. Wegen der übermäßig schnellen Gewichtszunahme durch Hochleistungsfutter, Medikamente und wachstumsanregende Mittel bleibt die Entwicklung der Knochen auf der Strecke und die Tiere brechen praktisch unter ihrer eigenen Last zusammen. Fehlstellungen der Beine, Gleichgewichtsstörungen, Knochenbrüche, verkrümmte Rücken und schmerzhafte Gelenkerkrankungen sind die Folge. Gegen Ende ihrer Mastzeit (22 Wochen) können die Vögel nicht mehr stehen und rutschen bzw. liegen nur noch auf dem verschmutzten Boden, was zu Hautentzündungen führt. (www.tierhilfswerk.de,“Das Tierbuch“, www.arche-2000.org, www.archiv.greenpeace.de, www.brennglas.com, www.tierschutz-bayern.de, www.vier- pfoten.de u.a.)

Enten

Ca. 14,2 Millionen Enten werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Enten in der Intensivhaltung werden zu Tausenden in großen oftmals fensterlosen Hallen gemästet - dicht gedrängt, ohne Bewegungsspielraum, geschweige denn der Möglichkeit schwimmen zu können. 13 Tiere auf einem m² stehen so auf Drahtmaschen oder Lochplatten. Um gegenseitigen Verletzungen vorzubeugen, werden auch den Enten - wie in der Hühner- und Putenmast - die Schnäbel (und Krallen) abgeschnitten – ohne Betäubung. Aufgrund der Hochleistungszucht kommt es auch hier zu Knochen- und Gelenkschäden, so dass die Tiere nicht mal mehr imstande sind, sich zu bewegen, um Futter und Wasser aufzunehmen. Viele verkümmern deshalb elendig. Die Mehrzahl der Enten, die dieses Martyrium zwei bis drei Monaten überlebt, hat dann ihr Schlachtgewicht erreicht und kommt unters Messer. Importierte Enten aus Frankreich und Ungarn z.B. werden ebenfalls wie Gänse mastgestopft. In den letzten Lebenswochen werden die Tiere dazu in Plastiktüten gestopft – nur noch der Kopf schaut heraus. Das Stopfen geschieht auf gleiche Weise wie bei den Stopfgänsen. („Das Tierbuch“, tierlobby.de, brennglas.com, wdr.de u.a.)

Kaninchen

30 Millionen Kaninchen jedes Jahr werden in Deutschland verzehrt (mehr als 40.000 Tonnen). 20 Prozent davon werden importiert, 80 Prozent stammen aus deutschen Intensiv- Mastbetrieben. Auf engstem Raum zusammengepfercht, sitzen 4-5 Tiere in einem 50 x 80 cm kleinen Metallkäfig in sterilem, gleißenden Neonlicht. Wegen der bedrückenden Enge kommt es zu massiven Verhaltensstörungen: die Tiere nagen an den Gittern, drehen sich wieder und wieder um die eigene Achse und versuchen hochzuhüpfen. Immer wieder aufs Neue knallen sie dabei an die Kafigdecke (30 cm hoch) und schlagen dann auf dem Gitterboden auf. Viele leiden an Schwellungen und Entzündungen der Pfoten, weil ihnen die Gitterstäbe ins Gewebe schneiden. Vorzeitig verendete Tiere, die die Qualen der Intensivmast nicht überstanden haben, werden von ihren Artgenossen angefressen. Sie liegen mitunter noch im Käfig, wenn der Verwesungsprozeß längst eingesetzt hat. Zudem kommt es aufgrund mangelnder Hygienezustände oft dazu, dass die Kaninchen im Dreck ihrer eigenen Exkremente sitzen müssen. Eine tragende Häsin wird in absoluter Isoliertheit gehalten. Die Jungen kommen gleich nach ihrer Geburt in eine Minibox und werden innerhalb weniger Wochen schnellgemästet auf ein Gewicht von zwei Kilo. So muß eine Häsin rund 11 x pro Jahr werfen – jedesmal bis zu zwölf Junge.

