Erfolgreich Urkoestler Werden


Erfolgreich Urköstler werden mit der "Heute-Und-Jetzt-Sofort-Schluss-Methode“

Schlagt eurer Sucht ein Schnäppchen und macht es den erfolgreichen Urköstlern nach.

Immer wieder gibt es Menschen, die ihre Begierde oder besser gesagt: ihre Sucht nicht in den Griff bekommen. Sie suchen unentwegt nach dem Alibi-Haar in ihrer Trinkkokosnuss, glauben es nicht zu schaffen, und befürchten „Mangelerscheinungen“ mit der Urkost zu bekommen. Aber sie versuchen es dennoch immer wieder - und scheitern dann auch immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit..

Ihnen zu sagen, macht weiter so und schleicht euch nach und nach aus diesem Kreislauf heraus, halte ich für falsch. Denn es ist eine durch die Praxis belegte Tatsache, dass diese Menschen niemals richtig „zu Potte“ kommen und immer auch noch nach vielen Jahren mit ihren „Kompromissen“ und ihrem Selbstbetrug „herumeiern“. Dazu möchtest DU sicherlich nicht gehören, oder? Gut, dann lies du weiter, die anderen können sich ab hier gerne mit einem Soja - Dessert trösten. http://bilder.parsimony.net/smilies/updown.gif

Wie höre ich nun am besten mit der schlechten Kost auf?
Am besten so, wie erfolgreiche „Anti-Rauch“- oder andere „Anti-Drogen-Programme“ es auch machen. Das Einstellen der Schlechtkost sollte nicht teilweise oder zu irgendeinem Zeitpunkt, sondern so schnell und so plötzlich wie möglich mit der "Heute-Und-Jetzt-Sofort-Schluss-Methode" erfolgen.

Dein erster Tag
Leg dich am besten auf heute fest. Heute musst du schlagartig mit dem Schlechtkostessen aufhören. Weniger schlecht zu essen, ist nicht der richtige Weg, um das Schlechtkostessen aufzugeben. Fang gleich heute mit dem mindestens dreitägigen Erdfasten an, wie es im „Großen Gesundheits-Konz“ beschrieben ist. Wenn du keine Heilerde hast, laufe gleich jetzt los und besorge sie dir in der nächsten Apotheke.

Hürden, die du überwinden musst
Nie wieder in den „Genuss“ eines Nudelauflaufs zu kommen, ist für den nun frischgebackenen (hi hi ...oder sollte ich lieber „frischgesammelten“ sagen?) Urköstler oft ein erschreckender und geradezu deprimierender Gedanke. Sorgenvolle Gefühle über bevorstehende gesellschaftliche Ereignisse, bei denen du dir die Schlechtkost versagen musst, beunruhigen dich zusätzlich pausenlos und blockieren dich eventuell sogar.

Deshalb sage dir einfach, dass du keinen Verzicht für das ganze Leben leistest. Sag dir, dass du lediglich diesen einen Tag ohne Schlechtkost schaffen willst. Nach deinem erfolgreichen Erdfasten sagst du dir immer von einem Tag zum anderen: "Heute werde ich wieder keine Schlechtkost essen, sondern nur die natürliche Frischkost genießen".

Urköstlerin Lele: „Es sollte jedoch ruhig auch einmal darüber nachgedacht werden, dass Verzicht grundsätzlich nichts rein Negatives ist, sondern etwas, das zur Selbstdisziplinierung und damit zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit einen wertvollen Beitrag leistet. Nicht umsonst heißt es „weniger ist mehr“.

Mit einem Freund oder Partner gemeinsam aufhören
Ein Schokoriegel kann für dich als Schlechtkostesser(in) etwas sehr Tröstliches sein. Die meisten genießen ihre „Schoki“ und finden es sehr schwierig, in einer Stress-Situation ohne sie auszukommen. Wenn sie keinen Nachschub mehr in der Tasche oder Schreibtischschublade haben, verspüren viele ehemalige Schlechtköstler ein Gefühl der Leere in ihrem Leben. Dieses Gefühl der Isolation erträgst du erheblich leichter, wenn du versuchst, gemeinsam mit einem(r) Freund(in) die schlechten und krankmachenden Gewohnheiten aufzugeben. Gemeinsam mit jemandem aufzuhören, mit dem (der) du täglich in Kontakt stehst, ist eine Lösung, die dir durchaus helfen kann. Oder meldet euch in unserem Urkostforum (www.urkostforum.de) im Internet an, auch dort findet ihr Rat und tägliche Unterstützung.

Ablenkung für die Hände - Hauptsache du bist beschäftigt! Beschäftige dich! Mache eine Aufstellung aller Arbeiten, die du zu erledigen hast - und erledige sie dann auch wirklich. Damit lenkst du dich vom Verlangen z.B. nach Schokolade ab.

  • Mache einen Großputz, arbeite im Garten, wasche das Auto usw.
  • Beim telefonieren kritzele nebenbei auf einem Blatt herum. Spiele mit Ketten oder Rosenkränzen, um deine Hände zu beschäftigen.
  • Fang ein neues Hobby an - Töpfern, Malen, Stricken, ein Instrument spielen usw., etwas was du vielleicht schon immer tun wolltest, entdecke die kreative Seite an dir, oder spiele wieder öfter mit deinen Kindern. Nimm dir bewusst Zeit für dich, mache eine „Inventur deines Lebens“ und überlege dir, was dir wirklich wichtig ist und was du vielleicht „aussortieren“ könntest. Denn mit ein Grund, warum wir „Trost“ in der Nahrung suchen, ist dass wir uns „zumüllen“ lassen von zu viel Stress und „Scheinpflichten“. Lass dich nicht leben, sondern lebe!

