Mein Weg Zur Urkost Von Svenja


Svenja Hübner-Dierks

Mein Weg zur Urkost

Zunächst eine kurze Vorstellung meiner Person: Ich bin Svenja Hübner-Dierks, Jahrgang 1964. Seit August 2005 ernähre ich mich urköstlich.

Da anzukommen, war allerdings wirklich eine etwas längere Odyssee Umso glücklicher bin ich, diesen Weg für mich entdeckt und begonnen zu haben. Ich bin gelernte Buchhändlerin, das verleitete mich lange Jahre sehr dazu, mehr zu lesen als zu handeln. Leider betraf das auch alles, was mit Gesundheit und Ernährung zu tun hatte. Mein theoretisches Wissen über die Zusammenhänge war immer größer, als die dazupassende Handlung. Dass Dinge wie Milch und Käsekonsum bei meiner Nebenhöhlenerkrankung schädlich sind, war mir theoretisch schon klar, aber es reichte lange Jahre nicht aus, deswegen wirklich meine Ernährung umzustellen. Obgleich es immer eindeutiger wurde, dass es da auf jeden Fall viele Zusammenhänge gab.

Ich habe viel ausprobiert: Vollwertkost, Produkte aus Bio-Anbau, vegetarische Ernährung. Seit ca. 20 Jahren kein Schweinefleisch, da ich immer zu entzündlichen Prozessen neigte. Es gab aber auch vier sogenannte „Fast-Food Jahre“ - von 1992-1996.

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Damals ging es mir auch wirklich schlecht, die langen Arbeitstage schienen mir mit meiner ständigen Atemnot und oft Migräne fast unerträglich.

Die Liste meiner Beschwerden war lang und nahm mit den Jahren immer mehr zu:

  • Migräne seit 1976, seit 2003 weg nach einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung
  • akute Furunkellose an der rechten Oberlippe mit Not-Operation wegen beginnender Sepsis
  • chronische Bronchitis seit 1991, schon nach wenigen Wochen Urkost weg!
  • chronische Nebenhöhlenentzündung seit 1994 mit unspezifischer Allergie (wie ich selbst herausfand auf jeden Fall gegen Nahrungsmittelzusatzstoffe, aber auch bestimmte Fruchtsäfte machten erhebliche Beschwerden). Die Nebenhöhlenbeschwerden sind seit Urkostbeginn täglich besser geworden, heute bin ich beschwerdefrei. Die Allergie ist etwas hartnäckiger, meldet sich sporadisch immer mal mehr, mal weniger. Walnüsse und Trockenfrüchte waren z.B. ein Problem so ab Dezember, ich habe wohl auch zu viele gegessen, ebenso machte Chlor in Schwimmbädern Probleme. Da bin ich noch viel am Beobachten, komme dem Ganzen täglich mehr auf die Spur.
  • ständig nachwachsende Polypen waren schon wenige Wochen nach Urkostbeginn weg 1995 folgte eine Nasenoperation mit Begradigung der Nasenscheidewand und Ausräumung der Nebenhöhlen .
  • leichtes Asthma seit 2000, bereits seit 2003 nach homöopathischer Behandlung viel besser.
  • Schilddrüsenunterfunktion mit Hashimoto-Thyreoiditis (autoimmune Entzündung der Schilddrüse) seit 2000, meldet sich immer vor der Regel zu Wort, aber weniger seit der Urkost!
  • viele kleine „Wehwechen“, die ich dem Älterwerden zuschrieb, beginnende Schmerzen in den Knien, starke Schmerzen bei und vor der Periode (hatte ich früher nie, habe allerdings 15 Jahre die „Pille“ genommen) und einiges mehr. Seit Urkostbeginn trat täglich Besserung ein, heute merke ich da gar nichts mehr von!

    Nach vielen „spirituellen Umwegen“ entdeckte ich den „Konz“

    Ich unterzog mich natürlich den üblichen schulmedizinischen Therapien, war aber kein einfacher Patient, da ich vieles verweigerte (keine ständigen Antibiotika, kein ständiges Cortison, selten Migränetabletten, keine zweite oder gar dritte Nasenoperation). Stattdessen begann mein Weg über Homöopathie, Bachblüten und verschiedene „spirituelle Heilmethoden“ langsam mein Bewusstsein zu verändern. 1999, im Jahr meiner zweiten Eheschließung, entdeckte ich über den “Steuer-Konz” den “Grossen Gesundheits-Konz”. Ich war sofort fasziniert. Sollte es wirklich möglich sein, dass auch ich alle meine Beschwerden hinter mir lassen konnte?

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    Zunächst kam ich über eine Recherche im Konz auf Histamin, besorgte mir ein Buch und stellte sofort meine Ernährung um.

    Kompletter Verzicht auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Getreide brachte den Durchbruch

    Schon nach wenigen Tagen verzichtete ich komplett auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte - schnell dann auch auf Getreide. Es ging mir schnell viel besser, ich begann wieder mit täglichem Yoga und ging mehr raus. Ich widmetet mich intensiv der Lektüre des „Konz“ und mein Ziel wurde täglich klarer, es war mir regelrecht vor Augen. URKOST sollte auf jeden Fall meine Nahrung werden, zumindest testweise, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Besonders die Sache mit den Milchprodukten war mir total einleuchtend. Hatte ich doch als Kind ungern Käse gegessen, später allerdings dann sehr gerne. Im Mai begann ich mit Erdfasten und aß danach täglich mehr Wildkräuter, die mir hervorragend schmecken. Wir haben als Kinder auch allerhand gegessen, da mein Paps sich in der Natur sehr gut auskennt und mit meiner Mami schon seit Jahren regelmäßige Urkostphasen lebt.

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    Nach wenigen Tagen Urkost bekam ich das, was wir einen Rückfall nennen, allerdings noch relativ moderat: Morgens und abends Urkost, mittags dann etwas anderes (Brot, Käse leider auch wieder, wenn auch wenig, gedünstetes Gemüse, auch Pizza und Schokolade, ein letzter Sekt und Rotwein)

    Ich nahm es gelassen, denn mein Ziel war nach wie vor klar: Urkost – ein nie enden wollendes Abenteurer. So schlich sich die “Schlechtkost” einfach täglich mehr aus meinem Leben heraus. Es war ein ganz natürlicher Prozess, ohne Verzicht. Der Startpunkt war der 10.8.2005, und so war ich an meinem ersten URKOST-GEBURSTAG schon an meinem 19. Urkosttag.

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    Brigittes Kommentar:

    Danke, liebe Svenja, für diesen lebhaften und interessanten Bericht deines Einstiegs in die himmlische Urkost. Wer den gesamten Bericht von Svenja ohne die Auslassungen lesen möchte, muss sich bis zur übernächsten NL gedulden.


    Letzte Änderung: 10.5.2006 21:09:47 - Autor: Brigitte Rondholz - Letzter Autor: Brigitte Rondholz
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