Schafe und Ziegen

Schafe werden weniger wegen ihres Fleisches gehalten, denn der Geschmack ist nicht jedermanns Sache. In erster Linie sind sie begehrt wegen ihres Felles. In Australien werden rund 70 Prozent des weltweiten Absatzmarktes für Wolle produziert. Wenige Wochen nach ihrer Geburt werden den jungen Lämmern die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Tiere werden kastriert, ohne Betäubung. Haben sie ein ausreichend dichtes Fellkleid entwickelt, werden sie in Akkordarbeit geschoren. Dabei wird keine Rücksicht auf die Tiere genommen. Durch die elektrischen Schermaschinen werden den Tiere tiefe blutende Wunden zugefügt, die dann mit einer heißen teerartigen Masse versiegelt werden. Die Schafe werden geschoren, noch bevor sie ihr Winterkleid ablegen würden. Millionen von Schafen erfrieren deshalb jämmerlich oder sterben an Fliegenbefall. Europäische Schafe leiden mitunter zudem an Huffäule, die, wenn nicht behandelt wird, zum Tode führt. Auch an Universitäten für Lehrmethoden am lebenden Objekt werden vorrangig Schafe mißbraucht. Ziegen werden ebenfalls hauptsächlich in der Forschung eingesetzt. So laufen Experimente mit geklonten, genmanipulierten Ziegen (Spinnenziegen), die ein Spinnenfadengen besitzen. Infolge dieses Eingriffes in das Erbgut läßt sich aus der Ziegenmilch sogenannte Spinnenseide gewinnen. (tierlobby.de, tierschutz-aktiv.de, peta.de u.a.)

Fische und andere Meerestiere

Ca. 100 Millionen Tonnen Fische (und Krebse, Weichtiere) jährlich gehen ins Netz. Die in riesigen Fangnetzen gefangenen Fische sterben an Erstickung, Ausblutung oder Erfrieren (für den Transport werden sie auf Eis gelegt). Aale werden lebendig in Salz eingelegt, lebend ausgenommen und zerstückelt. Fische, die aus großer Tiefe gezogen werden, halten die veränderten Druckverhältnisse nicht aus - ihnen quellen die Augen heraus, ihre Schwimmblasen zerreißen und Eingeweide treten aus dem Maul.

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Krustentiere müssen mit verbundenen Schalen oft wochenlang ohne Nahrung aushalten, bevor sie dann, noch lebend, ins kochende Wasser geworfen werden. In den Treibnetzen der Thunfisch- Fangschiffe z.B. verfangen und verletzen sich zudem auch Delphine und vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröten sowie andere gefährdete Fischarten. Auch Fische werden in der Massentierhaltung gezüchtet und gemästet – in engen Netzen aus Metallgitter. Ca. 40.000 Tonnen Fisch werden im Jahr in sogenannten Aquakulturen produziert. Mittels Gentechnik versuchen die Wissenschaftler, schnell wachsende und robuste Fische zu erzeugen, die die unnatürlichen Haltungsbedingungen überleben. So versucht man z.B. Tropenfische zu züchten, die unempfindlich gegenüber Kälte sind. Derartige Experimente in der Erzeugung transgener Fische gibt es noch viele weitere. Den auf engstem Raum gehaltenen Tieren werden Antibiotika, Mastbeschleuniger, Wachstumshormone sowie synthetische Vitamine und Farbstoffe über das Futter verabreicht, welches zum großen Teil aus Fischmehl besteht. Der Wasserdurchfluss in den Becken wird so knapp gehalten, dass er gerade mal ausreicht, dass die Fische atmen können.

Hummer stammen meistens aus Zuchtanstalten, in denen sie unter quälerischen Bedingungen hochgezogen werden. Haben sie die gewünschte Größe erreicht, werden die Hummer in winzige Kammern gezwängt, die gerade mal die Größe der Tiere selbst haben. Zur Seite stehende Scheren oder Beine werden dabei abgebrochen. Monatelang werden sie so in eine Art Kälteschlaf versetzt, bis sie ein Gourmet-Restaurant anfordert. Hier kommen sie dann lebendig in kochendes Wasser, bis sie zu Tode gekocht sind. Auch wenn Fische nicht schreien können, so empfinden sie doch Schmerzen. Dies haben neurologische und verhaltenswissenschaftliche Untersuchungen bestätigt. (react-online.de, umweltinstitut.org, tierlobby.de, archiv.greenpeace.de, veggiswelt.de u.a.)

Bienen

In großen kommerziellen Betrieben werden die Bienen z.T. bis auf den letzten Tropfen ausgebeutet; es wird ihnen der gesamte Honig, ihre Lebensgrundlage, genommen. Damit sie überleben können, bekommen sie ersatzweise eine minderwertige Lösung aus weißem Zucker. Wenn es zu kostspielig ist, die Bienen über den Winter zu bringen, wird der ganze Bienenstock kurzerhand mit Benzin übergossen und angezündet („Einmal“-Bienenstöcke). Der Bienenkönigin werden die Flügel beschnitten oder einfach ausgerissen - damit sie ihre Kolonie nicht verlassen kann. Zudem wird sie auf einer eigens hierfür erschaffenen Vorrichtung künstlich besamt. (peta.de, tierschutzpartei.de, so-ja.de u.a.)