  • Ein ganz heißer Tipp: Lauf! Lauf! Lauf! Lauf um dein Leben und lauf dir die Sucht aus dem Leib. Und immer wenn du schwach zu werden drohst, verschaffe dir:

    Ablenkung für den Mund
    Immer Gemüse- oder Obsthäppchen zur Hand haben. Auch Johannesbrot oder Süßholz sind tolle Knabbersachen, die dich ablenken und dir keinen Schaden zufügen. Vermeide am Anfang Situationen, die dich verführen könnten, wie Restaurantbesuche oder Partys. Später kannst du es mit Rohkostfreunden, aber auch anderen dann wieder richtig „krachen lassen“, denn mit der Zeit wird es dir dämmern, dass Urkost nicht mit Verzicht oder gar spartanischer Lebensweise gleichzusetzen ist. Was ist schon ein bitteres Bier gegen eine süße Pagode? Entdecke nach und nach die gesamte Fülle und Vielfalt der pflanzlichen Frischkost und freue dich auf ein buntes Leben mit abwechslungsreicher und genussvoller Nahrungsvielfalt.

    Ablenkung für das Gehirn
    Wenn du übermäßige Lust auf Schlechtkost bekommst, atme tief ein und aus, und sage dir. "Ich bin ganz ruhig und ich freue mich auf meine ... (Jackfrucht, Mango oder meinem Apfel ...), wenn ich nach Hause komme!" So entsteht ein Gefühl der Gelassenheit. Das Verlangen verschwindet dann sehr schnell mit Hilfe dieser kleinen Tricks.

  • Lies ein paar gute Bücher zum Thema, auf jeden Fall gründlich den "Großen-Gesundheits-Konz".

    Lele: „Sich möglichst viel mit dem Thema Urmethodik zu befassen, ist sehr förderlich, gerade am Anfang, um die eigene Geisteshaltung zu festigen. Je mehr Wissen du dir über die Urmethodik, über ihre Vorteile und langwährenden Belohnungen sowie die negativen Folgen der Schlechtkost aneignest, desto fester wird der Grund, auf dem deine Überzeugung basiert. Lese über die Rohkost/Urkost, soviel du kannst, es gibt mehrere gute Bücher, bzw. den GGK kannst du ohne Weiteres immer wieder zur Hand nehmen, die Fülle an dort enthaltenen Details kannst du dir sowieso nicht alle auf einmal einprägen. Sprich mit Gleichgesinnten, die du, wenn auch vielleicht nicht im unmittelbaren Umfeld, so doch mindestens über das Internet hast, Erfahrungsaustausch ist sehr bestärkend, zumal die Urmethodik etwas Lebendiges ist, nichts Dogmatisches und jeder eigene Beobachtungen und Erfahrungen beitragen kann.“

  • Nimm an Anfängerkursen teil (z.B. an den „Urkost-Schnuppertagen“ vor den Toren Hamburgs auf einem schönen Naturgrundstück, wo dir eine eigene Ferienwohnung zu deiner freien Verfügung steht).

    Noch einmal: Laufe oder betreibe einen anderen Ausdauersport, das wird dir helfen, deine Sucht allmählich in den Griff zu bekommen. Tägliches Urtraining und auch tägliche Spaziergänge („POWER-Walking“) in raschem Tempo in der Natur sind wichtig und sehr hilfreich.

    Wenn es doch mal zum Rückfall kommt – lass dich davon nicht beirren und schon gar nicht aus der Bahn werfen. Verzeihe ihn dir, aber kehre anschließend sofort und konsequent auf den Weg der Urmethodik zurück. Du selbst bestimmst, was du dir zur Gewohnheit machst – und du willst dir ausschließlich die Urmethodik zur Gewohnheit machen. Lässt du eine Ausnahme zu oft zu, schleicht sich da ganz unmerklich eine negative Gewohnheit wieder ein. Alles, was du 21 Tage am Stück machst, wird dir zur (hoffentlich) lieben Gewohnheit, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Denk immer daran:100 % Urkost sind leichter zu schaffen als 99 %! Am Ende steht deine Befreiung - von der lebensverkürzenden Sucht, von deinen Zipperlein und Krankheiten. Dein verdienter Lohn wird sein: Ein viel intensiver gefühltes Leben, voller Vitalität, Glück und Wohlbefinden und das schöne Gefühl nicht nur dir selber, sondern auch den Tieren und unserer Mitwelt mit dieser neuen Nahrungsweise zu helfen.

    Diese Vorgehensweise stellt für mich die beste Methode des Umstiegs dar. Dennoch will ich nicht verkennen, dass es auch Menschen gibt, die eine solche schnelle Umstellung nicht schaffen und sich mit einer schrittweisenVeränderung leichter tun.

    Wie dies gut funktionieren kann, wird Gabriele Riedberg (Lele) demnächst hier näher ausführen.


    Letzte Änderung: 25.11.2006 12:49:26 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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