Nur aufgrund der chemischen Industrie – der Medikamente, Antibiotika, Schmerzmittel, Tranquilizer und prophylaktischen Impfungen – ist es möglich, dass all diese überzüchteten „Hochleistungstiere“ diese Torturen überhaupt überleben können. So ist es legal, dass in den Massentierhaltungsbetrieben täglich acht verschiedene Antibiotika über das Futter verabreicht werden (zur Beschleunigung des Wachstums). Von der gesamten Antibiotika- Produktion in Deutschland wird mehr als die Hälfte an Schlachttiere verfüttert. Hinzu kommen Hormone, künstliche Vitamine, Konservierungsstoffe und krankheitsvorbeugende Substanzen - insgesamt sind es über 200 Zusatzstoffe, die laut Futtermittelverordnung erlaubt sind. (www.tierrecht.de, www.animal-peace.org, tierrechte.de, brennglas.com, trust-zine.de )

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Tiertransporte

Bevor ihr unwürdiges Leben im Schlachthof endet, müssen Millionen Schlachttiere (Rinder, Schafe, Pferde, Schweine, Geflügeltiere) die Torturen eines mitunter tagelangen, sogar wochenlangen Transportes über sich ergehen lassen, denn der Export lebender Tiere wird höher subventioniert als der Export des Fleisches geschlachteter Tiere. Zu Hunderten eingepfercht – oft mehrere Tage lang ohne einen Tropfen Wasser, geschweige denn Nahrung – überqueren mehr als 360 Millionen Schlachttiere jährlich die europäischen Grenzen. Mit elektronischen Stromstößen und Stockschlägen werden die total erschöpften Tiere aus dem Tiertransporter getrieben. Solche, die vor Schwäche nicht mehr laufen können, werden per Seilwinde oder Gabelstapler an Bord der Schiffe geworfen. Viele überleben dieses Martyrium nicht und werden von den anderen zu Tode getrampelt. In den außereuropäischen Ländern, wo die Tierschutztransport-Verordnung nicht gilt, werden Tiere, die sich auf dem Schiffstransport die Beine brechen, per Kran – an einem Bein aufgehängt – durch die Lüfte gehievt, wie ein Stück Müll, und bei der nächsten Verladestation abgeworfen (z.B. Rinder und Kälber). Geflügeltiere, jährlich über 200 Millionen europaweit, werden zum Transport per Lkw in enge Kisten gestopft, wobei sich etwa 30 % Beine und Flügel brechen. Viele ersticken während des Transports aufgrund mangelnder Belüftung in den Lkws oder erfrieren im Winter. (tierlobby.de, vegetariere.net, trust-zine.de, home-t-online.de, vegan-welt.de, was-wir-essen.de u.a.)

Endstation Schlachthof

Zu Tode erschöpft, zum Teil mit gebrochenen Gliedmaßen und vor Schmerzen fast ohnmächtig, erwartet die überlebenden Tiere dann das Massenabschlachten im anderen Land. Immer wieder passiert es, dass Tiere vor dem Schlachten nicht richtig betäubt werden und bei lebendigem Leibe – am Haken hängend und vor Schmerzen brüllend - zu Fleisch verarbeitet werden. Ein Großteil der getöteten Schweine hat Brühwasser in den Lungen, d.h. sie kamen im 70° heißen Brühkessel nochmals zu sich und wurden gewaltsam ertränkt. Auch so manches Geflügeltier - zum Schlachten mit dem Kopf am Förderband aufgehängt – läuft unbetäubt ins Messer. In anderen Ländern läßt man die Tiere bei vollem Bewußtsein ausbluten (Schächten = Töten ohne Betäubung). Um den Schächtschnitt durchführen zu können werden die Tiere in Rückenlage, mit verbundenen Beinen, in eine Gitterstellage eingeklemmt. Oft ist es mehr ein Durch-„Sägen“ als ein Durchschneiden der Muskeln, Sehnen, Speiseröhre. Die anschließend an den Hinterbeinen aufgehängten Tiere erleiden einen qualvollen Tod, der bis zu 10 Minuten dauern kann. (tiegerfreund.de, tierrecht.de, tierrechte.de, brennglas.com, vegetarier.net, u.a.) Buchtipp: „Mein Weg durch die Hölle – aus dem Tagebuch eines Schlächters“ , Burkhard Marterer

Regenwald

Nicht nur die Tierwelt muß daran glauben - auch die Natur, der tropische Regenwald werden vernichtet durch die zunehmende Nachfrage nach Billigfleisch. Hunderttausende von Quadratkilometern (jährlich 340.000 km²) werden abgeholzt, um Plantagen für Getreide und Soja zu errichten, die als Futtermittel in der Massentierhaltung eingesetzt werden. Auch um Platz für Rinderfarmen und Weideflächen für Schlachttiere zu schaffen, vernichten die internationalen Fleischkonzerne den Tropenwald. Alle zwei Sekunden wird ein Waldgebiet entsprechend der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Für jeden Hamburger werden 5- 6 m² des tropischen Regenwaldes abgeholzt und in Weidefläche umgewandelt. Bereits nach wenigen Jahren der Nutzung werden diese Futtermittel-Monokulturen und Weideflächen zu Steppe. Dürrekatastrophen und Überschwemmungen sind die Folge. Durch die täglich wachsenden Wüsten (20.000 Hektar pro Tag) werden zigtausende Pflanzen- und Tierarten ihres natürlichen Lebensraumes beraubt und ausgerottet. Auch die letzten Naturvölker sind dadurch gefährdet und vom Aussterben bedroht. 90 Prozent der Vernichtung des tropischen Regenwaldes gehen auf Kosten der Massentierhaltung. (animal-peace.org, regenwald.org, home-t-online.de, heimat-fuer- tiere.de u.a.)

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Weltmeere Durch die Überfischung der Weltmeere sind viele Arten von Meerestieren fast ausgerottet und die Fischbestände brechen zusammen. Das ökologische Gleichgewicht ist gefährdet, Vögel finden keine Nahrung mehr, die empfindliche Fauna des Meeresbodens wird zerstört, die natürlichen Bedingungen zum Überleben für Muscheln, Seesterne, Seeigel und andere Tiere vernichtet. Ca. 26 Millionen Plastikverpackungsmaterial, ca. 450.000 Plastikcontainer und ca. 150 Millionen kg Plastiknetze verbleiben jedes Jahr im Meer.

Zuchtbecken der Aquakultur haben oft direkten Zugang zum Meer. Über das Austauschwasser können genmanipulierte Eier und gentechnisch verändertes Sperma der Fische so in die Weltmeere gelangen, ebenso durch Verschleppung über Vögel oder andere Tiere sowie durch Hochwasser. Zudem werden die Meere durch Medikamentenrückstände in den Stoffwechselprodukten der Tiere verseucht, die über die Abwässer abgeleitet werden. Es kommt zu einer explosionsartigen Ausbreitung von Algen. (umweltinstitut.org, vegetarismus-schattendings.de, archiv.greenpeace.de u.a)

Risiken der Gentechnik



Ob gentechnisch veränderte Pflanzen oder

genmanipulierte Tiere - die Rückholung einmal freigesetzter Gene

ist praktisch unmöglich. Es kann zu unvorhersehbaren

Neukombinationen kommen, wenn transgene Lebewesen in den

natürlichen Kreislauf eingebracht werden.

Jauche / Gülle

Das in der Massentierhaltung verbrauchte Wasser landet als Gülle auf den Feldern, die somit maßlos überdüngt (Nitrat) und vergiftet werden. Dieser Flüssigmist, der auch die den Tieren verabreichten Medikamente und Chemikalien enthält, sickert ins Grundwasser und gerät somit in die Seen, Flüsse und Meere. Nitratverseuchtes Trinkwasser verursacht gesundheitliche Schädigungen bei Säuglingen und ist mitbeteiligt an der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten. Mitverursacher für den sauren Regen sind die in der Gülle enthaltenen Mengen an Ammoniak, die als Dämpfe in die Luft gelangen und als saurer Niederschlag die Böden übersäuern und die Wälder schädigen. Ebenso der im Flüssigmist enthaltene hohe Stickstoffgehalt verursacht erhebliche Schäden an unserer Umwelt. So fallen auf 1 ha deutschen Boden etwa 10 kg Stickstoff durch Regen nieder. Die allein in Deutschland erzeugte Jauche aus den Tierfabriken kommt auf jährlich 3 Tonnen pro Kopf. Jedes Jahr sind das insgesamt 250 Millionen Tonnen. Weltweit produzieren die Masttiere in der Massentierhaltung 1.100 Tonnen an Exkrementen pro Sekunde.

(regenwald.org ,greenpeace.org, home-t-online.de, arche-2000.org, brennglas.com u.a.]

Atmosphäre

Unsere Luft und das Ozonloch werden nicht nur durch die Abgase von Autos und Flugzeugen belastet, sondern in großem Umfang auch durch die industrielle Fleischproduktion aus der Massentierhaltung. Weltweit produzieren die Rinder 100 Millionen Tonnen Methan (20% des gesamten Ausstoßes dieses giftigen Treibgases in die Atmosphäre). Hinzu kommen die Stickstoffbelastungen aus den Schweinemastbetrieben. Vor allem durch das Abbrennen der tropischen Regenwälder werden große Mengen an CO2 freigesetzt.

„Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich groß wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen“ (Ernst U. von Weizäcker, Leiter des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie) [brennglas.com, heimat-fuer-tiere.de, arche-2000.org u.a.]

Welthunger

„Die Gesellschaft besteht aus zwei Klassen: die eine
hat mehr Essen als Appetit, die andere mehr Appetit als Essen“ (Nicolas Chamfort) Während in den armen Ländern täglich Zehntausende von Kindern an Unterernährung sterben, leiden in Europa die Menschen an den Folgen ihres Übergewichtes und sind krank vom Rind- und Schweinefleisch, das mit Futtermitteln aus der Dritten Welt erzeugt wurde. 50 Millionen Menschen verhungern jedes Jahr. Würden die Menschen in den Industrienationen ihren Fleischkonsum um nur 10 Prozent reduzieren, könnten dafür 100 Millionen Menschen ernährt werden (vegetarisch), niemand müßte Hunger leiden. ( brennglas.com, animal-peace.de, heimat-fuer- tiere.de u.a.

Mensch! Wo ist der Unterschied?

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Für die eigene Katze oder den eigenen Hund wird alles getan, - manch ein Tier übernimmt sogar die Stellung des fehlenden Partners und ersetzt mangelnde Zärtlichkeiten. Millionen von Menschen haben tiefes Mitgefühl und sorgen sich um ihren geliebten Vierbeiner, wenn er krank ist und an Schmerzen leidet. Groß ist die Trauer um seinen Tod. Aber gegenüber den lebenslangen Qualen und Schmerzen der rücksichtslos ausgebeuteten Tiere jedoch verschließt man sein Herz bzw. ist gedankenlos. Tagtäglich, jede Minute, jede Sekunde . . . leiden Milliarden Tiere aufs Grausamste. Der Konsum, die Gier nach immer mehr und immer billigerem Fleisch und anderen Tierprodukten verursachen unendliches Leid - jedes gekaufte Produkt aus der Massentierhaltung finanziert die Hölle der Tiere.

Dabei liegt es noch gar nicht lange zurück, als die Menschen mit nur einer Fleischmahlzeit pro Woche ausgekommen sind. Und es litt niemand an Mangelerscheinungen, ganz im Gegenteil. Die Vielzahl der Krankheiten war noch nie so groß wie in der heutigen Zeit, die Forschung in Medizin und Technik bislang nie so ausgeufert (Gentechnik, Tierversuche). Am gesündesten waren unsere Vorfahren, die noch keine Industrialisierung und übersteigerte

Technik kannten, die noch so lebten, wie es bis zum heutigen Zeitpunkt für uns Menschen bestimmt ist – im Einklang mit der Natur, im Einklang mit allem Lebendigen.

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Seit Millionen von Jahren bietet uns die Schöpfung alle Lebensmittel so, wie wir sie von Natur aus benötigen, um gesund zu bleiben bzw. es wieder werden zu können. Je unveränderter, je naturbelassener die Nahrung bleibt, desto gesünder funktioniert unser Körper und unser Geist.

„Tu den Mund auf für die Stummen und die Sache aller, die verlassen sind!“(Salomo)
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ALEXANDRA JURISCH med.gepr.Ganzheitl. Ernährungsberaterin Sonnenstr.8 93152 Nittendorf Tel. 09404-4579 e-mail: AlexandraJurisch?@gmx.de

Auch zum Ausdrucken als PDF-File: http://veganchris.at/jurisch.pdf


Letzte Änderung: 28.6.2004 10:55:11 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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